Waller in Vereinssee

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Waller in Vereinssee

Ich habe überhaupt nicht gegen Waller in Flüssen wie dem Ebro,Po oder auch Rhein und Oder,aber definitiv etwas gegen diese Fischart in kleinen Gewässern.
In meinem Baggersee gibt es übrigens reichlich Krautfelder und auch Bäume im Wasser,
allesamt sind optimale Standplätze für Waller.

Taxidermist

P.S.:Selbstverständlich verwerte ich Waller in jeder Größe(1,32m war bisher der Größte),dass muss ich auch,weil bei uns Entnahmegebot ist,über das sich leider
dennoch viele hinwegsetzen!
 
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Forellenzemmel

Guest
AW: Waller in Vereinssee

solange der mensch fische die laichfähig sind immer bis aufs übelste aus einen gewässer entnimmt kann nun mal nix mehr nachkommen .

Ich würde das Wort entnehmen mit beangeln ersetzen:), und schon könnte ich Deinen Beitrag unterschreiben...
... jetzt mal ernsthaft, wenn der Wels so ein Ungeheuer, wie von vielen angenommen, wäre, hätte er sich schon längst selber ausgerottet... Allerdings hat er nichts in Pfützen verloren, überhaupt nichts!

Stefan
 

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Waller in Vereinssee

Nach meinen Informationen werden sich Waller eben nicht selbst regulieren,da sie nicht
nur eine ausgeprägte Brutpflege betreiben,sondern auch nicht wie Hecht und Zander
zu Kanibalismus neigen.

Taxidermist
 
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Forellenzemmel

Guest
AW: Waller in Vereinssee

Nach meinen Informationen werden sich Waller eben nicht selbst regulieren,da sie nicht
nur eine ausgeprägte Brutpflege betreiben,sondern auch nicht wie Hecht und Zander
zu Kanibalismus neigen.

Taxidermist


ich habe mich da etwas verkürzt und unglücklich ausgedrückt: Solche Monster- oder Killerfische hätten sich in kürztester Zeit Ihrer Nahrungsquelle beraubt - und wären so von der Evolution "aussortiert" worden...
Das mit der Freßmaschine kann so nicht stimmen, es sei denn man besetzt die Tiere in kleinen Teichen...

Stefan
 
AW: Waller in Vereinssee

Hört sich doch nach einer tollen Gelegenheit zum Hegefischen an, vor allem zu dieser Jahreszeit. Wenn sich der halbe Verein und die Jugendgruppe mal eine Nacht an den Teich setzt, sollte doch eigentlich was dabei herauskommen.
Gibt es eigentlich eine Entnahmepflicht für Waller in diesem Gewässer? (Was ich sinnvoll fände)

Ich kann mir den Schaden durch die Fische nicht so groß vorstellen, WENN denn tatsächlich auf Wels geangelt und auch entnommen wird.
 

Taxidermist

Well-Known Member
AW: Waller in Vereinssee

Ich will hier Waller nicht unbedingt als Fressmaschinen hinstellen,nur haben sie ab einer
bestimmten Größe halt keine natürlichen Feinde und diese Größe haben sie recht schnell erreicht.Dazu kommt noch,dass sie über ein sehr weites Nahrungsspektrum verfügen und
wenn es weniger Futterfisch gibt,gehts eben an die Amphibien oder auch an Wasservögel.
Nicht nur die Nahrungskonkurenz zu anderen Raubfischen kommt gerade in kleinen Gewässern zum tragen,sondern auch ein mittelgroßer Hecht oder Zander ist immer in Gefahr gefressen zu werden.
Abschließend finde ich,jeder Angelverein sollte selbst entscheiden,an welche Raubfischart
sie ihre Besatzfische verfüttern,nur gefragt werden sollten sie und dass ist ja bei Nacht
und Nebelbesatzaktionen wie im Fall meines und des TS Vereinsgewässers nicht der Fall!

