Überraschender Beifang

Krabat_11

Active Member
Moin Boardies,
gestern war ich Forellenangeln, grosser Fluss, etwa 11-12 Grad kalt. Mit Forellen lief so gar nix, was kein Wunder ist, es gibt nur wenige. Aber ich wollte mal wieder los. Da es noch so kalt im Wasser ist und auch keinerlei Aktivität an der Oberfläche zu sehen war, habe ich tief gefischt. Kurz bevor ich den Schneidertag beenden wollte habe ich dann ein neues Zander PB aufgestellt. Jetzt meine Frage: Da es so lange so kalt war, habe ich echt die Befürchtung, ich habe ihn von einem Nest runter geholt. Wenn ja, findet der schnell genug wieder zurück?
Bild findet Ihr bei der Bafopirsch
 

Taxidermist

Well-Known Member
tun die manchmal im Gefecht aber net auch alle Eier bzw. Larven durchs Wasser wirbeln?
Nö, wenn der den Köder attackiert, schwimmt der Bock diesem schon bis zu einem Meter entgegen, im besten Fall, schließlich will er ja den Störenfried vom Nest fern halten.

Jürgen
 

jkc

...und Jessy; nun in "NL" :-(
Da der Fisch nicht dunkel verfärbt ist gehe ich davon aus, dass das nen Rogner ist und dann nix mit der Nestwache am Hut hat.
Ein Bock sollte aktuell an den Flanken dunkel und am Bauch schwarz silbrig verfärbt sein.

Grüße JK
 
Zuletzt bearbeitet:

Gert-Show

Well-Known Member
Ich schließe nach betrachten der Bilder auch den Bock/Nestwächter aus. Für mich ein Weibchen, dass schon abgelaicht hat.
Wie jkc schon schrieb, werden Zandermännchen auf dem Nest richtig dunkel (grau bis schwarz) und bekommen auch richtig graue Flossen mit hellen Flossenrändern.
Und DenizJP hat auch Recht (wo hat er das nur her?): selbst wenn der Zanderbock sein Nest wiederfindet (ich habe von bis zu 70% Erfolgsquote gelesen), wird i.d.R. mit den Schwanzschlägen, der er nach dem Anhieb macht, das Nest zerstört. Wenn doch glücklicherweise nicht, dann reicht am Main 1 Minute, damit die Grundeln den Rest erledigen.
 

Krabat_11

Active Member
Ich schließe nach betrachten der Bilder auch den Bock/Nestwächter aus. Für mich ein Weibchen, dass schon abgelaicht hat.
Wie jkc schon schrieb, werden Zandermännchen auf dem Nest richtig dunkel (grau bis schwarz) und bekommen auch richtig graue Flossen mit hellen Flossenrändern.
Und DenizJP hat auch Recht (wo hat er das nur her?): selbst wenn der Zanderbock sein Nest wiederfindet (ich habe von bis zu 70% Erfolgsquote gelesen), wird i.d.R. mit den Schwanzschlägen, der er nach dem Anhieb macht, das Nest zerstört. Wenn doch glücklicherweise nicht, dann reicht am Main 1 Minute, damit die Grundeln den Rest erledigen.
Ich würde mir wünschen, Du hast recht mit Deiner Einschätzung
 

Fantastic Fishing

Well-Known Member
Ich schließe nach betrachten der Bilder auch den Bock/Nestwächter aus. Für mich ein Weibchen, dass schon abgelaicht hat.
Wie jkc schon schrieb, werden Zandermännchen auf dem Nest richtig dunkel (grau bis schwarz) und bekommen auch richtig graue Flossen mit hellen Flossenrändern.
Und DenizJP hat auch Recht (wo hat er das nur her?): selbst wenn der Zanderbock sein Nest wiederfindet (ich habe von bis zu 70% Erfolgsquote gelesen), wird i.d.R. mit den Schwanzschlägen, der er nach dem Anhieb macht, das Nest zerstört. Wenn doch glücklicherweise nicht, dann reicht am Main 1 Minute, damit die Grundeln den Rest erledigen.

Der Zandermann von Welt, ich habe es Live gesehen und Fotografiert, zerstört sein Gelege nicht. Bei der Verteidigung gegen Laichräuber, ich konnte Brassen identifizieren, beschleunigte das Männchen erst langsam und nahm dann hinter dem Nest richtig Fahrt auf.

Witzigerweise attackierte er die Brassen, während zeitgleich drei Schleien kurzerhand den Laich für sich entdeckten und der Knabe musste gleich weiter verprellen. Wat ein Job! :D
 

Gert-Show

Well-Known Member
Ich bin bei euch: bei der Verteidigung des Nestes mag er behutsam damit umgehen und über dem Nest vorsichtig schwimmen.
Insofern wird er den "angreifenden" Köder (GuFi, Blinker, Spinner oder abgesägter Teelöffel mit Drilling - geht auch!!!) über dem Nest langsam ergreifen. Sobald er aber einen Haken nach dem Anhieb spürt, wird er instinktiv wilder reagieren.
 
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