Zum wankelnden Ükel - Der Stammtisch für Friedfischangler

Moin in die Runde!

Zum Feiertagsangeln gestern kam ich etwas unausgeschlafen, und hatte mich daher auf das etwas faulere Uferangeln vorbereitet.
Zum Feier der deutschen Einigkeit wurde auch erstmal beflaggt.
(vielen Dank an den dt. Bundestag für diese kleine Beutelspende!)


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Tagsüber war es bis aufs Ronalds schnellen Barbeneinstieg ziemlich bis sehr zäh, so dass viel Zeit zum Fachsimpeln, Quatschen oder eine kleine Siesta blieb.
Die Fische standen bei dem hellen Wetter nicht auf der Kiesbank.
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Ich konnte nur zwei Zufallstreffer im Schiffssog erwischen.
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Mit der Dämmerung ging es dann aber los. Zuerst auf Ronalds Spur etwas draußen, mit der Dunkelheit stand die Kiesbank voll Fisch.
Mit meinen letzten fünf Würfen etwa hatte ich fünf Fische, mittlere Rotaugen, kleinere Zährten, eine kleine Barbe.

Um halb neun hab ich dann aber auch Schluss gemacht, die Batterien der Kopflampe waren so gut wie leer und der eigene Akku auch smile01

War schön, auf ein Neues!
 
Kurzer Nachtrag von gestern, es stand ja die Frage im Raum Rheinanglertreff oder Werse/Ems. Rheinanglertreff wäre bestimmt interessant, doch 5 Stunden im Auto oder 5 Stunden Angeln, es ist dann doch die Werse geworden. An der ersten Stelle dann auf Maden am Feederkorb sofort große Zupfer, Familie Grundel ließ Grüßen.

Also die zwei Ruten umgebaut auf Boilies und Pellet, und als dritte Rute die 4,5 mtr Friedfischrute mit Wagglerpose fertig gemacht. Diese dann auf verschiedene Tiefen eingestellt und versucht, etwas größeres zu erwischen.
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Die Pose schwamm im Spiegelbild des herbstlichen Baumes, da war die längere Spitze des Waggler sehr hilfreich.
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Die gefangenen Ükels waren von schöner Größe, fast alle in der 17 cm Klasse. Alle Bisse erfolgten sehr vorsichtig. Zwischendurch auch mal etwas stärkere Zupfer, aber die danach die Pose schnell wieder auftauchen ließ.
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Doch dann ein kleiner Dickkopf, der Unterschied zwischen Döbelchen und Ükel ist kämpferisch schon stark spürbar.
Nachdem dann noch der Grill zur Stärkung angeworfen wurde hatten die Fische anscheinend aus Protest ihre Beißzeit eingestellt.
Wir sind dann etwas weiter gezogen, von der Werse zur Ems.
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Da dort die Strömung für das Pose Angeln zu stark war, wurde nur mit Feederkorb geangelt.
Von Dirk seiner Seite zog dann Abends der Nebel auf
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und mit der Dunkelheit kam dann auch die Kühle.
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An meinen Ruten blieb es dort still, doch Dirk könnte noch zwei Brassen in schöner Größe überlisten.
Zwischendurch hatte dann ein Nachbarangler noch einen guten Hecht an der Angel, der dann noch mit gemeinsamer Bemühung wieder vom Haken befreit werden konnte.
Alles in allem ein wunderschöner herbstlicher Angeltag der noch etwas länger im Kopfe bleiben wird.
 
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Ich hab das Wochenende anglerisch kürzer getreten, familienprogramm war angesagt. Morgen geht es auch nicht ans wasser, da bin ich dran mit ins Bett bringen (und danach wirds mir zu spät...), also gibt's von mir erst Dienstag wieder was vom Wasser zu lesen.

Aber irgendwie ist angeln im Kopf doch immer dabei. Aus diesem Anlass suche ich nun ein liebevolles Zuhause für mein Äffchen... Freiwillige vor.

Aus einem (nahezu) unerfindlichen Grund phantasiert es von zukünftigen familienurlauben mit großzügig bemessener angelzeit (ab91) bei wenig Platz im Kofferraum und möchte sich dafür mit reiseruten ausstatten. Inzwischen aber nicht mehr mit "Hauptsache passt ins vollgestopfte Auto" - Qualitätsanforderung, sondern mit der Anforderung "muss mindestens gleichwertig der 2-teiligen äquivalente sein" :rolleyes:ab51

Das wird entweder eine harte Zeit bis Dienstag oder eine teure Bestellung......

Das zweiteilige äquivalent, wo das Äffchen am lautesten nach einer vierteiligen Version schreit, hat immerhin schon einen Sturz auf eine betonkante hinter sich. Also Rute auf kante, ich hinterher.... Lack ist ab, blank darunter in Ordnung (Lack sei dank). Aber wer weiß..... Vielleicht knackt das ja doch irgendwann und dann muss eh was neues (in 4 Teilen) her...... ab52
 
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#Beisszeit

Nach dem Rheintreffen gestern war heute nochmal Zeit, um das lokale Revier unsicher zu machen. Nachdem ich ja schon eine vielversprechende Stelle gefunden hatte, ging es heute Morgen bei zu gutem Wetter nochmal dorthin. Der helle Sonnenschein stimmte mich aber nicht allzu positiv. Aber die nächste Woche wird zeitlich wieder enger fürs Angeln.