Taxidermist
 

Laserbeak

Angelmaniac
AW: Waller in Vereinssee

Ich denke, dass man an einem 2 ha großen Gewässer einen Waller zumal in dieser Jahreszeit auch rauben sehen sollte.
Es sei denn, das Gewässer ist stark verbaut und unübersichtlich. Dann sollten aber wieder genügend Unterstände für Futterfische vorhanden sein. Ich kann mir einfach sehr schlecht vorstellen, dass Waller allein dafür verantwortlich sein sollen, wenn an solch einem Gewässer kaum noch Weißfisch enthalten ist.
Hier wäre wichtig zu wissen:
Kormoran vorhanden, vielleicht auch im Umfeld ?
Verschwinden Enten und kleine Wasservögel ?
Hört man den/die Waller ab und zu ?
Wird überhaupt gezielt auf diese Fischart gefangen ?
Gibt es eine Entnahmepflicht und wird sie durchgesetzt/praktiziert ?

Alles in allem stimme ich Taxidermist zu (Größe Freßverhalten als Jung / Kleinfisch, Brutpflege usw usw), allerdings gebe ich zu bedenken, dass der Waller mit zunehmendem Alter nicht mehr dieselbe Menge Futter frißt, um zu wachsen, sondern angepasst an das Gewässer und die Nahrung, um die Lebensfunktionen zu unterhalten und zu überleben.
Damit kann er diese Art Fressmaschine, als die er angesehen ist, eigentlich nicht sein.
Letztes Statement:
Wer einen Waller bis 1m Größe verwertet und größere releast handelt im hegerischen Sinne höchst unverantwortlich. Nur um den Fisch ein zweites Mal zu fangen / fangen zu lassen, oder weil er in größerer Größe nicht verwerbar ist, darf man ihn nicht zurücksetzen.
Wenn er zu groß zum Verwerten ist, muss er trotzdem aus dem Gewässer entnommen werden, damit Nachwuchs eine Chance bekommt. Was man mit so einem Fisch dann machen kann, lasse ich hier unerwähnt. Sonst bricht hier wieder der Krieg aus.
Wir sind als ANgler Naturschützer und Heger des Gewässers und keine "Juckehuu - Touristen", die ihre Freizeitvorlieben auf Kosten anderer Kreaturen am Gewässer ausleben. Soviel zur Verantwortung und zum Charakter.

Meine Meinung. Nur meine Meinung. Okay ?
 

Gardenfly

Active Member
AW: Waller in Vereinssee

Warum geht hier jedersmal ein Thema mit Welsen so aus ?

Einige Behauptungen die immer wieder gemacht werden sind totzdem falsch :
der Wels ist nur in der Donau heimisch
Falsch, die Elbe war bist zum ersten Ausbau ein gutes Welsgewässer (vergl. Löns 1907, Borme 1882)
der Wels braucht grosse Gewässer:
Falsch,das sind die in den er Überleben konnte in kleinen wurde er Ausgerottet weil er böse ist (schauet wie der leibhaftige aus)
Frisst alle Gewässer leer:
falsch, dann währen ohne rettende Welshasser die Fische allesamt ausgestorben.
Kormoran ist niemals schuld,als ob der nicht schon etliche Welsleere Gewässer geleert hat.
Angler ist nie schuld.
falsch gerade kleine Gewässer werden durch falschen Besatz von Kochtopfanglern schnell verändert (Karpfen gegen Karrausche,Schleie Zander gegen Rotaugen).

aber ich weis die Meinungen stehen fest,was kümmern Fakten.

P.S. ich würde den Teich nicht ablassen,schädigt gerade den Kleinfisch/Jungfisch .
 

Ralle 24

User
AW: Waller in Vereinssee

Kommt mal alle wieder ein bisschen runter, Ihr habt ja auch alle ein bisschen Recht.

