Rondane

Fläche: 963 km²
Fylker: Hedmark, Oppland
Gegründet: 1962/2003

Rondane ist ein von Stein, Flechten und Heide geprägtes Fjellheim. 1962 wurde es als der erste Nationalpark des Landes unter Schutz gestellt und umfasst ein variiertes Fjellgebiet mit fruchtbaren Tälern, flechtenbedeckten Hochebenen und mächtigen Berggipfeln. Rondane ist eine der eigenartigsten und speziellsten Gebirgsregionen Norwegens. Es fehlen die sonst typischen Gletscher, die zahlreichen Seen und die vielfältige Vegetation. Dagegen ist das Gebiet durch enorme, eiszeitlich geformte Felsenkessel, Schluchten, Geröllfelder und kegelförmige Gipfel in grau-schwarzen und hell grünen Farben, sowie durch große flechten- und moosbedeckte Ebenen geprägt. Durch den Rondeslottet mit 2178 m ist Rondane Norwegens dritthöchster Gebirge. Der Boden Rondanes ist nahrungsarm und karg. Der größte Teil des Nationalparks liegt oberhalb der Baumgrenze, wo das Bild von Pflanzen wie Flechten und Heide dominiert wird. In einzelnen tiefer gelegenen Gebieten gibt es Moorbirkenwälder und Kiefernwälder. Weitere Vorkommende Pflanzen sind der Gletscherhahnenfuß und die Rentierflechte, welche im Winter eine lebensnotwendige Weideressource für die Rentiere darstellt. Der Park wurde eingerichtet, um die Natur und die Landschaft mit ihren Pflanzen und Tieren samt den Kulturdenkmälern zu schützen, und auch für kommende Generationen von Bergwanderern - bei welchen der Park ein sehr beliebtes Ziel ist - zu bewahren. 2003 wurde der 1962 errichtete Nationalpark erheblich von 383 km² auf 963 km² vergrößert, um die wildlebenden Rens noch besser schützen zu können.

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Veröffentlicht:
10. Januar 2019
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