AW: "Vor" dem Angeln anfüttern!?!?
Hallo,
das Füttern in meist ruhigem Wasser ( am besten im Stillwasser ) über eine längere Zeit ist nicht ungewöhnlich. Es ermöglicht Dir den Fisch an den Platz soweit an deine Köder ein wenig zu gewöhnen. So kenne ich recht viele Angler die in Weihern oder Seen sich einen langfristigen Futterplatz anlegen. Kurz Sie halten den Platz unter Futter. Üblich in unserer Region ist dafür Mais oder gekochte Kartoffeln durch diese Köder lockst du dann auch grössere Fische auf Dauer an, da bei diesen Ködern nicht die Kleinfische alles putzen bevor die grösseren den Platz entdecken können.
Im Fießwasser ist diese Art meist eine recht teuere Angelegenheit da hier mit sehr viel grösseren Mengen gearbeitet werden muß. In den Stillgewässern reicht meist ein oder zwei Hände Partiekel, die du möglichst zu der Zeit dann auch füttern solltest, zu der du dann auch zum Fischen dort sein willst. Du kannst die Fische ähnlich wie einen Hund dran gewöhnen da zu bestimmeten Zeiten Futter kommt , zu diesen stellen sich dann auch die Fische ein.
Zu Fließgewässern nochmals ein paar Worte hier hast du den gleichen Effekt in den Bereichen wo Einläufe ( Zuflüsse ) in den eigendlichen Fluss hinein fließen.
( Als Beispiel _ Bereich Mosel / Karden der alte Einlauf der Kläranlage ist ein solcher Platz, nährstoffreicher Zulauf, da kannst du dann die Sch... Rotaugen fangen ).
Zum anderen kannst du natürlich den gleichen Effekt erzielen wenn du über einen gewisse Zeit einen bestimmten Angelplatz mit Futter versorgst.
Wenn du die Ergebnislisten von Fischen verfolgst die an meheren Tagen auf der gleichen Strecke stattfinden wirst du sehen das an den Tagen zwei , drei u.s.w. meist höhere Einzelergebnisse erzielt werden als am ersten Tagen ( Vorraussetzung natürlich das unser Wetter auch mitspielt und ein grösserer Fischbestand vorhanden ist ).
mfg
Friedel