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Saibling
Die Gattung Saibling gehört zur Familie der Lachsfische und weist die typische Fettflosse auf, die alle Salmoniden haben. Der Körperbau ist stromlinienförmig. Die Gattung zeichnet sich durch eine außerordentliche Vielfalt unter den einzelnen Arten aus, welche noch viel größer ist als bei anderen Lachsfischgattungen. Dadurch ist die Systematik der Saiblinge noch nicht abschließend festgelegt worden.

oder die Beschreibung hier:
http://www.anglerboard.de/board/show...2&postcount=12
Letzte Aktualisierung: 08.09.2010 @ 21:38 
Hinzugefügt von: Peter51

Schlammpeizger
Schlammpeizger
Vom Aussterben bedroht
Lateinischer Name: Misgurnus fossilis
Weitere Namen: Schlammbeißer, Wetterfisch, Schlammschmerle, Bougfish (engl.), Loche d´étang (franz.), Misgurne (franz.)



Merkmale: Größe: 20-25 cm, maximal bis 30 cm. Körperform: Der Schlammpeizger hat einen walzenförmigen Körper, der vorne fast drehrund ist und hinten seitlich etwas zusammengedrückt. Die Haut ist schleimig. Die Mundsparte ist eng und unterständig. Von den 10 Barfäden kommen 6 am Oberkiefer vor und 4 am Unterkiefer. Die vordere Nasenöffnung ist röhrenförmig. Im Gegensatz zu den Cobitis-Arten (z.B. Steinbeißer) hat der Schlammpeizger keinen Augendorn. Flossen: Die Rückenflosse hat 8-9, die Afterflosse 7-8 Strahlen. Die Schwanzflosse ist abgerundet. Schuppen: Der Körper ist von kleinen Schuppen bedeckt. Die Seitenlinie ist unvollständig. Färbung: Die Rückenseite ist dunkelbraun, die Flanken sind heller. Sie sind lederfarben und haben ein breites, schwarz-braunes Längsband. Ober- und unterhalb dieses Bandes befindet sich ein dunkler Längsstreifen. Der Bauch ist hell.
Ökologische Ansprüche: Der nachtaktive Schlammpeizger bevorzugt stehende Gewässer (Altarme, Gräben, Teiche) mit schlammigem, pflanzenreichem Grund. Derartige Gewässer haben häufig einen niedrigen Sauerstoffgehalt und können zeitweise trockenfallen. An den niedrigen Sauerstoffgehalt hat sich der Schlammpeizger angepaßt, indem er die Fähigkeit zur Darmatmung erworben hat. Er kann an der Wasseroberfläche Luft schlucken und den Gasaustausch (Atmung) im Darm vollziehen. Außerdem ist er imstande, bis zu 70 % seines Sauerstoffbedarfs über die Haut zu decken (Hautatmung). Bei sehr geringen Wasserständen und im Winter gräbt er sich im Schlamm ein und verfällt in eine Art Dauerschlaf, der bei ungünstigen Bedingungen bis zu einem Jahr dauern kann.
Gegenüber Luftdruckschwankungen ist der Schlammpeizger jedoch sehr empfindlich. Bei nahendem Gewitter zeigt er ein unruhiges Verhalten, weshalb er auch Wetterfisch genannt wird.
Die Nahrung besteht aus Muscheln, Insekten und Schnecken.
In der Laichzeit (April bis Juni) legen die Weibchen ca. 70.000-150.000 Eier von 1,5 mm Durchmesser an Wasserpflanzen ab (phytophiler Laicher).Die Eiablage erfolgt portionsweise und kann sich über mehrere Wochen erstrecken. Die Larven besitzen vorübergehend fadenförmige äußere Kiemen, als Anpassung an den niedrigen Sauerstoffgehalts der Wohngewässer.
Vorkommen in Europa: Der Schlammpeizger kommt in Mittel- und Osteuropa vor. Ausnahmen sind Großbritannien und Skandinavien, sowie die Zuflüsse des nördlichen Eismeeres.
Letzte Aktualisierung: 25.05.2007 @ 12:10 
Hinzugefügt von: Knispel

