Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Hallo Leute,
ich hatte am vergangenen Wochenende an den Karpfenanglertagen von Fisch & Fang und Imperial Baits teilgenommen. Hier ist mein Bericht, der eventuell etwas lang ist. Ich möchte aber so ausführlich darüber schreiben, da aus meiner Sicht bei dieser Veranstaltung einiges nicht in Ordnung war. Darüber wird demnächst im F&F wohl kaum etwas lesen sein.

Hier also mein Bericht:

1. Tag (8.9.05)
Gegen 12.30 Uhr in Loppin angekommen. 2 andere Autos irren wie ich durch das Dorf und suchen ebenfalls den Veranstaltungsort. Ausgeschildert ist nichts. Nach dem Befahren von holprigen Feld- und Waldwegen wird schließlich das Ziel erreicht. Das Wasser ist auffallend klar, der See macht einen recht guten Ersteindruck. Das Team von Imperial Baits ist bereits da und verteilt an die Teilnehmer je ein T-Shirt sowie 2 Beutel Boilies. Schnell sind Teams zu je 2 Mann gebildet und das Motorboot wird mit der Ausrüstung beladen. Dabei helfen die Veranstalter nach Kräften beim Tragen. Max Nollert fährt uns dann über den See. Er teilt uns mit, daß wir keinen festen Betreuer erhalten, jedoch regelmäßig von den Leuten der Firma Imperial Baits zwecks Hilfestellung aufgesucht werden. Als Angelstelle haben mein Teamkollege und ich einen Platz auf der großen Wiese erhalten. Dieser Platz ist vermeintlich gut, muß man doch die Ruten nicht vor dem Schilf aufbauen, was ein häufiges An- und Ausziehen der Wathose bedeutet hätte. Auffallend am Platz sind die vielen Kuhfladen und das bereitgelegte Absperrmaterial. Einige Kühe sind in der Ferne zu sehen. Schnell sind die Zelte aufgebaut, der Platz angefüttert, die Ruten ausgeworfen (hier sind 4 Ruten je Angler erlaubt). Vorsichtshalber zäunen wir unsere Zelte gegen ungebetene Kühe ein. Gegen 19 Uhr sollen wir mit dem Motorboot zum Grillabend abgeholt werden. Die Zeit vergeht, der Hunger macht sich immer stärker bemerkbar. Nur kommt niemand um uns abzuholen. Vom Veranstalter wurde uns reichliche Vollverpflegung für die gesamte Zeit zugesichert. Bald ist es dunkel, ich muß mit dem Handy Max Nollert anrufen, ob man uns denn vergessen hat. Schließlich werden uns mit dem Motorboot gegen 21Uhr jedem eine Bratwurst und ein Steak gebracht. Natürlich kalt. Die Frage nach dem bei einem Grillabend üblichen Bier wird von Daniel Börner (dem Fischereipächter) damit beantwortet, daß dieses nicht im Preis enthalten sei. Schließlich bestellen wir für den nächsten Tag einen Kasten Bier, den wir natürlich selbst bezahlen wollen. Wenigstens haben wir mit dem Essen noch jeder 6kg Boilies bekommen.
Der Tag endet mit einem gelegentlichen Piepen der Bißanzeiger, ein Karpfenbiß ist nicht dabei. Auch der Wind legt sich immer mehr.


