Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

aratagar

New Member
Hallo,

immer wieder liest man, man könne mit einer Teleskopstipprute nicht mit verkürzter Schnur fischen, weil man dann den Fisch nicht richtig landen könne. Kann man aber nicht einfach die Rute nach einem Biß - analog zum Abstecken - zusammenschieben? Oder habe ich da etwas fundamental mißverstanden?

Grüße,
a.
 

Tricast

Well-Known Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Ja, da hast Du Recht. Man könnte nach einem Biss die Rute zusammenschieben. Am einfachsten Du probiertst es aber erst einmal zu Hause im Garten. Setze dich auf eine Kiepe mit allem Drum und Drann und dann tu mal so als ob ein Fisch gebissen hat und Du bist im Drill. Dann nimm in die linke oder rechte Hand den Kescher ud kescher den imaginären Fisch auch. Die Antwort auf Deine Frage wirst Du dann selbst finden.

Gruß Heinz
 

Dorsch888

Rautenliebhaber
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

bei ner stppe kannste verkürzt fischen-sonst nicht
 
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aratagar

New Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Dann nimm in die linke oder rechte Hand den Kescher ud kescher den imaginären Fisch auch. Die Antwort auf Deine Frage wirst Du dann selbst finden.
Mit demselben Argument kann man aber auch erklären, daß man eine Steckrute nach dem Biß nicht abstecken kann, oder?

Grüße,
a.
 

elmo

Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

doch klar. steckstipprute 7 meter und schnur 2 meter . einfach 5 meter der rute von hinten abnehmen und du hast zeit und platz genug den fisch zu landen.


hab es zwar noch nie mit einer telestippe probiert aber lang lang wäre eindeutig sinniger.



elmo
 

Koalabaer

Well-Known Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Und was genau spricht denn nun dagegen, statt abzustecken einfach reinzuschieben?

Grüße,
a.
die eingeschobenen Teile sind nicht mehr fest mit dem Rest verbunden!beim Drill wird sich alles schön drehen wollen.Ein
starker Fisch wird dir wahrscheinlich wieder alles rausziehen.
Eine sehr instabile Angelegenheit finde ich.
 

Gardenfly

Active Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Habe ich auch schon gemacht,
Vorteil :das man auch mal einfacher den Platz wechseln kann und schnell wieder Aufgebaut hat.
Nachteil: irgendwann hat man das Gewinde der Endkappe ruiniert,und man schiebt das Teil in den Boden.
 

aratagar

New Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

die eingeschobenen Teile sind nicht mehr fest mit dem Rest verbunden!beim Drill wird sich alles schön drehen wollen.Ein
starker Fisch wird dir wahrscheinlich wieder alles rausziehen.
Die Gefahr des Drehens schätze ich relativ gering ein; der Zug, den der Fisch ausübt, kommt ja immer aus ungefähr derselben Richtung. Geht man weiter von einer Teleskoprute mit einer Transportlänge von ca. 120 cm aus, dann sollte es auch nicht allzu schwierig sein, mit der Hand das lockere Teil zu fixieren.

Habe ich auch schon gemacht,
Vorteil :das man auch mal einfacher den Platz wechseln kann und schnell wieder Aufgebaut hat.
Nachteil: irgendwann hat man das Gewinde der Endkappe ruiniert,und man schiebt das Teil in den Boden.
Also kann man festhalten: es geht. Je nachdem, wieviel Geld man zur Verfügung hat, muß man halt mehr oder weniger vorsichtig sein ;)

Grüße,
a.
 

Koalabaer

Well-Known Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

möchtest du das lockere Teil fixieren befinden sich 1,20m hinter der Hand!Je weiter du verkürzt desto ungünstiger verlagert sich der Schwerpunkt!Teste doch einfach mal trocken.
Befestige den Haken irgendwo und versuche während du Spannung hälst zu verkürzen.
 

aratagar

New Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

möchtest du das lockere Teil fixieren befinden sich 1,20m hinter der Hand!Je weiter du verkürzt desto ungünstiger verlagert sich der Schwerpunkt!Teste doch einfach mal trocken.
Befestige den Haken irgendwo und versuche während du Spannung hälst zu verkürzen.
Es befinden sich zwar 120 cm hinter der Hand, aber der Unterarm läßt sich gewissermaßen als Widerlager benutzen. Aber letztlich sind das alles theoretische Erwägungen; der Beitrag von Gardenfly hat gezeigt, daß es geht. Und das es praktiziert wird, und das sicher nicht nur von einer einzigen Person. Eigentlich kam es mir auch nur darauf an, denn ich konnte das überall zu lesende Dogma nicht nachvollziehen, daß Stippen mit verkürzter Schnur nur mit Steckruten funktionieren soll.

