AW: Tips fürs angeln in Tredge ! DANKE !!!
hallo strike #h
die jerkstecken und ein paar deeps würd ich auf alle fälle mit einstecken und die buffs & crappies mal mit nem vorgeschalteten dodger langsam an den kanten langführen. oder du klinkst nen birnenblei gute 3m vor´m jerkbait und zuckst beim langsamen schleppen mal´n büschen inner rute... werd ich in gut 2 wochen jedenfalls intensivst testen. für flachlaufende jerks bzw. suspender ist der april noch etwas zu fröstelig.
da es euer erster turn gen norge ist, solltet ihr euch vorerst in den schären um tredge aufhalten. dort findest du laut seekarte tiefen von bis zu 100m vor. semiparabolische und im spitzenbereich weich aktionierte ruten mit ner länge von umdie 3m und nem wg-spektrum von 50-150g, sollten für dieses areal erst einmal ausreichend sein.
pilkgewichte von 30-200g... dunkle pilker bei sonnenschein und klarem wasser (silhoulette) und´n büschen farbe bei bedektem himmel... sobald du den ersten, verwertbaren dorsch gefangen hast, abschlagen und den mageninhalt untersuchen... deine köderfarbe solltest du dem dort vorgefundenen anpassen... hier hilft nur testen und flexibel sein, da es keine allroundwaffen gibt... lediglich die silbernen solvkroken (mit nem farbigen, eingehangenen gummimakk für´s farbspiel (wenn notwendig)), sind immer nen versuch wert, da meist fängig...
...schnurstärke für´s obige equipment ne 7-9kg tragende multifile... 150m auf deiner calcutta könnten´n büschen knapp werden... auf alle fälle ne 0,50er monofile (optimal hardmono) vorschalten, da sie zusätzlich abpuffert und vor abrieb schützt...
...brandungsgeschirr nicht vergessen

... lediglich die wassertemperaturen könnten dir für die plattenpirsch im april nen strich durch die rechnung machen, da´s zu dieser jahreszeit womöglich noch´n büschen zu kalt im flachwasserbereich ist... dann vom boot sandige bodenstrukturen aufsuchen... tiefe umdie 20-30m... reker, hering oder köhlerfetzen am 2er butthaken mit vorgeschalteten spinner-blades und/oder auftriebsperlen in neongrün- gelb... aber bedenke bitte: weniger ist meist mehr... verzichte auf die im handel erhältichen buttvorfächer und knüpper dir diese in selfmade (bei den bootsdriften)...
...wenn ihr doch mal bei lauer puste und mit nem guide / oder kudder auf´s offene fahren könnt / möchtet, solltest du noch ne 30lbs-er kombo mitnehmen... stand-up oder griffgeteilt... 2,10m... sensible spitzenaktion zur optimalen bisserkennung (auch bei dünung)... 30lbs-er multirolle ohne schnurführung... geflecht mit ner TK von umdie 15kg... vorgeschaltete mundschnur in form einer monofilen mit ner stärke von 1,0...
...solange ihr euch in den schären rumdrückt und ne gute orientierung für´n heimweg habt, ist ein GPS nicht unbedingt notwendig... ohne, solltet ihr nich alleine auf´s offene fahren, was ich euch im alleinritt eh nicht empfehlen würde! denke daran, die see ist ne alte launische dame... und knurrig... und verliert selten... unterschätzt nicht die altsee... wenn dann plötzlich auftretende winde diese dünung kreuzt, wird´s verdammt haarig!
daher: wenn ihr alleine auf´m kahn seid, bleibt in den schären... dort gibt´s mit sicherheit reichlich pollack, tangdorsch, lokale dorschstämme, schellfisch, pladde & co...
...wenn noch fragen strike, nur zu #h
PS: was das jerken macht? waffen stehen bereit... organizer platzt... polbrille iss poliert... ab 01.04 geht´s los... bzw. ab 10.04., da ich vorher noch ne verabredung auf dolmøy habe #h