Reisebericht Schweden Lövudden

schwedenklausi

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Urlaub September 2005 in Schweden.

Samstag den 03.09.2005

Morgens um 01.00 Uhr aufgestanden, die letzten Sachen ins Auto gelegt, gefrühstückt, und noch einen Gang durch die Wohnung gemacht und dann die üblichen Fragen, ob denn alles eingepackt ist.

Nach kurzem Überlegen kommen wir zu dem Ergebnis, das alles dabei ist.

Die Wohnung wird abgeschlossen, das Auto wird gestartet, und um 02.00 Uhr fahren wir in Richtung Bremen, Hamburg, Lübeck , zur Fähre nach Puttgarden. Auf der Insel wird noch einmal voll getankt.

Die fahrt geht weiter zum Anleger, wo die Fähre auch schon zu sehen ist. Schnell bezahlen (83,50 € für beide Fähren) und dann gleich auf das Schiff.

Auf einen Kaffee und einen kleinen Snack freuen wir uns schon.

Nach etwa 50 Minuten ist das Schiff in Rodby angekommen .

Um 06.10 Uhr fahren wir von Bord in Richtung Kopenhagen und dann weiter nach Helsingör zu der zweiten Fähre, die uns dann über Helsingborg nach Schweden bringt (so war es geplant).

Wegen der Tiefstehenden Sonne in Kopenhagen können wir die Verkehrsschilder , die uns in Richtung zur zweiten Fähre weisen sollten, leider nicht erkennen.

So kam was kommen musste, nachdem wir dann festgestellt haben kam auch schon die Brücke nach Schweden in Sicht.

Es bestand keine Wendemöglichkeit und so mussten wir weiter über die Brücke zur Mautstelle wo ich dann erneut bezahlt habe ( 32 € ).

Die Strecke führt uns über Malmö nach Helsingborg und dann weiter nach Jonköpping .Am Lagan Rastplatz legen wir eine Pause ein.

Der Laganfluss sieht sehr verlockend aus, am liebsten würden wir schon hier mit dem angeln beginnen.

Nach 20 Minuten geht es weiter auf der E 4 Vätternsee, Linköpping und weiter nach Söderköpping. Wir biegen ab auf die Straße 210 und fahren weiter über Sankt Anna nach Lövudden.

Am Haus angekommen, um 13.30 Uhr stellen wir fest, das die Familie Karlson nicht zu Hause ist. Der Schlüssel für das Haus steckt in der Tür. In einem Schreiben , welches auf dem Tisch im Wohnzimmer liegt, wird uns unser Boot zugewiesen. In diesem Boot haben wir schon etliche Male unseren Urlaub verbracht.

Siegrid packt die mitgebrachten Lebensmittel in den Kühlschrank.

Meine Aufgabe ist es, die Angeln und das Echolot am Boot zu befestigen. Meine Energiestation für das Echolot stelle ich in den Staukasten.

Und jetzt der absolute Hammer: Im Staukasten befanden sich 2 Sitzkissen mit dem Aufdruck FC-BAYERN MÜNCHEN. Die Sitzkissen wurden von mir sofort entfernt, den ich setze mich als WEDRER –FAN nicht auf so ein wahnsinnsteil .

Nach dem dann alles erledigt war trinken wir dann noch einen Kaffee und starten noch eine Erkundunkstur. Wir fahren zu den bekannten Stellen, die uns in den Jahren zuvor auch schon Erfolge gebracht haben.

Da das Wasser absolut ruhig war ,beschließen wir bei Olson-Camping auf Heringe zuangeln, aber leider ohne Erfolg. Auf dem Weg zum Bootssteg konnte ich dann trotzdem einen Hecht von 80 cm fangen.

Der erste Fisch wird wie immer mitgenommen. Während der Fisch der versorgt wird, bereite ich dann noch etwas zum Essen vor und dann nach dem Essen geht es dann auch gleich ins Bett.



