"Unsichtbare" Monofile

vertikal

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Hallo Boardies,

bitte um Infos zum Thema "unsichtbare" Monofilschnur, wie z.B. die Berkley Vanish, die, wenn ich's recht verstehe ihre Farbe in Verbindung mit Wasser ändert. Ich suche eine "unsichtbare" Schnur als Schleppvorfach mit ca. 11 kg Tragkraft.
Welche Schnüre gibts es, welche taugen was, was kosten sie und wo bekommt man sie???#c

Viele Frage - für ein paar Antworten wäre ich dankbar.

Meint VERTIKAL
 

Steffen23769

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AW: "Unsichtbare" Monofile

Moin #h

Vanish ist Fluo Carbon... d.h. es verändert NICHT die Farbe, sondern hat einen ähnlichen Lichtbrechungsfaktor wie Wasser und ist dadurch quasi "unsichtbar"...

Vanish kannst für Dein Vorhaben nehmen und bekommen tust es eigentlich überall... z.B. Gerlinger, Schirmer, Askari usw.

Was es genau kostet, weiß ich momentan nicht auswendig...
 
F

Franky

Guest
AW: "Unsichtbare" Monofile

Jo... Flourcarbon ist das richtige Stichwort... Platil Ghost, Dega Centron Flour Carbon, Cormoran UVS undundund erfüllen gleiches... Ich bin mir aber nicht einmal 100% sicher, ob das Berkley-Zeugs "echtes" FVDF ist......
 

arno

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AW: "Unsichtbare" Monofile

Moin!
Ich habe auf einer Rolle Flour Carbon!
Ich finde das Zeug zum :v !
Das reist andauern durch!
Habe ich da irgend nen Schrott oder hat jemand auch schon diese Erfahrung gemacht?
Wie das Zeug heist, oder welcher hersteller das ist , kann ich leider nicht sagen!
 

Wahoo

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AW: "Unsichtbare" Monofile

Morgen Frank,

schau doch mal unter Schleppfischen. Da hab ich die gleichen Fragen schon mal gestellt.
Ich hab die Wasserglasprüfung gemacht und Fluo Carbon von Berkley und eine ganz normale gleich dicke Monofile Schnur genommen. Wenn ich die monofile Schnur nicht mit den Zähnen durchgebissen hätte wäre ich nicht in der Lage gewesen die beiden Schnüre zu vergleichen. Es mag sein das bei einer anderen Wassertemperatur (Tiffy meint beim Big Game ect.) oder bei Salzwasser die Schnur sich doch noch verändert. Hab ich aber noch nicht probiert. Das zweite Problem was Maassnoek und ich haben/hatten ist die Verdrallung der Fluo Carbon. Wir haben ein ca. 20 Meter langes Vorfach und das kringelt sich nach dem ersten gebrauch wie Lametta.

Gruss
Egon
 

xhonk

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AW: "Unsichtbare" Monofile

Moin Vertikal,

ich habe mir mal eine Rolle 0.30er Vanish von Berkley gekauft, um unsichtbare Vorfächer zu bauen.
Fazit:
Das Zeug taugt nicht weil es zu sehr drallt und die Tragkraft (6.5 Kg) maßlos übertrieben ist. Ich persönlich schätze die Tragkraft von der 0.30er auf maximal 3 Kg.

Gruß aus Kiel

Jörg|wavey:
 

vertikal

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AW: "Unsichtbare" Monofile

Hallo Boardies,

erst mal vielen Dank für Eure Antworten!
Schätze ich muss mal ein wenig experimentieren und eigene Erfahrungen sammeln.
Mir leuchtet ein, dass die Geflochtene beim Schleppen in klaren Talsperren eine für den erfahrenen=kapitalen Fisch Anti-Beiss-Wirkung hat. Letztes Jahr auf der Möhne fing ich jede Menge Hechte, aber bei 16 Pfund war Schluß! Und der "Große" biss bei sehr trübem Wetter, vielleicht war er auch noch ein bischen kurzsichtig!? Jedenfalls hatten maasnoek und ich am letzten Sonntag auf dem Rursee drei schöne Fische (2 x Hecht 90 cm, 1 x Zander 80 cm) bei strahlendem Sonnenschein und Windstille an einem Vormittag. Schiebe ich zum großen Teil auf die vorgeschaltete Monofile - oder ist das am Rursee normal?

