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Alt 19.12.2017, 06:35   #1
Thomas9904
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Standard Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Redaktionell



Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Andere Länder, andere Sitten. Während bei uns Umweltministerin Hendricks (SPD) Angeln verbietet, weil Angeln schädlich wäre, sieht ihr Kollege aus Dänemark das genau anders herum: Er lobt die Arbeit der Angler, welche wichtig für Fischbestände in den Auen (Meerforelle, Lachs) wie Tourismus seien. Und will den Abschuss von Seehunden, die ins Süßwasser kommen.


Kommentar

Da war eines der Anglerboardmitgleider schneller als ich und hat uns den Artikel vom "Nordschleswiger" verlinkt und eingestellt - herzlichen Dank dafür!!
Hungrige Seehund in dänischen Auen

Hier der Artikel als Quelle, um den es geht:
Hungrige Seehunde fallen über Fischbestände in den westjütischen Auen her

Seehunde sind schon lange nicht mehr nicht nur nicht bedroht, sondern vermehren sich unreguliert und geschützt inzwischen in einer Weise, welche Probleme für die Natur aufwerfen können.

In Dänemark kommen sie aus dem Salzwasser wegen Futtermangel nun ins Süßwasser, ziehen die Auen hoch, und fressen sich da an den jetzt dich zusammen stehenden Fischbeständen satt.

Zitat:
„Das ist ein großes Problem. Es schadet den Fischbeständen in den Wasserläufen und vergrault die Angler“, so der Vorsitzende des Angelverbandes von Skive und Omegn, Helge Jakobsen, zur Nachrichtenagentur Ritzau.
Hier scheint der dänische Verband auch weiter zu sein als der Naturschutzverband DAFV der organisierten Sport- und Angelfischer in Deutschland.

Oder kann sich jemand vorstellen, wie Frau Dr. Happach-Kasan zu Ministerin Hendricks (SPD) geht, und um Reduktion von Seehunden bittet???

Aber auch der dänische Umweltminister ist da weiter als seine deutsche Kollegin. Er erkennt Wert und Arbeit der Angler sowohl für die Natur wie auch für den Tourismus an.

Und in Dänemark scheint auch der Fisch eben mehr zu sein, als nur Nahrungsgrundlage für Robben, mit denen man gut Spenden sammeln kann.

Die Aussage des Ministers kann ich nur unterschreiben:
Zitat:
Umweltminister Esben Lunde Larsen (Venstre) will die Möglichkeiten für Angler untersuchen lassen, Seehunde in den Auen abschießen zu lassen. „Das ist ein großes Problem, gegen das wir etwas tun müssen. Wir haben nicht Millionen von Kronen in die Fischbestände investiert, um nun zuzusehen, wie die Seehunde sie als Mittagstisch benutzen“, so der Minister, der die Gesetzeslage in dem Bereich auf den Prüfstand stellen will.
In Dänemark scheint man weit weniger ideologisch verblendet und deutlich pragmatischer im Sinne aller - eben auch der Menschen und Fische - an die Sache heran zu gehen.

Auch hier spricht ja niemand von ausrotten der Seehunde!!

Aber eben von vergrämen, reduzieren und zurückdrängen aus dem Süßwasser dahin, wo sie hingehören - ins Salzwasser.

Bevor sie im Süßwasser ökologischen Schaden anrichten.

Das Naturschutz bei den Dänen auch unterhalb der Wasseroberfläche gemacht wird und Fische nicht nur als Futter für Robbe, Kormoran und Co. gesehen werden, sondern auch als wertvolle, nachhaltig nutzbare Ressource für Menschen, darauf muss man in Deutschland wohl noch lange warten.

Weder Gesetzgeber, Ministerien noch Behörden scheinen sich bis dato in Deutschland dem Marsch durch die Instanzen des NABU (z. B. Flasbarth, Ex-NABU-Chef jetzt Staatsekretär im BMUB, etc. ) real widersetzen zu können oder zu wollen.

Obwohl Robben in bedenklichem Maße zunehmen, werden bei uns - statt der Natur wenigstens ihren Lauf zu lassen - immer noch Heulerstationen der Naturschützer finanziert, unterstützt und gepäppelt..

Mir persönlich gefällt der umfassendere, pragmatischere dänische Ansatz da deutlich besser.

