Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

hecht99

3x99cm, noch keinen Meter
Hallo Leute,

hatten ja in den Tagen viele Umfragen/Themen, die sich mit Fischbesatz/Geld/weniger werdenden Fischen bzw. schöne Gewässer/gegenüber vielen Fängen; Angelanlagen vs. natürliche Gewässer usw. beschäftigten; ich glaub ihr wisst die Richtung.

Ich stell mir oft die Frage, was die breite Anglerschaft überhaupt von einem Gewässer bzgl. der Fische erwartet. Masse statt Klasse? Oder große Einzelfische?

Seid ihr eher der Frequenzangler, der auch gerne mal 50 Barsche mit 20cm zuppelt, 50 Rotaugen in der Stunde stippt oder allgemein gesagt, Masse der Klasse vorzuziehen,

oder seid ihr auf der Jagd nach einzelnen, großen Fischen und nehmt dafür Schneidertage gerne in kauf?

Ich persönlich bevorzuge Gewässer, in denen die Durchschnittsgröße höher ist und dafür die Bestandsdichte geringer ist. Also eindeutig Klasse vor Masse. Auch mit der Matchrute angle ich lieber auf Schleie, Karausche und Satzkarpfen als auf Rotaugen, kleine Brassen usw. ebenso kann ich persönlich mit dem Barschgezuppel z. B. auch nicht wirklich was anfangen.
 

Justsu

...zum Glück gibt`s Fischläden
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Ist doch ganz klar: Klasse UND Masse!

Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde gerne viele große Fische fangen... leider sieht die Realität meist so aus, dass ich wenige kleine fange!#c
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Mir "reicht" es, wenn ich an dem jeweiligen Gewässer die ordentlichen Größe gemäß Vorhaben erwischen kann. Da kommt es mir weder drauf an, das es viele sind, oder der Zielfisch irgendwelche Rekorde bricht. Wenn es für das betreffenden Gewässer ein ordentlicher Fisch ist, reicht mir das vollkommen. Zum Beispiel auch "bloss" eine 35 cm Forelle aus einem kleinen Bach, wo sie eh nicht viel größer werden. Wenn der Plan aufgeht, dann langt es mir. #h
 

geomas

Swing is mein Ding
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Als Entspannungsangler befische ich die „Klasse”, leide aber auch nicht, wenn nur „Masse” in geringer Zahl beißt.
Hauptsache am Wasser und ein paar erholsame Stunden gehabt ;-)
 

Gast

Gesperrter User
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Ich kann das noch nicht mal beantworten, ich nehme das so wie es kommt.
Denn ob da jetzt ein 25 oder ein 50+ Barsch beisst kann ich selten beeinflussen, selbst nicht wenn ich über die Ködergröße versuche zu selektieren.
Beim Zander ist es ja nicht anders, du erwischst einen Trupp und fängst 3 plus 40 Zander und plötzlich steigt auf den gleichen Köder der 80+ Zander ein.
Aber mir ist der eine 50+ Barsch immer noch lieber als 10 Barsche von 30+
Ok, ich bin meist nur 2-3 Stunden unterwegs, wäre ich den ganzen Tag unterwegs wäre es schön jede Stunde doch mal einen Fisch zu fangen.
Ich glaube das kommt immer auf die Gegebenheiten an.
 

Kochtopf

Chub Niggurath
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Mich machen Rotfedersternstunden genauso glücklich wie ein großer Aal, Döbel oder Karpfen es machen würden - bin also unentschlossen
 

Bimmelrudi

Well-Known Member
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Hängt bei mir auch von der Angelart etwas ab.

Wenn ich feeder an der Elbe, mag ich einfach Masse haben, sonst wirds halt auch bissl langweilig mit der Zeit.
Wenn mich nicht grad Grundeln ärgern, stimmt die Klasse sowieso, sprich größere Brassen ab 40+ und hin und wieder auch mal ne dickere Überraschung (Karpfen).

Mach ich den abendlichen Ansitz auf Aal, Zander, Wels oder aktuell zur Zeit auf Quappe, da schauts dann anders aus.
Da bin ich meist schon froh, wenigstens nicht Schneider zu bleiben und freu mich eigentlich über jeden Zielfisch, auch wenn er untermaßig ist und wieder schwimmen darf.

Beim Spinnangeln ist jeder Biss halt auch ne Bestätigung doch nicht soviel falsch gemacht zu haben, völlig egal was grad dranhängt.
Ich machs nur immer seltener, von daher spielt das zumindest für mich eher eine untergeordnete Rolle.
 

allegoric

Member
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Ich angle zuerst stets auf Masse. Erst, wenn ich gesättigt bin, gehe ich gezielt auf große Räuber. In den hiesigen Breiten eher schwer, aber im Urlaub, wo es meist mehr Fisch gibt, sieht das eher so aus.
 

feederbrassen

immer wieder neu
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Unterschiedlich, hängt aber auch nicht nur von der Angelart ab, sondern auch vom Bestand der bevorzugten Fische.
Nicht immer schließt das eine das andere aus,zumindest auf Friedfisch. :q
Bei Raubfisch sieht es anders aus, da könnte ich kurzweilig auf kleine Barsche fischen aber deswegen fahre ich nicht los.
Also mach ich dann auch öfter mal ne lange Nase.

Insgesamt lieber weniger Fische aber größere.
 

JottU

Fastallesverwerter
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Hauptsache pfannentauglich. :q
 

Zander Jonny

Thomasianer
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Ich esse gerne Fisch und da sind mir zum Beispiel beim Zander Durchschnitts Größen lieber als Riesen Kaliber, ich bin schon froh wenn ich mal ein dicken erwische, der fällt mir dann aber eventuell wieder ins Wasser. Beim Barsch können es schon große sein, da ich allerdings hauptsächlich auf Zander Angel sind Barsche gern gesehene Beifänge. Ich würde aber nicht an einem bestimmten Gewässer angeln nur um den Monster Fisch zu fangen.
 

wobbler68

Active Member
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Hallo

Ich brauche beide extreme nicht.;)

Wenn es zu viele Fische sind die Mann fängt,geht doch schnell der reiz Fische zu überlisten verloren.
Habe ich nur große Fische,zählt am ende nur noch größer und schwerer.


Könnte ich an meinen Gewässern beides machen.
Die Mischung macht,mir jedoch,viel mehr Spaß.:q
Angeln ist für mich Entspannung und soll nicht in Arbeit ausarten.;)
 

Franz_16

Mitglied
AW: Klasse statt Masse? - oder umgekehrt

Ich stell mir oft die Frage, was die breite Anglerschaft überhaupt von einem Gewässer bzgl. der Fische erwartet. Masse statt Klasse? Oder große Einzelfische?

Ich kann nur für mich sprechen:
Es geht immer darum die Balance zu finden zwischen: Ausreichend Fischkontakte damit mir die Lust nicht vergeht und am Ende des Jahres 3-5 gute Fische fürs persönliche Fotoalbum haben.

An das beangelte Gewässer habe ich eigentlich schon auch den Anspruch dass ich zu jeder Zeit eine Granate fangen kann. Ein Teich mit Unmengen von 2kg Karpfen könnte mich aus anglerischer Sicht nur ganz kurz "unterhalten".
 
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