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Angeln Allgemein Alles rein was keinem Angelbereich fest zuzuordnen ist.

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Alt 04.03.2002, 08:30   #1
Thomas9904
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Standard Sportangler oder Kochtopfangler

Sport- oder Kochtopfangler
Eigentlich sind in meinen Augen beide Ausdrücke falsch. Angeln mag zwar sportliche Akzente (z.B. Fliegenfischen) besitzen, aber Sport im eigentlichen Sinne ist es Gott sei Dank nicht(ich will ja das Angeln genießen und nicht eine Leistung unter Beweis stellen!). Und Kochtopfangler können einfach nicht rechnen, sofern es sowas in Reinkultur überhaupt gibt. Denn ein gekaufter Fisch ist allemal preiswerter als ein geangelter.
Da gibt es die Catch and release - Fraktion, die jeden gefangenen Fisch zurücksetzt und deshalb, zumindest in Deutschland, eigentlich gesetzwidrig handelt. Und dann gibt es jene "Kochtopfangler", die alles was Flossen hat, für den heimischen Herd verwerten, unabhängig von Mindestmaßen und Schonzeiten.
Und dann gibt es diese Angler: Solche, die sich über einen gefangenen Kapitalen freuen, diesen aber wieder schwimmen lassen, und dafür lieber einen 5 - Pfund - Karpfen mitnehmen. Denn dieser verspricht beim Essen größeren Genuß als die Kapitalen.
Das Fischessen sollte eigentlich mit zum angeln gehören. Wenn ich auch begeisterte Angler verstehen kann, die keinen Fisch essen, weil sie Fisch nicht mögen. Aber vieleicht freut sich die Famile ja über ein so wertvolles Nahrungsmittel.
Deswegen aber jeden, der einen Fisch abschlägt, um ihn zu verwerten, als Kochtopfangler abzuqualifizieren, das ist schon etwas ungerecht.
Kochtopfangler im negativen Sinne sind für mich die Zeitgenossen, die ihre anglerische Beute versilbern wollen. Ob das die bekannten Fälle aus dem Hamburger Raum sind, wo massenhaft mit der Angel gefangene Zander an Restaurants verkauft wurden - oder jene „Sportkameraden“ die ihre Kühltruhe in Norwegen nicht nur für den eigenen Bedarf füllen, sondern sich den Angelurlaub durch den Verkauf von Dorschfilets finanzieren wollen.
Die sorgen genauso für den schlechten Ruf der Angler, wie jene, die zwar jeden Waller oder Karpfen wieder schwimmen lassen, aber erst nachdem er die Nacht an einer Schlinge, oder im besseren Fall in einem Fischsack, verbracht hat, damit man bei Tageslicht endlich ein schönes Foto machen kann. Auch fällt es schwer, das angeln an reinen catch and release - Gewässern Nichtanglern zu erklären. Wenn man wenigstens mit einem Fisch nach Hause kommt, den man auch essen will, so fällt dies schon viel leichter.
Unsinnig ist aber die (gesetzliche)Regelung, jeden maßigen gefangenen Fisch abschlagen zu müssen. Schließlich ist es für den Bestand oft sinnvoller, manche Fische wieder zurückzusetzen. Vielleicht müßte man über dieses Thema einmal eine breitere Diskussion auch in der Bevölkerung entfachen, um solch unsinnige Gesetze zu kippen. Denn nicht überall wo Natur-, Umwelt- oder Tierschutz draufsteht, ist auch solcher drin.
__________________
Wer mich privat erreichen will, kann das über Facebook:
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Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt   Heute, 6:30  
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Alt 04.03.2002, 09:38   #2
Uli_Raser
Benutzer
 
Dabei seit: 02.2001
Ort: Dessau
Beiträge: 736
Standard

Hi!
Ich bin Kochtopfangler! Nehme aber nur mit was ich wirklich Verwerten kann. Mit Ausnahme von Äschen (habe immer Vorrat von meinem Lieblingsfisch im Gefrierfach) nehme ich nur mit was nicht zu klein und nicht zu groß ist um mit der Familie aufgegessen zu werden. Leider werfen auch Angelzeitungen ein schlechtes Licht auf uns. Mit Artikeln wie "Jetzt auf Satzkarpfen" wird viel falsch verstanden. Ein guter Karpfen hat 50-60cm zum Mittagessen und nicht 33-36cm. Auch die Jagd nach dem größten Fisch ist Blödsinn. Ich will keinen Hecht erschlagen nur weil ich in die Zeitung will. Aber auch die Riesen müssen mal Raus. Die Mischung machts, mal wieder schwimmen lassen und mal ab in die Pfanne. Alles hat im Maßen seine Berechtigung.
Uli_Raser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2002, 09:42   #3
Thomas9904
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Beiträge: 82.067
Themenstarter Themenstarter
Blog-Einträge: 2
Standard

Sach ich doch, Uli )))))
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Thomas9904 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2002, 11:29   #4
silurus
Benutzer
 
Dabei seit: 05.2001
Ort: Thüringen
Beiträge: 105
Standard Kochtopfangler???

Hallo Alle miteinander!

