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Stippfischen und Friedfischangeln Friedfischangeln und Stippfischen - Gewässer und Methoden....

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Alt 30.05.2018, 13:56   #1
Anglerboard Redaktion
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Beiträge: 74
Standard Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Schleien zählen zu den hübschesten Fischen in unseren Gewässern, liefern an der Rute einen kraftvollen Drill und bieten zahlreiche Methoden sie zu befischen. Lange dachte ich, dass die Schönheiten nahezu unfangbar sind. Erzählungen älterer Angler von extrem vorsichtigen Fischen untermauerte ich mit passender Lektüre, las vom berühmten Hebebiss und dass Tauwürmer gute Köder seien. Die Annahme schien sich zu bestätigen. Erst als Jugendlicher fing ich meine erste kleine Schleie rein zufällig beim Stippen auf etwas Weißbrot.

Heute weiß ich allerdings: Tinca tinca lässt sich sehr gut gezielt beangeln. Wenn wir einige Dinge beachten, ist dies alles andere als ein Hexenwerk und der Erfolg wird sich schnell einstellen. Mit der klassischen Posen-, Feeder- oder Festbleimontagen stehen uns gleich mehrere Methoden zur Verfügung. Mein Favorit: Die Festbleimontage. Hier kommen meine sechs Tipps für einen erfolgreichen Angeltag.

Tipp 1: Gewässerwahl



Der erste Schritt einer erfolgreichen Schleienjagd ist das passende Gewässer. Sehen wir ein paar Fische zum Beispiel beim Spinnfischen, sollten wir diese Info abspeichern. Schleien ziehen nämlich gerne auf den gleichen Routen durchs Gewässer und sind stets auf der Suche nach einem leckeren Happen. Es lohnt sich daher vor der Tour etwas Lockfutter auf den Fressrouten der hübschen Friedfische zu füttern – sofern erlaubt. Ohne Vorfüttern funktioniert es natürlich auch!


Tipp 2: Köder


Pellets, Dosenmais, Caster oder Maden eignen sich als Futter besonders gut, da die Fische lange an den Platz gebunden sind, um die kleinen Happen aufzusammeln.



Mein absoluter Lieblingsköder sind Maden, wenn Ihr allerdings mit vielen Weißfischen in Eurem Gewässer zu kämpfen habt, dann sind kleine Pop Ups, Pellets einen Versuch wert.

Tipp 3: Bissanziege



Ähnlich wie beim Karpfenangeln nutze ich für Schleie Bissanzeiger, Banksticks und Freilaufrollen. Auf diese Weise können wir uns entspannt in den Angelstuhl setzen und auf das „Pieeepppp“ vom Bissanzeiger warten. Zusätzlich zu der elektronischen Variante setze ich auf kleine leichte optische Ausführungen – hier Bobbins. Diese verraten oft schon vor dem Anbiss, dass sich Fische auf dem Futterplatz befinden.

Tipp 4: Gerät



Das Gerät unterscheidet sich logischerweise vom schweren Karpfengerät. Zum Einsatz kommen leichte Specimen- oder Karpfenruten in einer länge von 11 bis 12 Fuß und einer Testkurve von 1,75 bis 2,25 lbs. Natürlich sind auch einfache Grundruten mit drei Meter Länge und einem Wurfgewicht bis 60/80 Gramm geeignet. Passend zur Rute setze ich eine kleine bis mittlere Freilaufrolle mit fein dosierbareren Freilauf sowie einer gute arbeitenden Bremse, die mit einer 0,25 bis 0,32 Millimeter starken Mono oder Fluoro bespult ist. Dank der großen Flossen haben Schleien wirklich Dampf.

Tipp 5: Das Rig



Ein Futterkorb im Safety Clip, Method Feeder oder einfache Inline-Bleie in Gewichten von 40 bis 70 Gramm eignen sich ideal als Beschwerung. Achtet auf eine feste Verbindung zwischen Gewicht und Vorfach, sodass sich der Fisch beim Anbiss selber hakt. Ich persönlich fische überwiegend kurze Vorfächer in Längen von 5 bis 15 Zentimetern. Neben ein bis zwei echten Maden garniere ich mein Vorfach stets mit einer bunten künstlichen. So fällt unser Hakenköder schneller ins Auge. Persönlich bevorzuge ich inzwischen die einfachste Variante mit einem einfachen Blei, das Lockfutter werfe ich anschließend gezielt auf meinen Angelplatz.

Tipp 6: Zugrouten finden



Wenn Ihr an Eurem Gewässer schon häufiger Schleien gesehen habt, die Kollegen allerdings einfach nichts ans Band bekommt. Versucht es mit der Festbleimontage und legt Eure Rigs auf den Zugrouten ab. Dann ist es nur noch eine Frage der Ausdauer und Zeit bis eine Schleie Euren Köder findet.
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Alt 30.05.2018, 18:14   #2
fishhawk
Mitglied
 
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Beiträge: 1.787
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Hallo,

die Schleie ist mein Lieblingsfisch und befische sie in unterschiedlichen Gewässern.

Patentrezepte zu Köder, Beisszeiten, Methoden etc. gibt es m.E. nicht, hängt alles vom jeweiligen Gewässer ab.

Zitat:
Versucht es mit der Festbleimontage und legt Eure Rigs auf den Zugrouten ab. Dann ist es nur noch eine Frage der Ausdauer und Zeit bis eine Schleie Euren Köder findet.
Das mag im allgemeinen schon stimmen, aber nicht immer.

Ich hab letztes Jahr so einige Tage an einem Low-Stock-Baggersee gefischt. Ein Rute mit klassischer Posenmontage, die andere mit Festblei, da ich mich nur auf eine Pose richtig konzentrieren kann.