Seit Angler für den Besatz von vielen Gewässern zuständig sind, wird dieser nicht in erster Linie von gewässerökologischen Bedingungen gelenkt, sondern von der Vorliebe der Angler.
Und seit genauso langer Zeit kriegen sich Angler, auch und grade in einem Verein, darüber in die Haare. Das ist nicht nur beim Wels so, sondern auch beim Hecht. Auch von dem gibt es Horrorgeschichten über leergefressene Teiche und marodierte Wasservögel. In fast allen solchen Fällen wurde nach dem Ablassen des Gewässers zum erstaunen aller dann aber gar kein Hecht, bzw. kein menschenfressendes Monster, gesichtet. Fast immer ist es grade der Fehlbesatz und auch in kleinen Gewässern das nichteinhalten der Fangbegrenzung, welches den Rückgang des Fischbestandes viel besser erklärt. Letzteres wird natürlich nie zugegeben.
Ist doch völlig normal, leider.

Was falschen Besatz angeht, keine Fischart gehört in ein Gewässer besetzt, in dem es keinen natürlichen Bestand dieser Art gibt. Ganz gleich ob Wels, Karpfen, Regenbogenforelle, Störhybriden oder sonst was.
Das ist nichts anderes als das basteln eines Angelzirkus. Wobei letztere wenigstens noch ehrlich sind.
Wenn man e sgenau nimmt, dann schadet es auch nichts, in einen solchen Fischzirkus zusätzlich noch Welse einzusetzen. Die fressen dann - wie Taxidermist schon richtig schrieb - nur den teuren Zirkusbesatz.
Ob und wie sich der Wels dann in einem solchen Gewässer etabliert hängt nur von dem Gewässercharakter ab.

Dort, wo der Wels sich auf natürlichem ! Weg ausgebreitet hat, wie z.B. dem Rhein, dort gehört er dann auch hin. Und dort wird er auch keine Freßmaschine, sondern Teil der Artenvielfalt. Und Teil unseres Hobbys, und nicht mal ein schlechter Teil.

Lasst und einfach mal abwarten, was die Abfischaktion bringt. Ich würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn gar kein Wels zum Vorschein kommt.
 

holladiewaldfee

New Member
AW: Waller in Vereinssee

zitat wallerangler: "wenn es gar so schlimm währe dürften in spanien am ebro keine anderen fische mehr vorkommen."

@wallerangler: also, wer die artenvielfalt am ebro von vor 15 jahren noch kennt, der wird genau wissen, wie schlimm ein enormer wallerbestand für ein ökopsystem sein kann...schwarzbarsche? aale? iberische barbe?...alles fischarten die durch das einführen des wallers extrem gelitten haben...klar, man fängt noch hier und da noch nen schwarzbarsch, aber halt auch selten und die barben und aale sind so gut wie ausgestorben...
Selbst der verbuttete karpfenbestand hat extrem gelitten...vor jahren noch war es schwierig auch nur einen fisch über 10pf zu fangen und nun ist es schwer auch nur einen unter 20pf zu erwischen...
Ich denke, in absehbarer zeit werden sich einige wallerangler verzweifelt auf die jagd nach köderfischen begeben...bleiben ja immer noch fischpellets #d

Waller sind nunmal ein zweischneidiges schwert...toller angelfisch, ohne frage, aber er kann schnell zur plage für so gut wie jedes gewässer werden.

@teichablassen...igitt...also an einem gewässer zu fischen, dass überhaupt niemals einen vernünftigen bestand über jahre aufbauen kann...da kann ich auch zum forellenpuff gehen...
 

mike_w

Member
AW: Waller in Vereinssee

@holladiewaldfee : Mit Verlaub, selten so ein Unsinn gelesen.

Der Schwarzbarsch und Wels gehören natürlicherweise nicht ins selbe Gewässer (Europa und Nordamerika), trotzdem werden in Spanien immer noch reichlich nichteinheimische Schwarzbarsche gefangen. Wir waren bei der Spanish Fishing Lodge in Mequinenza, wo uns der Guide erzählte, dass immer noch Fänge von dutzenden Schwarzbarschen pro Tag möglich sind.
Der Bestand ist vielleicht etwas zurückgegangen, aber ausgestorben oder besonders selten ist der Schwarzbarsch nicht.

