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Alt 06.09.2017, 23:52   #111
BERND2000
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Standard AW: NABU dreht frei: Raubfische raus, sie gefährden Wasservögel

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Zitat von Thomas9904 Beitrag anzeigen
Redaktionell



NABU dreht frei: Raubfische raus, sie gefährden Wasservögel


Quelle:
https://www.teckbote.de/nachrichten/...id,205184.html

Wie der Teckbote berichtet, soll der Raubfischbestand, insbesondere Waller, in den Wernauer Baggerseen so drastisch wie möglich reduziert werden.

Das sei der Wunsch des Vorstandsmitgliedes des Nürtinger NABU, Wolf Rühle. Auch das Regierungspräsidium ist da laut Artikel mit im Boot.

Grundlage sei eine Probebefischung, bei der in 2 Tagen 4 Waller von von 70 bis 200 Zentimetern (in einem 32 Hektar See!!) "in Augenschein genommen worden wären".
Das reicht dann augenscheinlich, um gleich andere Raubfische mit eliminieren zu wollen:



Weil Angler aber sowieso nur stören in der Natur, so Rühle, wäre E-Befischung sowieso besser:


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Abgesehen davon, dass dieser ominöse NABU-Mensch, der sich da einmischt, augenscheinlich ohne größere Fachkenntnis agiert (wie in Baden-Württemberg leider üblich. Nicht umsonst wurde der Ex-NABU Geschäftsführer Baumann zum Staatssekretär im Umweltministerium gemacht), weiss er auch nicht, dass, dass ein guter Raubfischbestand durch Weissfischreduktion auch der Eutrophierung mit vorbeugt.

Ebenfalls kennt er augenscheinlich sowenig wie das Regierungspräsidium aktuelle Forschung, nach denen der Wels eben NICHT groß in die Biologie und das Ökosystem vor Ort eingreift:
Mediathek/Video: Riesenfische in unseren Flüssen
( "Liebe" NABUler, da könnt ihr Waller beim Tauben jagen sehen - um Gottes Willen, schnell alle ausrotten, die fressen Vögel!!!!)

Während die Angler in B-W eine Prüfung brauchen, scheint beim NABU jeder mitwurschteln zu dürfen, ohne jede Ahnung und Schulung.

Und dass das Regierungspräsidium da mitmacht - wie gesagt:
Alles in Baden-Württemberg eh schon vom NABU unterwandert.

Ob und wie da der LFV-BW handelt, dessen Präsi von Eyb ja ein Freund der GRÜNEN ist, mit denen er als Landtagsabgeordneter koaliert, und der nicht mal für Abschaffung Nachtangelverbot gestimmt hat (Video: Landtagsdebatte zur Abschaffung Nachtangelverbot und Thema Kinderangeln in Baden-Württemberg), ob der LFV-BW da also mit dem NABU zusammen arbeitet und mit dem Regierungspräsidium GEGEN Angler und Vernunft, oder ob da mal ausnahmsweise was Vernünftiges kommt, ist nicht absehbar.

Und dass man in einem Verband wie dem NABU, der aus Vogelschützern hervorging und scheinbar immer noch nur einen Vogel hat - sorry, falsch ausgedrückt:
sich immer noch nur für Vögel interessiert,
aber augenscheinlich keinerlei Ahnung und Interesse an Biologie und allgemeinen Zusammenhängen hat, wenn Vögel nicht die Hauptrolle spielen, das kann man hier doch wieder deutlich sehen.

Und bevor ich jetzt weiter kommentiere und dann für meine ehrliche Meinung in den Knast komme, versuche ich nun, meinen Blutdruck wieder unter Kontrolle zu bekommen und nur so zu schreiben, wie es deutsches Presserecht und Meinungsfreiheit zulässt.

Thomas Finkbeiner

Aktualisierung 04.09. 2017, 12 Uhr 52

Dass Matze Koch sich immer häufiger auch angelpolitischer Themen annimmt, finde ich klasse.

Den hier besprochenen Fall - um die von einem NABU-Mann geforderte Regulierung der Raubfischbestände an den Wernauer Baggerseen - hatte ich Matze am Wochenende weitergeleitet.

Umso mehr freut es mich - und ich mache da gerne Werbung für Matze und sein Video - dass er nun dieses Thema aufgegriffen und ein sehr emotionales Video-Statement auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht.

Matze zeigt hier ganz klar auf, dass "Regulierung" von Beständen für den NABU immer nur dann gut ist, wenn es ins eigene Weltbild passt.

Hier das Video:


Matze Koch: Der NABU lässt mal wieder meine Pumpe kollabieren!

https://www.facebook.com/18672831139...5576746844051/

Super gemacht, Matze Koch!

Danke fürs mitkämpfen an der angelpolitischen Front!!

Bitte verbreitet dieses Video weiter!

Danke!


Thomas Finkbeiner
Grundsätzlich gilt es einen möglichst hohen gewachsenen (nicht Besezten) Raubfischbestand zu erhalten, um Schäden durch Ungleichgewichte im Nahrungsnetz zu vermeiden.
Gilt für die Wasserqualität wie auch für den Naturschutz.

Wenn es keine seltene Ausnahme ist, sollten da einige Herren ein Grundsätzliches Verständnisproblem von Naturschutz, Artenvielfalt und Gewässerbiologie haben.

Wobei nicht selten viel zu viele Enten oder auch Gänse vorkommen.
Hecht oder Wels....können da durchaus ausdünnen, müssen da eigentlich ausdünnen.
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