Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Thomas9904

Well-Known Member
Wir haben den folgenden 5 Parteien/Fraktionen angelpolitische Fragen geschickt.

CDU
SPD
FDP
Grüne
Die Linke

Sobald Antworten eintreffen, werden wir diese hier veröffentlichen.

Selbstverständlich kann der angelpolitische Aspekt nur ein - aber nicht das alleinige - Entscheidungskriterium bei einer Wahl sein.

Wenn aber jemand noch eine Entscheidungshilfe zur Wahl braucht, kann dies dann durchaus eine Rolle spielen.

Unser Anschreiben/Fragen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Zuge der in diesem Jahr anstehenden Landtagswahlen wollen wir Ihnen die Gelegenheit geben, den laut Allensbach ca. fünf Millionen anglerisch interessierten Bürgern ihre Politik rund ums Angeln nahe zu bringen. Als populärstes Medium für Angler mit ca. 1,5 Mio. Besuchern und ca. 15 Mio. Seitenaufrufen monatlich bieten wier Ihnen da die geeignete Plattform zur Darstellung Ihrer angelpolitischen Ansichten.

Zwar ist das Fischereirecht nach der Föderalismusreform Ländersache. Es gibt aber ebenso Bundesgesetze, welche die Angler und das Angeln betreffen, als da wären das Bundesartenschutz-, Bundesnaturschutz- und das Bundestierschutzgesetz.

Wir würden gerne von Ihnen wissen, inwieweit in Ihrer Partei länderübergreifend in den zuständigen Gremien daran gearbeitet wird, diese Bundesgesetze anglerfreundlich und bundesweit möglichst einheitlich durchzusetzen.

Ein Beispiel dazu ist das Töten von Fischen, für das laut Bundestierschutzgesetz ein sinnvoller Grund vorliegen muss. Im Gegensatz dazu gibt es z. B. in Bayern ein Landesfischereigesetz, welches das Töten eines jeden gefangenen Fisches außerhalb von Schonzeit, Schonmaß oder Hegeregelungen vorschreibt, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, inwieweit der Angler den gefangenen Fisch auch sinnvoll verwerten kann.

Regelungen dieser Art setzen Angler einer für sie nicht aufhebbaren Rechtsunsicherheit aus und widersprechen auch dem anglerischen Anspruch, verantwortungsvoll und schonend mit Leben umzugehen.

Wir plädieren dafür die verantwortliche Entscheidungsfreiheit beim einzelnen Angler zu belassen und das sinnlose Töten von Fischen nicht als zwingende Vorschrift zu handhaben. Deshalb schlagen wir vor, folgende Formulierung in alle Landesfischereigesetze bzw. die entsprechenden Verordnungen aufzunehmen:
„Ein gefangener Fisch, der aufgrund von Größe oder Art unter Beachtung der Hegeregelung keiner sinnvollen Verwertung zugeführt werden kann, ist unverzüglich und unversehrt zurückzusetzen.“

Ein weiterer grundsätzlicher Punkt, der Angler interessiert, ist die gleichwertige Berücksichtigung ihrer Interessen in Bezug auf die Nutzung der Gewässer. So gibt es in einigen Bundesländern Gesetze und Verordnungen, welche die Angler im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung unangemessen einschränken. Als Beispiel sei hier das gesetzliche Nachtangelverbot in Baden-Württemberg genannt.
Sollte ein Gewässer so schutzbedürftig sein, dass man Anglern verbieten muss, dort nachts anwesend zu sein, muss dies natürlich auch für alle anderen Bürger gelten, vom Vogelbeobachter über den Jäger bis hin zum normalen, erholungssuchenden Bürger.

Daher hier unsere Fragen:
1.: Arbeitet Ihre Partei in ihren Gremien länderübergreifend an einer anglerfreundlichen Umsetzung von Bundesgesetzen?

2.: Strebt Ihre Fraktion/Partei an, den folgenden Passus (oder einen sinngegmäß ähnlichen) auch im Landesfischereigesetz/Verordnungen bei Ihnen im Land festzuschreiben:
„Ein gefangener Fisch, der aufgrund von Größe oder Art unter Beachtung der Hegeregelung keiner sinnvollen Verwertung zugeführt werden kann, ist unverzüglich und unversehrt zurückzusetzen.“

3.: Wird sich ihre Fraktion/Partei dafür einsetzen, Angler nicht schlechter als alle anderen Bürger bei der Nutzung der Gewässer und Uferbereiche zu stellen?

