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Alt 05.03.2017, 08:11   #1
Thomas9904
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Standard C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Vorabveröffentlichung Mag April



C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Wie oft darf ein Verband der organisierten Sport- und Angelfischerei in welcher Zeit Meinung und Richtung ändern, um noch als seriös zu gelten?

Alle diese Aussagen stehen zeitgleich auf der Seite des Landesfischereiverband Saar KöR (gesichert):
https://www.fischereiverband-saar.de/

Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
""Catch and release" verstößt gegen das Tierschutzgesetz"
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
In den Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung vermittelt der Fischereiverband Saar ein Allgemeinwissen, zu dem insbesondere auch die Erkenntnis gehört, dass das „Catch and Release“ gegen § 1 S.2 TierSchG verstößt und deshalb zu unterbleiben hat.
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass die selektive Entnahme von Fischen ein Kernprinzip des „Catch and Release – Konzeptes“ ist, sodass vorliegend nicht pauschal von einer nicht waidgerechten Angelmethode gesprochen werden kann

Endlich Richtung Angler?
Es bewegt sich langsam was in der Welt der organisierten Sport- und Angelfischerei. Immer mehr bekommen Verbände mit, wie weit weg sie von den aktiven Anglern sind.

Die Zersplitterung des DAFV wie auch der Schwund der Zahler durch Vereinskündigungen in vielen Landesverbänden sind da Indizien.

Ein weiteres Indiz, was es früher so nie gegeben hätte:
Eine Kampfkandidatur ums Präsidentenamt im DAFV.
Also die Kandidatur des Präsidenten Schneiderlöchner vom Fischereiverband Saar als Präsident des DAFV - GEGEN das bestehende Präsidium:
Jetzt offiziell: Neuer Kandidat als Präsi DAFV wirft seinen Hut in den Ring

Auch der DAFV selber versucht nun, nachdem er mit seinen Mitgliedsverbänden LSFV-SH und LAV-MeckPomm und dem DMV bei Baglimit Dorsch und Angelverbote in den AWZ (> z. B. Fehmarnbelt) versagt hatte, nun auf den Zug aufzuspringen und zumindest vorzugeben, auch etwas für Angler tun zu wollen:
Anglerdemo gegen überzogenen Naturschutz und anglerfeindliche Umweltpolitik

Aber all diese Verbände der organisierten Sport- und Angelfischerei, ob Saarland, DAFV oder andere haben ein Problem:
Jahrezehntelange, schützergeprägte Gehirnwäsche mit Anbiederungspolitik (Appeasement) an Schützer, Politik und Behörden und damit Entfernung von der anglerischen Praxis und von den Bedürfnissen der Angler und des Angelns an sich.

Ehrlich oder anbiedernd?
Wie schwer das raus zu bekommen ist aus Funktionärsköpfen und wie wenig konsistent diese neue "Anbiederung" an Angler ist, das kann man exemplarisch am Beispiel des Saarlandes und seines DAFV-Präsidentenkandidaten, dem Rechtsanwalt Schneiderlöchner sehen.

Und zwar seit es eine Anzeige von PETA gegen einen saarländischen Angler gab, der einen Waller zurückgesetzt hatte:
PETA zeigt im Saarland Angler wegen Catch and Release an

Plötzlich neue Sicht im Saarland?
Da gibt es auf einmal ganz seltsame, neue Definitionen zum Thema C+R auf der Seite des FVS KöR unter dem Titel "Fehlverhalten einzelner Angler wird zur Stigmatisierung des Angelns insgesamt von Tierrechtlerorganisation ausgenutzt!"
Wir wissen nicht, wer diesen Artikel eingestellt oder die Einstellung autorisiert hat, Fakt ist, da ist u. a. folgende Sätze zu lesen:
https://www.fischereiverband-saar.de/
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass die selektive Entnahme von Fischen ein Kernprinzip des „Catch and Release – Konzeptes“ ist, sodass vorliegend nicht pauschal von einer nicht waidgerechten Angelmethode gesprochen werden kann
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.
Nun gut, abgesehen von der wirren und amateurhaften juristischen Argumentation und Hinführung zu diesen Behauptungen (daher glaube ich nicht, dass die von Rechtsanwalt Schneiderlöchner kommen), geht das grundsätzlich in eine Richtung, die wir schon immer vertreten und gut heissen:
Individuelle Entscheidung des Anglers beim zurücksetzen..

