Schwere Montagen

KarpfenSpinner

New Member
Hallo Karpfenangler,
wie man weiß ist der Schiffsverkehr in den Kanälen mit einer der größten Probleme beim angeln. Die Montagen werden durch den Sog der vorbeifahrenden Schiffe verzogen und die Montagen verheddert sich etc.. Um dem entgegen zu wirken habe ich meine normalen Safety Clip Montagen die ich mit 120 -160 Gramm gefischt habe gegen 240 Gramm Inlinemontagen ausgetauscht um das verziehen und verheddern auf ein Minimium zu beschrenken. Nicht das mir schonmal ein Fisch ausgeschlitzt ist, aber gerade der erste gehakte Karpfen an meiner mit den schweren Bleien ausgestatteten Montage schlitzt mir aus. Einige meiner Angelkollegen vermuten (behaupten, wissen?) das es an den schweren Bleien liegen kann und sich der Karpfen das zum Vorteil nimmt und sich mit so einem Blei den Haken beim Kopfschlagen besser entledigen kann;+. Meine Frage an die unter Euch die auch mit Bleien über 200 Gramm fischen gerade auch auf langer Distanz, drillt ihr Eure Fische mit dem schweren Blei aus oder sorgt Ihr im Vorfeld schon dafür das das Blei sich im Drill löst (was mit einer Inlinemontage ja wohl nicht funktioniert?)und somit der Fisch ohne Blei ausgedrillt wird? Nicht zu vergessen senken auch noch viele mit auf der Schnur verbleibenden Absenkbleien ab!
Bin auf Eure Erfahrungen gespannt!

Bis bald
Markus
 

Naturliebhaber

Well-Known Member
AW: Schwere Montagen

Meine Frage an die unter Euch die auch mit Bleien über 200 Gramm fischen gerade auch auf langer Distanz, drillt ihr Eure Fische mit dem schweren Blei aus oder sorgt Ihr im Vorfeld schon dafür das das Blei sich im Drill löst (was mit einer Inlinemontage ja wohl nicht funktioniert?)und somit der Fisch ohne Blei ausgedrillt wird?
Du bist nicht der Erste, der diesen Einfall hat, aber bei etwas Verstand im Hirn sollte man wissen, dass es keine gute Idee ist, unsere Gewässer mit Blei vollzumüllen.

Meine Herrn. |uhoh:
 

Stefff

WasserFuzzi
AW: Schwere Montagen

Du bist nicht der Erste, der diesen Einfall hat, aber bei etwas Verstand im Hirn sollte man wissen, dass es keine gute Idee ist, unsere Gewässer mit Blei vollzumüllen.

Meine Herrn. |uhoh:
Bin zwar kein Freund davon, aber viele fischen mit Safety Clip und stellen diesen so ein, daß beim Biss oder nach kurzem Drill das Blei abgeht(bei den schweren Modellen)!
Ob beschichtete Bleie bedenklich sind weiss ich nicht!
Mir auch Egal, fische nicht mit so schweren Bleien(max. 100g) und die sollen nach erfolgreichem Drill auch noch an der Montage sein!

Umweltbelastung sollten wir jetz nicht unbedingt Disskutieren da dies wieder ins Uferlose führt!!!
Zumindest nicht in diesem Thema.

Als Lösungsvorschlag und somit zum Thema:
Würde Clip`s fischen und als Gewicht kein Blei sondern einen Stein in ausreichender Größe verwenden.
Clip sehr leicht einstellen oder den Stein mit "Reißleine" befestigen. Somit löst sich dieser leicht und du kannst frei Drillen!

Grüße, Stefff!
 

Naturliebhaber

Well-Known Member
AW: Schwere Montagen

Umweltbelastung sollten wir jetz nicht unbedingt Disskutieren da dies wieder ins Uferlose führt!!!
Zumindest nicht in diesem Thema.
Und dann schimpfen diese Experten darüber, wenn Angler aus Naturschutzgebieten etc. ausgesperrt werden.

Der Thread-Ersteller spricht von 200g-Bleien. Fünf mal fischen mit dieser Montage bedeutet 1 kg Blei in das Gewässer einzubringen. Jetzt überlegt mal, was es heißt, wenn das eine Gruppe "Naturfreunde" über 5 Jahre praktiziert.
 

Ossipeter

Active Member
AW: Schwere Montagen

Nehmt Backsteine und gut ist. Die schleifen sich mit der Strömung zu keinen Kieseln ab und Sand ab.
 

Stefff

WasserFuzzi
AW: Schwere Montagen

Der Thread-Ersteller spricht von 200g-Bleien.
Und genau deshalb hab ich eine alternative genannt!

