N
Nauke
Guest
So, nun ein kurzer Abriss meines 1. 05er Norge-Trip's. #h
Am 11.03.,18.00 Uhr gings mit der Fjordline ab Hanstholm gen Bergen.
Wegen der kräftigen Puste von vorn trafen wir dort, mein Bruder, mein Neffe
und ich, mit 1,5 Stunden Verspätung ein. Dann nochmal 1,5 Stunden Fahrt
und wir waren am Ziel.
Eine Stunde später legten wir auch schon mit unserem kleinen Boot ab und
steuerten voller Erwartung den ersten Hot Spot im Ikkjefjorden an. Eine steil
abfallende Felswand bis auf 30m Tiefe ein kleines Plateau und dann runter
auf 50 - 60 m. Das Echolot spielte verrückt, Fisch vom Grund bis ins Mittel-
wasser, kleine und große Symbole.
Also runter mit den Ködern. Mein Neffe mit Gufi, mein Bruder mit 11g silbernen
Pilker und ich mit 80g rot,grün,schwarzen und zum "S" gebogenen Pilker.
Erst auf Grund, nichts, dann schnell durchs Mittelwasser,nichts. #d
Nach mehreren Driften ohne Erfolg begann das Köderwechseln. Jetzt kam zum
ersten mal der 130g Seawaver zum Einsatz. Pustekuchen, auch er konnte
die Fischen nicht zum beißen reizen.
Nach anderthalb Stunden und nachdem jeder sein Ködersortiment getauft hatte gaben wir dort auf. Außer drei gehakten Minidorschen und einen auch
gehakten kleinen Wittling blieben wir hier Schneider.
Wir haben diese Stelle in der Woche noch mehrmals zu verschiedenen Zeiten
beangelt und gingen dort immer leer aus. #c
Jetzt ging es zur Brücke welche den Ikkjefjorden, an seiner Mündung in den Sognefjorden, überspannt. Dierekt unter der Brücke ist es nur 10m Tief. Rechts und links gehts dann ab ins Tiefe. Je nachdem ob ablaufendes oder auflaufendes Wasser herschen auf einer Seite der Brücke immer gute Strömungsverhältnisse.
Hier erwiesen sich die Gifi's von Torsten als Top. Er konnte einen Pollack von
4kg, drei 3kg Dorsche und ein paar kleine Schellfische verhaften.
Dagegen hatten mein Bruder und ich je einen 3kg Dorsch. Er auf kleinem Pilker
und ich auf Seawaver.
Das ganze dauerte 2 Driften, ca. 20 Min. und dann war Ruhe. Nichts mehr
auf der Innenseite und auch nichts Außen.
Das war dann auch schon der erste Angeltag.
Unser zweiter Angeltag brachte an Fisch nicht mehr als der erste. Nur daß wir
7 Stunden anstatt tags zuvor nur 4 Stunden auf dem Wasser verbrachten.
Alles bei 0 bis 2°C und ständigem mal stärker mal schwächer blasenden, kalten Wind.
Wir sind noch einige erfolgversprechende Stellen im Ikkjefjord angefahren, fingen dort aber nur Minis welche wir, soweit möglich, zurücksetzten. Dies
war auch Anlaß unser Angeln an diesem und den nachfolgenden Tagen auf
den Bereich der Brücke zu konzentrieren.
Laut unserem Vermieter ist der Bereich der Brücke ein Hot Spot für Köhler
und Polack. Aber entweder sind wir zu blöde oder oder wir müssen die örtlichen Trolle irgendwie verärgert haben.
In der ganzen Woche haben wir dort nur einen Köhler ( 1kg) und drei Pollack
verhaftet. Und das nähmlich an diesem Tag denn am Montag hat auch das
Angeln dort nichts nenneswertes mehr gebracht.
So ging auch unser zweiter Angeltag mit wenig Filetierarbeit zu ende.
Montag früh, unser dritter Angeltag und Norge hat über Nacht noch einen
drauf gelegt. Alles weiss, wir waren in eine 20 cm Schneedecke gehüllt. Und
es schneite weiter bis gegen 11.00 Uhr Mittags wo wir dann auch erst raus
fuhren nachdem wir den Schnee aus dem Boot geschippt hatten.
An der Brücke ging bis auf ein paar kleine Schellfische nichts mehr. Wir nutzten eine kleine Windpause und fuhren auf den Sogne raus. Rechts um die Ecke ging nichts, links um die Ecke gabs Schellfisch im Kiloformat und ich konnte einen 3kg Leng erwischen. Dann kam der Wind zurück und wir mußten
in den ereich der Brücke zurück.
Auf der Außenseite der Brücke überschlug sich mein Echolot. Alles voll großer
Symbole im Mittelwasser (30-60m). Möchte wetten es waren Köhler aber bekommen haben wir keinen. Wir haben alles durchgezogen was unsere Kisten
als Köder hatten, senkrecht und schräg, schnell und langsam, es war zum
verzweifeln und Frust machte sich breit.