Seltsamerweise verteidigt laut Minister und Ministeriumssprecherin der Präsident Schneiderlöchner aber dann, dass er aktiv zusammen mit Minister Jost " erfolgreich" an mehr Tierschutz und dem Verbot von C+R im saarländischen Fischereigesetz gearbeitet hat:
Noch mehr Tierschutz in der Fischerei – Minister Jost kündigt Gesetzesänderung an
Fischereiverband Saar und PETA: Krokodilstränen

Wer schreibt was auf der Saarlandseite??
Wissen die, was sie tun?

Das absolut irre Durcheinander beim Fischereiverband Saar geht aber noch weiter.
Denn immer noch ist unter dem Punkt:
""Catch and release" verstößt gegen das Tierschutzgesetz"
ein "interessantes" PDF - Dokument abzurufen:
https://www.fischereiverband-saar.de/catch-and-release/

Hier macht der Fischereiverband seine (welche den nun eigentlich, siehe oben) Sichtweise bezüglich C+R klar, die er auch so in seiner Ausbildung zum Fischereischein umsetzen würde:
Zitat:
Zitat von Fischereievrband Saar
In den Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung vermittelt der
Fischereiverband Saar ein Allgemeinwissen, zu dem insbesondere auch die Erkenntnis gehört, dass das „Catch and Release“ gegen § 1 S.2 TierSchG verstößt und deshalb zu unterbleiben hat.
Die Sachkompetenz des Autors des Artikels zeigt sich bereits durch die Verlinkung. Dort heißt es wörtlich: "Catch and release" verstößt gegen das Tierschutzgesetz, OLG-Beschluss vom 3.7.2015.pdf

Dem geneigten Betrachter im Allgemeinen und Juristen im Besonderen sollte bekannt sein, dass OLG für Oberlandesgericht steht, der Beschluss ist indessen vom OVG (Oberverwaltungsgericht) Münster. Allein durch diesen Fauxpas disqualifiziert sich der Autor.

Viel schlimmer ist aber, dass er die Ausführungen des OVG´s, welche durchaus in Zweifel gezogen werden dürfen (gerade wenn man Angler ist), gleichsam ungeprüft übernimmt. Er verkennt zudem, dass das OVG ausschließlich zur Frage von c&r in einem sogenannten Angelzirkus Stellung genommen hat, was sich bereits aus dem Streitgegenstand der Eilentscheidung unschwer entnehmen lässt. Dabei kann man das Ergebnis durchaus in Zweifel ziehen, wenn man mit anderen Stimmen in der Literatur das Schmerzempfinden und die Leidensfähigkeit von Fischen in Zweifel zieht, worauf selbst Meyer-Ravenstein in seiner Entscheidungsanmerkung (jurisPR-AgrarR 5/2015 Anm. 3) hinweist. Dass das OVG zu der Frage, was passiert, wenn in einem Vereinsgewässer ein Fisch wieder zurückgesetzt wird, denklogisch nicht Stellung bezogen hat, übersieht er vorsätzlich.

Unabhängig davon, blendet der Autor aus – der sich als großer Verfechter der Anglerinteressen ausgibt – dass es durchaus auch andere Stimmen in der Literatur gibt (vgl. etwa http://www.anglerpraxis.de/ausgaben-...chtsfrage.html und http://archiv.anglertreff-thueringen...fischereir.pdf).
Wie gesagt:
Er blendet aus, anstatt sie für die Anglerschaft fruchtbar zu machen.

Der Autor greift eine anglerunfreundliche – um nicht zu sagen feindliche – Rechtsprechung auf und verallgemeinert sie in einer Form, die den deutschen Anglern weiteren Schaden zufügt.

Selbst Mayer-Ravenstein hält als Fazit fest: Der Beschluss des OVG Münster bestätigt noch einmal in deutlicher Weise die tierschutzrechtliche Unzulässigkeit der Fangmethode „Catch und Release“ als reiner sportlicher oder kommerzieller Betätigung. Was aber ist rein sportlich oder kommerziell? Es wäre des Schweißes der Edlen (gerade der Juristen) wert, hier eine Differenzierung zu definieren die nicht 90 % der deutschen Angler zu (Klein-) Kriminellen macht.

Wenn aber die Marschrichtung des Autors die Politik des führenden deutschen Anglerverbands sein soll, dann können sich die Angelvereine und Verbände gleich dem NABU oder PETA anschließen.

