Zum wankelnden Ükel - Der Stammtisch für Friedfischangler

Nordlichtangler

Well-Known Member
Da solltest du besser vornehme Zurückhaltung üben. Dirndlsträucher, - bäume, sprich der Hartriegel ist teilweise sehr streng geschützt. Außerdem ist es ein relativ schweres Holz. Besser für Spazierstöcke, als für Schwimmer geeignet.
In Garten und als "Unkraut" sicher nicht, der muss zudem jährlich zurückgeschnitten werden. Das liegt wahrscheinlich im Frühjahr wieder auf den Grünschnittabladeplätzen der Stadt.
Bayern-Freie-Landschaft weiß ich nicht - guter Tip mal nachzuschauen.
Aber ich bin auch in Niedersachsen, und da sieht alles anders aus, wenn man im "Urwald" wohnt und jeder froh ist über wegholzen.
Das Holz ist stabil, das ist mir das wichtigste. Und innen gibt ein Mark-Hohlkanal, ganz feine Sache. Und lässt sich gut schnitzen.
Die eine am Wochenden wieder mal geangelte Pose, eine wirklich geschnitzte, "lebt" jetzt schon richtig lange, etwa 40Jahre.
Damals gab es "offiziell" weder Bolognese noch Sbirolino oder Bombarda, musste ich schon selber machen.
Habe mit Erstaunen gelesen, wofür Hartriegelholz mal eingesetzt wurde, aber das dicke Holz ist sowie uninteressant.
Den Verwandten Kornelkirsche muss ich mal ausprobieren, da reizt noch mehr.
Dann gäbe es noch den leichteren Holunder, da sind zwischen den Knoten ziemlich gerade Abschnitte, aber die Abschlüsse sind schwieriger.
Oder Forsythie, die ist sehr hohl.
 
Zuletzt bearbeitet:

Andal

Teilzeitketzer
In Garten und als "Unkraut" sicher nicht, der muss zudem jährlich zurückgeschnitten werden. Das liegt wahrscheinlich im Frühjahr wieder auf den Grünschnittabladeplätzen der Stadt.
Bayern-Freie-Landschaft weiß ich nicht - guter Tip mal nachzuschauen.
Aber ich bin auch in Niedersachsen, und da sieht alles anders aus, wenn man im "Urwald" wohnt und jeder froh ist über wegholzen.
Das Holz ist stabil, das ist mir das wichtigste. Und innen gibt ein Mark-Hohlkanal, ganz feine Sache. Und lässt sich gut schnitzen.
Die eine am Wochenden wieder mal geangelte Pose, eine wirklich geschnitzte, "lebt" jetzt schon richtig lange, etwa 40Jahre.
Habe mit Erstaunen gelesen, wofür das mal eingesetzt wurde.
Den Verwandten Kornelkirsche muss ich mal ausprobieren, da reizt noch mehr.
Dann gäbe es noch den leichteren Holunder, da sind zwischen den Knoten ziemlich gerade Abschnitte, aber die Abschlüsse sind schwieriger.
Oder Forsythie.
Dann kannst du Blauregen auch gleich testen. Nur nicht unmittelbar die Finger in den Mund nehmen!
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Ich denke, das war diese Pflanze Blauregen mit den Blütenregen, wo wir als kleine Kinder nichtmal in die Nähe kommen durften.
Da es zu meiner Kinderzeit ziemlich viele "kaputte" Kinder (Contergan,Kinderlähmung,Impfschäden,Fallout,u.a.m.) gab, hatte das auch Wirkung.
Später gabs solch Blauregen eigentlich nirgends mehr, es wurde von Kindern gemunkelt, die es doch versucht hatten ... da gabs wohl ein Umdenken mit den Exoten.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Das war der fürchterliche Killer:
wegen seiner Schoten, Kindern hatten die als Erbsen gegessen ...
 

Andal

Teilzeitketzer
# An fremden Gestaden

Hier mein neuer Beitrag, um die Langeweile zu mildern.

Wie geht man an einem völlig neuen Gewässer vor, wenn man nicht grade das Glück hat, von einem wohlmeinenden Freund begleitet zu werden, der weiß, wo der Frosch die Locken hat?

Zuerst ist man mal schon ganz hibbelig. Alles neu, vielleicht, oder ganz sicher auch noch wunderschön. Ganz egal, ob Bach, Weiher, See, oder stattlicher Fluss, was so gut ausschaut, muss ja voller respektabler Fische sein!

