Tierfotografie beim Angeln ‒ vom Schnappschuss zum perfekten Bild

Dieses Thema im Forum "Bilder- und Videoforum" wurde erstellt von Jesco Peschutter, 20. März 2019.

By Jesco Peschutter on 20. März 2019 um 15:09 Uhr
  1. Jesco Peschutter

    Jesco Peschutter Moderator Mitarbeiter

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    Beim Angeln ist meine Fotokamera immer mit dabei. Schließlich will ich tolle Bilder von den Fischen und auch vom Drumherum beim Angelausflug machen. Ab und an tauchen am Wasser Tiere auf, die ein lohnendes Fotomotiv darstellen. Ich möchte Euch hier nun anhand von Bildern meine Erfahrungen schildern, wie ich die putzigen Gesellen am besten ablichte.

    Leichte Motive
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    Es gibt Tiere, die sich sehr leicht fotografieren lassen ‒ zum Beispiel diese Kröte. Sie suchte Schutz und Deckung unter dem Schlauchboot, welches ich zum Karpfenangeln nutzte.

    Kröten ‒ sie rennen nicht weg
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    Lief nicht weg und ließ die Fotosession problemlos über sich ergehen. Das Resultat ist dieses tolle Kröten-Foto.

    Eisvögel sind schwierig zu fotografieren
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    Schwierig ist es allerdings, einen Eisvogel perfekt aufs Bild zu bekommen. Beim Ansitzangeln sehe ich in Schleswig-Holstein eigentlich an fast jedem Gewässer Eisvögel. Doch diese flinken Burschen mit der Kamera zu erwischen, ist nicht gerade leicht. Beim Karpfenangeln machen sie manchmal kurz Rast auf meinen Ruten. Aber bis ich die Kamera in der Hand halte und den Objektivdeckel abgemacht habe, sind die schon längst wieder weitergeflogen. Wer einen Eisvogel fotografieren will, der muss wissen, wann und wo er sich hinsetzt, und dann schon mit dem Finger am Auslöser sein sowie den richtigen Bildausschnitt gewählt haben. Wer ein Bivvy verwendet, der kann dieses als Tarnung nutzen und von der Liege aus versuchen, den Eisvogel auf den Ruten zu fotografieren. Dann klappt es auch mit dem schönen Bild.

    Die Ringelnatter: Verhaltet Euch ruhig
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    Auch die Ringelnatter ist an vielen Gewässern anzutreffen. Häufig sehen wir sie im Wasser schwimmen. An Land sind sie eher scheu und verschwinden im Unterholz, wenn wir uns ihnen nähern. Dieses Foto entstand, als ich ruhig auf einer alten Holzpalette am Ufer saß. Die Ringelnatter kam zu mir und hat mich nicht bemerkt. So war es mir möglich, diese wunderschöne Aufnahme zu machen.

    Blindschleiche & respektvoller Umgang mit Tieren
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    In Dänemark traf ich am Strand beim Steinbuttangeln auf eine erschöpfte Blindschleiche im Spülsaum. Was sie dort machte? Keine Ahnung. Ich drückte nur ein paar Mal auf den Auslöser. Dann half ich dem schwachen Wesen und brachte es vor den Wellen und gierigen Möwen in Sicherheit. Ein wenig Respekt und Achtung gehört beim Fotografieren auch dazu.

    Wenn nur ein Schnappschuss möglich ist
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    Manchmal ist es nur möglich, den Moment als Schnappschuss festzuhalten. Dieses Reh kam früh morgens beim Karpfenangeln am Elbe-Lübeck-Kanal vorbei. Die Karpfen waren gerade aktiv am Fressen und ich hatte nur mein Smartphone zur Hand. Also schnell ein Foto geschossen und kurz danach einen Karpfen gedrillt.

    Seid wachsam und reagiert schnell
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    Wichtig ist es bei der Tierfotografie, ein wachsames Auge auf seine Umgebung zu haben. Wieder beim Karpfenangeln entstand das Bild der gut getarnten Eidechse. Ich hörte es neben mir nur ein wenig im Gehölz rascheln. Erst nach einiger Zeit entdeckte ich diese putzige Eidechse. Die Kamera war gleich zur Hand. Ein paar schnelle Bilder und danach zeigte sie sich nicht mehr ‒ also immer schnell und spontan reagieren.