Um es mit Edmund Stoiber zu sagen: „Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber!“

Was gilt denn nun???????
Was gilt denn nun beim Fischereiverband Saar, welche der alle gleichzeitig auf den Seiten des Verbandes befindlichen Aussagen gelten denn?
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass die selektive Entnahme von Fischen ein Kernprinzip des „Catch and Release – Konzeptes“ ist, sodass vorliegend nicht pauschal von einer nicht waidgerechten Angelmethode gesprochen werden kann
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
In den Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung vermittelt der
Fischereiverband Saar ein Allgemeinwissen, zu dem insbesondere auch die Erkenntnis gehört, dass das „Catch and Release“ gegen § 1 S.2 TierSchG verstößt und deshalb zu unterbleiben hat.
Was will der Kandidat Schneiderlöchner denn dann nun in den Bundesverband transportieren?
Dass C+R strafbar und zu verurteilen sei?
Dass C+R Teil von selektiver Entnahme und nicht strafbar sei?
Dass sich der FVS anmasst, das "Allgemeinwissen", dass C+R strafbar sei an Angler in Prüfungskursen zu vermitteln, obwohl das juristisch absolut umstritten ist?

Sind solche Verbände mit solch absolut divergierenden Aussagen überhaupt tragbar für Angler?

Liegt das vielleicht auch mit daran, dass der saarländische Verband als Körperschaft öffentlichen Rechtes nicht nur mit von der Regierung finanziert wird, sondern darum noch mehr als ein e.V. an der Leine von Regierung und Behörden hängt und mal so und mal so springen muss, je nachdem wie gewünscht von welcher Regierung?

Ich weiss es nicht.....

Aber eines weiss ich sicher:
Eine solche "Nichthaltung" verschiedenster Ansichten gleichzeitig zum Thema zurücksetzen wie auf Seiten des Saarverbandes, das geht für keinen Verband oder Funktionär, der sich anmaßt, für Angler sprechen zu wollen.

Und nun das GROßE ABER:
Immer noch besser als die klaren, nach wie vor undementierten Aussagen von DAFV-Hauptamtlichen, dass nur Verwertung ein sinnvoller Grund zum Angeln wäre.

Hier gilt dann für die Wahl zum Präsidenten/in des DAFV wohl, was mir ein gewerblicher Dienstleister für Angler vor Kurzem sagte:
Wenn ich die Wahl habe für den DAFV- Präsi zwischen
A: Frau Dr. Happach-Kasan
und
B: Herrn Schneiderlöchner
zu wählen,
dann wähle ich:
C, egal wer das ist.....


Aktualisierung 06.03. 2017

Herr Schneiderlöchner hat sich bei mir bedankt und nun das vormals unter "Catch and Release" stehende Schreiben geändert.

Allerdings stand dort ja auch, dass in den Schulungen des FVS zum Fischereischein das so gelehrt werden würde das c+r tierschutzwidrig sei - ob, wann und wie er die Kriterien zum Lehrgang ändert, die Inhalte und evtl. darauf abzielende Prüfungsfragen, hat er mir allerdings nicht mitgeteilt.

Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
In den Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung vermittelt der Fischereiverband Saar ein Allgemeinwissen, zu dem insbesondere auch die Erkenntnis gehört, dass das „Catch and Release“ gegen § 1 S.2 TierSchG verstößt und deshalb zu unterbleiben hat.
Ich gehe also davon aus, dass alles weiterhin entsprechend wirr und irr gehandhabt wird im Saarland, und hier reiner Wahl-Populismus ohne entsprechenden fachlichen Hintergrund betrieben wird.

Statt mit "Catch und Release" wie vorher wird jetzt mit genauso mit "Trophäenangeln" rumgemurkst und veröffentlicht.

Beides Kampfbegriffe von Anglerfeinden um Angler (PTEA, Haferbeck) zu stigmatisieren und Angeln abschaffen zu können - die spendensammelnde Schützerindustrie und deren parlamentarische Helfershelfer springen natürlich zu gerne auf diesen Zug auf.

Wie kann - egal wer von denen - IRGENDEIN ein Verbandler der organisierten Sport- und Angelfischerei SO PRÜGELDUMM sein, Kampfbegriffe von Anglerfeinden selber weiter zu verwenden??

Das einzige, was ich persönlich da akzeptieren würde an Aussage zum Gesamtthema ums zurücksetzen wäre Folgendes (oder etwas in der Art):

Als Verbände sind wir wie jeder einzelne Angler auch verpflichtet, die Gesetze im Zusammenhang mit dem Angeln einzuhalten.