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Finkbeiner

Die Antworten


Die Antworten:
Zuerst kam die SPD

SPD schrieb:
Antworten der SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen – Anhalt auf die Wahlprüfsteine des Anglerboards


1.: Arbeitet Ihre Partei in ihren Gremien länderübergreifend an einer anglerfreundlichen Umsetzung von Bundesgesetzen?

Zwischen der SPD-Bundestagsfraktion und den SPD-Landtagsfraktionen finden in den jeweiligen Politikbereichen regelmäßig Beratungen statt, um möglichst gemeinsame Positionen zu finden. Da das Fischereirecht weitestgehend Ländersache ist und auch sehr unterschiedlich gehandhabt wird, gestaltet sich die Verständigung auf eine einheitliche Gesetzgebung schwierig.

Grundsätzlich ist eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise in rechtlichen Fragen anzustreben, um für die Bürgerinnen und Bürger ein hohes Maß an Rechtssicherheit auch über die Grenzen der Bundesländer hinweg zu schaffen. Im Fischereirecht gehen die rechtlichen Vorgaben der Länder allerdings sehr weit auseinander. So gibt es zum Beispiel Länder, die einen Touristenangelschein vorsehen, welcher von anderen Ländern strikt abgelehnt wird. Es ist nicht davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit zu einer Vereinheitlichung der landesrechtlichen Regelungen im Fischereirecht kommt, obwohl dies zweifellos zu begrüßen wäre.

Auf Landesebene setzt sich die SPD in Sachsen-Anhalt dafür ein, dass sich die Anglerverbände in ihren vielfältigen Funktionen (z.B. Naturschutz, Jugendarbeit, Sport) positiv entwickeln können. So haben wir zum Beispiel mit der vor kurzem verabschiedeten Novelle des Fischereigesetzes den Einstieg in die Angelfischerei erleichtert und die Zuständigkeiten für den Jugendfischereischein auf die Verbände übertragen. Auch wurden die Angler hinsichtlich der Befahrungsrechte im Rahmen ihrer Fischereiausübung den Jägern gleichgestellt.


2.: Strebt Ihre Fraktion/Partei an, den folgenden Passus (oder einen sinngegmäß ähnlichen) auch im Landesfischereigesetz/Verordnungen bei Ihnen im Land festzuschreiben: „Ein gefangener Fisch, der aufgrund von Größe oder Art unter Beachtung der Hegeregelung keiner sinnvollen Verwertung zugeführt werden kann, ist unverzüglich und unversehrt zurückzusetzen.“
Die landesrechtlichen Regelungen in Sachsen-Anhalt beinhalten, dass ein gefangener Fisch, der aufgrund von Größe oder Art unter Beachtung der Hegeregelung keiner sinnvollen Verwertung zugeführt werden kann, unverzüglich und unversehrt zurückzusetzen ist. An dieser Regelung soll zwingend festgehalten werden.


3.: Wird sich ihre Fraktion/Partei dafür einsetzen, Angler nicht schlechter als alle anderen Bürger bei der Nutzung der Gewässer und Uferbereiche zu stellen?
Angler sind in Sachsen-Anhalt gegenüber anderen Bürgern hinsichtlich der Nutzung der Gewässer und Uferbereiche keinesfalls schlechter gestellt. Vielmehr genießen sie im Rahmen der Fischereiausübung Betretungs- und Befahrungsrechte, um an die Gewässer zu gelangen.

Elmar Heisterkamp

Büroleiter der Fraktionsvorsitzenden

SPD-Fraktion im Landtag

von Sachsen-Anhalt

Man muss ja immer aufpassen was vor einer Wahl gesagt und nach eine Wahl getan wird, aber diese Aussagen kann man durchaus mal in Gänze als anglerfreundlich bezeichnen.



