weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

no risk no fish

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hi
ich habe mir neulich eine mittelschwere spinnangel zum angeln auf hecht, barsch und zander, mit einem wurfgewicht von 25-50gr. gekauft. jetz bräuchte ich nur noch die richtige schnur und da kommt dieses mal nur eine geflochtene in frage. eigentlich hatte ich vor, mir die berkley fire- oder crystall-line zu besorgen aber ich habe eine rolle auf die 0,30er schnur 120m draufpasst und die berkleyschnüre gibt es nur in 110m auf 0,20(ich wollte nur eine 0,20er schnur draufspulen, weil dann passt da auch mal ordentlich was auf meine rolle) aber die berkley gibt es noch mit 270m nur der preis dafür ist momentan für mich unerreichbar. aber jetz zu meiner frage: es gibt von sänger eine geflochtene 0,20er schnur mit tragkraft 16 kilo mit 250 m für 20€. es gibt sie in 2 farben: 1.oliv 2.gelb(zitronengelb) sehen hechte und raubfische eigentlich unter wasser die gelbe geflochtene? da sie recht signalfarben wirkt, habe ich da mein bedenken,dass die raubfische darauf misstrauisch reagieren.und ich will ja auch ordentlich fangen also bitte wenn ihr etwas darüber sagen könnt dann nur raus damit.#6
 

esox hunter ef

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AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

nabend und petri,was willst du denn fangen mit ner 16 kilo schnur?????
ich hab ne 10 mit 8 kilo und damit hab ich bis jetzt alles raus geholt!!!
meine damit das du es sicherlich mit ner dünneren gefl.versuchen kannst;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Dirk30

Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Das würde mich auch mal interessieren, was es mit der Sänger Schnur auf sich hat. Gut oder schlecht?
 
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Mal ganz konkret...
Ne 12er Schnur reicht vollkommen aus....Und wenn du dir ne geflochtene holen willst, dann brauchst nicht erwarten, dass du für 20 Euro ne gute 25o Meterscpule Qualitätsschnur bekommst.Also leiste dir lieber etwas mehr(sparen)und du wirst wesendlich länger Spaß haben.Zudem brauchst du doch nicht unbedingt 300 Meter Geflochtene auf deiner Rolle.Es genügt ne 110 Meter Rolle Fireline oder spider Ware...(Tuff Line)Dadrunter kommt einfach ne monofiele Unterschnur.Normalerweise brauchst du die Geflochtene ja nur um besser werfen zu können und um den Köder gut zu führen,,,Wenn wirklich mal ein großer esox am haken hängt kannst du ihn auch genau so gut mit der Monofielen drillen(wenn der Knoten gut gemacht ist)

Ich hoffe ich konnte dir helfen...

MfG
 

darth carper

Active Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Guck mal bei Gigafish. Die Powerline ist eine gute geflochtene Schnur und kostet nicht die Welt.
Die o,07mm reicht für deine Rute vollkommen aus.
Ansonsten kann ich meinen Vorschreibern nur zustimmen, eine 16kg Schnur ist für deine Rute viel zu viel.
 

Schleien-Stefan

Active Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Mal ganz konkret...
Ne 12er Schnur reicht vollkommen aus....Und wenn du dir ne geflochtene holen willst, dann brauchst nicht erwarten, dass du für 20 Euro ne gute 25o Meterscpule Qualitätsschnur bekommst.Also leiste dir lieber etwas mehr(sparen)und du wirst wesendlich länger Spaß haben.Zudem brauchst du doch nicht unbedingt 300 Meter Geflochtene auf deiner Rolle.Es genügt ne 110 Meter Rolle Fireline oder spider Ware...(Tuff Line)Dadrunter kommt einfach ne monofiele Unterschnur.Normalerweise brauchst du die Geflochtene ja nur um besser werfen zu können und um den Köder gut zu führen,,,Wenn wirklich mal ein großer esox am haken hängt kannst du ihn auch genau so gut mit der Monofielen drillen(wenn der Knoten gut gemacht ist)

Ich hoffe ich konnte dir helfen...

MfG

Mal ganz konkret:

Die Durchmesserangaben sind eh gelogen. Ich würde versuchen eine Schnur mit ca. 5kg Tragkraft zu bekommen, sollte dicke ausreichen wenn Du keine Bäume bergen willst.

