Flachwasserfrust und Weserspaß

F

Franky

Guest
Moin moin,

wie einige sicherlich bemerkt haben, war ich in letzter Zeit selten hier und beruflich ziemlich eingespannt… Von daher blieb für die Angelei wenig Zeit – anderes hatte Vorrang!

Freitag war früh Feierabend angesagt, was ich dann für eine Blinkertour rund um den Mahndorfer See nutzen wollte. Ich war lange Zeit nicht mehr dort und hoffte auf ein paar Barsche. Entsprechend leicht war mein Gerät abgestimmt. 25 g Spinnrute und 0,18 mm Monofil auf der Spule sind normalerweise bestens dafür geeignet. Als Köder sollten Turbotails, Minikopytos, Aquas und meine selbstgegossenen Erie-Jigs dienen.

Wie immer wurde der Wagen am alten Teil des Sees abgestellt und der Fußmarsch begann. Aber was durfte ich sehen, als ich am Badestrand ankam? Der See war „weg“…


Man sollte ahnen können, wie weit das Wasser normalerweise steht. Von den Gittern ist eigentlich nur ein kleiner Teil, so 20 cm, sichtbar


Diese Insel ist neu…


… und der Steg hat maximal 5 – 10 cm Luft unter sich!

Au Shit Frau Schmidt! Aber schaunwamal, was geht oder nicht! An meiner „Lieblingsstelle“, einer Bucht mit Schilfkante, war von Kante nicht viel zu sehen. Ich konnte locker bis vorn an diese heranspazieren… Und was sah ich? Algen ohne Ende…Nach 3 – 5 Würfen hatte ich die Nase voll und plante um: auf zur Weser! Diese sollte von der anscheinend durchgeführten Grundwasserabsenkung für die Baustelle „nebenan“, wo eine Trainingstrabrennbahn gebaut wird, hoffentlich nicht betroffen sein…


Gottseidank – alles normal!


Pferde sind auch da – alles normal!!


Sie sind verdammt neugierig – auch völlig normal!!!


Und gucken treudoof in die Linse, wenn man sein Butterbrot im Rucksack verteidigt!!!!!

Mit dem Geschirr vom See war es zwar durchaus möglich zu angeln, da offenbar die Stauklappen dicht waren. Die Weser hatte kaum Strömung und glich fast einem Stillgewässer! Entsprechend spitz bissen die Fische. Zuppzupp – zuppzupp… Ein paar lütsche Barsche und Döbel bissen, mehr nicht.

Heute brauchte ich nicht arbeiten und nahm mir ebenfalls die Freiheit, wieder zu angeln. Diesmal gleich ab zur Weser und diesmal wieder die „rechte“ Seite des Weges…


Sieht kaum anders aus, als die linke Wiese…


… aber hat schickere Buhnen!


Teichmuscheln findet man auch bei genauerem Hinsehen!

Da ich nicht unbedingt den „gleichen Fehler“, wie gestern begehen wollte, wurde schnell noch die „gute alte Fireline“ angespannt. Es ging auch gleich gut los. Nach zwei vergeigten Bissen, ließ sich ein guter Barsch, der um 30 cm maß, überreden, ein Stückchen mitzukommen. Mir fehlte nur leider ein entscheidendes Argument, so dass sich der Bursche dicht vor Land aus dem Staub machte. Mein Köder lag einfach nur so da…

Die richtige Stelle war gefunden, und es folgte Biss auf Biss! Nur hatten die Jungs den Bogen raus und flitzen in die Steine… Flupps, war die Schnur lose und weg waren sie! Nach einem Platzwechsel, um von der anderen Seite zu kommen, schienen sie weg zu sein! Nullkommanull!

Da es, als die Sonne sich verabschiedete, recht kühl wurde und selbst mein Fleecepulli nicht mehr reichte, habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht.


Blick zurück…


… und Blick nach vorn! Vollmond kündigt sich an!

Ich kann nur eines sagen: das tat gut und war nötig!!! Schlimm nur: die nächste Woche bahnt sich wieder mit bescheidenen Arbeitszeiten an……

Weiterhin nehme ich mal als positiv mit, dass selbstgegossenen Eries die Angelei bestens klappt! Keinerlei Probleme waren erkennbar!
 

Torsk_SH

Gone Fishing...
AW: Flachwasserfrust und Weserspaß

Moin Franky/Angelnachbar!

Netter Bericht vor Deiner Weser Tour. Ich kommt bei Falchwasserpirschen letzte Woche einen schönen Hecht und einen kräftigen Döbel fangen.

Hab aber nur mit Mepps Spinnern(gr 1-4) geangelt. Wenn das Wetter mitspiel werd ich morgen nach der Arbeit nochmal los düsen mal sehen was noch kommt ;)
 
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