Wieder mal zurück von Senja

engelhai

Member
Hallo Leute,
bin seit gestern wieder mal zurück von Senja. Jetzt heißt es wieder mal 1 Jahr arbeiten bis zum nächsten mal.
Ein kleiner Reisebericht:
Hatte im Januar dieses mal bei Dan Sommer gebucht und mußte in den 2 Wochen leider einmal umziehen ,da ich schon zu der Zeit kein Haus für 2 Wochen fand. War egal, hauptsache ins gelobte Land und auf meine Lieblingsinsel.
Dann war es so weit , Donnerstag vor 2 Wochen morgens meinen Sohn und meinen Enkel abgeholt, Dachkiste auf`s Dach und Klamotten packen. Dabei wie jedes Jahr wieder jede Menge Sachen aussortieren Östersund und in einer Hütte 7 Stunden geschlafen. Am nächsten Morgen weiter, Schönes Wetter, wenig Verkehr . Und dann , kaum über dem Polarkreis Baustelle, 27 km lang. Nur Schotter und riesige Schlaglöcher. Leider dieses Jahr nicht die einzige. Na egal Hauptsache zum Fisch. Dann abends Ankunft in Flakstattvag . Die Anfahrt von den Bergen herunter durch die Tunnel einfach traumhaft. Das Haus absolut top.
Also Klamotten ausladen und zum Boot. Leider 10 Minuten zu Fuß zum Hafen, auch egal. Dann das Boot....
Eine kleine Nußschale von 4 m. Und das bei einem komplett zum Meer offenen Fjord. Schnell ein Gebet zum Wettergott dann schlafen gehen.
Am nächsten morgen traumhafter Sonnenschein und Ententeich , also raus zu den vorgelagerten Inseln. Die Fische bissen gut, viele Rotbarsche, einige halbstarke Köhler und Dorsche darunter ein 17 Kilo Bursche.
Dann die Ernüchterung am 2 Tag: Wind kam auf, nicht stark aber mit dem Paddelboot keine Chance auf den offenen Fjord zu kommen. So blieb es die ganze Woche. Fischen nur noch in der Nähe der Fjordkante. Das brachte dann fast nur noch Lump und kleine Seelachse die allesammt wieder in ihr Element zurückkamen.
Am Samstag dann Umzug in`s nächste Haus im Südwesten der Insel. Ein Superhaus, ein hervorragendes Boot.
2 Tage gute Dorsche bis 7 kg , einige Seelachse und ein paar Rotbarsche. Dann bekamen wir 2 GPS Positionen von einem Fischer. Nachdem ich auf der Seekarte nachgeschaut hatte und feststellte das die Tiefe dort 400 m !! betrug war ich ziemlich skeptisch.
Aber egal, am nächsten Morgen hin. 800 gr. Blei ran und runter und nicht an`s hochkurbeln denken.
Die Bleie gingen nicht eimal 150 m runter dann war die Schnur plötzlich schlaff. Nanu, spinnt die Seekarte und das Echolot??
Kurz die Schnur stramm gemacht , da knallte es auch schon.
In 150 m hatte ein Köhler den Beifänger genommen und zerrte nun erst mal die Schnur von der Multi. Nach noch 2 weiteren Fluchten kam der Kollege Fisch dann irgendwann oben an und war mindestens genau so kaputt wie ich vom kurbeln.
Wir fingen an den beiden Hotspots die nächsten 4 Tage hervorragende Köhler und einen Haufen guter Rotbarsche , einfach geil.
Was dieses angeln in dieser Tiefe bedeutet merkte ich erst am Samstag bei der Abfahrt. Arme taten weh, Rückenschmerzen aber trotzdem dieses Lächeln im Gesicht das jeder Norwegen Liebhaber hat wenn er dann auf die herrlichen Fischfilets schaut.
Traurig fuhren wir dann am Samstag wieder Richtung Heimat.
Senja wir sehen uns nächstes Jahr wieder, ganz sicher.
 

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Kübel

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AW: Wieder mal zurück von Senja

Hallo Nobert,|wavey:
Da habt ihr ja ein tollen Urlaub gehabt, und die kleinen bestimmt jede menge Spaß.
Danke für dein feinen Bericht.

Beste grüße
Andreas
 

Heuxs

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AW: Wieder mal zurück von Senja

Hi Engelhai

Dan Sommer ist nun mal kein Angelreise Veranstalter...da ist das mit den Boot und der Anlegestelle wie ein Blick in die Glaskugel.
Beim 2ten Haus habt Ihr ja alles so gehabt......aus dem Blick eines Anglers,dass erfolgreich der Urlaub ausgklungen ist.
800gr Blei auf 400m abzulassen ohne E-Rolle.......respekt!

Heuxs |wavey:
 

engelhai

Member
AW: Wieder mal zurück von Senja

Hi Heux,
gottseidank brauchten wir zu 90 % nie bis 400m runter , da meistens auf 150m-200m die Bisse kamen. Ich glaube sonst hätte ich jetzt noch 2 Monate Urlaubsverlängerung gebraucht.
 
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