Schleie
lat. Name:Tinca tinca
Längeis max. 70cm
Gewichtax. 20 Pfund
Erkennungskennzeichen:Rote Augen, grünliche Körperfärbung, 2 Barteln, am Bauch eher gelblich
Laichzeit:Mai bis Juli, je nach Wassertemperatur, je wärmer desto eher laichen die Fische

Mais:Einer der ältesten Schleienköder. Vor allem der süße und weiche Mais aus der Dose macht Schleien verrückt. Um diesen aber noch fängiger zu machen kann man noch etwas Bittermandelaroma zugeben.
Maden:Der Friedfischköder schlechthin. Auch die Schleie liebt ihn sehr. Besonders erfolgreich fischt man mit Futterkorb und Maden.
Würmer:Die Tauwürmer oder einfach nur 2 oder 3 Mistwürmer auf einen Haken gespießt am Grund anbieten. Dies bleibt selten lange unbeachtet. Aber: Beifänge von dicken Brassen und Karpfen gehören mit dazu.
Wasserschnecken:Ein recht selektiver Köder der sich nur lohnt wenn auch Schnecken, bzw. ordentlich Kraut im Gewässer vorkommt. Gelegentlich vergreift sich auch ein Karpfen oder ein Aal daran.
Boilies:Eigentlich mehr ein Karpfenköder, dennoch scheinen kleinere Boilies so zwischen 10 und 16mm auch unter Schleien ihre Liebhaber gefunden zu haben. Besonders fängig sind Nussaromen.

Angelmethoden:Posenfischen, Grundfischen mit Laufblei
Angelzeit:Früh Morgens und in der Dämmerung
Fangmonate:April bis Oktober

Posenfischen:Die Schleie ist ein heikler Geselle, daher sollte die Pose exakt austariert sein. Nur die Spitze sollte sichtbar sein. Fängige Stellen für diese Methode sind Krautlöcher oder direkt vor Krautfeldern.
Grundfischen:Hierbei ist es wichtig das die Schleie keinen Widerstand spürt wenn sie mit dem Köder abzieht. Dies erreichen wir in schlammigen Gewässern durch die Verwendung von Tiroler Hölzchen bzw. durch den Einsatz leichter Birnenbleie. Gelegentlich ist auch die Festbleimontage fängig, meist in Kombination mit einem Boilie.

Wiederstand:die Schleie sollte beim Biss so wenig Widerstand wie möglich spüren, daher sollten nur extrem leichte Birnenbleie bzw. sehr genau austarierte Posen verwendet werden.
Gewohnheitstiere:die Schleien benutzen in einem Gewässer immer die selben Fressruten. Hat man einmal an einer Stelle eine Schleie gefangen kann man davon ausgehen das im Laufe des Tages wieder welche vorbei kommen. Schleien sind Schwarmfische.
Letzte Aktualisierung: 15.05.2007 @ 20:26 
Hinzugefügt von: fireline

Schlundzähne
Schlundzähne kommen bei zahlreichen Fischarten, zum Beispiel bei allen Karpfenartigen vor. Sie wachsen auf Schlundknochen, die sich von Kiemenbögen ableiten. Auf Grund ihrer charakteristischen Form können Schlundzähne vielfach zur Bestimmung und Unterscheidung verschiedener Fischarten genutzt werden.
Letzte Aktualisierung: 05.01.2008 @ 20:09 
Hinzugefügt von: tacki1

Scholle(n)
Scholle


Scholle (Pleuronectes platessa)
Systematik
Klasse: Strahlenflosser (Actinopterygii)
Ordnung: Plattfische (Pleuronectiformes)
Familie: Schollen (Pleuronectidae)
Unterfamilie: Pleuronectinae
Gattung: Pleuronectes
Art: Scholle

Wissenschaftlicher Name
Pleuronectes platessa
Linnaeus 1758
Die Scholle oder der Goldbutt (Pleuronectes platessa) gehört zur Ordnung der Plattfische (Pleuronectiformes). Der Name wurde erst im 16. Jahrhundert geprägt, im Gegensatz zu Scholle (Grund).