    Schweinswale vom Ufer: ein seltenes Foto
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    Schweinswale gibt es in der Ostsee vom Boot gar nicht so selten zu sehen. Vom Ufer muss man schon ein wenig Glück haben und das Wasser gut beobachten. Um Wale zu entdecken und fotografieren, sollten auf der Wasseroberfläche wenig Wellen sein. Spiegelglatte See ist eine gute Voraussetzung, um die Säugetiere auf einem Foto festzuhalten. Dieses Bild entstand beim Meerforellenangeln in der Nähe von Kiel. Die beiden Schweinswale tauchten plötzlich in der ersten Rinne auf. Meerforellen bissen dann keine mehr. Erst als die Wale verschwunden waren, ging es mit den Meerforellen wieder weiter.

    Schweinswale vom Boot: Lasst sie zu Euch kommen
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    Vom Boot sind Schweinswale leichter zu fotografieren. Achtet aber darauf, dass sie zu Euch kommen. Wer ihnen wild mit dem Motorboot hinterherfährt, verscheucht sie und bekommt so kein Foto. Meistens tauchen sie beim Angeln plötzlich neben dem Boot auf. Dann muss es schnell gehen und beim Fotografieren muss man erahnen können, wo sie das nächste Mal auftauchen.

    Grindwale: Teneriffa bringt's
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    Wer Grindwale oder auch Pilotwale vor die Linse bekommen möchte, der ist auf Teneriffa gut aufgehoben. Dort sah ich jeden Tag beim Hochseeangeln gleich mehrere dieser genügsamen Gesellen. Außerdem tauchten immer mal wieder Delfine auf. Zum Fotografieren gilt dasselbe wie für Schweinswale.

    Krokodile ‒ eine neue Art entdeckt?
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    Wer Krokodile fotografieren will, der ist auf Teneriffa ebenfalls gut aufgehoben. Das bissige Reptil schwamm weit vom Ufer entfernt auf dem Wasser. Man munkelt, dass es der Besitzer schon vermisst. Aber Achtung: Manchmal geht dieser Art die Luft aus :laugh2

    Nutzt die Nacht für Eulen & Co
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    Manche Tiere sind nur in der Nacht vors Objektiv zu bekommen. Zum Beispiel Eulen und Käuze. Aber auch Fledermäuse, Ratten, Igel und andere eher nachtaktive Tiere gehen in den dunklen Stunden auf Nahrungssuche. Beim Nachtangeln solltet Ihr also immer ein Auge auf Eure Umgebung haben. Ein gutes Gehör ist ebenfalls wichtig. Wenn es irgendwo raschelt, einfach mal nachschauen, was es ist und die Kamera nicht vergessen!

    Enten sind dankbar beim Fotografieren
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    Enten und vor allem Stockenten sind tolle und einfache Motive. Mit ein wenig Brot oder Boilies kommen sie genau vor die Kamera. Beim Karpfenangeln entstand dieses Foto. Ab und zu taucht auch eine ganze Entenfamilie mit Jungen auf.

    Gut getarnt und nicht immer leicht zu entdecken
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    Wie schon erwähnt, ist es extrem hilfreich, seine Umgebung immer gut zu beobachten. Beim Meeräschenangeln am Nord-Ostsee-Kanal entdeckte ich dieses gut getarnte Möwenküken auf der Steinschüttung und machte schnell ein Bild.

    Hinweisschilder für tolle Tiermotive
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    Manchmal wissen wir auch schon vorher, wann es sich lohnt, die Kamera in die Hand zu nehmen. Beim Angelurlaub in Norwegen sagen uns Straßenschilder, wann mit Rentieren oder Elchen zu rechnen ist. Rentiere sind leicht zu fotografieren, weil sie die Straßen oft für sich behaupten und minutenlang vorm Auto dahinschleichen. Elche sind eher scheu und wer aus dem Auto aussteigt, sollte sich nicht zu dicht nähern. Gerade Elchmütter mit Jungtieren können eine Gefahr darstellen.

    Rentiere lassen sich durch fast nichts stören
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    Rentiere kommen sogar direkt bis vor die Ferienhäuser und sind bei der Fotosession nicht scheu.