Vorort die erste Rute mit Käse bestückt und kurz darauf die zweite mit Boilie. Die Strömung war leider noch etwas verhalten und der Bereich voll in der Sonne.

Später wanderte die Sonne glücklicherweise hinter einen Baum, so dass ich immer genau die Schattenkante beangeln konnte, die Erfahrungen der letzten Wochen zeigte, dass die Fische eher im Schatten stehen.


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Erst tat sich eine Weile nichts, dann kam völlig unverhofft der erste heftige Run auf die stromab liegende Rute.
Die Flucht war lang, das konnte nur ein Karpfen sein.
Nach gutem Drill konnte ich ihn keschern.
Das ging ja gut los an einem sonnigen Sonntagvormittag!

Geschätzt so Mitte 50cm, das Messen habe ich mir gespart, ich war ja auf etwas anderes aus. Die haben richtig Power in der Strömung.
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Zwei-drei Taktungen später, ich hatte gerade auch bei der zweiten Rute von Käse zu Boilie gewechselt, rauscht die stromauf liegende Rute ab. Ich fische hier einen 20min Rhythmus, Köderkontrolle und immer etwas umlegen. Mittlerweile hatte die Strömung gut zugelegt.

Wieder ein Spiegler, auch diesen konnte ich an der etwas leichteren 2lb Rute bändigen und einnetzen.

Wieder ein ähnliches Kaliber, vielleicht etwas größer.
Schnell enthakt und beide Ruten wieder klargemacht.

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Kurz darauf der dritte Run, wieder stromab auf der schwerere Advanta Twin Tip Barbel mit 2,25lb Spitzenteil. Ich hatte heute 0,35er Hauptschnur und 0,28er Vorfach montiert.

Diesmal war der Drill anders, keine hektische Flucht, der Fisch stand hart am Grund… das könnte sie sein!
Und das war sie, eine richtig schöne, sehr kräftige Barbe!
Alles ging gut, mit etwas Ausdauer konnte ich sie keschern.

Was ein Fisch!
Kurz das Steilufer hoch, ganz kurz auf die Matte, bevor die Zuschauerschar zu groß wurde, ich angelte Sonntag Mittags an einem gut besuchten Besucherspot, das ist schon speziell.


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Hab mich sehr gefreut, so einen Fisch hier überlisten zu können.

Danach musste ich Kindern und einer Mutti ein bisschen was über Angeln und Fische erzählen, aber die Stimmung war überall gut heute :)

Hab kurz danach entspannt eingepackt, den Kescher noch etwas in der Sonne trocknen lassen, mit ein paar anderen Leuten geplaudert und bin am frühen Nachmittag aufgebrochen.

TL
Olli
 
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Nabend Liebe Jungs,

heut gings mit Angelkumpel ans Langstreckenflüsschen: ich war anglerisch ausgehungert.

Es war ein wunderbarer goldener Frühherbsttag, fast ein Indian Summer ohne India. Das Flüsschen präsentierte sich in seinem schönsten Gewand- leider aber auch sehr flach und klar:
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Und natürlich hab ich gedankenlos meinen nun wirklich sattsam bekannten Stiefel durchgezogen, denn Flexibilität ist nur ein anderes Wort für Schwäche:
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Und schon bald zerbröselten all meine törichten Fangträume. Oh, Johnnies waren schon da, aber winzig und furchtsam, so konnte man sie sehen:
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Und so manifestierten sich ihre zaghaften Knabbereien:
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Ich will verdammt sein, wenn ich jemals Haken- und Ködergrösse den tatsächlichen Gegebenheiten anpasse. Wo käme man damit hin?
Ja, ich will den sehr langen aber schönen Angeltag nicht endlos auswalzen. Vielleicht reicht es zu sagen das ich heute Johnnies zwischen 20 und 33 cm fangen konnte. Nämlich einen 20er und einen 33er. In 5 Stunden. Mit meiner Spezialmethode. An meinem Spezialflüsschen. 2 kleine Fische. Ich sag's nur.
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Ok? Ich bin also sehr zufrieden mit diesem herrlichen Angeltag, auch wenn böse Zungen behaupten könnten, das ich anglerisch ganz schön eins auf die Nase gekriegt habe.