2. Tag (9.9.05)
Für das gelegentliche Piepen meines Bißanzeigers in der Nacht war ein Brassen von etwa 45cm verantwortlich, der auf Boilie gebissen hatte. Auch bei dem Nachbarteam hat nur ein Brassen gebissen. Insgesamt soll von allen Teilnehmern nur ein Karpfen gefangen worden sein. Glücklicherweise hatten wir am Abend unsere Zelte eingezäunt. Am Morgen kommt die ganze Kuhherde und läuft neben unseren Zelten in das Wasser. Unsere Ruten und Schnüre stören die Kühe überhaupt nicht. Ich versuche die Viecher mit einigen im Wurfrohr abgeschossenen Boilies zu vertreiben, was aber nicht klappt. Erst einige ordentliche Steine bringen den gewünschten Erfolg. Dann heißt es warten auf das Frühstück. Schließlich wird gegen 10.45 Uhr (ich bin halb verhungert) pro Team ein Weißbrot + 2 Packungen Scheibenwurst gebracht. Das ist dann Frühstück und Mittagessen zusammen. Der bestellte Bierkasten ist nicht dabei. Der Nachmittag vergeht ohne Biß, dann stellt sich wieder langsam der Hunger ein. Dann wird das Abendessen gebracht. Eine Büchse Erbsensuppe mit einer Bockwurst. Was werden wohl jene Kollegen machen, die sich auf eine ordentliche Vollverpflegung eingestellt hatten und keinen Kocher mitgebracht haben? Ich habe zwar einen Kocher mit, tue meinem Magen dieses Zeug aber nicht an. Erbsensuppe am Abend ist nicht unbedingt einer guten Luft im Zelt dienlich. Also nur die kalte Bockwurst gegessen.
Der Bierkasten ist immer noch nicht eingetroffen, dafür haben wir 2 Flaschen Cola erhalten. Für den Abend wird uns noch ein halber Kasten Bier versprochen. Am Ende müssen wir diesen halben Kasten noch mit dem Nachbarteam teilen, so daß wir für insgesamt 3 Angelabende 2,5 Flaschen Bier je Teilnehmer erhalten haben. Der Tag endet mit Frust. Schlechte Verpflegung und kein Karpfenbiß. Wir hatten uns alles anders vorgestellt. Auch hatte sich kein einziger Betreuer bei uns sehen lassen, der uns vielleicht einige Ratschläge hätte geben können.



3. Tag (10.9.05)
Das Wetter hat umgeschlagen, es ist trüb und windig. Auch in der Nacht wurde auf unserer Seite des Sees wieder kein Karpfen gefangen. Dafür sehe ich gegen 9 Uhr auf der uns gegenüberliegenden Seite des Sees Max Nollert bei Filmaufnahmen mit einem großen Karpfen zu. Nach seinen Angaben hatte der Bursche 30 Pfund, auch hätte Max in der Nacht noch weitere Karpfen gefangen. Gesehen hat den Fang aber niemand von uns, obwohl wir doch sonst allerhand von der gegenüberliegenden Seite mitbekommen hatten. Mich erinnert das alles etwas an den ersten Norwegenfilm von Andrees Angelreisen. Damals hatten böse Zeitgenossen behauptet, der von Karl Andree präsentierte Lachs wäre schon 3 Tage vorher vom Fischer gefangen worden und schließlich soll mit ihm das Video gedreht worden sein. Nun bin ich kein böser Zeitgenosse und werde auch keine Behauptungen aufstellen, aber ein eigenartiges Gefühl habe ich doch. Es kann natürlich auch für die Qualitäten von Max Nollert sprechen, wenn nur er etwas fängt.
Während wir wieder auf das Frühstück warten bleibt genügend Zeit um das Treiben auf dem See zu beobachten. Die Leute von Imperial Baits fotografieren und filmen sich gegenseitig, auch ist inzwischen Christian Hoch von Fisch & Fang dabei und filmt fleißig mit.
Gegen 10.45 Uhr kommt endlich unser Essen für Frühstück und Mittag: ein Beutel billiges Toastbrot mit 2 Packungen Wurst. Allmählich stinkt mich die Sache mit der Verpflegung an. Schließlich mache ich mir doch die Suppe vom Vortag warm. Und während die Suppe auf dem Kocher steht lassen sich doch tatsächlich die Leute von Imperial Baits erstmalig sehen. Jetzt bekommen wir endlich die langersehnte Ratschläge. Nur ist inzwischen die ganze Veranstaltung fast vorbei. Man fährt mit uns ins Schilf, zeigt uns die Weideplätze der Karpfen und empfiehlt einen Stellungswechsel. Schließlich legen wir je 2 unserer Ruten ins Schilf. Die Leute von Imperial Baits werfen nur so mit englischen Fachbegriffen aus der Welt des Karpfenangelns um sich. Ich habe Mühe zu folgen. Zu diesem Sprachgemisch aus englischen und deutschen Wörtern fällt mir etwas ein, was ich vor längerer Zeit im Internet gelesen habe: Der Blödmann verwendet viele englische Begriffe und verwendet diese falsch. Der Wichtigtuer und Möchtegern verwendet viele englische Begriffe und verwendet diese richtig. Das Genie hat keine englischen Begriffe nötig, es kennt seine Qualitäten genau und beherrscht seine Muttersprache. Hat eigentlich mal jemand gezählt wie viele englische Begriffe ich bisher verwendet habe, abgesehen von einem Firmennamen? Aber ich will nicht abschweifen.
Da auch dieser Nachmittag ohne Karpfen vergeht und uns langweilig wird rätseln wir, was es wohl heute für leckeres Abendessen geben wird. Die Vorschläge reichen von kaltem Steak bis Dosensuppe. Die Auflösung des Rätsel kommt gegen 17.30 Uhr, als Daniel Börner mit dem Motorboot erscheint. Ich sehe 2 Dosen in seiner Hand und wie sagte doch die Dame, der Sperma auf die Brille gespritzt war? – Ich hab’s kommen sehen. Es ist eine leckere Linsensuppe. Langsam scheint alles nur noch ein böser Scherz zu sein. Die Vollverpflegung ist auf 2 Mahlzeiten pro Tag geschrumpft, dann soll man 2 Abende hintereinander Hülsenfrüchte aus der Dose fressen. Wenn wenigstens die Karpfen beißen würden. Sie müßten ja nicht einmal kapital sein. Man könnte die durch die Dosensuppe verursachten Blähungen bei den Anstrengungen des Drills wieder schön herausblasen. Aber so folgt die nächste Nacht ohne Biß.



