Fliegenfischen - der Start in ein schönes Hobby

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

braucht man glaube ich nicht viel zu diskutieren.

Sollte man durchaus mal probieren, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Ist heutzutage ja deutlich einfacher möglich und weniger elitär als früher..

Manche packt es dann richtig, die angeln dann nur noch mit der Fliege.

Andere tun es dann, wenn sich passende Gelegenheiten bieten.

Und mancher wirft nach einigen Versuchen wieder das Handtuch.

Wer es nie probiert, weiß nicht, ob ihm nicht doch was entgangen ist.
 

Waller Michel

Well-Known Member
Aja Fliegenfischen hat schon was ! Absolut!

Leider geht es dabei für viele nur ums Fischen mit der Trockenfliege auf Forellen.
Das fischen mit Nassfliegen kann auch soviel Spaß machen! Oder auch mal auf andere Fische wie Döbel usw.
Egal wie ,es ist ein sehr waidgerechtes Fischen .

LG Michael
 

Elmar Elfers

Moderator
Teammitglied
Ich habe mich auch relativ schnell von Schubladen befreit. Nur trocken stromauf ist unsinnig, wenn die Fische am Grund nymphen ;-) Das oft verrufene Fischen mit dem Streamer macht ebenfalls Laune. Und jetzt kommt es: Ich habe sogar schon mal Lockstoff auf Streamer getröpfelt :whistling Mich interessiert null, was andere dazu sagen. Fliegenfischen ist auch nur eine andere Methode, Fische zu fangen.
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

Trotzdem muss sich der Angler den Fisch erarbeiten,
Aber auch bei anderen Methoden springen die Fische nur selten freiwillig in den Kescher.
Ich stimme dir aber zu, dass es zu Beginn oft schon mehr Aufwand bedarf, bis man erfolgreich mit der Fliege angeln kann.

Wenn man es erst mal kann, relativiert sich das Ganze m.E. wieder.

aber wirklich störend finde ich die ganz speziellen Fliegenfischer an bestimmten, guten Gewässern.
Wenn man nach Typen sucht, die einen stören, wird man auch bei anderen Angelmethoden schnell fündig.

Eine meiner persönlichen Erfahrungen mit der "Fliegenfischerszene" war , dass dort eigentlich kaum einer damit prahlt, dass er seine Fangerfolge irgendwelchen Verstößen gegen die Gewässerordnung verdankt. In anderen Szenen scheint das durchaus weiter verbreitet und von vielen auch akzeptiert zu sein. Kommt jedenfalls so rüber, nicht nur in persönlichen Gesprächen sondern, auch in Medienberichten und zugehörigen Leserkommentare .

Könnte darin liegen, dass Fliegenfischer sich die Sacher ja eh freiwillig schwerer machen, als sie sein müsste und es deswegen nicht für nötig erachten zu tricksen.
 
Fliegenfischen ist einfach geil! Egal in welchem Gewässer und auf welche Fischart!
Ist meines Wissens nach auch die einzige Angelart, mit welcher man auf fast alle Fischarten angeln kann!

Und Fliegenfischer sind, meiner bisherigen persönlichen Erfahrung nach jedenfalls, die freundlichsten Angler untereinander und zeigen dem Neueinsteiger auch ohne Probleme sehr viele Tipps und Tricks!
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

Ist meines Wissens nach auch die einzige Angelart, mit welcher man auf fast alle Fischarten angeln kann!
Versteh ich nicht????

Und Fliegenfischer sind, meiner bisherigen persönlichen Erfahrung nach jedenfalls, die freundlichsten Angler untereinander
Gibt zwar meiner Erfahrung nach auch bei Fliegenfischern solche und solche Kollegen, aber insgesamt meine ich auch einen etwas gepflegteren Umgang miteinander beobachten zu können als in manch anderen "Szenen".

Wer es selber nicht ausprobiert, kann sich kein eigenes Urteil bilden.

