Stoppt die Elbvertiefung

Hering 58

Hamburger Jung
Für den Fall, dass es einige noch nicht mitbekommen haben, denn es betrifft ja auch die Fische und dementsprechend auch uns Angler, hier läuft eine Petition dazu, wo man sich eintragen kann:

Ich hoffe das ich es hier einstellen darf.Wenn nicht bitte Löschen.Danke

https://weact.campact.de/petitions/s...bes-wattenmeer
 
G

Gelöschtes Mitglied 150887

Guest
Eigentlich müsste jeder Angler diese Petition unterschreiben, der Stint ist in seinem Bestand stark zurück gegangen, selbst die Abwanderung der Aale ist durch die sauerstofffreien tiefen Rinnen beeinträchtigt, von rückwandernden Fischen ganz zu schweigen.

Danke Hartmut
 

Andal

Teilzeitketzer
Also... die Bienen und das Weltklima retten, keinen Diesel mehr anfassen, im Hambacher Forst wieder auf Bäume klettern, am Ostseestrand gegen wen, oder was auch immer protestieren, das vierte, fünfte Klo akzeptieren und fordern, nur noch den Gendersprech praktizieren, Strom, Wasser und Gas abbestellen, am besten nur nur "bio" leben, jeden Tag zwei, drei Petitionen zeichnen... langsam wirds ein bisschen viel. ;)
 

Andal

Teilzeitketzer
Und wer bringt dann das Gerümple von Alixxxxpress und die Rutenwälder für Hans und Franz? Die Bosse wird so ne Unterschriftenaktion mächtig beeindrucken ...
Am Montag wird gegen Sendemasten und G-sonstnochwas demonstriert und am Dienstag wird beschwert, weil das sündteuere Handy keinen Empfang hat.
 

hans albers

rollin rollin rollin
moin ..

wichtiges thema !!!

hab auch unterzeichnet, obwohl das
die hamburger regierung kaum davon abbringen wird, diese
umwelt sauerei fortzusetzen bzw.auszubauen.
( ja, die mit den dollarzeichen in den augen)

hat man denn aus dem ems desaster nix gelernt...??:confused:


schade ist auch, das unter dem info text bei "unterstützern "
kein einziger verein/verband auftaucht, der was mit angeln zu tun hat...
 
Zuletzt bearbeitet:

Hering 58

Hamburger Jung
moin ..

wichtiges thema !!!

hab auch unterzeichnet, obwohl das
die hamburger regierung kaum davon abbringen wird, diese
umwelt sauerei fortzusetzen bzw.auszubauen.
( ja, die mit den dollarzeichen in den augen)

hat man denn aus dem ems desaster nix gelernt...??:confused:


schade ist auch, das unter dem info text bei "unterstützern "
kein einziger verein/verband auftaucht, der was mit angeln zu tun hat...
Leider haben sie das nicht.Und unsere Vereine/ Verband geht es an Arsxx vorbei.
 

Uzz

Active Member
Am Montag wird gegen Sendemasten und G-sonstnochwas demonstriert
Demos nicht mit solchen Petitionen in einen Topf werfen. Demonstranten (=Menschen, die den Arsch hochbekommen und nennenswert Zeit/Kosten investieren, um öffentlich für/gegen was einzutreten) beeindrucken Politiker _UM_ _WELTEN_ mehr als Internetpetitionsklicker. Erstere meinen es offenbar ernst und fallen sehr sicher als Wähler aus, wenn man gegen sie agiert. Letztere *ähm* ... lassen sich prima ignorieren.

BTW:
These des Tages: Aus jeder Petition mit Adressat Scheuer läßt sich eine gleichlautende, erfolgversprechendere Petition erzeugen, indem man den Adressat Scheuer durch den Osterhasen ersetzt.
 

phirania

phirania
Unterzeichnet....
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Mal als Denkanstoss, denn man kann wie Andal schon anmahnt, nicht immer dagegen sein und jeden kleinen Pups einzeln aktionsrelevant machen:

Wenn die Unterelbe (die in meiner Sicht eh schon gigant versaut und kaputt gemacht ist) nochmal umgebaut wird, dann ist eher die Frage, wo der hochgiftige angesammelte Schlamm denn hinkommt, eine Schwermetalldeponie grandiosen Ausmaßes und (Größt?) Großverschmutzer der Nordsee. Das müsste man an sich wie hochradioaktiven Müll handeln.
Das ist schon bzw. wird eine Umweltsauerei erster Güte!