4. und letzter Tag (11.9.05)
Die Karpfenanglertage von Fisch & Fang und Imperials Baits enden. Auch in dieser Nacht hat auf unserer Seite des Sees kein Karpfen gebissen. Irgendwie bin ich sogar froh. Ich stelle mir einfach nur vor, wie ein kapitaler Karpfen meinen von mangelhafter Verpflegung geschwächten Körper ins Wasser gezogen hätte. Nicht auszudenken.
Frühstück gab es heute überhaupt nicht. Ist einem ohnehin inzwischen alles egal. Ich freue mich schon auf die erste Autobahn-Raststätte wo ich ordentlich essen kann und die verdauten Reste der letzten Mahlzeiten nicht in Form einer Wurst im Schilf abseilen muß.
Unser Nachbarteam hatte einen Abreiseweg von über 600km vor sich. Sie sollten gegen 8.30 Uhr abgeholt werden. Zu dieser Zeit angelten aber noch Max Nollert und einer seiner Kollegen mit dem Boot im Schilf. Mit etwa einer Stunde Verspätung ging es dann mit dem Motorboot über den See zum Auto. Max Nollert erzählt wieder von mehreren Karpfen, die er in dieser Nacht gefangen hat. Mag sein, nur ist es eigenartig wenn es bei einem ständig beißt, keiner etwas davon sieht und andere kaum etwas fangen.
Es war ursprünglich auch von einem „Abschlußessen“ die Rede, aber darauf war wohl niemand mehr scharf. So endete dann Ereignis, auf das ich mich schon mehrere Wochen gefreut hatte.




Eine abschließende Bemerkung: Die Tageskarte für den Loppiner See kostet 40,-€. Das ist kein Schreibfehler. Sicher kann man hier Karpfen fangen, doch an den letzten Tagen ist kaum etwas gelaufen. Für die 40,-€ am Tag darf man sich dann zwischen Kühen im See waschen und die Notdurft irgendwo im Schilf verrichten. Toiletten oder Duschen gibt es nicht. Wir als Teilnehmer der Veranstaltung hatten nur 49,-€ für 3 Tage zahlen müssen, doch würde ich mir nie für ein solches Gewässer für 40,-€ eine Tageskarte kaufen. Jetzt bin ich nur noch neugierig, in welchem positiven Licht Fisch & Fang dieses tolle Ereignis demnächst darstellen wird.
 

