Störe könnten über 400 Jahre alt werden

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Eine neue Studie zeigt: Störe könnten deutlich älter werden als bisher angenommen.

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Forscher vermuten, dass weibliche Seestöre theoretisch über 400 Jahre alt werden können (Bild @pixabay)

Störe zählen ohnehin zu den langlebigsten Süßwasserfischen der Welt. Eine neue Studie aus Nordamerika legt nun nahe, dass sie sogar deutlich älter werden könnten als bislang angenommen. Demnach könnten weibliche Seestöre (Acipenser fulvescens) theoretisch ein Alter von über 400 Jahren erreichen.Grundlage der Untersuchung sind 44 Jahre Markierungs- und Wiederfangdaten aus fünf Populationen in den Großen Seen. Mithilfe von Wachstumsmodellen berechneten die Wissenschaftler eine mögliche maximale Lebenserwartung von 427 Jahren für Weibchen und 279 Jahren für Männchen.
Die Forscher betonen allerdings, dass es sich dabei nicht um nachgewiesene Altersangaben einzelner Fische, sondern um theoretische Maximalwerte handelt. Trotzdem unterstreichen die Ergebnisse, wie außergewöhnlich langsam Störe wachsen und wie empfindlich ihre Bestände auf Überfischung und Lebensraumverluste reagieren. Viele Störarten gelten weltweit als stark gefährdet. Ihre späte Geschlechtsreife und die langen Generationszeiten erschweren eine Erholung der Bestände zusätzlich.

Was meint Ihr: Beeindrucken Euch solche theoretischen Altersangaben – oder sind sie für den Schutz der Störe letztlich zweitrangig?
Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jfb.70478?utm_source=chatgpt.com
 
Der letzte Rheinstör, immerhin ein Fisch von über 2m Länge, wurde anlässlich einer Einheitsfeier 1991 von Bonner Abgeordneten aufgegessen.
Das was davon noch übrig ist, der Kopf (Formalinleiche!), ist im Keller des Museum Alexander König in Bonn noch zu sehen.
Der Kopf diente zunächst noch als Tafeldeko, die Häppchen waren dann der geräucherte Fisch.
Treppe runter, ganz rechts, fast unter der Treppe.
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Jürgen
 
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Gibt ja ein paar Dokus, wo man riesige Störe sieht, die sich vor dem Eisernen Tor in Rumänien bzw. Serbien versammeln, da sie nicht mehr weiterkommen. Mit den Bauarbeiten wurde 1964 begonnen, also spielt sich dieses Drama schon seit 60 Jahren ab. Wenn man nun hier liest, dass Störe um die 400 Jahre alt werden können wird sich dieses traurige Schauspiel noch 350 weitere Jahre fortsetzen. Ist zum Heulen!
 
Der letzte Rheinstör, immerhin ein Fisch von über 2m Länge, wurde anlässlich einer Einheitsfeier 1991 von Bonner Abgeordneten aufgegessen.
Das was davon noch übrig ist, der Kopf (Formalinleiche!), ist im Keller des Museum Alexander König in Bonn noch zu sehen.
Der Kopf diente zunächst noch als Tafeldeko, die Häppchen waren dann der geräucherte Fisch.
Treppe runter, ganz rechts, fast unter der Treppe.
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Jürgen
Diese Geschichte sagt so viel über die Verbundenheit der Politiker zum ihnen anvertrauten aus.
 
Diese Geschichte sagt so viel über die Verbundenheit der Politiker zum ihnen anvertrauten aus.
Es gab mal einen Zeitungartikel dazu, mit Bild vom Stör aufm Buffet, ist aber nicht mehr auffindbar.
Der wurde damals von einem Berufsfischer an die Kantine des Bundestags verkauft und der Chef befand diesen würdig, um die angekündigte Feier zu beschicken.

Allerdings weiß ich heute nicht mal mehr das genaue Jahr des Geschehens, irgendwann zwischen 90-93?
Ob darauf einzelne Politiker Einfluss hatten, mag ich mal bezweifeln?
Vom Bild her gesehen passt das aber, die Volksvertreter fressen den letzten seiner Art.

Jürgen
 
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