Was geht an den NRW-Kanälen?

Hallo zusammen, nachdem ich mit "Method Feeder" an Hafeneinfahrten des Dortmund-Ems-Kanal bei Wassertiefen um zwei Meter ganz gut gefangen habe (schöne Karpfen und Brassen) habe ich einen Versuch direkt in der Fahrt bei ca. 4,5m Wassertiefe gestartet. Benutzt habe ich einen Preston ICS Banjo XR Feeder-Korb mit 30g, Köder Pellets 2mm mit etwas Feeder-Futter gemischt. Nach einem Tipp von Felix Scheuermann habe ich eine Lage fest in den Korb gedrückt, drauf einen 8mm Wafter als Köder und den Korb mit weiteren Pellets gefüllt, der Wafter war nicht mehr zu sehen. Auch ein Wechsel des Wafters, andere Farbe und Größe, brachte keinen Erfolg, nicht mal einen Schnurschwimmer, also mehr als enttäuschend. Mein Kumpel, der zehn Meter rechts von mir saß, hat mit der Bolo gut gefangen, keine Riesen, aber eine Brasse von 62cm, die konnte sich sehen lassen. Beim nächsten Mal werde ich wieder die Bolo einsetzen, in der Fahrt eindeutig die bessere Alternative.

 
Hallo Bronni,

ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Auf der Strecke klappts nicht mit dem MF, es ist einfach zu tief dafür, denke ich. Da ist ein geschlossener Korb mit natürlichem Köder besser.

An den ganz wenigen flachen Stellen um 2m ist es aber eine super Methode, auch am Kanal.
 
Hallo Ollifischer,
was mich aber überrascht hat, dass sich überhaupt nichts tat. Das Futter hat sich super aus dem Korb gelöst und kam auch am Grund, trotz der Tiefe, gut an. Ich hatte einen Dampfer übersehen und hatte den Korb quasi nach einer Minute wieder eingekurbelt, die Pellets waren aufgequollen und der Wafter war schon zu sehen, also aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Ich habe den Korb alle fünf Minuten neu gefüllt, Futter lag also ausreichend am Grund, auch 10 Minuten Verweildauer brachte nichts. Maden, Pinkies und Caster bleiben aus meiner Sicht die besseren Köder in der Fahrt, warum in flacheren Bereichen des Kanals auch MF gut klappt, bleibt ein Geheimnis oder hat jemand eine Lösung/Idee?
 
Ich nehme öfters beim MF ein Dosenmaiskorn als Köder am Quickstopp. Vielleicht damit nochmal probieren?

Das klingt ja erstmal so, als funktioniert es mit den Pellets grundsätzlich gut. Vielleicht sind die Fische nicht so richtig an diese fischigen Proteinbomben gewöhnt wie an den gängigen Vereinsteichen oder brauchen eher eine Futterwolke, um auf den Platz aufmerksam zu werden.

An meiner flachen Kanalstelle nehme ich MF-Futter, mische höchstens ein bisschen 2 oder 3mm Pellets kurz eingeweicht dazu. Pellets pur nutze ich selten. Die Erfahrungen stammen aber bei mir aus dem Frühjahr.
 
Heute habe ich so richtig einen auf den Deckel bekommen, mein eingefrorenes und aufgetautes Feeder-Futter war wohl doch leicht sauer. Am Vortag gemacht, fünf Stunden bei Sonne geangelt und den Rest eingefroren. Nach dem Auftauen noch etwas aufgearbeitet und heute an einer neuen Stelle benutzt. Die Wassertiefe leg bei ca. 2,5 m und mein Kumpel fing mehrere Brassen/Skimmer und schöne Rotaugen. Ich hatte nach zwei Stunden noch nicht einmal einen Biss, obwohl wir recht nah zusammen saßen und quasi identisch gefischt haben. Zum Glück konnte ich mich mit einer Brasse entscheiden, das war es, Ergebnis 10 zu 1. Für mich steht nun eindeutig fest, weniger Futter anrühren und immer frisch, vor allem bei diesem Wetter. Die neue Stelle hat sich gut präsentiert und wir werden es nächste Woche dort mit der Bolo und MF probieren, mal abwarten.
 
