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Alt 06.10.2017, 19:02   #17
Thomas9904
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Standard AW: 500.000 Liter Gülle in Gewässer: "Grüner" Biogasstrom vernichtet massiv Fischbest

Ja - aber die "Risiken" des grünen Ökostroms machen jetzt schon real Landschaft kaputt.

Auch ohne Störfall!

Zudem wird die bäuerliche Landwirtschaft in Industrieformen gezwängt, Boden für normale Landwirtschaft unbezahlbar, weil "Energiewirte" durch Subventionen alles wegkaufen können.

Und füllen zudem noch durch Subventionen die Taschen der spendensammelnden Schützerindustrie und ihrer reichen Vorstandspender/innen.

Nicht nur, dass also bereits mit "grünen Ökostrom" Landschaft und Landwirtschaft real verwüstet wird, es kriegen auch die Reichen noch zusätzlich Kohle durch Subventionen, die man auch von den Armen mit der EEG-Umlage zu den grünen Subventionsschleichern umverteilt.

Fakt ist:
Hier werden ZUSÄTZLICH durch den Störfall zu eh schon stattfinden Verwüstung von Landschaft und Landwirtschaft Gewässer kaputt gemacht sowie jahrelange Arbeit von Angelvereinen..

Was ist nun besser?

Kernkraft mit extremen "Vielleicht"-Risiken??

Oder "Grüne Energie" mit realer Verwüstung und Umverteilung?

Wer wills beurteilen?

Zitat:
Zitat von Franz_16 Beitrag anzeigen
Zehntausende Hektar bestes Ackerland werden ausschließlich dafür verwendet um Mais anzubauen der dann "verbiogast" wird.

Mit dem Maisanbau geht einher, dass diese Ackerflächen aufgrund dessen dass Mais sehr flach wurzelt sehr anfällig für Bodenerosion sind, will heißen bei Starkregen wird oftmals sehr viel Feinsediment aus dem Acker ausgespült.

Das Feinsediment gelangt in die Bäche und Flüsse.
Dort legt es sich zwischen und auf den feinen Kies - was zur Folge hat, dass Kieslaicher wie etwa die Nase keine geeigneten Laichplätze mehr finden.
--> fragt mal erfahrene Elektrofischer. Ich hab es selbst mehrfach erlebt wie unterschiedlich das Jungfischaufkommen auf freien Kiesflächen im Vergleich zu versandeten Kiesflächen ist.

Biogasanlagen kosten ordentlich Geld, damit die abbezahlt werden können müssen sie vor allem eins: "Laufen, laufen, laufen".

Das hat zur Folge dass die Pachtpreise vielerorts rasant gestiegen sind - eben weil die Biogasanlagen-Betreiber die Flächen benötigen.

Da der Biogasstrom der verkauft wird ordentlich subventioniert wird (Erneuerbare Energien-Gesetz - Einspeisevergütung) ist es den Biogasanlagen-Betreibern möglich gute Pachtpreise zu bezahlen.

Das setzt die Landwirte die ihre Felder noch mit Feldfrüchten bestellen die zur Ernährung von Menschen oder Tieren geerntet werden nicht unerheblich unter Druck.

und so weiter und so weiter....

Neben den Auswirkungen, darf man auch mal über die Gründe nachdenken.
Warum wird jemand Biogasanlagen-Betreiber?
Weil er einen grünen Daumen hat? Sicher nicht.

Da sind wir dann wieder beim Erneuerbare Energien Gesetz.

Geändert von Thomas9904 (06.10.2017 um 19:09 Uhr) Grund: edit
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