Und auch die Linke hat geantwortet:
Die Linke schrieb:
1. Arbeitet Ihre Partei in ihren Gremien länderübergreifend an einer anglerfreundlichen Umsetzung von Bundesgesetzen?
Antwort:
Wie Sie im Vorwort zu Ihren Fragen selbst hervorgehoben haben, ist das Fischereirecht nach dem Föderalismusprinzip Ländersache. In Abwägung der konkreten Angelegenheit und Situation ist dies nicht nur nachteilig. Dennoch können wir uns vorstellen, dass z. B. die Schaffung eines einheitlichen Bundesfischereigesetzes untersetzt mit einer Landesfischereiordnung den Interessen der Angler und dem Streben nach weniger Bürokratie entsprechen könnte. In diesem Zusammenhang denken wir an einen einheitlichen Bundesfischereischein, der in allen Bundesländern als Sachkundenachweis anerkannt ist. Auch der Zugang zum Angelsport könnte über einen solchen Weg über Ländergrenzen hinweg geregelt werden. Dies könnte u.a. vorteilhafte Auswirkungen auf eine Belebung des Tourismus in den Tagebaunachfolgelandschaften Sachsen-Anhalts haben, in denen es inzwischen zahlreiche Gewässer gibt.
Im Bemühen, bundesweite Regelungen zu schaffen, sehen wir uns aber auch in der Verantwortung, darauf zu achten, dass die in einzelnen Bundesländern ggf. bestehenden fortschrittlichen Regelungen zur Ausübung der Fischerei und des Angelsports nicht unerlaufen werden. Dabei haben wir die Bundesartenschutz-, Bundesnaturschutz- und die Bundestierschutzgesetzgebung nicht unbeachtet zu lassen.


2. Strebt Ihre Fraktion/Partei an, den folgenden Passus (oder einen sinngemäß ähnlichen) auch im Landesfischereigesetz/Verordnungen bei Ihnen im Land festzuschreiben:
"Ein gefangener Fisch, der aufgrund von Größe oder Art unter Beachtung der Hegeregelung keiner sinnvollen Verwertung zugeführt werden kann, ist unverzüglich und unversehrt zurückzusetzen."

Antwort:
Die Frage, ob ein Fisch aufgrund seiner Größe oder Art unter Beachtung der Hegeregelung zurückgesetzt werden soll oder darf, ist in Sachsen-Anhalt im Sinne Ihrer Anfrage bereits geklärt.
Trotzdem möchten wir darauf verweisen, dass Ihre vorgeschlagene Formulierung für eine etwaige Landesverordnung sehr unglücklich bzw. missverständlich ist. Indem sie einerseits von „keiner sinnvollen Verwertung“ sprechen, könnte andererseits die Forderung nach einem unverzüglichen und unversehrten Zurücksetzen als billige Entsorgung verstanden bzw. ausgelegt werden.
Hinzufügen möchten wir, dass wir uns ausdrücklich von der Praxis so genannter „Fotoangler“ distanzieren.


3. Wird sich ihre Fraktion/Partei dafür einsetzen, Angler nicht schlechter als alle anderen Bürger bei der Nutzung der Gewässer und Uferbereiche zu stellen?
Antwort:
Ja, Sie dürfen davon ausgehen, dass DIE LINKE sich dafür einsetzt, dass die Anglerinnen und Angler nicht schlechter als alle anderen Nutzerinnen und Nutzer der Gewässer und Uferbereiche gestellt sind. Dabei gehen wir von der Erfahrung aus, dass die Anglerinnen und Angler grundsätzlich einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur pflegen und nachgewiesenermaßen stets auch ihren spezifischen Beitrag zur Pflege und zum Erhalt der natürlichen Umwelt und der Artenvielfalt geleistet haben und leisten.
Uns ist bekannt, dass in Sachsen-Anhalt das Feld- und Forstordnungsgesetz (FFOG) unter den Anglerinnen und Anglern immer wieder für Diskussionen sorgt, weil es die Zugänglichkeit zu den Gewässern erschwert und von Region zu Region mitunter unterschiedlich ausgelegt wird. DIE LINKE denkt darüber nach, dieses Gesetz ggf. auf den Prüfstand zu stellen, um künftig weitere Konflikte auszuschließen.
Auch hier scheint die Partei "Die Linke" wie in anderen Ländern sehr anglerfreundlich zu sein und auch - nicht selbtverständlich in der Politik - relativ kompetent, wenn es um Fragen des Angelns geht.