Sonntag den 04.09.2005

Angeltag 1



Heute erst um 08.00 Uhr aufgestanden. Gegen 09.00 Uhr konnten wir unser Frühstück auf der Terrasse einnehmen.

Wir waren noch bei den Karlsons um den Rest der Hausmiete zu zahlen und um noch Benzin für das Boot zu bestellen.

Um 10.00 Uhr fahren wir dann aufs Wasser. Nocheimal Olson um auf Heringe zuangeln In 5 Stunden sind es gerade einmal 38 Stück geworden. Im Mai sind die Heringe fast doppelt so groß wie im September. Das ganze war recht mühsam aber was tut man nicht alles für eine schöne Mahlzeit mit Heringen und Bratkartoffeln.

Siegrid hat die Heringe dann gleich auf dem Boot ausgenommen und geputzt .

Um 16 Uhr beschließen wir noch einmal auf Hecht zu angeln. In recht kurzer Zeit fange ich dann noch 3 Hechte. Der erste hatte 74 cm und leider geschluckt so das er genau wie der von 63 cm entnommen werden musste. Siegrid hatte dann noch einen von 74 cm der dann ganz leicht wieder ins Wasser zurückgesetzt werden konnte. Nach einem Standortwechsel angeln wir dann noch einmal eineinhalb stunden jedoch ohne Biss. Wir beschließen zum Haus zu Fahren , Fische versorgen (wie immer Siegrid ), und uns die Heringsmahlzeit schmecken zu lassen. Jetzt noch ein schönes Weizenbier und ab in die Kiste.



Montag den 05.09.2005

2. Angeltag



Um 06.00 Uhr habe ich das Frühstück fertig.

Die heutige Ausfahrt beginnt um 07.15 Uhr. 2 Stunden ohne Biss , dann hat Siegrid einen Fisch an der Angel, einen Hecht, den wir gut zurücksetzten können.

Nach einem Standortwechsel finden wir einen „ Barschberg . In zwei Stunden können wir 12 Stück Barsche, alle zwischen 35 und 45 cm fangen . Die Fische landen dann auch in unserer Fischkiste.

Wir fahren zurück zum Haus um die Fische zu versorgen. Heute gibt es gebratenen Barsch mit Kartoffelsalat.

Nach einer Pause geht es dann noch einmal zum Barschberg und wieder können wir 4 Barsche fangen die wir dann auch mitnehmen.

Für heute stellen wir das Angeln ein und freuen uns auf die Mahlzeit mit den Barschen.



Dienstag den 06.09.2005

3. Angeltag



Frühstück um 07.30 Uhr

09.00 Uhr Ausfahrt zu Heringsangeln (18 m Stelle bei Olson ) In 3 Stunden fangen wir 129 Heringe. Siegrid versorgt die Heringe während ich immer schön für Nachschub sorge. Die Heringe sind für ein Essen mit der Familie in Oldenburg geplant. Gegen 12.30 Uhr fahren wir zum Haus um die Heringe in den Kühlschrank zu legen.

Nach einer Pause fahren wir noch einmal zu unserem Barschberg.

Ich montiere mir ein Naturködersystem ( JENZI ) mit totem Hering.

Nachkurzer Zeit fange ich einen Hecht von 60 cm der gleich wieder zurückgesetzt wird. Dann geht noch ein großer Barsch an meinen Hering- 54 cm und 1,9 kg .Siegrid fängt noch ein paar kleine Barsche die auch zurückgesetzt werden.

Gegen 18.30 Uhr beenden wir den 3. Angeltag.

Mittwoch den 07.09.2005

4. Angeltag

Nach dem Frühstück geht es bei Sonnenschein wieder zur Heringsstelle.

Auf dem Echolot finde ich dann gleich einen Schwarm und wir können in zwei Stunden noch einmal 120 Stück fangen. Die großen Heringe sortieren wir aus, um sie das nächste Jahr auf Ulvöya (27.04. 2006-11.05.2006 ) als Naturködermontage zu benutzen. Wir Fahren zum Haus um die Heringe in den Kühlschrank zu stellen.