    Das falsche Objektiv
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    Ein großes Problem bei der Tierfotografie ist das falsche Objektiv auf der Kamera. In der Regel habe ich ein Weitwinkelobjektiv montiert, um Fische perfekt aufs Foto zu bannen. Taucht dann wie hier plötzlich ein Seeadler auf, komme ich mit diesem Objektiv nicht weit und das Foto wird eher zum Suchbild. Als ich das Objektiv gewechselt habe, war der Seeadler schon verschwunden. Wer auf Seeadler treffen will, ist an den großen Seen in Schleswig-Holstein gut aufgehoben. Hier sehe ich die Greifvögel immer wieder.

    Seeadler in Norwegen fotografieren
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    Auch in Norwegen treffe ich regelmäßig auf Seeadler. Hier lassen sie sich sogar mit Fischen füttern. Wer am Abend noch ein paar Seelachse als Köder übrig hat, der kann die Seeadler damit zum Boot locken und somit bessere Fotos machen.

    Unterwasserwelt über Wasser
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    Manche Tiere gehen als Beifang an den Haken, die ansonsten nur Taucher ablichten können ‒ wie zum Beispiel diese kräftig rote Seegurke aus Norwegen. Aber auch Seesterne & Co kommen immer mal wieder zum Vorschein. Nach einem kurzen Foto dürfen sie schnell wieder zurück in ihr Element.

    Was beachtet Ihr beim Fotografieren bestimmter Tiere? Sucht Ihr Euch eine Deckung und wartet auf das perfekte Motiv oder macht Ihr mit dem Smartphone nur schnell einen Schnappschuss, wenn gerade ein Tier auftaucht? Manchmal ist es jedoch sinnvoll, einfach den Moment zu genießen und die Kamera gar nicht auszupacken.

    Euer
    Jesco
     
    A-tom-2, Laichzeit, ollidi und 6 anderen gefällt das.

Kommentare

Dieses Thema im Forum "Bilder- und Videoforum" wurde erstellt von Jesco Peschutter, 20. März 2019.

    1. ralle
      ralle
      Sehr schöne Bilder !!

      Habe auch ein wildes Tier erwischt !

      Anhänge:

      Zuletzt bearbeitet: 20. März 2019
    2. ollidi
      ollidi
      Grindwale kann ich auch bieten.
      Vor La Gomera.

      whale1.jpg whale5.jpg
    3. D1985
      D1985
      Worauf ich achte...

      - das die technischen Aspekte wie Blende, ISO, Belichtungszeit, Fokus usw. stimmen
      - auf die Qualität (resultiert auch aus den vorherigen Punkten)
      - möglichst ruhiger, harmonischer Hintergrund / Vordergrund von Farben und Freistellung her. Das Motiv darf auch nicht unbeabsichtigt verdeckt werden durch Halme, Äste, Blätter etc.
      - Licht
      - Motiv möglichst gerade fotografieren
      - Perspektive
      - Bildschnitt (Tier nicht abhacken, nicht ins Bild pressen, i.d.R. nicht mittig anordnen, G. Schnitt etc.)
      - Wetterbedingungen, besonders bei Makro
      ...

      Ansonsten....auch wenn man hier und da spontan ein brauchbares Foto macht sind die meisten, besseren Bilder neben o. g. Dingen meist mit Aufwand, Überlegung, Glück und auch dem ein oder anderen Rückschlag verbunden.
      Jesco Peschutter gefällt das.
    4. phirania
      phirania
      Ich freu mich immer über meinenFreund hier,der ist schon Handzahm..

    5. Elmar Elfers
      Elmar Elfers
      Angeln ist eben mehr, als nur Fische im Kescher zu haben – schöne Bilder! Die Eule ist ja der Knaller thumbsup
      Jesco Peschutter und zandertex gefällt das.
    6. Jesco Peschutter
      Jesco Peschutter
      In der Gegend schwimmen echt einige rum. Ein sehr schönes Erlebnis! Tolle Bilder, die Du da gemacht hast!!
    7. Jesco Peschutter
      Jesco Peschutter
      Das war beim Quappenangeln am ELK. Quappen gab es keine. War aber bei diesem unerwarteten Besuch auch nebensächlich...
    8. Jesco Peschutter
      Jesco Peschutter
      Alles wichtige Punkte, die Du da ansprichst. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass es sich um Tiere handelt und nicht um Topmodels, die machen, was man will. Manchmal muss man die Bedingungen halt so nehmen, wie sie sind. Häufig ist das Ergebnis dann nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Aber mit Ausdauer und ein wenig Glück klappt es dann auch mal mit dem schönen Fotothumbsup
      D1985 gefällt das.
    9. D1985
      D1985
      Ein klein bisschen Einfluss auf die Bedingungen in der Natur hat man theoretisch schon, indem man den richtigen Platz und richtige Zeit wählt etc. Ansonsten ist es aber das, was ich mit dem letzten Satz sagen wollte. Wäre wohl auch langweilig, wenn man jeden Tag top Fotos mit nach Hause nimmt.