So, hier nun auch die Antwort der CDU:

CDU schrieb:
Wahlprüfsteine Anglerboard. de

1. Arbeitet Ihre Partei in ihren Gremien länderübergreifend an einer anglerfreundlichen Umsetzung von Bundesgesetzen?
Selbstverständlich steht die CDU von Sachsen-Anhalt in ständigem Kontakt zu anderen CDU-Landesverbänden. Regelmäßig stattfindende Gesprächsrunden bieten eine Plattform um sich über Themen, wie beispielsweise der Fischereiwirtschaft auszutauschen. Das Fischereirecht ist allerdings Ländersache. In Sachsen-Anhalt haben wir auch nach der Novellierung des Fischereigesetzes im vergangenen Jahr ein anglerfreundliches Gesetz.

2. Strebt Ihre Fraktion/Partei an, den folgenden Passus (oder einen sinngemäß ähnlichen) auch im Landesfischereigesetz/Verordnungen bei Ihnen im Land festzuschreiben:
„Ein gefangener Fisch, der aufgrund von Größe oder Art unter Beachtung der Hegeregelung keiner sinnvollen Verwertung zugeführt werden kann, ist unverzüglich und unversehrt zurückzusetzen.“

In der Fischereiordnung des Landes Sachsen-Anhalt ist dies bereits vorgesehen und geregelt.

3. Wird sich Ihre Fraktion/Partei dafür einsetzen, Angler nicht schlechter als alle anderen Bürger bei der Nutzung der Gewässer und Uferbereiche zu stellen?
Mit dem Feld- und Forstordnungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt gibt es eine Regelung, die die Interessen insbesondere der Angler hinreichend beachtet. Angler sind in Sachsen-Anhalt bei der Nutzung der Gewässer und Uferbereiche nicht schlechter als alle anderen Bürger gestellt.

Leider wird auch hier - wie bei velen anderen Parteien - zuerst auf den Föderalismus verwiesen.

Obwohl gerade wie bei der Frage des zurücksetzens von Fischens ein Bundesgesetz betroffen ist.

Und wenn man so mitkriegt, was die Behörden vor Ort in Sachsen-Anhalt wegen des betretens bundes/landeseigener Gelände an Gewässern veranstalten, kann man angesichts dieser Aussagen vielleicht die CDU dazu bringen, auch hier Angler nicht zu benachteiligen.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Wir werden eingehende Antworten sowohl hier im Forum veröffentlichen wie auch im Magazin zusammen stellen.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Die erste "Antwort" kam schon:
Eine Abwesenheitsnotiz von "Die Linke"

Ohne jeden Inhalt in der Mail, nur im Betreff steht eben "Abwesenheitsnotiz"..
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Gerade ne PN bekommen wegen der PLZ-Einsortierung, dass Sachsen-Anhalt auch stark im 3er PLZ verteten ist, daher kopiere ich das auch nich dahin..
 

Tate

Member
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Da hast du dir viel Mühe gemacht aber in meinen Augen schade um die verwendete Zeit. Die angeschriebenen Leute vergessen das Thema schneller als was sie es gelesen haben,wenn sie es denn überhaupt tun. Bestenfalls gibt es die üblichen nichtssagenden Reden/Schreiben.
 

Toni_1962

freidenkend
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

... aber in meinen Augen schade um die verwendete Zeit. Die angeschriebenen Leute vergessen das Thema schneller als was sie es gelesen haben,wenn sie es denn überhaupt tun. Bestenfalls gibt es die üblichen nichtssagenden Reden/Schreiben.


Ich finde solche Aktionen gut und notwendig!

"Vergessen" bedeutet nämlich zumindest einmal "wahrgenommen" und das ist schon ein Gewinn!
 
Zuletzt bearbeitet:

Tate

Member
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Im Grunde finde ich es auch richtig und wichtig was Thomas gemacht hat aber ähnliche Umfragen macht auch der ADAC vor jeder Wahl. Wenn man dann das Statement der Parteien liest und was nach der Wahl gemacht wird,so ist dies nur ein Blabla. Vor der Wahl wird alles schön geredet und versprochen und danach war das Versprechen ein Versprecher.
 

opi2001

Muldepirat
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Die Aktion find ich auch gut,doch ich denk auch das Thema bei den Politikern schnell im Sand verläuft.Für die Experten gibts wichtigeres wie das Thema angeln.Aber wer weis vielleicht hast du Glück und bekommst von denen eine Antwort die man auch verstehen kann!
Viel Glück!!!
 

