Seekrank - was ist zu nun ?

U

uer

Guest
Hi Boardies des wilden Wassers #h

Nun ist es mal wieder soweit, die Zeit des ruhigen Wetters ist vorbei und der Herbst/Winter hat uns eingeholt.
Damit verbunden sind auch mal der eine oder andere Hebststurm, der uns gerade beim Boots/Kutterangeln zu schaffen machen kann,
in Form der unbeliebten Seekrankheit :v

Da ich beruflich öfters mal mit dieser Krankheit ;) zu tun habe, würd ich gerne mal von euch wissen,

1. wie geht ihr mit dieser Krankheit um,|kopfkrat
2. kann man sie vermeiden, |kopfkrat
3. wie kann man vorbeugen das man sie nicht bekommt|kopfkrat und
4. was kann man tun wenn es einem erwischt hat,|kopfkrat

Eigenartig ist, man wird eigentlich nicht immer Seekrank, zu mindestens habe ich es so festgestellt. Jemand der heute ge:v hat, der kann am anderen WE Wind u. Wellen ab.
Kann es sein, das die Seekrankheit auch was mit der Wellenform und der damit verbundenen Schaukelbewegung des Bootes zu tun hat|kopfkrat

Schreibt mir doch mal eurer Erfahrungen - #h :s
 

msdstefan

Member
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Ich nehm immer ne Vomex. Die gibts als Kapseln und Tabletten. Die Kapselön sind stärker. Zusätzlich habe ich Akkupressurbänder aus Australien. Die wickelt man sich 2 fingerbereit vom Handgelenk um die Arme. Beides zusammen hilft bei fast allen Wellen. Außerdem sollte man an der frischen Luft sein, auf den Horizont sehen oder sich ablenken. Lesen ist allerdings tödlich.Bestimmte Stellen am Boot schaukeln weniger, vor allem hinten in der Mitte.
 

Thomas9904

Well-Known Member
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Wer zur Seekrankheit neigt (psychisch oder physisch) sollte auf jeden Fall keinen Alkohol trinken, ausgeschlafen sein, etwas im Magen haben ohne "überfressen" zu sein.

So schwer es sein mag, man sollte sich bei Anfälligkeit nicht vorher verrückt machen, wer Angst hat ist schon so gut wie seekrank (sind dann meist die psychischen Fälle).

Aufenthalt eher an der Luft als in der Kajüte oder im Salon ist genauso sinnvoll wie nicht oder möglichst wenig rauchen für Raucher.

Wer eh seekrank wird, sollte sich entsprechende Tabletten verschreiben lassen oder kaufen (muss man ausprobieren, die Leute sprechen sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Präparate an, so dass ma nda auch keinen allgemeinen Tipp geben kann). Auf jeden Fall die Tabletten rechtzeitig, also im Normalfall mindestens eine halbe Stunde vor Fahrtbeginn, einnehmen.

Wer sich beschäftigt (sei es auch nur mit Montagen knüpfen oder sowas) hat auch meist bessere Karten als diejenigen die ergeben warten bis sie kotzen müssen.
 

dorschjäger007

New Member
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Ich denke dass Seekrankheit oftmals eine Folge ist von vorabendlichem Alkoholkonsum. Dieses konnte ich diverse Male in Norge und auch hier beobachten: Abends tüchtig zu gelangt und dann auf See die Fische gefüttert:v #d #d .
In meinen jüngeren Jahren ist mir das auch einmal passiert ;) .

Heute weiß ich das man mit allem Maß halten sollte, morgens nicht zuviel und zu schwer essen und man hat einen schönen Angeltag.

Gruß
Dorschjäger
 

petipet

Active Member
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Es gibt viele Theorien, wie die Seekrankheit ensteht. Z.B. Mittelohr-Gleichgewichtssinn. Dem einen helfen vielleicht Tabletten, dem anderen ein Schnaps. Manchem hilft garnix.
Tötlich ist auf jeden Fall - für Menschen die dafür anfällig sind - ein nüchterner Magen. Aber das haben meine Vorposter ja schon angesprochen.

