Eine neue Studie zeigt: Störe könnten deutlich älter werden als bisher angenommen.
Forscher vermuten, dass weibliche Seestöre theoretisch über 400 Jahre alt werden können (Bild @pixabay)
Störe zählen ohnehin zu den langlebigsten Süßwasserfischen der Welt. Eine neue Studie aus Nordamerika legt nun nahe, dass sie sogar deutlich älter werden könnten als bislang angenommen. Demnach könnten weibliche Seestöre (Acipenser fulvescens) theoretisch ein Alter von über 400 Jahren erreichen.Grundlage der Untersuchung sind 44 Jahre Markierungs- und Wiederfangdaten aus fünf Populationen in den Großen Seen. Mithilfe von Wachstumsmodellen berechneten die Wissenschaftler eine mögliche maximale Lebenserwartung von 427 Jahren für Weibchen und 279 Jahren für Männchen.
Die Forscher betonen allerdings, dass es sich dabei nicht um nachgewiesene Altersangaben einzelner Fische, sondern um theoretische Maximalwerte handelt. Trotzdem unterstreichen die Ergebnisse, wie außergewöhnlich langsam Störe wachsen und wie empfindlich ihre Bestände auf Überfischung und Lebensraumverluste reagieren. Viele Störarten gelten weltweit als stark gefährdet. Ihre späte Geschlechtsreife und die langen Generationszeiten erschweren eine Erholung der Bestände zusätzlich.
Was meint Ihr: Beeindrucken Euch solche theoretischen Altersangaben – oder sind sie für den Schutz der Störe letztlich zweitrangig?
Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jfb.70478?utm_source=chatgpt.com
Forscher vermuten, dass weibliche Seestöre theoretisch über 400 Jahre alt werden können (Bild @pixabay)
Störe zählen ohnehin zu den langlebigsten Süßwasserfischen der Welt. Eine neue Studie aus Nordamerika legt nun nahe, dass sie sogar deutlich älter werden könnten als bislang angenommen. Demnach könnten weibliche Seestöre (Acipenser fulvescens) theoretisch ein Alter von über 400 Jahren erreichen.Grundlage der Untersuchung sind 44 Jahre Markierungs- und Wiederfangdaten aus fünf Populationen in den Großen Seen. Mithilfe von Wachstumsmodellen berechneten die Wissenschaftler eine mögliche maximale Lebenserwartung von 427 Jahren für Weibchen und 279 Jahren für Männchen.
Die Forscher betonen allerdings, dass es sich dabei nicht um nachgewiesene Altersangaben einzelner Fische, sondern um theoretische Maximalwerte handelt. Trotzdem unterstreichen die Ergebnisse, wie außergewöhnlich langsam Störe wachsen und wie empfindlich ihre Bestände auf Überfischung und Lebensraumverluste reagieren. Viele Störarten gelten weltweit als stark gefährdet. Ihre späte Geschlechtsreife und die langen Generationszeiten erschweren eine Erholung der Bestände zusätzlich.
Was meint Ihr: Beeindrucken Euch solche theoretischen Altersangaben – oder sind sie für den Schutz der Störe letztlich zweitrangig?
Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jfb.70478?utm_source=chatgpt.com