      Dazu gibts auch einen Spruch eines bekannten Fotografen "12 gute Fotos im Jahr sind eine gute Ausbeute" Nun ist "gut" zwar auch immer ein wenig relativ, aber zeigt, dass man vernünftige Bilder nicht einfach aus den Ärmeln schüttelt. Dazu gehört allerdings auch "sehen können" und etwas (Selbst)Kritik...
      Jesco Peschutter und Tobias85 gefällt das.
    10. zokker
      zokker
      Worauf ich achte:

      So wie ich fotografiere muß es immer schnell gehen. Ich bin fast immer aktiv unterwegs und weiß nicht was mir als nächstes vor die Kamera läuft oder fliegt. Ich habe mir die Belegung der Tasten und Einstellräder so belegt, dass ich sehr schnell, mit der rechten Hand, die Verschlusszeit, Blende, Belichtungskorrektur und Auswahl der passenden AF-Felder ändern kann. Mit der linken Hand wird die Brennweite, AF (auto-manuell) und der Fokusbegrenzer bedient. Ich bin da schon nicht schlecht drin, aber es geht bestimmt noch schneller, da hilft nur üben üben.

      Danke für den tollen Bericht Jescothumbsup
      Mein Bild-Favorite ist die Ringelnatter. Toll sie beim Züngeln zu treffen.
      Sehr kurios ist das Bild mit der Eule. Hat der AF da überhaupt noch gearbeitet. Schade das sie gerade nicht zu dir schaut.

      Gruß zokker

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      A-tom-2, mig23, Elmar Elfers und 3 anderen gefällt das.
    11. Jesco Peschutter
      Jesco Peschutter
      Hi Zocker,

      Ja, die Ringelnatter war echt toll thumbsup

      Deine Bilder sind ebenfalls super. Schade aber auch, dass der Seeadlerkopf nicht ganz scharf ist. Auch mit meinem Eulen/Kauz-Bild bin ich nicht ganz zufrieden. Und da wären wir bei der Selbstkritik. Manchmal ist man so aufgeregt, dass es einem schwerfällt, ein tolles Motiv richtig abzulichten. Hier lag der Fehler beim Fotografen;). Als ich den Fehler behoben hatte, war der schöne Vogel leider schon wieder weg. Man kann ja schlecht sagen: "Bleib noch ein wenig länger sitzen, liebe Eule. Ich brauche noch etwas Zeit." Aber so ist es halt...

      Beste Grüße
      Jesco
      zokker gefällt das.
    12. D1985
      D1985
      Ich stelle die Dinge bereits vorher ein. Fotografiere ich Libellen mit meinem 60er Makro (ohne BS) aus der Hand mache ich die Blende zu, um das Tier komplett scharf zu bekommen, Zeiten von 1/60+ und ISO entsprechend gering....wenn die Halme durch Wind etwas schaukeln und es kaum Ruhephasen gibt entsprechend kürze Belichtungszeiten / höherer ISO. Fotografiere ich Vögel im Flug (eher seltener) weiss ich, dass ich etwa 1/2000 erreichen muss, wenn ich nicht extrem mitziehen will, Blende so zu wie es geht (Schärfebereich) aber gleichzeitig möglichst nicht zu hohen ISO, Verfolgungs - AF an, Serienaufnahme, RAW (eventuell unterbelichten für kürzere Zeiten, später wieder aufhellen) und fertig. Dann wird auch alles scharf, sofern der etwas träge AF (Kitlinse) trifft. Bei besseren, sportgeeigneten Linsen / Kameras ist das aber weniger das Problem.