Schnur unterfüttern würde ich abraten. Lieber mal drehen und den Rest dann unterfüttern. Wenn Du einmal einen wirklich großen Fisch hakst bist Du für jeden Meter dankbar, da sind 100 Meter eventuell schon zu wenig, nach 3 Abrissen hast du vielleicht noch 70, wirfst erst mal 50, dann hast Du noch 20 für den Drill... #d

PowerPro (für mich eine wirklich gute Geflochtene) kostet aus USA mit Versand und allem unter 20€ für 270m...

Ist aber nur meine Meinung... #h
 

Veit

I ♥ Zander
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Guck mal bei Gigafish. Die Powerline ist eine gute geflochtene Schnur und kostet nicht die Welt.
Die o,07mm reicht für deine Rute vollkommen aus.
Ansonsten kann ich meinen Vorschreibern nur zustimmen, eine 16kg Schnur ist für deine Rute viel zu viel.

Aus meiner Sicht ein ganz, ganz schlechter Tipp. Hatte mir diese Schnur auch bestellt und sie war eine Megakatastrohe. Hab noch keine Schnur erlebt, die bei Hängern oder besseren Fischen so schnell reißt (teilweise schon beim Anhieb). Die tatsächliche Tragkraft war wenns hoch kommt 3 kg.
Denke aber ich hatte ne absolute Montagsspule erwischt. Mit der 0,11er/0,12er Powerline war ich hingegen immer total zufrieden. Konnte vor drei Tagen sogar einen 1,60 m-Waller damit landen.

Mein Tipp für den genannten Fall wäre eine 0,14er oder auch 0,12er Spiderwire Ultracast.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Das mit den Angaben ist schlicht zum ko.........

Wobei man bedenken sollte, dass es z. B. im Gegensatz zum Spritverbrauch bei Autos kein genormtes Verfahren zur Ermittlung von Durchmesser und Tragkräften bei Angelschnüren existiert.

Aber auch bei den Auto weiß man ja, dass der tatsächliche Verbrauch meist höher liegt als der per genormten Test ermittelte (im Vorfeld warmgelaufene Motoren, Klimaanlage ausgeschaltet und ein Testzyklus, der an der Realität vorbeigeht (keine Gechwindigkeiten über 120 km/h..))

Der Vorteil dieser genormten Ermittlung des Verbrauches:
Man kann unabhängig von realen Werten den Verbrauch der verschiedenen Autos untereinander vergleichen.


Das wäre auch für Schnüre wünschenswert.

Nimmt man z. B. Walkos Schnurtest mal als Grundlage, wird man schnell feststellen, dass Schnüre ungefähr gleicher linearer (realer) Tragkraft auch ungefähr gleichen (realen) Durchmesser haben.

Sitze da grade an einem Artikel fürs Magazin (kommt in der Juniausgabe) und bin deswegen im Thema drin.

Eine Knotentragkraft von um die 5 Kilo dürfte für die meisten Spinnfischer dicke reichen. Nimmt man solche Schnüre mit von Walko gemessenen realen Knotentragkräften von um die 5 Kilo, haben die alle Tragkräfte im Schnitt mit dem Knotenlosverbinder zwischen 7,5 und 9 Kilo ("Ausreißer" gibts da wie beim Durchmesser kaum) und dürften dann bei realer linearer Tragkraft (von mir geschätzt, nochmal ca. 15% mehr als mit dem Knotenlosverbinder) so bei 8 - 11 Kilo liegen.

Der von Walko berührungsfrei gemessene "reale" Durchmesser liegt dann dabei im Schnitt zwischen 0,18 (hat dann aber auch die geringste Tragkraft) bis ca. 0,25 (Ausreißer bis 0,30)- im Schnitt so bei um die 0,22 - 0,23mm.

Das Interessante sind die Angaben der Hersteller/Großhändler/Importeure:
Das reicht von Durchmessern von 0,08 bis 0,17mm!!!(Nochmal: real von 0,18 bis 0,30, Schnitt um die 0,22/23!!)
Bei den angegebenen linearen Tragkräften von 8lbs (knapp 4 Kilo) bis hin zu 16,5 Kilo!!!