Gruß...Peter
 
G

Gast 1

Guest
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Den Vorrednern kann ich nur zustimmen,

trotzdem ist es oft auch "nur" ein psychisches Problem.

Da hilft fast immer, ruhig ansprechen, erklären, das die Wellen nur auf der Oberfläche einer völlig planen Wasserfläche sind, daß die nur 50 cm oder so hoch sind.
Das es Gewöhnungsprobleme mit dem Gleichgewichtsorgan sind.
Oft der Rat, sich wärmer anzuziehen und weit zu schauen.
Bei Landsicht immer das Land anschauen, das bewegt sich nicht.

Wenn das alles nicht klappt, nach dem ersten "Kübeln" unbedingt was zu essen geben, am besten trockenes Schwarzbrot.
Dann schmeckts beim nächsten "Kübeln" besser.:m
 
D

DanyS73

Guest
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

petipet schrieb:
... Dem einen helfen vielleicht Tabletten ...
Ich gebe aus eigener Erfahrung folgendes zu Beachten! Bei Tabletten immer Die Verpackungsinhalte durchlesen! Eine Schlucktablette schmeckt zerkaut besonders :v-Fördernd!!!


Wie schon gesagt, spreche ich da aus eigener Erfahrung!

Sollte es jemandem an Board dann richtig schlecht gehen, bringt auch eine lange Gebetsphase (kann teilweise bis zu 4 Stunden dauern) überhaupt nichts! Dann lieber in die See essen! Das braucht keinem Peinlich sein, da es jedem passieren könnte!

Wichtig ist nur, das man eine Bootstour nicht mit leerem Magen beginnt. eine Stunde vorher sollte man vernünftig gegessen haben jedoch ohne Früchte oder übermäßigen Fettgehalt. Ein vernünftiges Brotfrühstück ist, so denke ich, das richtige!

Nur nicht nüchten oder überfressen an Board!
 

M.P.

Member
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Wie die Vorredner schon gesagt haben:
- Was essen,
- Punkt am Horizont suchen und nicht auf die Wellen starren
- bei starkem Seegang einen Platz auf dem Schiff suchen, wo man nicht so umher geworfen wird (toter Punkt)

Für die Leute bei denen Nichts hilft:
- zum Arzt gehen und sich ein Pflaster gegen Seekrankheit verschreiben lassen
- Pflaster wird am Abend vor der Fahrt hinter das Ohr geklebt

Die Packung enthält fünf Stück und kostet 26.00 Euro- kann nur vom Arzt verschrieben werden.
Vier Mann aus unserer Truppe haben seitdem keine Probleme mehr.

Gruß Mike
 

symphy

Renntier Trainer......
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Dem Pflaster stimme ich bei ,habe sie selber schon hinterm Ohr gehabt ,auffm Riff in DK ,hat geholfen ,das zur Vorbeuge ..............:)


.........wenns einen erwischt das Leid ertragen ,die Rehling oder das klo mieten wenns Übel wird,und sonst viel frische Luft :)

Schlafen vieleicht auch noch ........:)
 

HD4ever

baltic trolling crew HH
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

hab ich ja zum Glück überhaupt keine Probleme mit .... ;-)
 
D

dorschiie

Guest
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

ich hab da auch keine probleme wie hd4ever,geschrieben hat.
es gibt leute die fast am sterben sind auf see und das ave maria rückwärts beten und bei der zweiten ausfahrt ohrenstöpsel oder watte in den ohren hatten bekamen keinen ko....reiz mehr.
also meiner meinung nach ist es der gleichgewichtssinn.
aber ich bin kein arzt.
hier sind doch welche bei die die ursache erklären können .
 

Sailfisch

(Little) Big Gamer
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

dorschjäger007 schrieb:
Ich denke dass Seekrankheit oftmals eine Folge ist von vorabendlichem Alkoholkonsum. Dieses konnte ich diverse Male in Norge und auch hier beobachten: Abends tüchtig zu gelangt und dann auf See die Fische gefüttert:v #d #d .
In meinen jüngeren Jahren ist mir das auch einmal passiert ;) .

