Standplatz Großhechte

boreik12

New Member
Hallo, der See auf den Bildern ist 1-2 ha groß und am Rand und an den Seerosen 50cm-1m tief und in der Mitte 2m. Wo sind die Großhechte am ehesten zu finden? Wo würdet ihr es versuchen? Und welche Köder würdet ihr verwenden? Der See ist sehr trüb, schlammig und man hat regelmäßig Hänger aufgrund von Geäst im Wasser.
Ich habe euch unten ein paar Bilder hinzugefügt.
 

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boreik12

New Member
@nostradamus also auf Raubfisch angeln da die Woche schätzungsweise 8 Angler... also nicht sonderlich viel... auf Friedfisch angeln da so circa 15 die Woche..
An dem See darf man nur vom Ufer angeln. Es ist daher schwer die Mitte des Sees zu beangeln. Dort sieht man auch häufig große Hechte herausspringen.
Besetzt wurde die letzten Jahre wenig, da der See enorm viele Hechte hat. Ich weiß nur dass dieses Jahr ein Meterhecht unter einem Steg gefangen wurde. Letztes Jahr wurde einer im Freiwasser gefangen... Denke da werden nur wenig ganz große drin sein... Ansonsten werden große Hechte im Bereich 80-90cm meistens auf Köfi gefangen... Keine ahnung warum das so ist..

Unter Großhecht verstehe ich hechte ab 80cm... alles darunter fange ich nämlich regelmäßig..
 

hanzz

Master of "steht noch nicht fest"
Wo würdet ihr es versuchen?
Bei der kleinen Pfütze überall.
Ich denke, es kann dir keiner sagen, wo da ein Großhecht zu finden ist, wenn überhaupt welche drin sind.
Bei einer Wassertiefe von max 2m und viel Geäst, flach fischen oder mit Ködern/Montagen, welche Hänger vermeiden können. Offset Haken o.ä.

Ich weiß nur dass dieses Jahr ein Meterhecht unter einem Steg gefangen wurde. Letztes Jahr wurde einer im Freiwasser gefangen.
Und wenn sie entnommen wurden, sind es jetzt noch weniger.
Und wie du siehst, sie können überall sein.

Da hilft nur angeln und immer wieder angeln.
 

nostradamus

Well-Known Member
Hi,
ich finde es erstmal echt bescheiden, wenn leute andere Gewässer nicht wertschätzen! ... kleine Pfütz ... Muss glaube nicht sein. Manche regionen verfügen nicht über große Gewässer und da ist man froh überhaupt wasser zu haben zum angeln

Thema
Hanzz hat schon einiges geschrieben! Ich finde den Angeldruck auch nicht gerade webig zudem die Fische auch entnommen werden. Einen Hecht mit 80 ++ als großhecht zu bezeichnen ist auch so eine Sache!
ich gehe mal stark davon aus, dass sich die großen exemplare im freiwasser aufhalten werden. Dort haben sie ihre ruhe! Stege sind grundsätzlich immer eine Bank für Raubfische, aber leider bei einem Angeldruck oft zu vernachlässigen, da dort jeder fischt!

gruß
 

Minimax

Well-Known Member
Ich glaube, ob Spinboy oder Ansitzmuli (ich bin letzteres), den besonderen Fisch muss man suchen, speziesunabhängig. Das eigene Hausgewässer mag viel bieten, aber die Chance auf einen Kapitalen seiner Wünsche erhöht sich einfach enorm, wenn man fleissig recherchiert und gezielt passende Gewässer aufsucht- und diese dann
aber auch gründlich und geduldig befischt.
Der gezeigte See ist schon aktiv beangelt, und ich würde den Druck den 8 Spinnangler und 15 Ansitzer aufbauen können im Verhältnis zur Gewässergrösse nicht unterschätzen- zumal ja auch die Entnahmepraxis (reell oder inoffiziell) auch noch berücksichtigt werden muss.