Dieser Frust erreichte am Dienstag seinen Höhepunkt. Als wir ablegten bei 0,5°C hatten wir leichten Nieselregen und mäßig blasenden Wind.
Egal wo wir unsere Köder badeten, sie blieben leer. Der Wind wurde böhiger und der Regen nahm zu. Nach 5 Stunden ohne Fisch, durchgefroren und teilweise durchnässt brachen wir ab. Unsere Stimmung lag an Boden.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir und getrennt. Mein Bruder und Torsten fuhren nach Instefjorden. Dort hatten wir ein zweites Boot und sie versuchten dort ihr Glück.
Ich blieb auf den Ikkjefjord und experimentierte ein bischen.
Ich habe da ein paar mal geschleppt und konnte dabei ein paar Schellfische
fangen. Wichtig war aber dabei, daß das Schleppen mit dem Deep Six funzt.
Dazu werde ich im entsprechenden Thread noch was schreiben.
Dann bin ich mit Naturköder ins Tiefe. Leider waren die Windverhältnisse
so schlecht daß an ein Angeln über 150m nicht zu denken war. Dazu kam das die Drift immer anlandig verlief und somit der Köder sich bergauf kam vernünftig führen ließ. Ergebnis demzufolge nochmals ein Leng zwischen 3 und 4 Kilo.
Mein Bruder und Torsten brachten Schellfisch und Köhler in kleinen Größen,
mehrere Flundern und einen 6 kg Lump mit.
Am Sonnabend und Sonntag waren wir dann zu dritt auf dem Instefjord und haben etwas Kleinkram bei strammer Puste gefangen.
Das geplante Wrackangeln fiel wegen dem Wind auch aus.
Bei 100m Tiefe habe ich mit 300er Pilker noch zwei gute Schellfische von
3,5 kg überlisten können. Und dann war's das auch schon.
Fazit: Das Wetter war Brutal, Fisch war da, dachte aber nicht im geringsten
daran zu beißen. Ich denke das Wasser war zu kalt.
Jeder von uns hat ca. 15kg Filets und überlegt ob er sich sowas nochnal
antut |kopfkrat oder doch lieber alle nächsten Norgetripps auf wärmere
Jahreszeiten verlegt.
So, nun habe ich Euch genug gelangweilt.
Gruß Hartmut
Am 11.03.,18.00 Uhr gings mit der Fjordline ab Hanstholm gen Bergen.
Wegen der kräftigen Puste von vorn trafen wir dort, mein Bruder, mein Neffe
und ich, mit 1,5 Stunden Verspätung ein. Dann nochmal 1,5 Stunden Fahrt
und wir waren am Ziel.
Eine Stunde später legten wir auch schon mit unserem kleinen Boot ab und
steuerten voller Erwartung den ersten Hot Spot im Ikkjefjorden an. Eine steil
abfallende Felswand bis auf 30m Tiefe ein kleines Plateau und dann runter
auf 50 - 60 m. Das Echolot spielte verrückt, Fisch vom Grund bis ins Mittel-
wasser, kleine und große Symbole.
Also runter mit den Ködern. Mein Neffe mit Gufi, mein Bruder mit 11g silbernen
Pilker und ich mit 80g rot,grün,schwarzen und zum "S" gebogenen Pilker.
Erst auf Grund, nichts, dann schnell durchs Mittelwasser,nichts. #d
Nach mehreren Driften ohne Erfolg begann das Köderwechseln. Jetzt kam zum
ersten mal der 130g Seawaver zum Einsatz. Pustekuchen, auch er konnte
die Fischen nicht zum beißen reizen.
Nach anderthalb Stunden und nachdem jeder sein Ködersortiment getauft hatte gaben wir dort auf. Außer drei gehakten Minidorschen und einen auch
gehakten kleinen Wittling blieben wir hier Schneider.
Wir haben diese Stelle in der Woche noch mehrmals zu verschiedenen Zeiten
beangelt und gingen dort immer leer aus. #c
Jetzt ging es zur Brücke welche den Ikkjefjorden, an seiner Mündung in den Sognefjorden, überspannt. Dierekt unter der Brücke ist es nur 10m Tief. Rechts und links gehts dann ab ins Tiefe. Je nachdem ob ablaufendes oder auflaufendes Wasser herschen auf einer Seite der Brücke immer gute Strömungsverhältnisse.
Hier erwiesen sich die Gifi's von Torsten als Top. Er konnte einen Pollack von
4kg, drei 3kg Dorsche und ein paar kleine Schellfische verhaften.
Dagegen hatten mein Bruder und ich je einen 3kg Dorsch. Er auf kleinem Pilker
und ich auf Seawaver.