Zitat von Uli Raser:

"...Leider werfen auch Angelzeitungen ein schlechtes Licht auf uns. Mit Artikeln wie "Jetzt auf Satzkarpfen" wird viel falsch verstanden. Ein guter Karpfen hat 50-60cm zum Mittagessen und nicht 33-36cm. Auch die Jagd nach dem größten Fisch ist Blödsinn. Ich will keinen Hecht erschlagen nur weil ich in die Zeitung will. Aber auch die Riesen müssen mal Raus. Die Mischung machts, mal wieder schwimmen lassen und mal ab in die Pfanne. Alles hat in Maßen seine Berechtigung."

Genau so sehe ich das auch!
__________________
Viele Grüße und PetriHeil
silurus

Geändert von silurus (04.03.2002 um 11:30 Uhr)
silurus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2002, 11:52   #5
posengucker
Mitglied
 
Benutzerbild von posengucker
 
Dabei seit: 02.2002
Beiträge: 802
Standard

Hallo Kollegen!

Mir schmeckt Fisch besser, wenn ich weiss woher er kommt bzw. wie lange er schon aus dem Wasser ist.

Ich finde, es ist besser, sich den Fisch selbst zu fangen als aus einem Aquarium zu kaufen, wo er mit anderen auf engsten Raum zusammengepfercht ist.

Alles mit Mass und Ziel aus der Natur entnommene ist für mich ok.

Grüsse
Pogu

posengucker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2002, 12:05   #6
Hummer
ein Angler
 
Dabei seit: 01.2001
Ort: Berlin
Beiträge: 4.974
Standard

Thomas, genau so sehe ich das auch und praktiziere es auch so!

Ich lehne die reine catch-and-release Angelei ebenso ab wie die "Fleischmacherei" um jeden Preis.

Für mich persönlich ist die Bezeichnung Kochtopfangler keine Beleidigung, da Angeln und Verwertung der Beute für mich zusammengehören. Von daher ist mein Verständnis für Angler, die keinen Fisch essen und alles zurücksetzen, gering. Der Fisch ist kein Sportgerät.

Petri!

Hummer




Hummer ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 04.03.2002, 17:29   #7
Berndli
Benutzer
 
Dabei seit: 12.2001
Beiträge: 92
Standard

Moin Zusammen,

ungewohnte Einigkeit zu einem eigentlich kontovers angelegtem Thema. Ich kann fast alle zuvor gemachten Statements teilen, behalte mir im Einzelfall auch ´mal ein Zurücksetzen vor.

Ich verurteile auch niemanden, wenn er eine maßige Meerforelle von 45 cm mitnimmt, obwohl der Fisch noch nicht gelaicht hat. Ich habe wahrgenommen, dass dieser Sachverhalt durchaus im Board auch anders gesehen wird. Ein Netzfischer würde einen derartigen Punkt nicht differenziert beurteilen.

Allerdings lehne ich grundsätzlich lehne eine kommerzielle Verwendung des Fangs ab.

Gruß

Bernd
Berndli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2002, 17:36   #8
havkat
Mitglied
 
Dabei seit: 04.2001
Ort: Schleswig-Holstein
Alter: 60
Beiträge: 6.496
Standard

Moin, Moin!
Zitat:
Der Fisch ist kein Sportgerät.
Damit ist, finde ich fast alles gesagt.
Mitnehmen, raffen um jeden Preis lehne ich ab. Pures C+R allerdings ebenso. Eine sinnvolle Verwertung der Beute gehört für mich zum Fischen dazu.
Leute die ihren Fang versilbern gehört das Handwerk gelegt!
__________________
Tight lines!
havkat
Norwegen endet am Nordkap...leider!!
havkat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2002, 17:58   #9
Istvan
Mitglied
 
Benutzerbild von Istvan
 
Dabei seit: 04.2001
Ort: Oderland
Beiträge: 1.479
Standard

Ich bin kein besonders eifriger Fischesser, abgesehen von Meeresfisch, Aalen, Zander und Salmoniden. Aber wenn ich Freunden und Verwandten mit meinem Fang eine Freude machen kann, gibt mir das eine Art von Befriedigung ... vielleicht verbirgt sich dahinter ja der verloren geglaubte Jäger-und Sammlertrieb.
Davon abgesehen habe ich meine eigenen Mindestmaße, was das Entnehmen von Fischen anbelangt. Ein schöner Brathecht z.Bsp. muß für mich etliche Zentimeter mehr an Länge aufweisen, als das gesetzlich vorgeschriebene Minimum.
Und dort, wo der Raubfischbestand in einem Gewässer als zu geringfügig einzuschätzen ist, kommt es immer häufiger zu >kleinen Pannen< während des Kescherns , was letztendlich aber dem Biotop zugute kommt.
__________________
Richtung Norden und dann immer geradeaus
Istvan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2002, 18:52   #10
siegerlaender
Gast
 
Dabei seit: 09.2001
Beiträge: 0
Standard

Also, ich mag keine Süsswasserfische, schmecken mir nich (außer Barsch und Zander). Habe sehr viele Hechte gefangen und wieder zurück gesetzt, hatte stets ein ungutes Gefühl dabei. Aus diesem Grund habe ich die Süsswasserangelei vor ca. 6 Jahren endgültig an den Nagel gehängt.
Meeresfisch, den mag ich sehr und meine Leute mögen den auch. Ich bin jetzt Kochtopfangler! Ich finde, es ist etwas sehr schönes wenn man seinen Fang waidgerecht versorgt und hinterher verspeisen kann. Ich denke mal, so soll es auch sein.
siegerlaender ist offline   Mit Zitat antworten
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