Grüße,
a.
 

Koalabaer

Well-Known Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

ein weiterer Nachteil!du mußt beim einholen jedesmal Teil für Teil einschieben.Bei der Steckrute bleiben da mehrere Meter zusammengesteckt hinter dir liegen.Gerade beim stippen mit dem relativ häufigen einholen einfach viel praktischer.
Mein Rat:probiere es einfach aus.

Gruß Koalabaer
 

aratagar

New Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

ein weiterer Nachteil!du mußt beim einholen jedesmal Teil für Teil einschieben.Bei der Steckrute bleiben da mehrere Meter zusammengesteckt hinter dir liegen.Gerade beim stippen mit dem relativ häufigen einholen einfach viel praktischer.
Mein Rat:probiere es einfach aus.
Klar, mit einer Steckrute ist es einfacher, das bestreite ich ja gar nicht. Ich wollte nur wissen, ob es tatsächlich Gründe gibt, die es mit einer Telerute unmöglich machen, und die es von vorneherein verbieten, es überhaupt nur zu probieren. Jetzt weiß ich, daß es nicht so ist, und für einen Gelegenheitsstipper mit Telerute ist es sicherlich eine brauchbare Möglichkeit, den Einsatzbereich seines Geräts zu erweitern.

Grüße,
a.
 

Ralle 24

User
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Ich wollte nur wissen, ob es tatsächlich Gründe gibt, die es mit einer Telerute unmöglich machen, und die es von vorneherein verbieten, es überhaupt nur zu probieren.
a.
Es kommt wohl auch ein bisschen darauf an, wie viel man verkürzen will/muß.

Normalerweise fischt man verkürzt = Wassertiefe plus ca. 0,5 - 1m Zugabe. Ist das Wasser nur 3m tief, heißt das 3,5 - 4m Schnurlänge.
Wenn man jetzt z.B. eine 8m Stippe hat, müsste man 3-4 Teile einschieben. Das Problem kann entstehen, wenn ein größerer Fisch gehakt wird. In dem Fall liegt nämlich die ganze Belastung auf dem kleinen Punkt, an dem die Restlänge der Rute an dem Rand der eingeschobenen Teile liegt. Heißt, die Rute hat keine durchgänige Aktion mehr und kann an diesem Punkt brechen.
Weiter kann ein großer Fisch bei einer plötzlichen Flucht evtl. die zusammengeschobenen Teile wieder ein Stück weit auseinanderziehen, der Drill wird etwas unkontrolliert.

Ich schieb aber auch schonmal das letzte Teil ein, nämlich dann, wenn ich deutlich höher sitze als der Wasserspiegel. Dann ist nämlich die Schnur in der Landungsphase zu kurz.
 

Tricast

Well-Known Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Es gibt Telestippen bei denen die letzten Teile aufgesteckt werden. So hat man eine Telestippe z.B. in 6 Meter, 7 Meter und 8 Meter. Hier würde es problemlos gehen dürfen mit verkürzter Schnur zu fischen. Bei einer reinen Telestippe machst Du dir nur im Ernstfall die Rutwe kaputt. Bei 20,- € spielt das keine Rolle, aber wenn die Rute teurer war?

Gruß Heinz
 

aratagar

New Member
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Hallo,

gezielt auf größere Fische zu angeln habe zumindest ich nicht vor. Entsprechend fein fallen auch Schnur und Haken und die Ködermenge aus. Das schließt natürlich nicht aus, daß doch mal ein großer, kampfstarker Fisch anbeißt, aber in dem Fall wäre der erste und wahrscheinlich entscheidende Schwachpunkt sicher die dünne Schnur. Ich sehe meinen ersten Versuchen deswegen gelassen entgegen :)

Grüße,
a.
 

Ralle 24

User
AW: Teleskopstipprute und verkürzte Schnur

Dem steht ja auch nix entgegen. Versuch macht kluch.:q
 
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