Schönes Entspanntes Angeln auf einen Zielfisch ist fast überall möglich, aber dedizierte Kapitalenjagd ist eine jahrelange, Mühselige fleissarbeit. Ich habs jetzt ein Jahr gemacht, mit (sehr überschaubaren, aber spürbaren) Erfolg- aber es ist doch eher Anstrengung als Erholung,
horses for courses, schätz ich,
hg
Minimax
 

Andal

Teilzeitketzer
Da muss ich dem @Minimax absolut Recht geben. Ein angestaubtes, also trübes Kleingewässer ist wirklich nicht die beste Basis für den Fang eines kapitalen Hechtes. Wobei die Bezeichnung "kapital" einen sehr großen Ermessensspielraum offen lässt.
 

nostradamus

Well-Known Member
Hi,
um ein Kleingewässer handelt es sich in meinen Augen nicht, es kommt nur immer datauf an wieviele Personen dort angeln und was man entnimmt.
Ein Gewässer kommt oft an die grenzen bei Raubfischen! Werden teils nachgesetzt ohne daran zu denken, dass sie 5 bis 9 kg (Je nach bedingungen und je nach Quelle) fressen müssen um 1 kg zuzunehmen. Manche wundern sich, warum man keine großen Fische fängt, aber das ist klar, wenn man zu viele Fische entnimmt!
Die wenigen großen Raubfische sind schlau genug nicht so leicht gefangen zu werden..... .
 
Was die Hechtgrößen betrifft wäre ich bei dem Gewässer und Angeldruck optimistisch. Der Uferbewuchs (überhängende Bäume), die Seerosenfelder und vermeintlich hängerträchtigen Bereiche lassen den Hechten gute Rückzugsmöglichkeiten.
Bei Bild 2 ist das parallele Befischen der Uferbereiche (überhängende Bäume) vom Steg aus eine gute Option. Wie gesagt, parallel. Anwerfen und diagonal einholen machen viele. Und bei Bild 4 würde ich mit einem schwimmenden und dann einem langsam sinkenden Jerk (mit reflektierendem Design und großer seitlicher Aktion!) die Seeerosenfelder überwerfen und dann im Halbkreis umfischen. Mit etwas Übung ist es auch möglich den Jerk abwechselnd in und aus dem Feld gleiten zu lassen. Diese Führung ist meines Wissens nur mit wenigen Jerkbait-Modellen machbar, wenig bekannt und super effektiv. Steigender Puls inklusive! :)
Sollten die Optionen nicht fruchten, käme der Jerk mit den besten Flug- und Laufeigenschaften ans Vorfach. Je nach Windbedingungen sind 40 oder auch 50 m machbar. Und dort sind dann Bereiche die eher selten (bei reinem Uferangeln) von den anderen Teilnehmern befischt werden.

Ich finde das Gewässer echt klasse. An ähnlichen "Pfützen" und kleiner wurden und werden bei uns jährlich Meterhechte gefangen.
 

Buds Ben Cêre

ehemals Singvogel
Ein oder zwei Hechte ü80 wird schon drin sein. Aber ehrlich, was erwartet man? Dass sich 20 grosse Hechte in der Teichmitte tummeln und den doofen Anglern so entfliehen? Man kann doch bei der Größe und Tiefe gar nicht von Freiwasser reden und von Freiwasserhechten schon gar nicht. Und 8 Angler pro Woche auf ein bis zwei ha ist so wenig nicht.
 

Naish82

Aktiver Angler
Ich wollte auch gerade fragen, wie ihr hier bei einer maximalen Tiefe von 2m Freiwasser definiert... :cool:
Es ist wohl einfach nur die Teichmitte gemeint.
Unter einem Freiwasserhecht verstehe ich einen Hecht, Der sich aufgrund seiner Größe keine Gedanken mehr um Fressfeinde machen muss und sich deshalb im „Freiwasser“, sprich in Wasserschichten ohne Deckung aufhält. Also z.b. in den Mittleren Wasserschichten tieferer Gewässer.
Bei einer Tiefe von 2 m ist der Grund allgegenwärtig und damit jederzeit Deckung vorhanden.