Aber wie geht man denn nun vor? Sucht man sich den Angelplatz danach aus, wie es am Ufer aussieht? Wo man schön sitzen kann, sieht es unter Wasser gleich idyllisch aus. Ist das so? Wie packt man an?

Lotet man erst so lange aus, bis man auch noch den allerletzten Fisch verscheucht hat?

Eiert man mit elektronischen Hilfsmitteln herum, bis der gleiche Erfolg gezeitigt ist?

Sucht man die abgelegenste Stelle? Denn wo sonst keiner hinkommt, sind die Fische bestimmt arglos?

Oder bleibt man gleich am Parkplatz, denn wo viel gefischt und gefüttert wird, sind auch viele Fische und die sind was gewöhnt.

Vielleicht doch lieber dort, wo der Wind die natürliche Nahrung zusammenschwemmt? Auch wenn es dort nicht so schön ist und einem der Wind ins Gesicht steht.

Da wo Fische sowohl Unterstand, ausreichend Sauerstoff und ihre gewohnte Nahrung finden?



Wie tut man tun, bevor man tut?
 

geomas

Swing is mein Ding
Ich tue versuchen zu denken wie ein Fisch (klappt meistens nicht so gut) und wähle eine Stelle, die dem Fisch einen halbwegs sicheren Unterstand vortäuscht und für mich natürlich beangelbar ist. Wenn ich einen etwas besseren Fisch nicht landen kann, ist die Stelle für mich aus dem Rennen.
Vermutlich angele ich viel zu oft an typischen Barsch- oder Döbel-Unterständen wie in der Nähe von ins Wasser ragenden Büschen, Totholz oder anderem „Cover”.


Erst danach mache ich mir Gedanken, wo sich evtl. Futter im Gewässer sammeln könnte oder oder.


Große Gewässer ohne vom Ufer aus erkennbare Struktur mag ich nicht. Korrektes, systematisches Ausloten eines Gewässers muß ich noch lernen.
 

geomas

Swing is mein Ding
Hab die neue alte Twin-Tip-Rute mit einem zweibeinigen Fisch-Simulanten getestet und bin richtig happy: sie hat mehr Rückgrat als die weichen Swingtip-Ruten, zeigt aber mit ner normalen 4-Pfund-Hauptschnur* schon ne schöne Biegekurve.
Das eine Spitzenteil hat ne fest verbaute Quivertip (nicht super-sensibel, aber wohl für viele Situationen ausreichend) und das andere Spitzenteil hat nen Gewindeendring, kann natürlich aber auch zum Posenangeln oder in Verbindng mit anderen Bißanzeigern genutzt werden.
Außerdem ist die Rute selten und sieht auch seltsam aus, also ich bin jetzt wirklich bereit für den Frühling!


*) Daiwa Sensor von der Bulkspule, also die reale Tragkraft ist sicher etwas über 4 lbs
 

dawurzelsepp

Well-Known Member
Ganz ehrlich, ich überlege schon drei oder vier Mal, ob sich eine Fahrt zu meinem Angelladen lohnt, und der ist nur 12 KM entfernt. Und dann "nur" Maden kaufen? Ne da bin ich zu geizig ehrlich gesagt. Ein paar Nubsies müssen dann schon noch drinnen sein :laugh2:laugh2. Aber nur für einen Futterautomaten würde ich da auch nicht hinfahren. Dann lieber wirklich nur mit Mais, Weizen, Dumbells und Würmer aus dem Kompost, falls es dieses Jahr nicht wieder zu trocken wird.
Bei der Entfernung zum Gewässer bin ich wahrscheinlich verwöhnt, jede Angelstelle in max 10 min erreichbar. ab140
Da bin ich ganz deiner Meinung, es gibt gewiss auch andere gute Köder die Maden ersetzten können. @Andal hat es ja shcon vorgemacht mit seinen Beitrag über Teig. Es wurden ja auch schon Seiten weiter vorne im Thead alternativen angesprochen. Auch aus Gründen des Klimaschutzes käme da die Fahrt nicht in Frage, nicht zu vergessen die Zeit wo man dafür auf der Straße ist mit evtl Stau und Verzögerungen.
Maden brauche ich wenn dann nur in der Raubfischzeit und selbst da nehme ich sie auf den Nachhauseweg von der Arbeit mit. Gekühlt gelagert in einem geschlossenen Behältniss im Kühlschrank halten die 3-4 Wochen und das obwohl es nur eine kleine Dose ist.
Meine klare Meinung dazu: Es gibt genügend Alternativen zu Maden und warum nicht mal Maden in die Gefriertruhe tun und dann mit toten losziehen ?
 
Oben