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Pfandpirat

Hängerkönig
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

schöner bericht von unschönen tagen


ich mein, ich kann verstehen, dass wenn man es vorher ankündigt, alles auch etwas "einfach ausfallen" kann (gerade angler sind am wasser ja nicht unbedingt verwöhnte genießer)

aber wenn von mahlzeiten die rede ist, sollte man nicht mit einem toastbrot aufwarten

und viel schlimmer: einen gemeinsamen brat-abend anzukündigen und mit einer kalten wurst anzukommen ist wirklich frech
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Naja, ganz so prickelnd scheint es nicht gewesen zu sein.
Aber 40 Euro für ne Tageskarte (wirklich Tageskarte???) ist für mich als Schwaben schon ganz hart an der Obergrenze dessen was ich bereit wäre für ne Woche zu zahlen. Naja, jedenfalls auf Karpfen, an einem Lachsfluss mag das anders aussehen:)

Wer war denn da eigentlich der Veranstalter, F+F oder Imperial??

Hast Du da auch vielleicht noch die Aussschreibung irgendwo liegen??

Ich habe Max mal ne Mail geschickt mit dem Link hier, ich hoffe er wird hier auch was dazu schreiben.
 

Murphy88

... infiziert
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Das ist ja ganz schön heftig !

Unter diesen Umständen hätte ich spätestens nach 2 Tagen meinen Kram zusammengepackt. Also Respekt für dein Durchstehvermögen !

Und für die Veranstalter ... |peinlich
 

max nollert

New Member
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Hallo Leute,

leider ist ein Teil von dem oben geschriebenen wahr und ich bin sehr verärgert darüber.

Leider stimmt auch ein heftiger Teil des geschilderten (übrigens guter Schreibstil) ganz und gar nicht und darüber bin ich sehr traurig, hatte man solche Gedanken dem Teilnehmer (willkommener Karpfenangleranfänger) nicht zugetraut. Nebenbei, die Mischung aus voll ausgerüsteten Karpfenanglern und Anfängern war genau richtig.

Unsere 6 Männer von Imperial Baits waren mit zwei überfüllten Autos aus 600km angereist und einem Anhänger mit Boot. Manche Teilnehmer hatten gar noch weitere Anfahrtstrecken. Ich freute mich wie alle anderen auf einen Kaffee und Brötchen – doch leider… dazu später.

160 kg Boilies und 120 Dosen Additive + T-Shirts (für jeden mit seinem Namen) wurden an die 20 Teilnehmer verteilt die pro Mann 49 Euro Teilnahmegebühr bezahlt hatten.

<b>Verpflegung</b>:

Dies war der Part vom Pächter des Sees. Glücklicherweise hatten viele ihr Essen mitgebracht - dennoch, es war einfach nicht angemessen und zu wenig.

Ich kann es nicht rückgängig machen und es tut mir irrsinnig leid!

Für Getränke wurde jedoch von Beginn an gesorgt und Bier oder Radler war zur Begrüßung für alle da. Im späteren Verlauf wurde auf Wunsch ein Kasten Bier zum Angelplatz gefahren, leider ging dies bei Fliegenfischer gründlich daneben. Als ich davon erfahren hatte, fuhr ich noch mal zu Ulrich Müller der zuvor einen Kasten bekommen hatte (der Teampartner feierte in der Folgenacht Geburtstag) und die beiden gaben gerne die Hälfte ab (sie hatten den Kasten nicht für die eine Nacht sonder für die verbleibende Zeit eingeplant) und wurden am nächsten Tage wieder aufgefüllt. Wieso weshalb und warum auch für Fliegenfischer und Teampartner nicht noch der versprochene Rest Bier geliefert wurde, verstehe ich nicht…