Vielleicht reicht ja auch eine gute Monofile (Stroft o.ä.), oder muss es unbedingt Fluorcarbon sein?
Jetzt beginnt für mich bald wieder die Zeit für's Vertikalfischen, aber im nächsten Jahr nach der Schonzeit werde ich wieder verstärkt schleppen und einiges ausprobieren.

Meint VERTIKAL
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
AW: "Unsichtbare" Monofile

Hier noch mal eine Anmerkung zur Unsichtbarkeit:
Man muß die Durchsichtigkeit und die Reflektion beachten, beides kann sehr stören. Da Freund Esox auch fast immer von unten nach oben schaut, spielt die Helligkeit und der Sonnenschein am Himmel ein große Rolle. Kontrastreiche Schatten einer Geflechtenen oder Glitzern einer Mono können die Fische im Wasser schon gut sehen - je nach Sichtigkeit natürlich. Am besten ist also eine Schnur, die sehr wenig reflektiert, hell genug gegenüber der Wasseroberfläche von unten ist und im Zweifelsfall als Fadenalge durchgeht. |supergri
 

vertikal

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AW: "Unsichtbare" Monofile

Hallo AngelDet,

guter Hinweis. Hast du ein bestimmtes Produkt im Auge, das deine Vorstellung umsetzt?

Gruß, VERTIKAL
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
AW: "Unsichtbare" Monofile

Die Zebco Triton/Topic o.ä. (wie immer sie gerade heißen mag) Hecht in dunkelgrün 0,30/0,35/0,40 ist sehr gut und bewährt. Außerdem sehr abriebsfest - steingetestet :g . Die alte DAM Tectan in hellgrün ist sehr schön matt und superstark. Beide reflektieren wenig, dürften auch als Pflanzenstengel durchgehen, Handhabung 1a.
Achja, die Dreamtackle Supertouch paßt auch noch gut dazu, ist ein bischen heller & grauer im grün als die Zebco Hecht, erwiesenermaßen auch sehr gut. Ob die Zebco oder die Dreamtackle günstiger sind, hängt vom Angebot ab. So mit 10-15 EUR ist man mit einem km dabei .

Andere so positive Schnüre kenne ich nicht, mag aber noch einige geben. Viele Platil-Strongs in hellbraun sind auch sehr matt auf vielen Anglerrollen, allerdings fische ich die schon lange nicht mehr.
In Gewässern, wo mehr Braunalgen vorkommen, bestimmt auch gut.

Wär an sich mal eine schöne Testaction, das mal mit einem fotografierenden Taucher auszuprobieren ... :g
 
Zuletzt bearbeitet:

vertikal

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AW: "Unsichtbare" Monofile

G_Michel schrieb:
Hallo,
wenn du eine gute Monofile-Schnur zum Spin- und Schleppfischen benötigst,
dann kann ich dir die Stroft GTM bestens empfehlen.
Weitere Infos beim Hersteller WaKu, zu finden unter www.waku-angelsport.de

Hi G_Michel,

die Stroft GTM halte ich persönlich (ohne alle auf dem Markt befindlichen Schnüre zu kennen) für eine der besten Monofilen überhaupt. Ich fische sie auf allen Rollen, die ich für die (bei mir eher seltene) Monofilangelei nutze.