Gibt ja mittlerweile reichlich Möglichkeiten, da mal reinzuschnuppern. So elitär wie zu früheren Zeiten scheint es nicht mehr zu sein.
 

Lajos1

Well-Known Member
Gibt zwar meiner Erfahrung nach auch bei Fliegenfischern solche und solche Kollegen, aber insgesamt meine ich auch einen etwas gepflegteren Umgang miteinander beobachten zu können als in manch anderen "Szenen".

Wer es selber nicht ausprobiert, kann sich kein eigenes Urteil bilden.

Gibt ja mittlerweile reichlich Möglichkeiten, da mal reinzuschnuppern. So elitär wie zu früheren Zeiten scheint es nicht mehr zu sein.
Hallo,

sehe ich auch so. Das angeblich Elitäre ist (bei uns in Deutschland) m. E. so ab etwa 1980 bis 2000 aufgekommen. Vorher gab es ganz einfach zu wenig Fliegenfischer und die wurden eher für komische Angler gehalten die mit einer ganz schwierigen Werferei (Meinung von vielen Nichtfliegenfischern) Forellen und Co. fangen.
Erst nach dem ersten grösseren Boom auf die Angelei, so Anfang/Mitte der 1970er Jahre, bekam auch das Fliegenfischen Zuwachs und hier eben auch von Leuten welche sich als etwas besseres abgrenzen wollten, was natürlich ein Schmarrn ist. Rund 20 Jahre später gab es dann so viele Fliegenfischer (gegenüber von früher), dass sich das mit den (Schein)Elitären von selbst erledigt hatte.
Was wirklich elitär ist, durfte ich mal in England 1980 erfahren, als ich durch einen glücklichen Zufall in den Genuss kam, auf Empfehlung eines englischen Aristokraten, mal einen Tag an solch einen Gewässer fischen zu können, wo normal Sterbliche keinen Zugang haben. Nur die Trockenfliege erlaubt, natürlich ohne Widerhaken, nur gespliesste Ruten erlaubt, nur der Wurf stromauf erlaubt. Das Ufer vom Clubgärtner gemäht. Die Entnahme war nicht geregelt, es war aber C&R üblich. Nur wenn man einen Fisch mit der Hand anfassen musste (üblicherweise wurden die Fische mit dem Endring der Rute ohne jegliche weitere Berührung im Wasser abgelöst), der musste entnommen werden. Kam dann einer mit 4 Forellen nachmittag zum Clubhaus zurück, der wurde halt als Trottel angesehen, der es eben nicht kann. Aber ein Traum-Kreidefluss mit wirklich schönen Fischen drin. Trotz ausgesuchter Höflichkeit der dort fischenden englischen Gentlemen merkte ich, das ist eine Welt, in der Du nicht hingehörst. Ich und der zweite "Gastfischer" an diesem Tag (das war der französische Botschafter in England), waren die einzigen ohne Adelstitel. Aber ein Erlebnis war es schon.

Petri Heil

Lajos
 
Zuletzt bearbeitet:

Lajos1

Well-Known Member
Hallo,



Schöne Anekdote.

Wenn da auch noch Zuschauer dabei wären , würde ich mittlerweile in dieser Situation wahrscheinlich gar nicht fischen.

Ich will mich ja beim Angeln wohlfühlen.

Aber anschauen würde ich es mir bestimmt.
Hallo,

Zuschauer direkt waren da nicht dabei. Man traf sich vorher, zwischendurch und nachher im Clubhaus und auch mal auf der Strecke. Aber wie schon erwähnt: eine andere Welt. Es waren da insgesamt auch nicht mehr als so 10 Personen anwesend, von welchen aber nicht alle fischten, zumindest nicht zur gleichen Zeit, die Strecke dürfte so 6-8 Kilometer lang gewesen sein.