Zum Karpfen. Es ist die Erfolgsgeschichte des Welse aus einen verbutten und damit kranken Karpfenüberbestand einen gesunden Karpfenbestand gemacht zu haben.
Die einzigen die darüber jammern, ist der Köderfischangler, der mit größern Aufwand seine Köderkarpfen fangen muss. Die Gesamtbiomasse des Karpfens ist in etwas gleich geblieben. Trotzdem haben wir noch reichlich Kleinkarpfen von 3-8 Pfund in den stillen Buchten und im Fluss gesehen.

Besonders interessant ist, dass der Zander ca 10 Jahre nach dem Wels in Spanien eingeführt wurde und sich trotz der großen Wallerpopulation explosionsartig auf gigantische Bestände vermehrt hat. Offensichtlich vertragen sich dort Zander und Wels sehr gut und werden oft an denselben stellen gefangen.

So gesehen hat sich der Welsreichtum in Spanien als Segen für die vorhanden Arten herausgestellt. Ich schreibe von vorhanden und nicht von heimisch, da dort weder der Karpfen, Zander, Welse und Schwarzbarsche natürlich vorkommen. Die ursprünglichen Fischarten haben unter den Bau der Staudämme enorm gelitten.

Grüße vom Rhein
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Waller in Vereinssee

Waller werden in meinen Augen sowenig einen Fischbestand ausrotten wie Angler dazu in der Lage sind, sofern es sich um größere Gewässer handelt.

Eher im Gegenteil:
Da die Natur jede freiwerdende Nische schnellstmöglich wieder auffüllt, ist eine Entnahme einer der Faktoren die zu mehr Produktivität pro Hektar führt (gibts ja genügend Untersuchungen aus der Teichwirtschaft).

Ob die aus Entnahme (ob das nun "Entnahme" durch Waller, Angler oder sonstige Faktoren ist) resultierende nachwachsende Biomasse den Anglern gefällt, hängt vom jeweiligen Gewässer ab. Von der Zusammensetzung des Bestandes genauso wie vom Besatz und vor allem von den Laichmöglichkeiten für die verschiedenen Arten.

Und es kann auch durchaus sein, dass je nach Gewässer die nachwachsende Biomasse nicht Fische sondern andere Arten sind, für welche u. U. das Nahrungsangebot und Biotop besser zusagen (kann von Algen und Plankton über Frösche und Kröten, Wasservögel bis hin zu Krebsen gehen..).

Es kann zwar immer eine Verschiebung innerhalb der Arten geben (auch zu Ungunsten der Anglerinteressen), aber kein Räuber (ob Fisch oder sonstige Lebewesen) kann dauerhaft ohne Futter leben.

Da Waller nicht unbedingt kannibalisch leben, würden sie bei zu wenig Futter zuerst mal weniger laichen bzw. es würde dann weniger vom Nachwuchs durchkommen, bis sich das auf eine verträgliche Größe eingependelt hat

Oder anders gesagt:
Der fanatische c+r - Jünger ist für die Produktionskraft eines Gewässers bei einer bestimmten Fischart genauso kontraproduktiv für sein eigentliches Anliegen( es sei denn ihm gehts nur darum, möglichst große Fische möglichst offt zu fangen), wie es auf der anderen Seite die Entnahmepflicht auch ist.

Wenn in einem großen Gewässer wie z. B. dem Neckar möglichst viele Waller entnommen werden sollen, heisst das ja nur, dass da wieder möglichst viele Waller den freiwerdenden Platz besetzen können.

Was man an den Massen an Jungwallern im Neckar ganz gut sieht (versucht mal nachts mit Wurm nen Aal zu fangen bei uns.......).

Daher sind diese ganzen Diskussionen recht fruchtlos, da dazu ja noch der Besatz (gerade in kleinen Gewässern kommt), der mangels fischereibiologischer Kenntnisse der Besetzenden meist mehr kaputt macht als es fast jede Art von Räubern könnte....
 