Was ich zielführend finde, ist zu sagen, was man im Ausgleich für die Natur will, und das ist bei den großen Strömen auch gut zu sehen: Die direkten Nebenflüsse sollten geschont und immer mehr renaturiert werden. Vor allem wirkliche Laich- und Aufwuchsgebiete beinhalten, neu bekommen, und den Fischen anbieten. Das kostet Geld für den Umbau.
Bei direkter Verbindung ohne extreme Schleuse oder überhohe Wehre kann von dort her Fisch auch in den großen Strom wieder auswandern.
Das nützt letztlich allen angeschlossenen Gewässern und sollte wenigstens den Status eines geschützten Wassernaturparks erhalten, d.h. auch Landwirtschaftsabstand usw. (kostet wieder Geld).

Also nicht stur NEIN zur Elbvertiefung (was wegen der Wirtschaftspriorität nicht klappen kann), sondern dafür ein abgesichertes JA für etliche Millionen in die Renaturierung und Dauerschutz der Nebenflüsse (resp. Nordsee-Salzwasser-Refugien).
Damit fährt Natur und Angler besser, die Großschiffkutterer können mit Abgaben sowieso leben.
Im Wünsche-Fall sollte es ein Ausgleichabgaben-Anteilsgesetz geben (wie z.B. damals beim Kohlepfennig), d.h. mal z.B. 1% vom verschifften Umsatz geht in die Renaturierung.
Von solch großen dauerhaften Geldabschöpfungen hätten wir alle was von! thumbsup

Betrifft effektiv genauso die versaute verkanalte Donau oder den Rhein.
 
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rhinefisher

Wellknown Member
Also... die Bienen und das Weltklima retten, keinen Diesel mehr anfassen, im Hambacher Forst wieder auf Bäume klettern, am Ostseestrand gegen wen, oder was auch immer protestieren, das vierte, fünfte Klo akzeptieren und fordern, nur noch den Gendersprech praktizieren, Strom, Wasser und Gas abbestellen, am besten nur nur "bio" leben, jeden Tag zwei, drei Petitionen zeichnen... langsam wirds ein bisschen viel. ;)
Aber nur so funktionierts - sei tapfer..thumbsupthumbsup
 
G

Gelöschtes Mitglied 150887

Guest
Mal als Denkanstoss, denn man kann wie Andal schon anmahnt, nicht immer dagegen sein und jeden kleinen Pups einzeln aktionsrelevant machen:

Wenn die Unterelbe (die in meiner Sicht eh schon gigant versaut und kaputt gemacht ist) nochmal umgebaut wird, dann ist eher die Frage, wo der hochgiftige angesammelte Schlamm denn hinkommt, eine Schwermetalldeponie grandiosen Ausmaßes und (Größt?) Großverschmutzer der Nordsee. Das müsste man an sich wie hochradioaktiven Müll handeln.
Das ist schon bzw. wird eine Umweltsauerei erster Güte!

Was ich zielführend finde, ist zu sagen, was man im Ausgleich für die Natur will, und das ist bei den großen Strömen auch gut zu sehen: Die direkten Nebenflüsse sollten geschont und immer mehr renaturiert werden. Vor allem wirkliche Laich- und Aufwuchsgebiete beinhalten, neu bekommen, und den Fischen anbieten. Das kostet Geld für den Umbau.
Bei direkter Verbindung ohne extreme Schleuse oder überhohe Wehre kann von dort her Fisch auch in den großen Strom wieder auswandern.
Das nützt letztlich allen angeschlossenen Gewässern und sollte wenigstens den Status eines geschützten Wassernaturparks erhalten, d.h. auch Landwirtschaftsabstand usw. (kostet wieder Geld).

Also nicht stur NEIN zur Elbvertiefung (was wegen der Wirtschaftspriorität nicht klappen kann), sondern dafür ein abgesichertes JA für etliche Millionen in die Renaturierung und Dauerschutz der Nebenflüsse (resp. Nordsee-Salzwasser-Refugien).
Damit fährt Natur und Angler besser, die Großschiffkutterer können mit Abgaben sowieso leben.
Im Wünsche-Fall sollte es ein Ausgleichabgaben-Anteilsgesetz geben (wie z.B. damals beim Kohlepfennig), d.h. mal z.B. 1% vom verschifften Umsatz geht in die Renaturierung.
Von solch großen dauerhaften Geldabschöpfungen hätten wir alle was von! thumbsup

Betrifft effektiv genauso die versaute verkanalte Donau oder den Rhein.
Moin Nordlichtangler,

dein Post schreit nach Widerspruch.

Es gibt keinen Fluss wie die Elbe auf deutschem Boden, mit der Bedeutung und vielfältigen angegliederten Gewässerflächen.


Es werden umfangreiche Besatzmaßnahmen und bestandsstützende Maßnahmen für Wanderfische durchgeführt und immer ist die Elbe eines der möglichen Schlüsselstellen.