Petri Heil

Lajos
 
Zur Erklärung:
1. Mit der künstlichen Fliege kann man fast jede Nahrung unserer Fische imitieren. (Fisch, Insektenlarve, fertiges Insekt, Nymphe, Würmer, Brot, usw.)
Dadurch ist mit der Fliegenrute praktisch jeder Fisch fangbar, egal wo und was er frisst.
Versuch das z.B. mal mit Boilie an der Festblei-Montage zum Beispiel in nem kleinen Bach auf Äschen. (Nur als Beispiel!)

Und zu 2. : Der meist freundlichere Umgang untereinander ist nur meine bisherige Persönliche Erfahrung.

Ich hoffe damit ist es geklärt.
 

fishhawk

Well-Known Member
Hallo,

ich hab auch schon so einige Fischarten mit der Fliege gefangen, aber "einzige Methode" ?

Mit der künstlichen Fliege kann man fast jede Nahrung unserer Fische imitieren.
Besser als ein Imitat ist aber oft das Original, sprich Naturköder, und mit konventionellem Gerät erreicht man auch Stellen, wo ein Fliegenfischer niemals hinkommt.

Dadurch ist mit der Fliegenrute praktisch jeder Fisch fangbar, egal wo und was er frisst.
Ich kenne z.B. keine Fliegenfischer, die gezielt Aal, Rutte , Stör, Renken etc. fangen.

Von Meeresfischen wie Heilbutt, Eishai, RedSnapper etc. ganz zu schweigen.

Natürlich kann man mit der Fliege durchaus auch Nichtsalmoniden fangen, aber dazu müssen halt die Bedingungen stimmen.
Also Fische in Wurfweite und erreichbarer Angeltiefe, ne gewisse Sichtigkeit und möglichst freie Bahn zum Führen des Köders.

Wer es z.B. momentan mit der Fliege auf Karpfen probiert, wird sich höchstwahrscheinlich nur kalte Finger einfangen.
Die Boilieangler fangen nach wie vor, nur meist in einer Entfernung und Tiefe wo ein Fliegenfischer ausgeschieden ist.

Manchmal hat man als Fliegenfischer sicher bessere Karten, z.B. wenn man mit der richtigen Trockenfliege in nen Schlupf gerät.

Aber oft machen es sich Fliegenfischer auch bewusst schwerer als nötig.

Ich hätte wahrscheinlich deutlich mehr Tarpone fangen können, wenn ich statt auf die Fliegenrute auf mehrere Leinen mit Livebait gesetzt hätte.
Selbst mit der Spinnrute hätte ich noch weitaus mehr Fische erreicht, die für Fliegenfsicher zu weit vom Boot buckelten. Das wäre alles erlaubt gewesen. Aber das kam für mich eben nicht Frage.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass Naturköder an konventionellem Gerät deutlich mehr Möglichkeiten bietet als Fliegenfischen.

Wer dabei mehr Spaß hat, steht auf einem anderen Blatt.

Und zu 2. : Der meist freundlichere Umgang untereinander ist nur meine bisherige Persönliche Erfahrung.
Da stimmen wir beide ja überein.
 

Lajos1

Well-Known Member
Das stimmt ;-) Habe ich mir früher in der Redaktion auch immer anhören müssen. Da spielt dann eben der Wille, einen Fisch mit der Fliegenrute zu fangen, die Hauptrolle.
Hallo,

schon auch richtig, aber der Drill mit der Fliegenrute ist mit nichts anderem zu vergleichen. Ich drille grundsätzlich über die Schnurhand, da habe ich das Feeling eben in der Ruten- und in der Schnurhand. Hat man z .B. bei der Spinnrute nicht. Trotzdem fische ich auf Hecht nur äusserst selten mit der Fliegenrute, da hier, schon wegen der Wurfweite und auch Wurfmöglichkeiten andere Kriterien gelten.

Petri Heil

Lajos
 

uwe103

Allround-Angler
Moin,

na, dann fischt mal mit einer Mooching Reel und drillt einen Lachs aus.

Obergeiles Feeling :D
 
Oben