Diese Werte lassen sich sicher ALLE mit entsprechenden Meßverfahren auch erreichen (z. B. Durchmessermessung mit einer Lehre (soweit quetschen bis der Durchmesser paßt..)), sicher sind da bei der Tragkraft auch entsprechende "positive" Meßmethoden vorhanden (besonders langsam belasten oder sowas, weiß ich aber nicht..).

Ich unterstelle also keiner der Firmen "Betrug", sondern die haben eben nur "unterschiedliche Meßverfahren" und werden die Werte auch real "ermittelt" haben......

Es gab nur zwei Schnüre, die einigermaßen von den Angaben her bei den ermittelten Werten lagen. Das war zum einen die 017er Quantum PT Braid (bei Durchmesser und Tragkraft nahe dran), zum anderen die 8lbs PowerPro (die machen gleich keine Durchmesserangabe, Tragkraftangabe passte). Das zeigt also, dass es geht - aber alle anderen Anbieter nutzen scheinbar andere Meßverfahren.....

Oder anders geagt:
Solange sich die Industrie da nicht auf Normen und genormte Meßverfahren einigt, kann der Angler schlicht nur raten, was die Schnur wirklich trägt und wie dick sie wirklich ist und auf Grund der offenbar verwendeten unterschiedlichen Verfahren auch die Schnüre untereinander nicht vergleichen.

Walkos Liste ist da sicher ein Ansatz zum überprüfen vor dem Kauf - wünschenswert wäre schlicht, dass die Hersteller da in die Puschen kommen!!
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

PS:

Davon ab:
Wichtiger als die Tragkraft/Durchmesser (s.o.: eh alle real ungefähr gleich!!) sind im praktischen Einsatz eh so Sachen wie Abriebfestigkeit - und da hat sich noch keine geflochtene wirklich Pokale verdient...
 

TeeDub

Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Ich fände ne Umfrage welche Schnur (Power Pro, Spiderwire) beliebter ist, ganz interessant. Könnte ja ein Mod ggf. hier zum Thread hinzufügen.
 

Schleien-Stefan

Active Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Stimmt, es gibt erst 132453 Threads zur besten und beliebtesten geflochtenen Schnur, da könnten wir noch ein Umfrage machen... #6

Sorry, aber das gabs echt schon so oft!
 

TeeDub

Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Es gibt in der Tat unzählige Diskussionen darüber, dass die Fireline nix taugt, die europ. Power Pro tüddelt, die amerik. seltsamerweise dagegen nicht und die Spiderwire ja ganz toll ist. Aber einen direktes Kräftemessen in Form einer Umfrage habe ich nicht gefunden. Kann ja sein, dass dies eine blöde Idee ist, aber interessieren würde es mich schon. Und vielleicht hilft es dem ein oder anderen Unentschlossenen bei der Schnurwahl.
 

martin k

lost at river danube
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Nein, eher über die Qualität der Produktvermarktung/Promotion ;-)

Grüße
Martin
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Nein, eher über die Qualität der Produktvermarktung/Promotion ;-)
Auch nur bedingt, wobei das mit Sicherheit eine Rolle spielt.
Wer aber über die Jahre hinweg von einem Produkt immer viel verkauft, muss zumindest einen gewissen Standard bieten, sonst würden die Leute nach dem ersten Mal nicht wieder kaufen.

Und Werbung/Marketing betreiben ja auch alle Hersteller/Großhändler.

Ich glaube, dass auch viel daran liegt, dass wir halt "Gewohnheitstiere" sind.

Warum was neues probieren, wenns das alte e(wenigstens eingiermaßen) tut???

Gerade geflochtene Schnur kost ja ein paar Euro - Je mehr was kostet, desto geringer wird auch die Bereitschaft was neues auszuprobieren.

Wenn dazu noch kommt, dass sich die meisten eben keine großen Gedanken über die Realitäten machen, sondern eben das kaufen was der Kollege auch drauf hat oder der Händler empfiehlt, haben es da auch gute, neue Produkte schwer sich in einem satten Markt durchzusetzen.