Veit

I ♥ Zander
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Laut Gewässerordnung des DAV Sachsen-Anhalt (VDSF ist hier kaum existent) ist das zurücksetzen maßiger und nicht geschonter Fische erlaubt, wenn ein vernünftiger Grund besteht. Dieser kann ja beispielsweise sein, dass man den Fisch nicht verwerten kann, weil er zu groß ist, nicht für schmackhaft gehalten wird ect.
Von daher sieht es diesbezüglich hier in Sachsen-Anhalt eigentlich recht positiv aus.

Dafür habe ich heute ein Schreiben mit einem Inhalt erhalten, der ein Schlag ins Gesicht für alle Angler ist. Es geht um die Auslegung der im Juni 2010 novellierten Betriebsanlagenverordnung der Wasser-und Schifffahrtsdirektion Ost. Leider sind davon insbesondere die Sachsen-Anhaltiner betroffen, aber auch Brandenburger. Ich werde das ganze in den nächsten Tagen veröffentlichen und versuchen mit der ganzen Thematik auch auf anderen Wege Aufmerksamkeit zu erzeugen. Finde es topp, dass das Anglerboard sich politisch so engagiert und vielleicht können wir @ Thomas darüber auch mal telefonisch reden um eventuell gemeinsam etwas für sehr viele Angler erreichen zu können.
Wird ein längerer Text meinerseits, deshalb bitte noch ein wenig Geduld.

PS: Die Antwort der Linken auf Thomas' Anfrage ist ja sehr bezeichnend für eine Partei, die sich hier in Sachsen-Anhalt hoffnungen auf den Posten des Ministerpräsidenten macht. Bleibt zu hoffen, dass wir davon verschont bleiben.
 
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Thomas9904

Well-Known Member
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Finde es topp, dass das Anglerboard sich politisch so engagiert und vielleicht können wir @ Thomas darüber auch mal telefonisch reden um eventuell gemeinsam etwas für sehr viele Angler erreichen zu können.
Du hast ja meine Nummer.
Dafür sind wir da...
 

GeraldL

Member
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Ich finde die Befragung toll aber warum nur diese 5 Parteien ? Meines wissens bewerben sich in Sachsen- Anhalt noch weitere um Sitze im Landtag. Mit den 5 von Euch genannten wird nach meiner Auffassung wohl kaum etwas positives für uns Angler rauskommen insbesondere nich mit den Parteien die jetzt noch das Sagen in Magdeburg haben (SPD + CDU) die vera...... uns Angler seit sie an der Macht. Genau wie früher die SPD + Grüne. Was ich meine ist das Feld.- u. Forstordnungsgesetzt des Landes Sachsen- Anhalt (FFOG-LSA) und die darin getroffenen Regelungen zum Befahren von Wegen zu unseren Gewässern. Hierzu haben das Minsterium f. Landwirtscahft und Umwelt und das Verkehrsministerium der Rot/Schwarzen Regierung einen gemeinsamen Runderlass erlassen 41-64002,vom 09.07.2010, der alles aussagt. Es heist in dem, im MBl. LSA 24/2010, vom 17.09.2010, wörtlich "..dass hinsichtlich des Fahrens mit Kraftfahrzeugen......nach den Willen des Gesetzgebers (SPD+ CDU meine Anmerkung) die Fischereibefugten den Personen, die im Rahmen der Jagdausübung nach § 4 Abs. 1 FFOG Privatwege befahren dürfen, nicht gleichgestellt sind". Zitat Ende:v
Wir Angler sind also nach dem Willen der SPD und CDU im Vergleich zu den Jägern Menschen zweiter Klassen. Sollche Leuten Wollen wieder Gewählt werden. Nein Danke
 

Veit

I ♥ Zander
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

@ Thomas: Melde mich morgen mal bei dir!