Da Gesetze durchaus wandelbar sind, kämpfen wir als Verband aktiv dafür, Bundesgesetze wie Tier- und Naturschutzrecht sowie die Landesfischereigesetze im Sinne der Angler und entsprechend heutigen Erkenntnissen so anzupassen, dass der Angler in seinem Tun nicht aus Mißverständnissen oder versehentlich oder unter Ausnutzung von falschen Interpretationen böswillig kriminalisiert werden kann.

Insbesondere die Eigenverantwortung der Angler beim zurücksetzen von Fischen als gewünschte und teilweise auch vorgeschriebene Maßnahme zum Bestandsmanagement muss gefördert und sichergestellt werden.


Sich mit Kampfbegriffen von Angelgegnern auch noch wörtlich auseinander zu setzen, statt selber die Deutungshoheit zu übernehmen und denen noch teilweise recht zu geben - so bescheuert ist niemand ausser Verbandlern der organisierten Sport- und Angelfischerei!!

Herr Schneiderlöchner beweist wie der Rest-DAFV mit den ihn immer noch tragenden Landes-, Vasallen- und Abnickerverbänden mit den jeweils wirren und unüberlegten Äußerungen zu diesen Themen für mich klar, dass keiner von diesen aktuellen Funktionären auch nur ansatzweise geeignet ist, für Angler oder Angeln zu sprechen oder gar in der Lage, eine dringend notwendige Strukturreform IM SINNE DER ANGLER UND DES ANGELNS oder gar eine Verbesserung herbeizuführen.

Nach wie vor sind für mich diese Leute fast ALLE im Korsett von 3 Jahrzehnten schützergerpägter Gehirnwäsche gefangen, ohne auch nur ansatzweise dazu gelernt zu haben.

---------------------------------------------------------
Aktualisierung 20. 03. 2017

Aus der Saarbrücker Zeitung:
http://www.saarbruecker-zeitung.de/s...446432,6406829

Neben Kuschelkurs mit Tierschützern und Grünen gab der Präsident Schneiderlöchner laut Saarbrücker Zeitung folgenden Satz von sich:

„Nach meinem Verständnis – und ich bin ja Jurist – ist es durchaus möglich, dass ich diesen Fisch noch einmal zurücksetzen kann“, sagte Schneiderlöhner.

Find ich insofern witzig, als ihm hier im Thread ein "Nichtjurist" vorführen musste, wie wenig juristisch fachgerecht die Veröffentlichungen auf den Seiten seines Verbandes zum Thema c+r waren und er das sogar zugegeben hat:
Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Herr Schneiderlöchner hat sich bei mir bedankt und nun das vormals unter "Catch an release" stehende Schreiben geändert.

Allerdings stand dort ja auch, dass in den Schulungen des FVS zum Fischereischein das so gelehrt werden würde das c+r tierschutzwidrig sei - ob, wann und wie er die Kriterien zum Lehrgang ändert, die Inhalte und evtl. darauf abzielende Prüfungsfragen, hat er mir allerdings nicht mitgeteilt.
Manche Juristen scheinen wirklich schmerzfrei zu sein.

Dass man aber, wenn man als Präsident eines Fischereiverbandes mehr Tierschutz mit dem Minister zusammen ins Gesetz schreibt, gleichzeitig aber Retter der organisierten Sport- und Angelfischer im Rest-DAFV werden will, zu solchen interessanten rhetorisch/juristischen Volten greifen muss, ist verständlich.

Thomas Finkbeiner

Geändert von Thomas9904 (20.03.2017 um 08:24 Uhr) Grund: edit
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Alt 05.03.2017, 09:06   #2
Carp1970
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Alle kochen ihr eigenes Süppchen.


https://www.fischereiverband-nrw.de/...eenfischen.php
Wird zwar bekannt sein aber trotzdem noch mal der Link.