Daher - und das zeigt ja auch dieser Thread hier wieder - wäre ich ja dafür, dass zur Ermittlung der Daten alle Firmen/Anbieter einheitliche Parameter/Meßmethoden verwenden sollten. Damit wäre zumindest die Vergleichbarkeit der Produkte untereinander gegeben, wenngleich auch das nicht unbedingt einen Fortschritt in Richtung Realität bedeuten muss (siehe dazu nochmal den Vergleich mit dem Kraftstoffverbrauch bei den Autos...)
 

TeeDub

Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Messungen zu Durchmesser und Tragkraft lassen aber nicht automatisch Rückschlüsse auf den praktischen Einsatz zu. Eine Perückenbildung z.B. lässt sich nämlich anhand der Messwerte nicht ablesen.

Sicherlich ist die Beliebtheit einer Sache oftmals auf eine entsprechende Vermarktung zurückzuführen. Aber wenn jemand explizit um Rat fragt, was er kaufen soll (egal, worum es sich handelt), dann in der Regel deshalb, weil er keine Ahnung. Er muss dabei auf den Erfahrungsschatz Anderer zurückgreifen. Diese sind mal mehr, mal weniger objektiv. Aber anhand eines Querschnitts durch die Empfehlungen kann er sich ein Bild machen, was scheinbar gut ist und was weniger. Und vermutlich wird er am Ende mit seiner Wahl nicht ganz so verkehrt liegen.

Natürlich ist gerade bei geflochtener Schnur der Preis ein Hemmnis neue Wege zu beschreiten. Aber ein Anfänger mit keinen oder nur wenigen Erfahrungswerten neigt nunmal dazu keine Experimente zu veranstalten. Wenn er mit seinem Tackle "arbeitet", dann möchte er auf Anhieb Spaß haben, und keine Frustrationen. Experimentieren wird er dann, wenn er selber Erfahrungswerte gesammelt hat und mal was Neues ausprobieren möchte.

Ich selber "lerne" das Angeln derzeit auch von jemandem, der in seiner Meinung extrem festgefahren ist und mir ne Fireline bzw. Whiplash empfiehlt. Ironischerweise natürlich deswegen, weil er nie etwas anderes ausprobiert hat. Hier im Forum lese ich allerdings mehr negatives als positives über die Schnüre. Die recht einhellige Meinung vermittelt mir, dass da wohl was dran sein muss. Warum also soll ich mir meine 3000er Spule mit Fireline vollmachen, wenn ich für dasselbe Geld etwas nicht nur scheinbar, sondern tatsächlich Besseres bekomme?

Ich stehe im Augenblick übrigens wirklich vor der Frage, ob ich mir eine Power Pro oder eine Spiderwire aufspulen soll. Warum soll neben dem Threadersteller und mir nicht auch noch andere Ratsuchende von diesem Thread bzw. einem Umfrageergebnis profitieren?

Greetz
TeeDub
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

@ TeeDub:
Gebe Dir vollkommen recht, dass Durchmesser/Tragkraft nicht das eigentliche anglerische Kriterium sind oder sein sollten.

NebenTüddel (woran oft genug auch die Rolle und gar nicht die Schnur schuld ist), ist ein wichtiger Aspekt noch die Abriebfestigkeit.

Das Problem hinsichtlich Durchmesser/Tragkraft ist aber halt, dass diese Angaben je nach firmeneigener Meßmethode bis zum mehrfachen der realen Werte abweichen.

Und gerade Anfänger richten sich danach, weil das eben leicht zu vergleichende Größen sind.

Und da ist es dann schon ärgerlich, wenn eine Schnur mit 0,08mm angegeben wird und real dann aber um die 0,18/19mm hat. Oder wenn eine Schnur mit 15 Kilo angegeben hat und nur um die 10 Kilo bringt.

Dass davon ab Wurfeigenschaften kaum vergleichbar zu machen sind und dies bei der Abriebfestigkeit zumindest nicht leicht sein dürfte, blebt es bei den meisten beim Kauf halt beim Vergleich Durchmesser/Tragkraft...

Da zudem jeder anders angelt vom (Wurf)Stil her, andere Ruten und Rollen hat, und auch subjektiv jeweils andere Anforderungen an seine Schnur stellt, sind da (leider) allgemeingültige Aussagen mehr als schwer.