@ GeraldL: Wir werden wohl auf Dauer damit leben müssen, dass wir als Angler sowas wie eine Randgruppe sind. Leider! Ich gebe dir aber recht, dass es nicht akzeptabel ist, wenn wir schlechter gestellt werden als die Jäger. Andererseits bringt es wohl nichts, dass der Fragenkatalog an weitere Parteien geschickt wird, weil es unwahrscheinlich ist, dass diese in den Landtag geschweige denn in Regierungsverantwortung gelangen.
 

Veit

I ♥ Zander
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

In diesem Sinne mal ein Verbesserungsvorschlag für die Wahlprüfsteine in den kommenden Jahren (nach der Wahl ist vor der Wahl ;)) an die AB-Redaktion.
Eventuell könnte man im Vorfeld eine Art Umfrage nach länderspezifischen Anglerfragen/problemen, die auch in der Kompetenz der Landespolitik liegen starten und genau diese Fragen dann auch an die Landesverbände der Parteien stellen.
Für diesen konkreten Fall beispielsweise: Warum sind die Angler den Jägern bei der Nutzung von Privat- bzw. Landwirtschaftswegen gesetzlich nicht gleichgestellt? Hat ihre Partei vor, daran etwas zu ändern?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Jäger dürfen nur die Wege befahren die zu ihrem Revier.......gehören,und sie sozusagen die Wege mit gepachtet haben,bezw sie zu seinem Revier gehören.

Ein Jäger darf sonst auch nirgens reinfahren,wo er nix zu melden hat.

Der Angler bezahlt nur für das Gewässer nicht für die Felder Wiesen......es sei sie werden angepachtet vom Verein.......


Heißt nur weil ich Jäger bin,darf ich nicht bei dir in Halle in Feld und Wiesen rumfahren,dafür brauch ich nen Begehungsschein.



#h
 
Zuletzt bearbeitet:

Veit

I ♥ Zander
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Das wäre eine durchaus nachvollziehbare Antwort, wie sie beispielsweise auch von einer befragten Partei kommen könnte. ;-)
 

top44

Saale-Angler ;)
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Jäger dürfen nur die Wege befahren die zu ihrem Revier.......gehören,und sie sozusagen die Wege mit gepachtet haben,bezw sie zu seinem Revier gehören.

Ein Jäger darf sonst auch nirgens reinfahren,wo er nix zu melden hat.

Der Angler bezahlt nur für das Gewässer nicht für die Felder Wiesen......es sei sie werden angepachtet vom Verein.......


Heißt nur weil ich Jäger bin,darf ich nicht bei dir in Halle in Feld und Wiesen rumfahren,dafür brauch ich nen Begehungsschein.



#h

jo :)
 
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Das Angler Wege....... nicht befahren dürfen stimmt ja so auch nicht.

Das ist wieder Ländersache bezw.Regionsabhängig,sprich es gibt Bereiche da ist es erlaubt,und welche da ist es Verboten.

Also nicht die Politik sagt generell Nein,sondern Gemeinden Bauern Jäger Privatleute........die das nicht wollen.

Dann gibt es auch reine Privatwege sowie öffentliche,auch hier muss unterschieden werden.

Langes thema....

Aber ich versteh schon was Viet meinte und ist ja auch richtig im Ansatz.


Ps:Er hat bis heute nicht auf meine Pn zu einer gewissen Ausschreibung geantwortet,oder hat sie nie gelesen der liebe Viet#h :)
 
G

Gelöschtes Mitglied 114422

Guest
AW: Wahlprüfstein zur Landtagswahl: Sachsen-Anhalt

Warum sind die Angler den Jägern bei der Nutzung von Privat- bzw. Landwirtschaftswegen gesetzlich nicht gleichgestellt?

Zum Thema Land- und Wirtschaftswege.
Habe im Runderlass des Minesteriums für Landwirtschaft und Umwelt und des Minesteriums für Landesentwicklung und Verkehr gelesen, dass seit September 2010 eine deutlich vereinfachte Regelungen für Fischereibefugte und die Nutzung der Straßen und wege, die zum Gewässer führen, getroffen wurde.

So kann man auch jetzt die Wege nutzen die der Fischerei dienen wo zB ein Durchfahrstverbot für alle Fahrzeuge ist, mit dem Zusatzzeichen nur für Landwirtschaftliche- und Forstwirtschaftliche Verkehr frei.
 
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