Heute weiß ich das man mit allem Maß halten sollte, morgens nicht zuviel und zu schwer essen und man hat einen schönen Angeltag.

Gruß
Dorschjäger
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Grundsätzlich macht mir die See auch nichts aus. Als wir aber einen Abend bis um 2 Uhr Bierchen gezischt haben und meine Kollegen dann noch so geschnarcht haben, daß man nicht schlafen konnte, da hat es mich auch erwischt.

Daher halte ich mich mittlerweile auch am Abend vor der Ausfahrt zurück!
 
G

Gast 1

Guest
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Bei richtiger "Behandlung und Erklärung" halte ich von den Medikamenten nichts.

Die machen nur "schei ... egal".

Ich finde es wichtiger, den Leuten (hier Angler) zu erklären, das es deutlich weniger Bewegung ist, wie auf dem "Jahrmarkt".

Nur hier dauert das Ganze einige Stunden.

Ich kenne mittlerweile Viele, die, seit sich nicht mehr mit der Angst an Bord gehen, seekrank zu werden, auch nicht mehr seekrank werden.

Bei jedem Mal wird es besser.#6#6#6#6#6#6#6#6#6
 
D

dorschiie

Guest
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

also ist das deiner meinung nach nur einbildung?
das würde auch die stöpsel oder sonstiges erklären.
aber damit ist das mediz.nicht erklärt.
oder?
 

Uwe_H

Longhorn
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

Medizinisch sieht das wohl so aus, dass unser Gleichgewichtsorgan nicht in der Lage ist die schaukelnde Bewegung in mehreren Ebenen, wie es eben bei einem Schiff in den Wellen vorkommt, auszugleichen.
Ärzte können eigentlich auch nicht helfen. Mein Bruder hat mal einen Segeltörn auf der Alex von Humboldt (Becks-Schiff) durch die Biskaya mitgemacht (im März von Lissabon nach Brest, ohne Landgang, der wurde wegen schwerer See gestrichen), das waren 12 Tage schwerste See am Stück. Es waren auch einige Ärzte an Bord, die haben genauso ihr Brecherchen gemacht wie die anderen Mitglieder der Crew auch. Es konnte keiner helfen. Weder Pflaster noch Tabletten noch sonstwas.
Es gibt halt Leute, die stecken so etwas leicht weg, andere haben das Gefühl, das letzte Stündlein hat begonnen (da gehöre ich dazu...)
Tabletten helfen eigentlich nicht wirklich, die normalen gegen Reisekrankheit sind wohl mehr oder minder Placebos, die richtig guten haben Nebenwirkungen ohne Ende. Mir hat der Hausarzt auch mal Vomex retard verschrieben, das ist ein hammerhartes Zeugs, da ich an der meniärschen Krankheit (im Prinzip Seekrankheit, eben Schwindelanfälle bei Schaukelbewegungen) leide. Eine Achterbahnfahrt wurde mir mal zum Verhängnis und ich war danach drei Tage lang krank. Wenn ich eine Vomex geschluckt habe stand ich senkrecht, für ungefähr 6 Stunden, sobald die Wirkung der Tablette nachgelassen hat kam der Schwindel und eine unglaubliche Müdigkeit, also die nächste Tablette rein und da ging es wieder. Gesund ist das aber bestimmt nicht. Auch stellt sich eine gewisse Gleichgültigkeit ein.
Allerdings sagen ja alle Seefahrer, dass sich der Körper nach einer gewissen Zeit an den Seegang gewöhnt hat und man dann nicht mehr so anfällig ist.
 
D

dorschiie

Guest
AW: Seekrank - was ist zu nun ?

also mich betrifft es ja gott sei dank nicht .
aber ich würde es gerne wissen da meine frau, die gut seele in der familie,und meine kumpel echt daran zu knabbern haben.
die erklärung von @uwe h war ja nicht schlecht aber reicht mir nicht weil er auch nur aus seiner warte berichtet.
 
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