Noch schnell einen Tee und schon geht es wieder auf das Wasser. Da der Wind zugenommen hat, fischen jetzt wir einige Inseln von der Windseite ab. Wir können bis zu einsetzen eines heftigen Regenschauers 8 Hechte und 3 Barsche fangen die alle zurückgesetzt werden. Die Angelgerätschaften werden im Staukasten des Bootes gelegt und klatschnass treten wir den Heimweg an. Bei starkem Regen fahren wir immerhin eine halbe Stunde.

Es folgt eine warme Dusche und dann auch gleich das Abendessen.

Es gibt Schweinebraten mit Semmelnknödeln und ein Weizen dazu.



Donnerstag 08.09.2005

5. Angeltag



Die Fische beißen heute sehr schlecht. Siegrid kann 2 kleine Hechte fangen die dann auch gut zurückgesetzt werden können .von morgens 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr kein gutes Ergebnis.

Erneut fahren wir zu den Heringen und Fangen uns noch eine schöne Mahlzeit, die wir dann mit Bratkartoffeln am Abend verspeisen. Als Beilage gibt es dann noch Gurkensalat. Für unsere Kühltruhe bleiben dann noch einmal 75 Stück Heringe.

Den Abend beschließen wir mit einem Weizenbier.



Freitag den 09.09.2005

Letzter halber Angeltag ( bis 15 Uhr)

Am letzten Tag ist es bewölkt und Windig, eigentlich gute Bedingung für das Hecht fischen. Am Anfang haben wir nur Fehlbisse. Wir wechseln daher von Rapalla auf den guten alten Heintz und Siegrid fischt einen EFFZET und mit einen male können wir die Hechte auch fangen, landen und zurücksetzen (9 Stück von 50 bis 70 cm )

Gegen 15.00 Uhr sind wir dann am Steg und beenden unseren Angelurlaub in Schweden.

Es folgen die nicht so schönen Arbeiten : Boot und Haus reinigen und die Klamotten im Auto verstauen. Heute gehen wir früh ins Bett, da wir morgen noch eine schöne lange Stecke vor uns haben.





Samstag den 10.09.2005

Die Rückfahrt ist angesagt



Die restlichen Sachen werden im Auto verstaut , Siegried wischt dann noch einmal das Haus .

Jetzt müssen wir nur noch zur Familie Karlson um das verbrauchte Benzin zu bezahlen und dann starten wir die Heimreise.
 

Lotte

auf den wolf gekommen!!!
AW: Reisebericht Schweden Lövudden

moin-moin,

danke dir für deinen bericht!!! da habt ihr zwar nicht den riesen kracher von hecht erwisch, aber trotzdem doch gut gefangen!!! dickes petri zu deinem barschriesen!!! 1,9kg ist ja wirklich ne dicke hausnummer #6#6#6!!!
 

Karstein

Uuuund tschüss.
AW: Reisebericht Schweden Lövudden

Vielleicht waren die Meter-Hechte auf die 1 FCB Kissen abgerichtet? :)

Danke Dir für die Sverige-Impressionen, Schwedenklausi! #6 Und der Barsch ist ja ein ordentliches Eckdatum!

Gruß

Karsten
 

SuperMario

z.Zt. nur selten hier
AW: Reisebericht Schweden Lövudden

#h Danke für deinen Bericht, Schwedenklausi!

schwedenklausi schrieb:
Und jetzt der absolute Hammer: Im Staukasten befanden sich 2 Sitzkissen mit dem Aufdruck FC-BAYERN MÜNCHEN. Die Sitzkissen wurden von mir sofort entfernt, den ich setze mich als WEDRER –FAN nicht auf so ein wahnsinnsteil .
Da kann ich Karsten nur beipflichten: die dicken Hechte wissen garantiert, wer die Nummer 1 ist, und beissen nur, wenn man auf den richtigen Sitzkissen Platz nimmt :q .
 
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