      So mach ich das zumindest. Vor Ort planen was ich fotografieren will und die Kamera so gut es geht einstellen...vor der Motivsuche. Wenn man was sieht Kamera wieder an und abdrücken...In manchen Situationen wie bei der Eule hat man natürlich die A - Karte. Sowas lässt sich nicht planen, daher würde ich das gar nicht unbedingt als Fehler ansehen, sondern einfach nur Pech. Ein Fehler wäre es, wenn man jederzeit mit einer Eule rechnen muss, eine 16-50 Kitlinse montiert, ISO 100 einstellt etc. und damit auf das Tier wartet ;)
      Jesco Peschutter gefällt das.
    13. Jesco Peschutter
      Jesco Peschutter
      Danke für Deine ausführliche Beschreibung, wie Du vorgehst. In der Regel muss ich dazu sagen, dass meine Tierfotos meistens nur ein "Nebenprodukt", wenngleich auch ein schönes, beim Angeln sind. In erster Line werden halt Fische fotografiert. Und nicht immer rechnet man damit, dass eine Ringelnatter, eine Eule oder ein Eisvogel auftaucht. Manchmal kann man aber durchs Beobachten des Sees oder der Umgebung schon erahnen, wann sich ein Tier nähert. Dann ist es natürlich einfacher, als wenn das Wesen plötzlich auftaucht und gleich wieder verschwindet. So war es zum Beispiel bei mir mit Wildschweinen und einem Hirsch mitten in der Nacht hinterm Karpfenzelt. Da hatte ich nicht mir gerechnet und schon verschwanden sie wieder in der Dunkelheit...
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    14. zokker
      zokker
      Richig scharf werden Vögel erst, wenn kleine Vögel (z.B. Eisvogel) unter 10m und Grosse (z.B. Adler) unter 25m fotografiert werden. Darüber mach man immer Abstriche.
      Für Wildlive sollte man mindestens 400mm Brennweite haben, darunter macht es kaum Sinn.
      Ansonsten ist natürlich alles richtig was du schreibst ... theoretisch jedenfalls.
    15. Christian.Siegler
      Christian.Siegler
      Aber bei 400 mm Brennweite fotografiert man definitiv nicht mehr aus der Hand, oder? Und schon gar nicht sich bewegende Motive. Das verziehste doch nur... Das läuft doch nur noch mit Stativ.
    16. zokker
      zokker
      Ich mach Wildlive und Bif mit 600mm, alles freihand. Übung und Kraft braucht man aber. Kamera mit Objektiv bringen es auf über 7 Pfund.
    17. Drillsucht69
      Drillsucht69
      Richtig tolle Bilder Jungs thumbsupthumbsupthumbsup !!!

      @zokker:
      Von dir würde ich mir ein paar Aale in der Tierfotografie wünschen ;).....

      :):):)...
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    18. D1985
      D1985
      Abstriche ja. Es ist immer besser Tiere so nah es geht zu fotografieren. Abstriche macht man auch, wenn man die Endbrennweite von Objektiven nutzt, mal abgesehen von Festbrennweiten, nicht die beste Blende nutzt, höheren ISO einstellen muss usw. Im Grunde macht man immer Abstriche.

      Die Schärfe bezog ich aber nicht auf die Qualität an sich, sondern in erster Linie auf Belichtungszeit, AF etc. denn auch mit Abstrichen kann man ja scharfe Fotos machen. Vielleicht nicht immer ganz so qualitativ und detailreich, aber man sieht ja trotzdem, ob scharf oder ob was nicht passt.

      Bei der Brennweite kommts ja drauf an was man fotografieren will und nebenbei auch auf den Bildlook. Makros sind ja auch Wildlife, da braucht man ja keine 400 ;) Für Vögel ist sicher je mehr desto besser. Ich sehs ja bei mir...mit meinen etwas ü 200 ist nicht so viel drin. Letztendlich aber auch stark von der Kamera abhängig. 400mm an Vollformat sind 400mm, an MFT bereits das Doppelte an Brennweite. Außer die 400 bezogen sich auf KB.
    19. Christian.Siegler
      Christian.Siegler
      Nicht schlecht! Da passt sicher alles zusammen. Ich verreise mit meinem 300er-Tele schon so einige Motive, trotz Bildstabi...

      Edit: Da hat D1985 aber recht mit der Brennweite! Mein 300er ist an der APS-C Kamera doch schon eher ein 480er...

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