<b>Eigenes Angeln nur in der Nacht von 23:00 Uhr bis 8:00 Uhr morgens vom Boot</b>: Die erste Nacht mit René Rex und die zweite mit Andreas Scherf. Wir hatten 14 Runs und landeten Karpfen bis 26 Pfund. Leider gingen auch welche im Schilf verloren. Wie Fliegenfänger auf 30 Pfund kommt weiß ich nicht. Unsere nächtlichen Drillaktionen (Kopflampen) waren deutlich von der Wiese aus zu sehen - der Vorwurf unsere Karpfen aus einem Sack geholt zu haben die irgendwann zuvor gefangen wurden kränkt mich zu tiefst. Warum hatten wir so viele Bisse? Unser Platz war nur vom Boot aus zu befischen, ein riesiger Vorteil weil dadurch der Angeldruck in der Vergangenheit wesentlich geringer war - auch wenn sonst nur max. 4 Teams gleichzeitig auf 90 ha angeln. Zudem kommt sicherlich auch etwas die Erfahrung, nämlich nicht im Schlamm abzulegen sondern nach wie vor die harten Stellen an der Kante zu finden und gezielt zu befischen. Auffällig war dabei dass es auch Kanten gab die nicht erst am Fuß von hart auch weich über gingen, sondern auch genau anders herum. Manchmal war ein Meter zu weit abgelegt schon alles butterweich - also wieder die Montage angehoben und nochmals abtasten - bis es passt. Am ersten Abend hatten wir vom Boot aus lediglich die Plätze mit GPS festgelegt und ein paar Hände Boilies gefüttert. Wir fischten in der zweiten und dritten Nacht dann folgende Tiefen: 1,10M; 1,70M und 1,50M direkt am Schilf und 3,30M; 4,40M und 5,50 Meter an der Kante zum offenen Wasser. 9 Runs in 9 Stunden war die folge! Lediglich die 5,50M Rute brachte keinen Biss, die wir in der zweiten Nacht auch nicht mehr befischten. Ob wir in den Bereichen der Teilnehmer die ansonsten rund um den See verteilt waren mehr gefangen hätten, kann und möchte ich nicht beurteilen. Das Team von Imperial Baits hat gegenüber den Teilnehmern vollen Einsatz gezeigt. Von Echolotfahrten über Tauchgänge um nach Fraßlöchern Ausschau zu halten, bis hin zu Gesprächen über Verbesserung von Montagen, Angeltaktik, Köder, GPS usw. Wir haben versucht alle Fragen nach bestem Wissen zu beantworten. Viele tolle Gespräche waren dabei. Ich muss zugeben, beim Fliegenfischer und seinem Teampartner waren wir am wenigsten. Das war reiner Zufall. Aber auch hier schauten wir mal genauer hin und entdeckten Fraßlöcher in befischbarer Nähe - immerhin 300 Meter aber der Teampartner von Fliegenfischer hatte große Rollen und legte dort am Schilf ab...

<b>Abschließend</b>

Auch wenn ich mir den Schuh der mangelnden Verpflegung nicht anziehen möchte,

so war ich doch ein Teil der Veranstalter und möchte mich hiermit auch im Namen des Pächters entschuldigen. Einige von unserem Team hatten von Mittwoch bis Sonntag nur 15 Stunden geschlafen, wir gaben alles und blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese Karpfenanglertage zurück. Michael Koch konnte übrigens seinen neuen Rekord mit 36 Pfund fangen – die beiden hatten wie viele andere eine Menge Spaß.

Zu der Veranstaltung habe ich 50 Bilder mit kurzen Texten online gestellt. Wen`s interessiert findet es hier: http://www.carp-gps.com/news/detail.php?id=149
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Hallo Max, danke für die schnelle Reaktion.
Danke auch dafür dass Du nicht versucht hast hier etwas "schönzureden", ist man auch nicht immer so gewohnt (das meine ich grundsätzlich, natürlich nicht auf Dich bezogen!!).

Bei größeren Veranstaltungen kann halt immer mal was schiefgehen, vor allem dann wenn man nicht die gesamte Orga in den eigenen Händen hat.

