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bobbl

Well-Known Member
Hallo liebe Alle,
der Herbst steht vor der Tür, die Welse mögen (mich) nicht mehr, Hechte mag ich nicht, Zander hingegen finde ich nett.

Ich wohne unweit des RMD. Eine Spinrute habe ich auch, allerdings keine Ahnung, welche Köder ich präsentieren sollte.

Es wird ja jetzt wieder früh dunkel, wären da Wobbler sinnvoll oder sollte ich auf Gummi setzen?
Welche Jigkopfgewichte benötige ich? Wenn geschleust wird oder ein Schiff fährt, ziehts doch schon ganz ordentlich. Will ungern Unmengen an Ködern anschaffen, die dann ungenutzt im Keller lieben.

Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen!
Viele Grüße
 
Hallo liebe Alle,
der Herbst steht vor der Tür, die Welse mögen (mich) nicht mehr, Hechte mag ich nicht, Zander hingegen finde ich nett.

Ich wohne unweit des RMD. Eine Spinrute habe ich auch, allerdings keine Ahnung, welche Köder ich präsentieren sollte.

Es wird ja jetzt wieder früh dunkel, wären da Wobbler sinnvoll oder sollte ich auf Gummi setzen?
Welche Jigkopfgewichte benötige ich? Wenn geschleust wird oder ein Schiff fährt, ziehts doch schon ganz ordentlich. Will ungern Unmengen an Ködern anschaffen, die dann ungenutzt im Keller lieben.

Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen!
Viele Grüße
Hallo,

die letzten Jahre war ich selten am RMD, aber früher hatte ich da, gerade um die jetzige Zeit, doch den einen oder anderen Zander erwischt.
Am besten war es dort, wo das Ufer schräg ist, gegen Abend, eine Stunde vor der Dämmerung, eine Stunde in der Dämmerung und noch eine Stunde danach. Gar nicht weit rauswerfen, die meisten Bisse waren so 5-10 Meter vom Ufer weg in ein bis eineinhalb Meter Tiefe. Mein Lieblingsköder war da der Mepps 5 in Silber smile01 .

Petri Heil

Lajos
 
Wenn da ordentlich geschleust wird, dann kannst du je nach Abschnitt beim Gufi so viel Blei hinhängen wie du magst, es wird dir alles in Strömungsrichtung mit gezogen.

Allerdings variiert der Strömungsdruck von Schleusenabschnitt zu Schleusenabschnitt schon etwas.

Du kannst natürlich auch dein Glück in den Wendebecken versuchen, da ist egal wann so gut wie keine Strömung.
Es ist da so ruhig, dass man nicht mal spürt ob geschleust wird und auch der Sog der Schiffe ist absolut nicht spürbar.

Im übrigen ist auch von Abschnitt zu Abschnitt die Uferbeschaffenheit ganz anders.
In den meisten Abschnitten ist die Steinpackung mit Beton vergossen, es gibt aber auch Abschnitte, da ist es eine offene grobe Steinpackung, welche relativ weit rein geht und extrem hängerträchtig ist.

Ebenfalls ist je nach Abschnitt durchaus mit Hecht und Waller zu rechnen.

Ansonsten schließe ich mich Lajos1 hier durchaus an.
Wobei der Wobbler an den Schrägen für mich der absolute Nummer 1. Köder ist.
Danach kommt Gufi und dann ein Blinker.
Auf Spinner habe ich am Kanal noch nie einen Zander erwischt.

Und wie bereits erwähnt, weit raus musst du in aller Regel eh nicht, die Kannten und die Schrägen sind meist die Top Spots.
Die Brücken und die Übergänge von der schrägen zur Spundwand natürlich auch!

Bevor du losziehst, scanne auch jeden Fall den QR Code in der Jahreskarte und schau dir die neunen Verbotszonen im Bayernatlas an.
Da sind einige neue gesperrte Stellen dazugekommen, die leider noch nicht in der Karte vermerkt sind, aber es wird schon streng kontrolliert, dass dort nicht gefischt werden darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Strecke kenne ich leider überhaupt nicht.
Ich angle weiter nördlich im Kanal.

Das Gewicht hängt natürlich auch immer vom Gufi ab den du verwenden möchtest.
Bei mir hier ist es so, dass ich den gleichen Gufi immer mit verschiedenen Jig-Gewichten in der Köderbox habe.
Wird nicht geschleust oder man ist in den großen Wendebecken, dann ist es ein Angeln wie am See, wird geschleust, dann wie im Fluss.
Die Köpfe der Gufis bewegen sich bei mir zwischen 10 und teils 30g

Wie hier im Forum aber ja bekannt sein sollte, bin ich nicht der mega Gufi Angler.
Ich hoffe daher für dich, dass sich noch jemand qualifizierteres dazu äußert als ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lajos1 ich finde spiner so schreckliche Köder, weil die einem jede schnur super schnell verhunzen...
Hallo,

habe ich hier schon oft gelesen, jedoch in der Praxis bei mir kaum erlebt. Ich fischte in den 1960ern, 1970ern und bis Mitte der 1980er oft mit Spinnern, auch bei den Forellen eben mit Mepps und Veltic. Der Drall war da nie ein Problem ich hatte da allerdings eine geschlossene Stationärrolle im Einsatz. Bei Hecht waren da, bis in die 90er Jahre meine hauptsächlichen Spinnköder eben der Mepps 5, der 30 Gramm Effzett und seit es ihn gab der Big S.
Ich hatte damals allerdings ausschließlich monofile Schnüre im Einsatz. Ich hatte damals Wirbel im Einsatz, welche heute hier oft schon als Schrott bezeichnet wurden, aber mit diesen und bei Verwendung von Spinnern sehr selten Probleme mit der Schnur ab51.

Gruß

Lajos
 
Den RMD Kanal kenne ick zwar nicht aber eine Allzweckwaffe auf Zander auf der Klamottenkante ist ein relativ flach laufender Wobbler.(max. 1,0-1,5m wobei die 1m die bessere Wahl ist). Sobald dit anfängt finster zu werden, gehen die Glasaugen auf Jagd und kommen dabei selbst in flachstes Wasser. Tagsüber erwischt man dabei kaum mal einen, da ist der Übergang von den Klamotten zum Sandgrund deren "Ruhestätte", die dann auch mit Gummis beharkt werden kann aber doch sehr hängerträchtig ist. Wie olle Lajos1 schon schrieb, brauchste in der Regel nicht viel weiter als 5m vom Ufer weg zu angeln. Du musst auch nicht die teuersten super-duper-High-tech-Wobbler nehmen. Bei Askari jibbet von der Kogha-Reihe schon brauchbare Wobbels für 'n schmalen Taler. Aber wenn Du zum dusterwerden losziehst, kieke Dir vorher die Gegebenheiten am Kanal an. Ein Stock ist sehr hilfreich, um nicht im Dunkel in's stolpern zu kommen und da auf den Pinsel zu fallen ist meist mit Aua verbunden. Ach so, eine Gummiperle zwischen zwei Stopperknoten verhindert, das Du Dir den Wobbler bis an den Spitzenring leierst. Kannste Dir schön die Länge vom "Pendel" mit einstellen
Bei der Farbe vom Wobbler macht sich schwarz (kein Witz) ganz gut. Notfalls hab ick den Bauch vom Wobbel mit schwarzem Edding verschönt.
 
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