Aber jetzt geht es mir speziell um das Schleppfischen in klaren Talsperren auf Hecht und Zander. Hier punktet eine FluorCarbon-Schnur aufgrund der fehlenden Sichtigkeit gegenüber der "normalen" Monofilen nochmal deutlich. Würd mich ja noch nicht stören, nach jedem zweiten Angeln das FluorCarbon-Vorfach auszutauschen. Bei den Kunstköderpreisen (Castaic usw.) ist das ja noch das kleinere Übel.
Die Frage ist einfach: Welche FluorCarbon ist noch am ehesten für das Schleppangeln geeignet; um die 10 kg Tragkraft sollte sie schon bringen, da es eher auf kapitale Fische geht.

Gruß, Frank
 
W

Wedaufischer

Guest
AW: "Unsichtbare" Monofile

@vertikal,
mal eine technische Frage: Wie sollte deine Montage denn aussehen? Flechtwerk, FluorCarbon, Stahl, Köder oder Flechtwerk, FluorCarbon, Köder? Ist mir im Moment nicht ganz klar!

Meine Interpretation sieht so aus: Stahl gegen FluorCarbon austauschen. Kann sein, dass ich falsch liege, aber deshalb frage ich nach!

Ich selbst schleppe immer (noch) Flechtwerk+Stahl+Köder. Geht auch.... Ich wüsste nicht, warum ich wechseln sollte...
 

hauki

<;))))))))))<<
AW: "Unsichtbare" Monofile

Hallo Vertikal,

ich setze das Material (Fluo Carbon von Berkley und Dega) beim Spinnen und Fliegenfischen (Tippet) ein. Beim Spinnfischen auf Barsch und Forelle schalte ich 1-2m von 0,23 oder 0,18 Vanish vor die Geflochtene. Ich benutze allerdings noch das alte Vanish, welches sich nicht verfärbt. Klappt vorzüglich.

Beim Schleppen in klaren Seen auf Hecht nehme ich persönlich immer ein HardMono-Vorfach (40 lbs) etwa in Rutenlänge.

Wieviel Floucarbon wolltest Du den hinter die Geflochtene schalten?

Beste Grüsse
/hauki
 

vertikal

Active Member
AW: "Unsichtbare" Monofile

@Wedaufischer
Nein, da hast du mich falsch verstanden! Stahl würde ich bei der Hechtangelei nie weglassen. Selbst Hardmono ist bei mir im letzten Jahr komplett im Mülleimer gelandet, nachdem mir zwei gute Hechte auf der Möhne das Zeug mal eben durchgebissen hatten.
Habe folgende Schleppmontage vor: toter Köderfisch am A.S.O.-System bzw. Castaic-Fisch (Renke, Forelle), brüniertes Stahlvorfach (50 cm lang), 15 Meter FluorCarbon (gegen die Sichtigkeit) mit etwa 10 kg Tragkraft, Geflochtene.
Mit deiner Montage habe ich im letzten Jahr etliche Hechte auf der Möhne abgeschlept, aber die großen blieben aus. Denke, es liegt viel an der Sichtigkeit der Geflochtenen im klaren Wasser!

@hauki
Wie gesagt, aufgrund schlechter Erfahrungen verzichte ich auf Hardmono und bin wieder beim (brünierten) Stahl gelandet. Das FluorCarbon-"Vorfach" sollte 15 Meter lang sein.


Gruß, VERTIKAL
 
AW: "Unsichtbare" Monofile

Morgen aus Österreich!


Also ich fische seit Jahren mit Fluocarbon, kann mich in keinster Weise beklagen! Allerdings habe ich nie billiges Fluocarbon gekauft. Ich verwende es auch lediglich als Vorfach.
Dies hat drei Vorteile: Fluo ist abriebfester und härter als Nylon , Fluo sinkt schneller als normales Nylon, weil es schwerer ist, und schließlich, Fluo ist im Wasser wesentlich 'unsichtbarer' als normales Nylon.
Weil jemand gemeint hat, dass es von der Sichtigkeit unter Wasser keinen Unterschied zu normalem Nylon gebe, wie der Test im Gurkenglas bewiesen hätte: Es gibt große Unterschiede in der Qualität!! Ich habe nie vestanden, wieso 25Meter Vorfachschnur im günstigsten Falle ca €7.- kosten, und es dann 100m als Spinnschnur um ca €10.- gibt??? Das da ein Unterschied in der Qualität sein muss, versteht sich von selbst.