Ich sagte doch, daß ich mich mit dieser vorgehensweise nicht identifizieren kann.

Was der TE letztendlich tut oder lässt, wirst weder Du noch Ich kontrollieren können!

Ich baue zum Teil auch meine "Karpfenbleie" aus Steinen und die Backleads sowieso, da diese eh meist während des Drills verloren gehen.

Jeder meint er machts richtig und doch liegen wir alle mal daneben!

That`s Live!
 

K.ID87

...leicht subtil
AW: Schwere Montagen

...das es an den schweren Bleien liegen kann und sich der Karpfen das zum Vorteil nimmt und sich mit so einem Blei den Haken beim Kopfschlagen besser entledigen kann;+. Meine Frage an die unter Euch die auch mit Bleien über 200 Gramm fischen gerade auch auf langer Distanz, drillt ihr Eure Fische mit dem schweren Blei aus oder sorgt Ihr im Vorfeld schon dafür das das Blei sich im Drill löst (was mit einer Inlinemontage ja wohl nicht funktioniert?)
Markus
Hi,

warum sollte das Lösen eines Inline-Bleies nicht möglich sein?

Stichwort: Semi-fixed

Klar, man wird das Blei nicht ganz los (bin ich auch kein Freund von, Anmerkung am Rande)... Allerdings läuft das Inline-Blei nach erfolgreichem Anbiss sowie Haken des Fisches ja frei auf der Hauptschnur, wodurch das Kontergewicht, welches der Karpfen zum Aushebeln des Hakens nutzen kann, minimiert werden sollte.

Vielleicht ist das ja auch ein möglicher Lösungsansatz.

...so long, greetz!
 

Stefff

WasserFuzzi
AW: Schwere Montagen

Hi,

warum sollte das Lösen eines Inline-Bleies nicht möglich sein?

Stichwort: Semi-fixed

Klar, man wird das Blei nicht ganz los (bin ich auch kein Freund von, Anmerkung am Rande)... Allerdings läuft das Inline-Blei nach erfolgreichem Anbiss sowie Haken des Fisches ja frei auf der Hauptschnur, wodurch das Kontergewicht, welches der Karpfen zum Aushebeln des Hakens nutzen kann, minimiert werden sollte.

Vielleicht ist das ja auch ein möglicher Lösungsansatz.

...so long, greetz!
Jop,
die Semi Fixed Montagen benutze ich mittlerweile auch ausschließlich! Bin überzeugt von denen.
Bleiverlust auf 5% minimiert, da nur Verlust bei Bruch!
Nach dem Biss hat man sozusagen ne Durchlaufmontage.

Absolut richtig was du schreibst!

Grüße
 

cyberpeter

Active Member
AW: Schwere Montagen

Hallo,

ich sehe es auch so dass semifixed Montagen, so sie richtig montiert sind, dazu führen das der Karpfen den Haken mit hohem Bleigewicht nicht mehr so leicht "aushebeln" kann bzw. es dabei zum "ausschlitzen" kommt. Dazu hat man auch noch die Möglichkeit, Bisse von kleineren Fischen wie z.B. Brassen zu erkennen die man sonst bei einer 200g Festbleimontage wohl nicht erkennen würde.

Das Problem ist aber, dass das Blei dabei auf der Hauptschnur Richtung "Angler" und damit bei einem "erschlaffen" der Schnur im Drill z.B. wenn der Karpfen die Richtung ändert zum Gewässerboden "absinkt" was bei 200g sehr schnell geht. Dadurch ist die Chance recht hoch, wenn man keinen "sauberen" Gewässerboden hat sondern versunkene Bäume, Krautfelder usw. am Gewässerboden hat einen Hänger mit Abriss zu provozieren.

In solchen Fällen ist es besser, das Gewicht gleich am Drillanfang zu verlieren! Da ich Bleie ehrlich gesagt auch nur sehr ungern noch dazu massenweise in einem Gewässer versenken würde sollte man sich hier Alternativen zum Blei überlegen. Am besten Steine, die man dann z.B. mit einem Fahrradschlauch oder verrotbarer Schnur am Leadclip befestigt wobei die Gewässerbelastung hier gleich Null ist. Leider funktioniert das jedoch nur, wenn man nicht bzw. nur ein paar Meter werfen muß. Bei weiteren Würfen hat sowas zumindest bei mir noch nie wirklich zuverlässig funktioniert. In einem solchen Fall sollte man sich überlegen, evtl. Wirbel an Steine zu montieren was m.M. immer noch besser ist als Blei, ob nun ummantelt oder nicht, massenweise zu versenken.


Gruß Peter
 
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