AW: Wie bleiben meine Maden lange leben?
... wüßte nic
ht das es da (außer dem oben genannten) noch weitere Möglichkeiten gibt die Zeit bis zur Verpuppung hinauszuzögern....
Du hast es diplomatisch und korrekt ausgedrückt: "Du weißt nicht was es da noch für Möglichkeiten gibt."
Hast dir praktisch offen gehalten, keine Ahnung von Maden zu haben, was ich dir hiermit bestätigen kann.
Es gibt einiges, was man tun kann, wenn man weiß, wie die Maden ticken.
Da ich das hier schon ein paar Mal, ausführlichst verklickert habe, welche Rolle die Ausscheidung von Ammoniak und die Aussendung von Hormonen, welche Rolle Substrat(z.B. Sägemehl) spielt, lass ich das hier mal weg, das sollte der interessierte Leser auch mit Hilfe der Suchfunktion finden.
Gründler hat hierzu wertvolle Tipps geliefert.
Somit beschränke ich mich auf die Erklärung der richtigen/idealen Hälterung von Maden.
Idealerweise hat das Behältnis eine so große Grundfläche, dass die Maden nicht übereinander liegen und sich theoretisch nicht berühren.
Man sollte die Maden nach dem Kauf waschen und ihnen ein neues, frisches Substrat spenden, je saugfähiger, je besser.
Ziel ist es, die Ammoniakkonzentration der Luft im Behältnis, möglichst gering zu halten.
Die optimale Lagertemperatur liegt bei 0- max. 4 °C.
Geruchsintensive Gewürzmischungen (z.B. Curry)als Beigabe zum Substrat, sind ebenfalls hilfreich, um den Botenstoffaustausch unter den Maden, geruchsmäßig zu stören, was die Verpuppung zusätzlich herauszögert.