Eines gilt es allerdings zu berücksichtigen: Bei der Verbindung zwischen Nylon und Fluo sollte man unbedingt einen Sprengring bzw einen kleinen Wirbel verwenden, da bei einer geknoteten Verbindung das weicher Nylon vom wsentlich härteren Fluo 'abgeknippst' wird.
Für die Verbindung zwischen geflochtener und Fluo gibt es einen genialen Knoten, den ich mal in einer Ausgabe des Saltwater-Sportsman gefunden habe:
http://www.saltwatersportsman.com/saltwater/fishing/article/0,12746,472807,00.html

Zum Abschluss noch: Ich habs selbst getestet, beim Fliegenfischen auf Forellen, beim Bonefish fischen und beim Tuna-Fischen in Kroatien: Der Erfolg mit Fluo war IMMER besser als mit normaler Schnur. Beim Thunfisch-Fischen wird zB 1,2mm Fluo verwendet, niemand der professionellen Big-Gamer würde glaub ich auf die Idee kommen, hier noch mit normalem Nylon zu fischen.

In diesem Sinne - Petri!

LG

Stephan
 
W

Wedaufischer

Guest
AW: "Unsichtbare" Monofile

@vertikal,
danke für deine schnelle Antwort. Es hätte mich auch schwer gewundert so ohne Stahl. Mein HM habe ich auch schon entsorgt. Verloren hatte ich damit noch keinen Hecht, aber eine Flucht mehr und es wäre auch der Fall gewesen.
 

Wahoo

Member
AW: "Unsichtbare" Monofile

Wer kann mir jetzt noch den Unterschied zwisch Fluo Carbon und Hard Mono erklären. Ist Hard Mono auch "unsichtbar" ? Wo sind die Unterschiede?
 

vertikal

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AW: "Unsichtbare" Monofile

@ Stephan Bonefish
Hi Stephan, danke für deine ausführliche Antwort. Hab mir die Knoten ausgedruckt und werde sie demnächst ausprobieren!
Hast du eine bestimmte FluorCarbon im Gebrauch, die du empfehlen kannst?
Gruß, Frank

@wedaufischer
Hi Wedaufischer,
wir hatten uns doch schon mal über's Thema Stahlvorfach unterhalten. Es bleibt dabei: Auch beim feinen Zanderfischen verzichte ich nicht mehr auf das Stahlvorfach.
Ich verzichte lieber auf einen Raubfisch, als ihn mit Haken im Maul verludern zu lassen, wobei das mit dem Verzichten auch noch zu beweisen wäre; ich bin jedenfalls mit meinen Zanderfängen zufrieden.
Gruß, Frank

@wahoo
Hi Emil,
ich denke, der wesentliche Unterschied liegt in der Sichtigkeit. Das Hardmono ist jedenfalls nicht unsichtbar, während das FluorCarbon wohl kaum zu sehen ist!
Gruß, Frank
 

hauki

<;))))))))))<<
AW: "Unsichtbare" Monofile

@Vertikal

Danke für die Info (15m). Einige schleppen bei uns (Walchensee etc.) wegen der Sichtigkeit auch immer noch mit Monofil. Wenn da nur die relativ starke Dehnung nicht wäre. Mit 10-15m Floucarbonvorfach werde ich demnächst wohl auch mal experimentieren.

@Stephan
Interessante Knoten. Danke für den Link. Ich benutze zur Verbindung von Geflochtener und Monofiler übrigens immer den Albright-Knoten. Klappt auch super!

Beste Grüsse
/hauki
 
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