Hab einige sehr große Schleien gefangen, aber alle gingen auf die Posenrute. Auf Festblei gab es nur Wasserschweine (Karpfen) und Giebel. Auch wenn ich die Spots zwischen Pose und Festblei gewechselt habe.

Kann anderswo aber ganz anders laufen.
fishhawk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2018, 18:22   #3
Andal
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Alter: 56
Beiträge: 13.718
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Zitat:
Zitat von fishhawk Beitrag anzeigen
Hallo,

die Schleie ist mein Lieblingsfisch und befische sie in unterschiedlichen Gewässern.

Patentrezepte zu Köder, Beisszeiten, Methoden etc. gibt es m.E. nicht, hängt alles vom jeweiligen Gewässer ab.



Das mag im allgemeinen schon stimmen, aber nicht immer.

Ich hab letztes Jahr so einige Tage an einem Low-Stock-Baggersee gefischt. Ein Rute mit klassischer Posenmontage, die andere mit Festblei, da ich mich nur auf eine Pose richtig konzentrieren kann.

Hab einige sehr große Schleien gefangen, aber alle gingen auf die Posenrute. Auf Festblei gab es nur Wasserschweine (Karpfen) und Giebel. Auch wenn ich die Spots zwischen Pose und Festblei gewechselt habe.

Kann anderswo aber ganz anders laufen.
So isses. Mit dem Kleizeug am Häkchen fängst du bei uns nur Kleizeug und keine Schleien. Die wollen solide Portionen an Festbleimontagen.
__________________
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ARGE Zielfisch
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Alt 30.05.2018, 18:34   #4
fishhawk
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Beiträge: 1.787
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Zitat:
Zitat von Andal Beitrag anzeigen
So isses. Mit dem Kleizeug am Häkchen fängst du bei uns nur Kleizeug und keine Schleien. Die wollen solide Portionen an Festbleimontagen.
Hallo Andal,

Du angelst ja auch nicht an englischen Syndikatsgewässern.

Aber ich bin sicher , dass es auch in D so einige Gewässer gibt, wo die beschriebene Methode super funktioniert.
fishhawk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2018, 19:15   #5
rippi
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Dabei seit: 02.2013
Ort: irgendwo im norden / irgendwo im harz / irgendwo im hohen norden
Beiträge: 1.041
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Passt hier nur so mittelmäßig rein, aber ist euch mal aufgefallen, dass in Deutschland kaum einer mit Fliege auf Schleie fischt, obwohl die Methode sehr selektiv ist. Warum?
__________________
|dieser Beitrag wurde, von den, an dem Thread partizipierenden, Nutzern zum besten Beitrag des Threads gewählt.
rippi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2018, 19:33   #6
Andal
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Ort: Nekropolis a. Rhein
Alter: 56
Beiträge: 13.718
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Zitat:
Zitat von fishhawk Beitrag anzeigen
Hallo Andal,

Du angelst ja auch nicht an englischen Syndikatsgewässern.

Aber ich bin sicher , dass es auch in D so einige Gewässer gibt, wo die beschriebene Methode super funktioniert.
Recht viel anders geht es bei uns auch nicht zu. Wir haben es uns so eingerichtet. Nur muss man eben der Neigung der Fische Rechnung tragen, dass sie sich überall etwas anders verhalten. Unsere sind eben recht rustikal, was sie sich bei einer Durchschnittsgröße von 50+ cm auch erlauben können. Eben das, was Rod Hutchinson die "Gravel Pit Tenches" zu nennen pflegt.
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Überleberer
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Alt 30.05.2018, 20:02   #7
Gast
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Dabei seit: 12.2017
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Beiträge: 512
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Ich habe bei mir im Vereinsgewässer reichlich Schleien.
Die gehen vornehmlich auf Festbleimontage und Pellets oder 12-16 mm Boilie an den Haken.
Selten das von den Stippern mal eine auf Maden gefangen wird, aber beim Kapfenangeln sind sie regelmässig Beifang.
Und da machen die ü50 oder sogar ü60 Schleinen selbst am Karpfengerät richtig Spaß.
Wenn man die Fressstraßen der Schleien kennt kann man diese sehr gut gezielt befischen.
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Alt 30.05.2018, 20:21   #8
Andal
Teilzeitketzer
 
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Beiträge: 13.718
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Irgendwie scheint es bei Tinca tinca zu gelten: "Im Westen ists am besten!"
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Überleberer
ARGE Zielfisch
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Alt 31.05.2018, 07:55   #9
fishhawk
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Beiträge: 1.787
Standard AW: Kurz und gut – der sichere Weg zur Schleie

Zitat:
Zitat von Andal Beitrag anzeigen
Irgendwie scheint es bei Tinca tinca zu gelten: "Im Westen ists am besten!"
Kann sein, aber ich kenne auch Gewässer in Bayern, die sich größenmäßig vor Udos Vereinswasser nicht zu verstecken brauchen.

Sind aber leider ne ziemliche Ecke weg von mir. Ein paar Mal im Jahr gönne ich mir das aber.

Zitat:
aber ist euch mal aufgefallen, dass in Deutschland kaum einer mit Fliege auf Schleie fischt, obwohl die Methode sehr selektiv ist. Warum?
Dazu müsste man wohl ein Gewässer haben, wo man die Fische sieht, aber die den Angler möglichst nicht, die Wassertiefe und der Bewuchs die Präsentation nicht behindern und ausreichend Platz zum Werfen vorhanden ist.

Da fällt mir spontan jetzt kein Gewässer ein.

Sonst hätte ich das längst mal mit der Nymphe probiert.
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