Einige Pächter bringen entsprechende Passagen in die Gewässerordnung oder erstellen schriftliche sognannte Ehrenkodex / Verhaltenkodex für ihre Mitglieder/ Angler weil diese unter Druck gesetzt werden oder einfach nur Angst gemacht wird.
Da es ein Bundesthema ist, denke ich wird es Zeit das es mal auf dieser Ebbende geklärt werden muss.
Angeln dient auch zur Erholung.
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Alt 05.03.2017, 09:21   #3
Thomas9904
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Zitat:
Zitat von Carp1970 Beitrag anzeigen
Alle kochen ihr eigenes Süppchen.


https://www.fischereiverband-nrw.de/...eenfischen.php
Wird zwar bekannt sein aber trotzdem noch mal der Link.
Das muss man dann das folgende dann doch einschränken mit "ausser kommt aus NRW" :
Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Hier gilt dann für die Wahl zum Präsidenten/in des DAFV wohl, was mir ein gewerblicher Dienstleister für Angler vor Kurzem sagte:
Wenn ich die Wahl habe für den DAFV- Präsi zwischen
A: Frau Dr. Happach-Kasan
und
B: Herrn Schneiderlöchner
zu wählen,
dann wähle ich:
C, egal wer das ist.....
Aber hier ist ja erst mal Saarland.

Mit sich widersprechende Aussagen zeitgleich zum gleichen Thema...
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2017, 09:59   #4
Thomas9904
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Spannend wird jetzt noch sein, ob, wenn ja wie der Saarverband nun seine Statements aufräumt, so dass man weiss, welches nun gilt.

Wobei dann, wenn das gilt:
Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
Weder der Angelvorgang als solcher noch die Praktik des Catch & Release – wie immer es dazu gekommen ist – ist strafbar.
und nicht mehr das:
Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Fischereiverband Saar
In den Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung vermittelt der Fischereiverband Saar ein Allgemeinwissen, zu dem insbesondere auch die Erkenntnis gehört, dass das „Catch and Release“ gegen § 1 S.2 TierSchG verstößt und deshalb zu unterbleiben hat.
dann ja auch noch alle Kursleiter unterrichtet werden müssen und das Kursmaterial zur Prüfung entsprechend umgeschrieben....

Vielleicht ist ja ein Saarländer Kursleiter anwesend und kann berichten, ob da schon etwas unternommen wurde?
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2017, 10:05   #5
Carp1970
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Das muss man dann das folgende dann doch einschränken mit "ausser kommt aus NRW" :


Aber hier ist ja erst mal Saarland.

Mit sich widersprechende Aussagen zeitgleich zum gleichen Thema...
Klar NRW ist das Bevölkerungsreichste Bundesland und ich denke es gibt hier auch die meisten Angler, dass würde dann Sinn machen C zu wählen.

oder liege ich Falsch
Carp1970 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2017, 10:06   #6
Thomas9904
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

anderes Thema - hier der Saarlandsirrsin...
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt   Heute, 6:30  
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Alt 05.03.2017, 10:08   #7
Carp1970
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Beiträge: 104
Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Zitat:
Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
anderes Thema - hier der Saarlandsirrsin...
Ja schon klar.
Carp1970 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2017, 10:10   #8
oldhesse
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Selbst in Hessen in meinem Lehrgang wurde klar aufgezeigt das C und R nicht erlaubt sei. Wir hatten dazu mehrere kurze Diskussionen. Die vermittelte Gedanken vom Dozent waren jedoch die, dass Fische sehr glitschig sind und durchaus einmal aus der Hand rutschen können. Das habe ich so adaptiert und praktiziere es unabsichtlich so.
oldhesse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2017, 10:13   #9
Thomas9904
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Zitat:
Zitat von oldhesse Beitrag anzeigen
Selbst in Hessen in meinem Lehrgang wurde klar aufgezeigt das C und R nicht erlaubt sei.
Und in Hessen ist es eben so NICHT verboten, auch da versagen augenscheinlich wieder Kursleiter, weil sie nicht richtig informiert wurden oder absichtlich falsch lehren - typisch Verbanditerei halt:
Kein Abknüppelgebot in Hessen - Neue Verordnung weniger schlimm als befürchtet!!
Mal einen Verband loben: Verband Hessischer Fischer e.V. gegen Abknüppelgebot
Zurücksetzen mit sinnvollem Grund erlaubt - im Ermessen der Angler..


Hessen hat aber auch nix mit dem zu tun, dass der saarländische Verband hier GLEICHZEITIG sich am Ende widersprechende Statements auf seiner Seite hat - Thema hier...
Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2017, 10:18   #10
oldhesse
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Standard AW: C+R im Fischereiverband Saar- Methode oder Wahnsinn?

Mag ja sein. Ich wollte dennoch nicht derjenige sein der den 2m Wels released und dabei gefilmt wird. Unabhängig vom Bundesland. Die Warnung find ich daber net verkehrt vom Dozententeam.
oldhesse ist offline   Mit Zitat antworten
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