Heute haben wir ein kleines Gemeinschaftsangeln am DEK durchgeführt. Gefühlt tausend Grundeln, eine Plage, egal welcher Köder, egal über Grund, auf dem Kanalboden, es spielte keine Rolle, Grundeln überall. Zum Glück wurden noch einige schöne Rotaugen und Barsche gefangen. Die Krönung konnte mein ältester Sohn dokumentieren, zwei Grundeln zeitgleich an einem Haken, "bekloppt", man kann nur hoffen, dass dieser Kelch bald an uns vorbei gehen wird!!!!!!!!!! IMG_2266.jpeg
 
Es gibt sie noch, die richtig großen Brassen. Gestern konnte ich auf zwei Caster und eine Made eine ca. 65cm Brasse (um die 5kg) im DEK fangen. Ein kleiner Barsch und einige Grundeln kamen noch hinzu, für mich ein erfolgreicher Tag, da ich mich nicht mehr daran erinnern kann, eine solche Brasse im Kanal gefangen zu haben. Der "Drill" war, wie zu erwarten, nichts Besonderes und der Kescherkopf reichte so gerade, hat Spaß gemacht.
 
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Es gibt sie noch, die richtig großen Brassen. Gestern konnte ich auf zwei Caster und eine Made eine ca. 65cm Brasse (um die 5kg) im DEK fangen. Ein kleiner Barsch und einige Grundeln kamen noch hinzu, für mich ein erfolgreicher Tag, da ich mich nicht mehr daran erinnern kann, eine solche Brasse im Kanal gefangen zu haben. Der "Drill" war, wie zu erwarten, nichts Besonderes und der Kescherkopf reichte so gerade, hat Spaß gemacht.
Dickes Petri Detlef ab121

Gestern Vormittag sind Hannes und ich auch spontan zum DEK nach Schmedehausen gefahren. ab4

Nachdem es schon 7:1 für Hannes stand mußte ich echt schnell handeln und hab zum dritten mal die Bahn gewechselt. ab158
Es war aber die richtige Entscheidung, so dass es am Ende "nur" noch 7:11 stand.
.... verloren aber dennoch gut zufrieden da ich u.a. noch ein schönes, fettes Rotauge landen konnte. :cool:
 

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Dickes Petri Detlef ab121

Gestern Vormittag sind Hannes und ich auch spontan zum DEK nach Schmedehausen gefahren. ab4

Nachdem es schon 7:1 für Hannes stand mußte ich echt schnell handeln und hab zum dritten mal die Bahn gewechselt. ab158
Es war aber die richtige Entscheidung, so dass es am Ende "nur" noch 7:11 stand.
.... verloren aber dennoch gut zufrieden da ich u.a. noch ein schönes, fettes Rotauge landen konnte. :cool:
Wunderschöne Plötz!
 
Hallo, beim Nachtangeln mit toten Köderfischen am R-H-K musste ich desöfteren die Köderfische wechseln, da die Bauchhölen geöffnet und geleert wurden. Ich nehme an, dass dies Krebse bzw. Krabben waren. Bis auf eine Wollhandkrabbe habe ich bisher am R-H-K keinen Kontakt mit diesen Tieren gehabt. Daher würde es mich interessieren, welche Erfahrungen ihr mit Krebsen und Krabben gemacht habt bzw. wie es mit der Verbreitung in unseren Kanälen aussieht.
 
Heute fing es am Kanal schleppend an, wie immer, erst ein paar Grundeln, dann kamen handlange Rotaugen und ein Rotauge über 30, dann war längere Zeit Ruhe. Dann war meine Pose an der neuen Bolo ruckartig weg, der Widerstand zeigte sofort, es konnte nur ein guter Karpfen sein. Der anschließende "super" Drill wurde von der neuen Bolo mit Bravour bestanden. Der Karpfen verlangte von der Rute, 12er Vordach und 20er Haken und auch von mir, alles ab. Nach gefühlten 15 bis 20 Minuten konnte ich den Fisch zum ersten Mal sehen, ein dicker, runder Spiegler. Kurz darauf konnte mein Kumpel der Fisch keschern, er musste schon ordentlich zupacken um ihn an der Spundwand hochziehen zu können, sein erster Kommentar, weit über 10 Pfund! Danach biss nichts mehr, aber ich war voll und ganz zufrieden.

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Ich war gestern an meiner DEK-Hausstrecke.
Dicke, große Fische konnte ich leider nicht fangen ABER mit der Anzahl war ich zufrieden obwohl wie immer in der Mittagszeit so gut wie kein Fisch die Maden haben wollte.

Ergebnis:
3 kleine Brassen bis max 40cm
2 Barsche von knapp 20cm
2 Ukels & 10 Rotaugen von 15 bis ca 28cm
 

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