Hallo Leute, ist es wirklich nötig beim Wallerangeln gleich einen Kit zu nutzen der einen kleinen Wal aufhalten kann?
Wennan Waller zum verwerten und nicht zum Fotografieren fangen will ist doch sowieso ab ca 1,3+ Schluss.
Lässt sich das nicht über den Köder zumindest zum Teil steuern?
Mir ist klar das immer was großes einsteigen kann. Aber das kann doch auch an einer leichten Barsch Spinnrute passieren, da nutze ich ja auch nicht gleich das Besteck für nen 1m+ Hecht (vom Stahlvorfach mal abgesehen).
Hintergrund, im Diemelsee gibt es auch Waller, als Speisefisch soll er, vor allem geräuchert, nicht schlecht sein. Daher will ich gern mal versuchen einen seiner Art an den Haken zu bekommen.
Ich habe das glaube ich hier im Forum auch schon öfter geschrieben.
Wenn man Waller zum verwerten haben möchte, dann ist die zuverlässigste Art diese zu fangen, das ganz normale Grundangeln mit Wurm.
Natürlich kann man nie beeinflussen welche Größe beißt, allerdings ist es in den meisten Gewässern und in aller Regel so, dass kleinere Waller noch Sammler sind und eher einen Köder vom Grund aufnehmen, als die Großen.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Das heißt du gehst ganz normal Grundangeln, das Gerät ausgelegt für Karpfen oder schweres Aalangeln und freust dich wenn ein kleiner Waller deinen Wurm am Boden nimmt und gut ist.
Schnur 0,40er Mono, Karpfenrute 3lb, oder besser 3,5lb, oder eine Grundrute mit einem WG von um die 150g.
Natürlich kann es unter Umständen passieren, dass du einen Fisch drauf bekommst den du nicht halten kannst, aber dies kann dir ja quasi immer passieren. Egal was der eigentliche Zielfisch ist.
Fischt du wirklich gezielt auf (Groß-) Waller, also dicke aufgepopte Wurmbündel, fette Köfis usw, dann kommst du um richtiges Waller-Equipment nicht drum rum.