Solche Verbandsleute und Minister wünsche ich auch den Anglern in Deutschland

Thomas Finkbeiner
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Alt 19.12.2017, 06:57   #2
Thomas9904
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Danke nochmal an Mitglied bbfishing, der den Artikel aufgetan und eingestellt hatte:
Hungrige Seehund in dänischen Auen

Finde ich immer klasse, wenn ihr da solche Nachrichten und Meldungen auch einstellt!!
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Alt 19.12.2017, 07:01   #3
Ursus Albis
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Immer, wenn der Seehundbestand zu groß geworden war, kam eine dezimierende Seuche daher. Zuletzt 2002, wenn ich mich recht erinnere.

Geändert von Ursus Albis (19.12.2017 um 07:04 Uhr)
Ursus Albis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 07:09   #4
Thomas9904
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

jepp, siehe dazu, hatte damals auch schon die gleiche Meinung wie heute:
http://www.anglerpraxis.de/juni2003_23_Nordsee.htm

Hab ich selber aber auch schon Anfang der 80er auf Sylt mitgemacht, als ich da gearbeitet hab...

Die Robben an der Seuche verrecken lassen (sehen sie im Gegensatz zum Abschuss meist nicht) finden viele sicher besser, als regulierend rechtzeitig einzugreifen (meist auch die Gleichen, welche es bei Heulerstationen zum Spendensammeln mit dem "der Natur überlassen" dann nicht mehr so genau nehmen).
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Geändert von Thomas9904 (19.12.2017 um 07:16 Uhr) Grund: edit
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Alt 19.12.2017, 07:21   #5
rhinefisher
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Hi!
So isses richtig!
Erst fangen wir den Viechern den Hering weg, und wenn sie sich halb verhungert an "unsere" Meerforellen wagen, knallen wir sie ab...!!

Siehst Du nicht den Unterschied zwischen z.B. dem Kormoran und Seehunden??

Worin unterscheidet sich dein Extremismus eigentlich noch von dem der Peta??

Petri!
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Ich jage nicht um zu töten - ich töte um gejagt zu haben..
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Alt 19.12.2017, 07:22   #6
Thomas9904
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Wenn ich dem dänischen Minister recht gebe, ist es extremistisch?

Ok., dann bin ich extremistisch...

Vielleicht dazu auch lesenswert:
Uni Stockholm: Wer fängt den Ostseefisch? Einfluss von Robben und Vögeln
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Geändert von Thomas9904 (19.12.2017 um 07:25 Uhr) Grund: edit
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Alt 19.12.2017, 07:39   #7
Fruehling
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Zitat:
Zitat von rhinefisher Beitrag anzeigen
...Erst fangen wir den Viechern den Hering weg, und wenn sie sich halb verhungert an "unsere" Meerforellen wagen, knallen wir sie ab...!!...
Das ist der traurige Punkt, der zählt!
Fruehling ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 07:40   #8
rhinefisher
Teilthomasianer
 
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Ort: Krefeld
Beiträge: 1.299
Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Ja - bist Du.
Der Minister handelt bloß im Sinne der Fischereiindustrie.
Der etwas hohe Bestand an Seehunden ist absolut kein Problem, da diese Populationen "selbstregulierend" sind; wird der Bestand zu hoch, stirbt ein Großteil an Seuchen.

Ach - wäre das bei dem schwarzen Monstervogel doch genauso....!

Petri
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Alt 19.12.2017, 07:42   #9
Thomas9904
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Zitat:
Zitat von rhinefisher Beitrag anzeigen
Der Minister handelt bloß im Sinne der Fischereiindustrie.
???
Da gehts nicht um Fischerei, sondern um bedrohte Bestände in den Auen (Süßwasser!) und Tourismus..

Von Fischerei steht weder was im Ursprungsartikel noch bei mir.

Und bevor Seehunde "selbstregulierend" elend an Seuchen verreckt sind, sind kleine Auen im Ernstfall halt schon lange nachhaltig geschädigt, DESWEGEN will der Minister laut Artikel handeln.
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Geändert von Thomas9904 (19.12.2017 um 07:45 Uhr) Grund: edit
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 07:45   #10
Professor Tinca
Ein Korn im Feldbett !
 
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Standard AW: Umweltminister für Seehundabschuss um bedrohte Fische zu retten

Zitat:
Zitat von rhinefisher Beitrag anzeigen
Erst fangen wir .....
Wer ist denn WIR?

Wenn DU soviele Heringe angelst, dass DU meinst das schadet dem Heringsbestand dann mäßige DICH einfach.

Wenn du die Fischindustrie meinst, dann feinde die an!

Die gehören nämlich hier nicht zum WIR!
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