Das ganze dauerte 2 Driften, ca. 20 Min. und dann war Ruhe. Nichts mehr
auf der Innenseite und auch nichts Außen.
Das war dann auch schon der erste Angeltag.
Unser zweiter Angeltag brachte an Fisch nicht mehr als der erste. Nur daß wir
7 Stunden anstatt tags zuvor nur 4 Stunden auf dem Wasser verbrachten.
Alles bei 0 bis 2°C und ständigem mal stärker mal schwächer blasenden, kalten Wind.
Wir sind noch einige erfolgversprechende Stellen im Ikkjefjord angefahren, fingen dort aber nur Minis welche wir, soweit möglich, zurücksetzten. Dies
war auch Anlaß unser Angeln an diesem und den nachfolgenden Tagen auf
den Bereich der Brücke zu konzentrieren.
Laut unserem Vermieter ist der Bereich der Brücke ein Hot Spot für Köhler
und Polack. Aber entweder sind wir zu blöde oder oder wir müssen die örtlichen Trolle irgendwie verärgert haben.
In der ganzen Woche haben wir dort nur einen Köhler ( 1kg) und drei Pollack
verhaftet. Und das nähmlich an diesem Tag denn am Montag hat auch das
Angeln dort nichts nenneswertes mehr gebracht.
So ging auch unser zweiter Angeltag mit wenig Filetierarbeit zu ende.
Montag früh, unser dritter Angeltag und Norge hat über Nacht noch einen
drauf gelegt. Alles weiss, wir waren in eine 20 cm Schneedecke gehüllt. Und
es schneite weiter bis gegen 11.00 Uhr Mittags wo wir dann auch erst raus
fuhren nachdem wir den Schnee aus dem Boot geschippt hatten.
An der Brücke ging bis auf ein paar kleine Schellfische nichts mehr. Wir nutzten eine kleine Windpause und fuhren auf den Sogne raus. Rechts um die Ecke ging nichts, links um die Ecke gabs Schellfisch im Kiloformat und ich konnte einen 3kg Leng erwischen. Dann kam der Wind zurück und wir mußten
in den ereich der Brücke zurück.
Auf der Außenseite der Brücke überschlug sich mein Echolot. Alles voll großer
Symbole im Mittelwasser (30-60m). Möchte wetten es waren Köhler aber bekommen haben wir keinen. Wir haben alles durchgezogen was unsere Kisten
als Köder hatten, senkrecht und schräg, schnell und langsam, es war zum
verzweifeln und Frust machte sich breit.
Dieser Frust erreichte am Dienstag seinen Höhepunkt. Als wir ablegten bei 0,5°C hatten wir leichten Nieselregen und mäßig blasenden Wind.
Egal wo wir unsere Köder badeten, sie blieben leer. Der Wind wurde böhiger und der Regen nahm zu. Nach 5 Stunden ohne Fisch, durchgefroren und teilweise durchnässt brachen wir ab. Unsere Stimmung lag an Boden.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir und getrennt. Mein Bruder und Torsten fuhren nach Instefjorden. Dort hatten wir ein zweites Boot und sie versuchten dort ihr Glück.
Ich blieb auf den Ikkjefjord und experimentierte ein bischen.
Ich habe da ein paar mal geschleppt und konnte dabei ein paar Schellfische
fangen. Wichtig war aber dabei, daß das Schleppen mit dem Deep Six funzt.
Dazu werde ich im entsprechenden Thread noch was schreiben.
Dann bin ich mit Naturköder ins Tiefe. Leider waren die Windverhältnisse
so schlecht daß an ein Angeln über 150m nicht zu denken war. Dazu kam das die Drift immer anlandig verlief und somit der Köder sich bergauf kam vernünftig führen ließ. Ergebnis demzufolge nochmals ein Leng zwischen 3 und 4 Kilo.
Mein Bruder und Torsten brachten Schellfisch und Köhler in kleinen Größen,
mehrere Flundern und einen 6 kg Lump mit.
Am Sonnabend und Sonntag waren wir dann zu dritt auf dem Instefjord und haben etwas Kleinkram bei strammer Puste gefangen.
Das geplante Wrackangeln fiel wegen dem Wind auch aus.
Bei 100m Tiefe habe ich mit 300er Pilker noch zwei gute Schellfische von
3,5 kg überlisten können. Und dann war's das auch schon.
Fazit: Das Wetter war Brutal, Fisch war da, dachte aber nicht im geringsten
daran zu beißen. Ich denke das Wasser war zu kalt.
Jeder von uns hat ca. 15kg Filets und überlegt ob er sich sowas nochnal
antut |kopfkrat oder doch lieber alle nächsten Norgetripps auf wärmere
Jahreszeiten verlegt.
So, nun habe ich Euch genug gelangweilt.
Gruß Hartmut