Vom Gigant zum Zwerg

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Dorsch - es steht weiter schlecht um ihn (Foto: Pixabay)

Der Dorschbestand in der Ostsee ist durch jahrzehntelange Überfischung stark zurückgegangen – die Fische sind heute seltener und deutlich kleiner als früher. Einst große Exemplare von über einem Meter Länge wurden systematisch weggefangen, was eine evolutionäre Anpassung ausgelöst hat: Dorsche pflanzen sich inzwischen in viel kleinerem Alter und bei geringerer Größe fort – ein kurzfristiger Überlebensvorteil, der jedoch langfristig ökologisch problematisch ist.

Genetische Analysen zeigen, dass schnell wachsende Tiere nahezu verschwunden sind, was auf eine fischereiinduzierte Selektion hinweist. Kleinere Dorsche produzieren weniger Nachwuchs, was die Erholung der Bestände zusätzlich erschwert. Trotz Fangverbot seit 2019 zeigt sich bislang keine Erholung der Population oder der Größenstruktur. Die betroffene Population, der östliche Ostseedorsch, ist genetisch vom westlichen Ostseedorsch und dem Nordsee-Kabeljau unterschieden.

Quelle: https://www.n-tv.de/wissen/Ostseedo...-Uberfischung-veraendert-article25857764.html
 
da muss keiner "Heulen " und jeder Verantwortliche, der über Jahre hinweg immer wieder für ein -Weiter - gestimmt hat,
sollte eigentlich seine Haftpflicht VS oder die Rechtsschutz erheblich strapazieren.
Die hatten und haben mit der Neufundlandbank das schreckliche Beispiel vor Augen.
 
Etwa der Spiegel verbreitet hierzu leider Fehlinformationen im Internet, indem der Eindruck suggeriert wird auch Pollacks wären betroffen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft...erbgut-a-9faaed01-45d5-4e50-b43b-4973a24a58c9

In Zeiten von Fake News und obligatorischen Faktenchecks ein sehr betrübliches Zeichen, dass beim Spiegel Fotos - Dorsch im Aquarium des Geomar-Instituts -
vor ihrer Veröffentlichung / Verwendung nicht auf deren Wahrheitsgehalt überprüft werden. :thumbsdown
 
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