Wäre schön wenn Ihr miteinander im Gespräch bleiben würdet, vielleicht gibts ja mal die Gelegenheit Boardie "Fliegenfänger" zu einem besser durchorganisierten Event einzuladen????
 

max nollert

New Member
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Zeilen in diesem Thread. Ich bleibe mit Fliegenfänger und einigen anderen des Events in Kontakt...
Beste Grüße,
max
 
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Hallo Max,
wie ich bereits geschrieben habe bin ich kein böser Zeitgenosse und behaupte auch nichts...
Ich habe mich an diese Sache mit Karl Andree erinnert und will Dir das nicht unterstellen. Vielleicht hätte ich es nicht so geschrieben wenn ich noch 2 Nächte darüber geschlafen hätte. Aber ich war eben sauer. Dieses verlängerte Wochenende war mein Jahresurlaub für dieses Jahr. Ich hatte einfach mehr erwartet.
Wir sollten uns wieder vertragen.

Gruß Fliegenfänger
 

mimazupo

New Member
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Hallo,

war vom 30.10.09 bis 03.10.09 am Loppinersee, aber nicht auf Karpfen da sind mir
die 40,00 € doch zu schade.
Habe mir die Raubfischkarte für 30,00 € die Woche geholt und drei schöne Hecht gefangen.
Ich finde es sehr schön und ruhig dort, ideal zum Angeln und werde nächstes Jahr
mal etwas länger dort angel.

Gruß, Mike
 

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Reisender

Schlachtschiffveteran
In stillem Gedenken
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Der ganze Fred ist der Hammer....ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus !!

Klasse Bericht und Stellungnahme und dann noch der Hecht in der Duschkabine......

Zufällig habe ich den Bericht in F u. F gelesen......nun ja, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber es wurde gut verteilt und auch besonnen gesprochen !!|wavey:|wavey:|wavey:|wavey:|wavey:|wavey:
 

marcus7

Well-Known Member
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Der Duschkabinen-Hecht ist echt das Sahnehäupchen:).


@Fliegenfischer: An solch einem Gewässer ist es als Anfänger ohne viel Erfahrung und ohne Boot nicht gerade einfach. Und gerade bei solchen Events sollte man Fangtechnisch keine Wunder erwarten. Da ist es alleine oder zu zweit doch effektiver.
 

GuidoOo

Move It !
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

Ich finde es von Fliegenfischer wirklich TOP, dass er diesen Bericht geschrieben hat...
Aber mindestens genau so TOP finde ich auch die Reaktion von Max...
Hätte nicht jeder so gehandelt, wie du...
Sondern vieles versucht schön zu reden...!

Naja, ich denke mal ihr beide seid auf einen Nenner gekommen

Und was der Hecht hier soll, ich hab keine Ahnung :D:D:D

TL, Guido
 

biggold

fastrentner
AW: Zurück von den Karpfenanglertagen von F&F

hallo,
bin durch zufall auf diesen lang zurück liegenden vorfall gestoßen. soetwas kann man sicher nicht mutwillig planen. die mecklenburger seenplatte bietet dennoch viele größere und weit aus günstigere seen für solche vorhaben.
ich selbst fische regelmäßig dort. allerdings maximal zu zweit, meißt aber allein. sitze dann auch mind. 7 tage und ganz erfolglos war ich auch nur einmal. bin dann schließlich nach dem 11. tag abgehauen. total frustriert aber auch von der natur verwöhnt.
um toiletten und duschen zu nutzen kann man dann ja auch plätze in der nähe von campingplätzen anstreben. da gibt es sogar jeden morgen auf bestellung frische brötchen und was das herz sonst noch so begehrt. sogar die bootsbatterien werden einem aufgeladen.
also ich würde mich nicht von solch einem wie eurem erlebnis unterkriegen lassen. solltet ihr irgend wann einmal ganz allein solch einen angelansitz in dieser gegend organisiert haben dann werdet ihr sehen, dass es einfach nur geil dort ist. wenn ihr wollt stehe ich euch auch gern mit etwas rat und tat zur hilfe. wäre mir ein vergnügen, allein schon um die gegend um die müritz herum wieder ins rechte licht zu rücken. ganz kostenlos, gratis und umsonst.
es grüßt euch big gold
bitte lasst euch nicht von meinem anmeldedatum stören. diese anmeldung war es mir einfach wert.
 
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