Ihr Vorkommen erstreckt sich über fast alle europäischen Küsten: vom Weißen Meer bis zur portugiesischen Atlantikküste, aber auch in Nord- und westlicher Ostsee, sowie im westlichen Mittelmeer. Die Scholle lebt schwarmbildend über Sand- und Schlickgrund in Tiefen von 1 bis 200 Meter, im Mittelmeer auch bis 400 Meter Tiefe. Sie ernährt sich – zumeist nachts auf Nahrungssuche gehend – von Borstenwürmern, Kleinkrebsen, dünnschaligen Muscheln, Schnecken und Wattwürmern. Sie unternimmt ausgedehnte Wanderungen.

Die Scholle ist ein Plattfisch, der die Augen auf der rechten Körperflanke trägt. Die Augenseite ist braun, gelegentlich grau-braun; sie ist mit charakteristischen kreisförmigen rötlichen Punkten gesprenkelt. Daher der Zweitname Goldbutt (Struffbutt); sie gehört aber nicht zu den – linksäugigen – Butten. Die Blindseite ist weißlich. Die Scholle ist in der Lage, sich zur Tarnung dem Untergrund farblich anzupassen und gräbt sich außerdem bei Gefahr durch Schlagen des Flossensaums (aus Rücken- und Afterflosse) oberflächlich in den Sand ein. Ausgewachsene Schollen haben eine Körperlänge von 40 bis maximal 70 Zentimeter. Sie werden bis zu 45 Jahre alt und wiegen dann bis zu 7 Kilogramm.

Schollen laichen in den Wintermonaten, in unseren Breiten bei etwa 6 Grad Celsius und einem Mindestsalzgehalt von 10-12 Gramm Salz pro Liter, etwa in der südwestlichen Nordsee. Sie geben je weiblichem Tier zwischen 50.000 und 500.000 Eier mit 1,6 bis 2,1 Millimeter Durchmesser ab, die frei im Wasser schweben. Aus ihnen schlüpfen nach 10 bis 20 Tagen 6 Millimeter lange Larven. Diese haben zunächst eine bilateralsymmetrische Gestalt und ernähren sich schwimmend von Plankton. Erst nach ein bis zwei Monaten verwandeln sie sich zum asymmetrischen Bodenfisch; das linke Auge wandert dabei zur rechten Körperseite hinüber.

Männliche Schollen werden nach 3 bis 4 Jahren bei einer Länge von 18 bis 26 Zentimetern geschlechtsreif, weibliche hingegen erst nach 6 bis 9 Jahren bei einer Länge von 30 bis 40 Zentimetern.


Wirtschaftliche Bedeutung [Bearbeiten]Die Scholle ist einer der wirtschaftlich wichtigsten Speisefische. Es werden weltweit 100.000 bis 120.000 Tonnen pro Jahr hauptsächlich mit dem Schleppnetz gefangen. Die späte Geschlechtsreife der Fische führt unter der Bedingung der starken Befischung zu ständig abnehmendem Bestand. Früher wurden gelegentlich bis zu 50 Jahre alte Schollen von knapp einem Meter Länge und einem Gewicht von 7 Kilogramm gefangen; heute liegen die durchschnittlichen Fanggrößen hingegen bei 25 bis 40 Zentimeter. Damit werden große Teile der Schollenpopulationen bereits vor der Geschlechtsreife gefangen. Dies führt vielerorts zu einer Überfischung der Bestände. Laut Bundesforschungsanstalt für Fischerei gab es Ende 2006 in den europäischen Seegebieten „noch mindestens 250.000 Tonnen Schollen“.[1]

Die im Frühjahr gefangene Scholle wird im Handel als Maischolle bezeichnet und wird wegen der Zartheit sehr geschätzt.
Letzte Aktualisierung: 06.01.2008 @ 16:56 
Hinzugefügt von: tacki1

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