FoolishFarmer

... mag Fisch!
AW: Waller in Vereinssee

Waller werden in meinen Augen sowenig einen Fischbestand ausrotten wie Angler dazu in der Lage sind, sofern es sich um größere Gewässer handelt.
...
Daher sind diese ganzen Diskussionen recht fruchtlos, da dazu ja noch der Besatz (gerade in kleinen Gewässern kommt), der mangels fischereibiologischer Kenntnisse der Besetzenden meist mehr kaputt macht als es fast jede Art von Räubern könnte....
amen.gif


Ganz genau so ist das. :m
 
AW: Waller in Vereinssee

holladiewaldfee wenn du den ebro vor 15 jahren ansprichst müsstes du auch wissen das es mal am oberen stausee ein zandersterben gab . diese waren davor nur lang und dünn , jetzt fängt man aber wieder wohlgenährte zander damals war einfach keine nahrung mehr vorhanden . du sagst der schwarzbarsch bestand hätte abgenommen , was haben die denn in spanien zu suchen ? genau sowenig wie der wels eigendlich auch . vor 15 jahren war ein karpfen von 15 pf schon als kapital anzusehen heute ist es ein kleiner , karpfen von unter 3 pf fängt man aber noch immer . du solltest dir erst mal vor ort ein richtiges bild darüber machen was für ein fischreichtum im ebro vorhanden ist bevor du soetwas schreibst .
 

Virous

Wurmbader
AW: Waller in Vereinssee

Ich hab ehrlich gesagt nicht mit so einer heiteren Diskussion gerechnet zu meinem Thema, deshalb hab ich auch nicht eher geantwortet, aber nun gut... |bigeyes

Also, letztes Jahr gabs ein Hegefischen in der Nacht. Allerdings wurde da kein Waller gefangen, was ich mir damit erkläre, dass einfach zu viel Unruhe am Gewässer herrschte.
Allerdings bin ich mir sicher(!!), dass sich Welse in dem Gewässer befinden. Mehrere Angler hatten schon einen am Haken, mich inbegriffen. Leider wird soviel ich weiß nicht gezielt auf die Welse gefischt, was auch der Grund ist, warum noch keiner gelandet werden konnte. Die Frage war nur ob man auch schon mit Nachwuchs rechnen müsse und wie groß die damals besetzten ungefähr sind.
Ich bedanke mich jedenfalls für die vielen Antworten und ich werde mir demnächst evtl mal ne Nacht um die Ohren schlagen und hoffen erfolgreich zu sein.
Und wenn unser Teich dann wirklich abgelassen wird, werde ich mich melden und die Ergebnisse hier präsentieren! :m

Mfg und Petri an alle :)
 

mike_w

Member
AW: Waller in Vereinssee

Welsangeln gehört mit zu den schwierigen Geschäften.

Natürlich kann jeder Depp einen Zufallsfang machen und an Gewässern, wo immer gefischt wird und Welse vorhanden sind, werden immer wieder Welse gefangen.
Wer aber gezielt und selektiv fangen will, muss schon viel dafür tun oder ein besonderer Glückpilz sein (zufällig Topstelle erwischt).

Das ist auch der Grund, warum die meisten ernsthaften Welsangler fast nur releaser sind. Es ist so aufwendig, gezielt zu fangen, dass man die Wahrscheinlichkeit etwas erhöhen möchte, wieder einen zu fangen. Wenn ich bei jedem zweiten, statt bei jedem 30. Ansitz einen fangen würde, hätte ich schon den einen oder anderen zum Essen eingeladen. Aber so sind mir die Tierchen zu selten und damit zu wertvoll. Ob es an meinen Methoden liegt?
In Spanien fangen wir mit ähnlichem Aufwand und Methoden ein vielfaches an Wels und führen dies u.a. aufs dort übliche releasen zurück.
 
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