Neben den im Bericht erwähnten Problemen beim Stint sind hier ja auch die Bemühungen um den Stör den Lachs usw. Wenn man bedenkt, welch ein Aufwand getrieben wird, um das Flusssystem durchgängig zu gestalten.

Das es wirklich zu wirtschaftlichen Einbußen käme ist beim Anblick des Weser-Jade-Ports, zu bezweifeln, das Geld wird nur wo anders verdient.

Wie sich die erneute Vertiefung mit der WRRL vereinbaren lässt, wäre mal eine intressante Frage.
 

Andal

Teilzeitketzer
Das Stück Elbe, zwischen HH und der Dt. Bucht, ist wohl die Bundeswasserstrasse schlechthin. Bevor da etwas gegen die Prosperität der Stadt HH und des Hafens unterlassen wird, friert eher die Hölle zu, wird der Papst evangelisch und der BER fertig.
 

Nordlichtangler

Well-Known Member
Man kann es auch stärker vereinfachen:

Wo mit Umbauten/Ausbauten viel Geld verdient wird oder verdient werden soll, geht es rein um das Geld.
Um Naturschutz in Richtung mehr Natur und besserer Lebenswert für Angler, Menschen, Fische und Tiere aller Art wieder herzustellen, bedarf es auch Geld.
Insbesondere für dauernde Nacharbeiten, Wegräumen der "Schlacke der Zivilisation".
Mir geht es hier besonders um die vergrößerte schonende Nutzung der wiederzugewinnenden Naturgebiete als Lebenswert für alle, also durch Angler, Segler, Bootsfahrer usw. Kein grundsätzliches Aussperren der Menschen, wie das manche grün gefärbte Öko-Romatiker in ihrem Überschwang gleich tun wollen ...
Die Tierwelt erobert sich Lebensräume sehr schnell wieder zurück, wenn man sie lässt - und Raum lässt.

Es geht mir im Kern darum, dass man wie im Kernthema dieser Petition übereinstimmend, nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus etwas beliebig verwüsten lässt, jedes niederwalzen von Contra-oppositionellem Widerstand letztlich aber doch hinnimmt (also nur ein Alibi-Protest, fürs lächerliche Gewissen oder so).
Vlt. werden für das Alibi ein paar Milliönchen als Augenwischerei in ein kleines Ausgleichsprojekt gesteckt, eine Farce.

Es muss aber richtig Geld in die Naturerhaltung fließen, damit es dort wirklich besser und lebensspendender wird (Laich- und Aufwuchsplätze für Fische eben primär).
Von dem vielem verdienten Geld mit den größeren und schnelleren Schiffen usw. ein nützlicher Anteil eben.
DAFÜR macht protestieren und erkämpfen dann Sinn!
 

thanatos

Well-Known Member
Eigentlich müsste jeder Angler diese Petition unterschreiben, der Stint ist in seinem Bestand stark zurück gegangen, selbst die Abwanderung der Aale ist durch die sauerstofffreien tiefen Rinnen beeinträchtigt, von rückwandernden Fischen ganz zu schweigen.

Danke Hartmut
wozu soll ich gegen einen Ausbau eines wirtschaftlich wichtigen Hafens sein und dazu gehört eben auch eine passende
Fahrrinne . Nur zur Erinnerung - stand vor einigen Jahren im " Blinker " - der Stint ist wieder in Hamburg und Fischer
X hat sich an das Netz von seinem Opa erinnert und nun gibt es wieder Stint auf dem Fischmarkt - weshalb soll ich
da was schützen was anderen die Taschen füllt ????
Bei der Nachstellung auf die abwandernden Aale ( in der Nacht der langen Messer ) erzielen die Fischer bis
zu 90 % ihres Jahreseinkommens ( Dokumentation im ZDF)
reicht das um ein rühriges Schützerherz versteinern zu lassen ???
die ganze Aktion betrifft gerade mal 1,4 % des gsamten Wattenmeeres
 
G

Gelöschtes Mitglied 150887

Guest
Ďen verlinkten Filmbericht angesehen ? Die Diskussion hier im Stint-Faden vor ein paar Wochen verfolgt? Was macht es für die deutsche Wirtschaft für einen Unterschied, ob die die Ware in Hamburg oder in Wilhelmshaven umgeschlagen wird?

Der Hamburger Hafen verliert seit Jahren an Bedeutung, und das ist in seiner Geographie begründet.
 

hans albers

rollin rollin rollin
weshalb soll ich
da was schützen was anderen die Taschen füllt ????

alter schwede, du lebst wohl so nach dem motto :
nach mir die sinflut , oder ?

die elbe wird danach biologisch tot sein (siehe ems), das hat auch auswirkungen
auf seevögel /säugetier bestand und auch andere fische werden darunter leiden...

und das auch im mündungsbereich, wo dann der ganze "saubere" schlick wieder abgeladen wird.
 
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