Ansonsten gab es absolut keine, ich widerhole keine besonderen Fänge oder Vorkommnisse. Dennoch bin ich seltsam beschwingt, fast berauscht.
Herzlich Euer
Minimax


Edit:
Minimax
Die Daumen sind gedrückt, dass es klappt.
Bestimmt gibt’s in euren Flüsschen auch ein paar Barben, auch wenn sie selten gefangen werden. :)
Ach, völliger Kokolores. Hahaha. Es gibt hier keine, wiederhole keine Barben weit und breit. Vergiss was ich töricht dahergeredet habe, es war schon spät, Anglerlatein, Anglerlatein. Keine Barbe in meinen Flüsschen. Ha. Ha. Ha, da hab ich Euch schön drangekriegt, wie?
Absurd,
hg Minischerzkeks. (Ich schreib nachher noch nen Nachtrag zu meinem völlig ereignislosen Angeltag in der IG)
 
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Wunderschöner Spot - ein wahrhaft malerisches Plätzchen.
Ja, unbedingt- man muss sich die Eisvögel und seltenen Libellen dort mit nem Fleigenwedel vom Leibe halten. Ich bin froh und dankbar für mein kleines Flüsschenjuwel. Dankeschön. Und die Stelle ist eigentlich immer für nen 50+ Johnnie gut, blos halt heute nicht. Mein herz ist dennoch erquickt :love
 
Zurück zu den Seelilien am Klötzchenstrand. Diesmal allerdings nicht mit der Feeder. Sonnenschein, kein Wind, kaum Schiffsverkehr, der Rhein fast spiegelglatt - besser konnten die Bedingungen nicht für eine Session mit Pin & Pose sein. Auch wenn die Kombination Pin, Pose, freie Strecke - sofern man sich nicht gerade mitten in den Rhein stellt - eher eine Garantie für Kleinis ist. Trotzdem eine gute Gelegenheit, die Combo ihrem neuen Revier vorzustellen. Bislang kannte sie nur Berliner Kanäle und die sumpfige Brandenburger Pampa, wo sie zuletzt vor über einem Jahr gefischt wurde.

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Die Posen sind super für lange Runs, leider sind die Antennen innen hohl und brechen bei unvorsichtiger Behandlung wie Glas. Weil sich mit einer 13ft auf knapp 10m nicht verzögert fischen lässt, habe ich die Montage nachschleifend gefischt, um die Drift so wenigstens etwas auszubremsen. Der Grund war einigermaßen sauber und die Verluste überschaubar.

Angekommen am späten Nachmittag, lief es zögerlich an. Erst ab ca. 18.00 Uhr, als die Sonne allmächlich hinterm Deich verschwand und die ersten Schatten aufs Wasser fielen, kamen die Kleinis (natürlich) in Fahrt. Und so gab es bis zur Dunkelheit noch ein gutes Dutzend Plötzen und Rapfen in der erwarteten Größe. Mit Einbruch der Dunkelheit war es übrigens wie abgeschnitten.

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Blöderweise hatte ich ein Handtuch vergessen. Und weil kaum etwas nerviger ist als die Kombination aus Pin und nassen Fingern, bedeutet das, meine Hose muss morgen einmal separat durch den 60-Grad-Waschgang.

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Trotta was für ein schöner Bericht, danke dafür.
Hast du mit Futter gearbeitet?
Und welche äußerst schicke Rolle ist das denn?
Ja sicher, aber mit zu wenig: etwa 1l Rest von der letzten Feedersession.
Das ist eine Reichsflugscheibe Kinetic in 5", perfekte Größe für den Rhein, funktioniert aber auch an kleinen Brandenburger Flüsschen.
 
Nabend Jungs, hier wird ja richtig gefangen gerade, dickes Petri an alle. Ich konnte gestern auch mal wieder mit Hecht100+ eine Runde um die Flüsse ziehen. Morgens sind wir an der Werse gestartet, in der Hoffnung einen der hier recht seltenen aber an der besuchten Stelle schon gefangenen Hasel zu erwischen.

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Leider hat das natürlich nicht wie gewünscht geklappt. Außer ein paar Grundeln und einen recht ordentlichen Rotauge konnte ich nichts überlisten. Also sind wir am frühen Nachmittag zur Ems weitergezogen.
Landschaftlich ist das immer ein ganz anderes Kaliber und immer wieder traumhaft schön.

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Heute kamen zum ersten Mal die neuen Acolyte Barbel zum Einsatz. Tolle Ruten , ich mag sie. Da hier wie überall der Pegel sehr niedrig war, konnten wir locker mit 60g fischen und die Rute war darüber recht gelangweilt. Die Spitze ist recht sensibel und zeigte auch Bisse von kleinen Rotaugen gut an.
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Hinterher wurde sie auch zum ersten Mal etwas mit einem schönen Emsbrassen ( mein erster in diesem Fluss) gefordert. War natürlich nur nen Klacks, lies aber erahnen was sie kann.
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Wir blieben bis zur Dunkelheit und waren erstaunt wie nebelig es hier am Fluss wurde.
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Beim einpacken folgte noch eine zweite Brasse in ähnlicher Größe. Da ich gerade den Kescher verpackt hatte, verzichteten wir auf ein Foto und hakten den Fisch direkt im Wasser ab. Auf die erste Emsbarbe muss ich leider weiter warten, wobei ich mir auch gar nicht sicher bin ob es die hier auf meiner Strecke gibt aber Versuch macht kluch …

Gerade konnte ich am Bootshaus noch diese Schönheit erbeuten. Es lohnt sich also durchaus noch mal etwas länger ins Dunkel zu fischen so lange die Temperaturen noch so moderat sind.
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