Gott sei Dank gibts ja genügend verschiedene Schnüre, so dass eigentlich jeder glücklich sein könnte - wenn die Industrie mal soweit kommen würde, dass ihre Messungen acu hder tatsächlichen Realität wengstens einigermaßen entsprechen würden und zudem alle mit den gleichen Methoden gemessen werden würden.

Denn dann bräuchte sich der Angler (auch und gerade der Anfänger) darüber keine Gedanken mehr machen und kpnnte sich auf die wichtigeren Dinge wie Wurfeigenschaften und Abrieb konzentrieren.

Siehe dazu auch nochmal Posting 9 hier, wie weit da eigentlich Schnüre mit ungefähr gleichen Eigenschaften hinsichtlich Tragkraft und Durchmesser in den Angaben variieren........
 

martin k

lost at river danube
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Und weil es immer einen Weg zum "Schummeln" gibt, komme ich jetzt doch zum Schluss, dass ich den Angaben der Hersteller niemals wirklich Glauben schenken werde, auch nicht unter "staatlicher" Qualitätskontrolle - da ist sowas wie Walkos Test eigentlich das Beste - unparteiisch & neutral! Die Daten müssten halt laufend aktualisiert werden - wenn man das Ganze noch ausbaut - wer weis - vielleicht würden die Firmen selbst Testproben zur Verfügung stellen. Ergänzend dazu die Erfahrungswerte der User aus dem Board (Abriebfestigkeit, Langlebigkeit, "Schnurverhalten" auf der Rolle, etc.) - da muss man halt "filtern" so gut es geht, weil leider einige dabei sind, die Sachen empfehlen, ohne diese selbst getestet zu haben, "nachplappern" oder einem "Markenhype" aufsitzen. Deshalb finde ich persönlich auch eine Umfrage weniger interessant - bin mir (fast) sicher, dass sowieso die meisten "Fireline" fischen (auch wenn das Ergebnis vielleicht anders aussieht) - aus Gewohnheit, wie Du sagst Thomas - weil Berkley die "beste" Werbestrategie hatte/Geld und dieses dann wieder in Werbung investiert - außerdem ist die Schnur jetzt sogar unsichtbar...

Grüße
Martin
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: weche schnur zum mittelschweren spinnfischen?

Vielleicht haben wir ja einige Physiker/Ingenieure an Board, die sich mal Gedanken über Meßmethoden machen könnten, die der Wahrheit relativ nahe kommen würden..

Beim Durchmesser also auf jeden Fall eine berührungsfreie Messung - da müsste man nur klären ob lose oder unter Zug, wenn zweiteres unter welcher Kraft. Das alles unter dem Aspekt, welches einem realen Durchmesser am nächsten kommt. Und da eine geflochtene werde so rund noch so gleichmäßig wie eine monofile ist, müssten da natürlich mehrere Messungen gemacht werden und das Ergebnis dann gemittelt werden.

Genau das gleiche bei der Tragkraft.
Da Knoten immer seeehr individuell ausfallen sind Knotentragkräfte eigentlich kaum zu prüfen. Die lineare Tragkraft ist dagegen anglerisch eh uninteressant, da Knotentragkräfte weit davon abweichen können und die lineare Tragkraft keinerlei Rückschlüsse über Knotentragkräfte zulässt.

Da wäre eine Methode gefragt, mit der man Knoten wiederholbar hinkriegt um vergleichbare Meßergebnisse zu bekommen. Dürfte auf jeden Fall eher mit Knotenlosverbindern als mit Knoten gehen....

Und mir persönlich wäre als dritte Angabe noch die Abriebfestigkeit wichtig. Das müsste eigentlich leicht zu bewerkstelligen sein, indem man die Schnur unter definierter Last einen definierten Weg über eine auch definierte Oberfläche reiben lässt, bis sie bricht.

Wobei hier die Frage wäre, unter welcher Last und über welche Oberfläche das am ehesten so zu machen wäre, dass es am ehesten den anglerischen Bedinungen entspricht.

Wäre vielleicht auch mal ne schöne Aufgabe für ne Uni/FH oder sowas....

Bin jederzeit bereit da organisatorisch mit einzugreifen!
 
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