Steckstangen zum Ankern

Dieses Thema im Forum "Junganglerfragen" wurde erstellt von dude1985, 12. Juni 2019 um 11:11 Uhr.

  1. dude1985

    dude1985 New Member

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    Hallo liebe Angelfreunde,

    ich plane langfristig meinen Lebensmittelpunkt in das schöne Brandenburg zu verlegen. Da ich bereits oft an den Wochenenden und im Urlaub dort verweile, bin ich kürzlich in einen Angelverein an der Havel beigetreten. Für den dazugehörigen Bootsplatz besorge ich mir jetzt meinen ersten Angelkahn.

    Mir ist nun aufgefallen, dass dort wirklich jeder lange Eisenstangen verwendet zum Festmachen der Boote während des Angelns (Kopfrute auf Weißfisch) anstelle von Ankern. Google spukt mir zu dieser Variante des Ankerns so gut wie garnichts aus. Kann es sein, dass es eher eine sehr seltene/lokale Methode ist?
    Kann mir jemand sagen, wo ich solche Stangen erwerben kann? Vielleicht beim Metallbauer?
    Um möglichst leicht zu bleiben habe ich mir überlegt eventuell auf Alustangen zu setzen. Hat da vielleicht jemand Erfahrung mit?
     
  2. gründler

    gründler ****

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  3. dude1985

    dude1985 New Member

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    Nach kurzer Recherche stoße ich darauf, dass diese Stakstangen (auch Polingstange genannt) als Ruderersatz bei Kanus verwendet werden.
    Das ist aber nicht das, was ich meine. Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand auf seinem Anka mit den riesigen und mordsschweren Stangen strecken zurücklegt =D
     
  4. geomas

    geomas Well-Known Member

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    Das Verankern eines Bootes mit in den Grund getriebenen Stangen ist natürlich eher in Regionen mit flachen Gewässern bekannt.
    Gab es oder gibts auch in der Berufsschiffahrt („Mudpoles” - die wurden dort auch als Manövrierhilfe gebraucht).
    Und sorry, zu Alu-Stangen kann ich nichts sinnvolles beitragen. Ich würde vermutlich einfach die lokal gebräuchlichen Stangen übernehmen.


    PS: in äterer Angelliteratur findet man die Stangen auch, in „Bootsangeln” (Ulrich Basan, Sportverlag Berlin, 1985) etwa ist von „Steckstangen” die Rede. Auf das Material geht er nicht ein, weist aber darauf hin, daß unter keinen Umständen abgebrochene Stangenreste im Gewässer verbleiben dürften - ein Hinweis auf Stangen aus Holz.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juni 2019 um 12:20 Uhr
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  5. thanatos

    thanatos Well-Known Member

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    es ist hier Tatsächlich eine lokale Methode den Kahn zu verankern ,früher nahm man Kiefernstangen ca 6 m lang
    mit einer Eisenspitze ,heute in der Regel 1/2 " Eisenrohre unten mit einer Eisenspitze und oben Ringen ( Alu geht natürlich auch - aber du mußt auch technischen Vorausetzungen haben die Eisenspitze zu montieren !)
    es mag Vorteile haben das der Kahn nicht so stark im Wind schwankt selbst habe ich mich damit nie angefreundet
    ich bevorzuge 7Kg schwere Bleigewichte die reichen für den hier überwigend gebräuchlichen Anka-Kahn
    und wenn sie mal wegen Sturm nicht halten dann halten die Steckstangen auch nicht .
     
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  6. dude1985

    dude1985 New Member

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    Danke sehr!
    Mit Voraussetzungen meinst du das schweißen, oder?

    Ich würde denken, dass du bei dem lockeren Boden Probleme bekommst, die Bleigewichte wieder frei zu bekommen, wenn die sich im Sand eingegraben haben?
     
  7. esox02

    esox02 Well-Known Member

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    ist dein verein in der nähe von berlin? wenn ja alles weitere per pn
     
  8. Professor Tinca

    Professor Tinca Ein Korn im Feldbett !

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    Die Stangen werden nur sehr selten bewegt und verbleiben immer im Wasser an der bevorzugten Angestelle.
    Man paddelt dahin und macht sich fest.

    Nur wenn die langfristig gehegte und gefüterte Stelle mal gewechselt wird, werden die Stangen woanders in den Grund getrieben.
     
  9. dude1985

    dude1985 New Member

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    Hier ist das nicht so. Die Stangen im Fluss stecken zu lassen, stelle ich mir nicht sehr nett vor. :laugh2
    Stell dir mal vor, ein nicht ganz so aufmerksamer Fahrer rammt eine stecken gelassene Stange.
    Die Stangen werden bei jedem Angeln auf den Kahn geladen und am Standort in den Boden getrieben und im Anschluß wieder entfernt.
     
  10. Professor Tinca

    Professor Tinca Ein Korn im Feldbett !

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    Ich meinte flache Seen.
    Befahrbare Flüsse hab ich hier leider nicht.
     
  11. thanatos

    thanatos Well-Known Member

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    alles ne Frage der Technik :sleep - beginnt schon mit dem auslegen des Gewichts wenn es unten ankommt -
    man fühlt es nicht unbedingt mehr als einen Meter einsinken lassen ,beim einholen wenn es mal wirklich fest
    sitzt Seil auf die Kahnseite straff ziehen und den Kahn auf die andere Seite " schaukeln " dann kommt es schon
    raus .Der Bau ist einfach eine Öse aus 6 mm Draht in eine leere Spraydose eingießen .Noch ein Hinweiß
    nicht anschäkeln oder Karabinerhaken ohne Schraubsicherung verwenden - .
    eine ganz einfache Möglichkeit sind Bremsscheiben vom PKW aber gut lackieren sonst gibt es Rostflecke !
    @Professor Tinca - beangle auch solche Seen aber Stangen stehen lassen ist bei uns nur für einen Tag
    gestattet .
     
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