Aber egal, zurück zum Thema. Ich schließe mich den Vorrednern an, größere Exemplare kann man dort sicherlich keinen bestimmten Platz zu ordnen, die wirst du überall antreffen können.
 

Taxidermist

Well-Known Member
die Seeerosenfelder überwerfen und dann im Halbkreis umfischen. Mit etwas Übung ist es auch möglich den Jerk abwechselnd in und aus dem Feld gleiten zu lassen. Diese Führung ist meines Wissens nur mit wenigen Jerkbait-Modellen machbar

Jo und beim weggehen schwimmen dort dann 50 abgerissene Seerosenblätter, zumindest bis der Anfänger seine Technik perfektioniert hat?
Ich will damit nicht sagen, dass man die Seerosen auslassen sollte, aber dann wenigsten mit der nötigen Vorsicht befischen.
Ich könnte immer wieder kotzen, wenn bei uns am riesigen Baggersee, die einzigen zwei Seerosenflecken, von vielleicht insgesamt 30m2 Größe, wieder mal jemand zerlegt hat!
An meinem ansonsten für Seerosen, viel zu tiefen Gewässer, sind Seerosen eine Rarität.

Jürgen
 

Andal

Teilzeitketzer
Jo und beim weggehen schwimmen dort dann 50 abgerissene Seerosenblätter, zumindest bis der Anfänger seine Technik perfektioniert hat?
Ich will damit nicht sagen, dass man die Seerosen auslassen sollte, aber dann wenigsten mit der nötigen Vorsicht befischen.
Ich könnte immer wieder kotzen, wenn bei uns am riesigen Baggersee, die einzigen zwei Seerosenflecken, von vielleicht insgesamt 30m2 Größe, wieder mal jemand zerlegt hat!
An meinem ansonsten für Seerosen, viel zu tiefen Gewässer, sind Seerosen eine Rarität.

Jürgen
Musst mal tauchen gehen. An den Rhizomen der Seerosen ist sicher einiges an Spinnködern zu ernten!
 

Fruehling

Kommunikaze
Im zeitigen Frühjahr bei Sonne mit allem, was flach oder auf der Wasseroberfläche läuft und Radau macht. Für gute Wurfweiten bieten sich hierfür Pencil-Popper an, die über genug Gewicht im hinteren Köderbereich verfügen.

Kommst Du weiter als die Kollegen, ist das gut für dich und schlecht für die Hechte. Fischt Du anders als sie, gilt das ebenso.

Noch ein paar Dinge: Geh frühmorgens ohne Rute ans Wasser und beobachte nur, wo es klatscht. Füttere Köderfische mit durchstochener Schwimmblase an, so verrückt, wie das auch klingt, wirst Du dort sehr wahrscheinlich nach ner Woche oder zwei den ein oder anderen Sammler fangen können.

Kannst Du mit ner Wathose die überhängenden Bäume erreichen, hänge dort im Sommer eine Plastiktüte mit Löchern versehen und mit ein paar Schlachtabfällen in einen der Bäume. Das lockt die Fliegen, daraus werden Maden, die aus den Löchern fallen, was die Kleinfische anlockt und am Platz hält - Du weißt schon... smile01


Fast vergessen: Berichte mal und mach' Fotos!
 

Naish82

Aktiver Angler
Kannst Du mit ner Wathose die überhängenden Bäume erreichen, hänge dort im Sommer eine Plastiktüte mit Löchern versehen und mit ein paar Schlachtabfällen in einen der Bäume. Das lockt die Fliegen, daraus werden Maden, die aus den Löchern fallen, was die Kleinfische anlockt und am Platz hält - Du weißt schon... smile01

Kann ich bestätigen! Machen wir jeden Sommer so bei uns im Verein.
Stinkt n bischen, aber man gewöhnt sich dran...
Zum Herbst, bevor die ersten Stürme kommen nehmen wir die Tüten aber wieder ab.
 
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