Hallo zusammen,
seit ein paar Wochen angeln wir regelmäßig 2 - 3-mal wöchentlich fast zu allen Tageszeiten an den Maas - Seen bei Roermond.
Das "Beissverhalten" von Zander und Co. lässt bei Kunstködern und auch bei Köfi (angeboten kurz über/am Grund) sehr zu wünschen übrig.
Diese/unsere Einschätzung wird auch von anderen erfahrenen Anglern grundsätzlich bestätigt.
Natürlich kann dieser Umstand morgen schon wieder völlig anders aussehen.
Da man in diesem Gewässer auch immer mit Hecht rechnen muss, benutze ich bei den Spinnangeln (auch auf Zander!) grundsätzlich immer ein 7x7 Stahlvorfach von Cannelle "multiflex" 40cm.
Dieses Vorfach macht aus meiner Sicht einen guten Eindruck. Es ist geschmeidig, verhältnismäßig dünn und die Tragkraft von 9 kg gibt ein sicheres Gefühl.
Am gestrigen Tag ist mir allerdings etwas passiert, was man sich und dem Fisch nicht wirklich wünscht, was ich aber ehrlicherweise trotzdem hier offen ansprechen möchte.
Ich habe nach mehreren Würfen das Stahlvorfach abgemacht und einen ca. 8cm langen Gummifisch (barschfarben) direkt an der 20ger geflochtenen Hauptschnur befestig.
Es komme wie es kommen muss.
Beim zweiten Wurf wurde der GF in der Absinkphase aggressiv genommen und der gehakte Fisch zog sofort damit in die Tiefe.
Nach zwei harten Schlägen in der Rute gab es keinen Widerstand mehr und die Schnur war wie abgeschnitten.
Natürlich stellt sich jetzt für mich die Frage, lag es wirklich "nur" an dem Stahlvorfach, welches ich ja nicht mehr an der Hauptschnur befestigt hatte.
Anders herum, hätte doch der wahrscheinlich große Hecht den GF auch mit Stahlvorfach genommen, oder?
Dieses nicht schöne aber mahnende Beispiel zeigt mir persönlich wieder, wo die Grenzen sind.
Kann aber dieses "eingeschränkte" Beissverhalten der Zander, Barsche und Hechte vielleicht doch am Stahlvorfach liegen?
Natürlich spielen noch viele andere und wahrscheinlich auch wichtigere entscheidende Faktoren eine Rolle bzg. Beissverhalten.
Nicht des so trotz stellt sich mir die Frage des richtigen Vorfachs beim Spinnangeln.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass, das Angeln ohne entsprechendes, sicheres Vorfach in Gewässern mit Hechtvorkommen nicht akzeptabel ist.
Was mir gestern beim Spinnfischen passierte, werde ich hier damit auch nicht entschuldigen.
Gruß,
Steffen
seit ein paar Wochen angeln wir regelmäßig 2 - 3-mal wöchentlich fast zu allen Tageszeiten an den Maas - Seen bei Roermond.
Das "Beissverhalten" von Zander und Co. lässt bei Kunstködern und auch bei Köfi (angeboten kurz über/am Grund) sehr zu wünschen übrig.
Diese/unsere Einschätzung wird auch von anderen erfahrenen Anglern grundsätzlich bestätigt.
Natürlich kann dieser Umstand morgen schon wieder völlig anders aussehen.
Da man in diesem Gewässer auch immer mit Hecht rechnen muss, benutze ich bei den Spinnangeln (auch auf Zander!) grundsätzlich immer ein 7x7 Stahlvorfach von Cannelle "multiflex" 40cm.
Dieses Vorfach macht aus meiner Sicht einen guten Eindruck. Es ist geschmeidig, verhältnismäßig dünn und die Tragkraft von 9 kg gibt ein sicheres Gefühl.
Am gestrigen Tag ist mir allerdings etwas passiert, was man sich und dem Fisch nicht wirklich wünscht, was ich aber ehrlicherweise trotzdem hier offen ansprechen möchte.
Ich habe nach mehreren Würfen das Stahlvorfach abgemacht und einen ca. 8cm langen Gummifisch (barschfarben) direkt an der 20ger geflochtenen Hauptschnur befestig.
Es komme wie es kommen muss.
Beim zweiten Wurf wurde der GF in der Absinkphase aggressiv genommen und der gehakte Fisch zog sofort damit in die Tiefe.
Nach zwei harten Schlägen in der Rute gab es keinen Widerstand mehr und die Schnur war wie abgeschnitten.
Natürlich stellt sich jetzt für mich die Frage, lag es wirklich "nur" an dem Stahlvorfach, welches ich ja nicht mehr an der Hauptschnur befestigt hatte.
Anders herum, hätte doch der wahrscheinlich große Hecht den GF auch mit Stahlvorfach genommen, oder?
Dieses nicht schöne aber mahnende Beispiel zeigt mir persönlich wieder, wo die Grenzen sind.
Kann aber dieses "eingeschränkte" Beissverhalten der Zander, Barsche und Hechte vielleicht doch am Stahlvorfach liegen?
Natürlich spielen noch viele andere und wahrscheinlich auch wichtigere entscheidende Faktoren eine Rolle bzg. Beissverhalten.
Nicht des so trotz stellt sich mir die Frage des richtigen Vorfachs beim Spinnangeln.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass, das Angeln ohne entsprechendes, sicheres Vorfach in Gewässern mit Hechtvorkommen nicht akzeptabel ist.
Was mir gestern beim Spinnfischen passierte, werde ich hier damit auch nicht entschuldigen.
Gruß,
Steffen