schwere köder mit baitcaster

Hi leute,
Könnte mur einer von euch vllt. verraten ob das werfen mit der baitcaster einfacher ist wenn man mit schweren ködern angelt.?
Danke im vorraus
 

Andal

Teilzeitketzer
In stillem Gedenken
AW: schwere köder mit baitcaster

Ja. Das ist so.
 
AW: schwere köder mit baitcaster

Danke schonmal für die schnelle Antwort. Und wie schwer muss der köder mindestens sein damit es mir leichter fällt bzw wie leicht das es schon wieder schwer wird?
 

Marco2711

Member
AW: schwere köder mit baitcaster

Das kommt natürlich erstmal auch auf deine Angel an. Mit meiner Baitcaster Kombination kann ich Köder von 10 Gramm und aufwärts schon ziemlich weit rauswerfen. Falls du aber eine Rute mit hohem Wurfgewicht und hast sieht das vermutlich wieder anders aus. Dazu kommt noch Qualität der Rolle, Schnur etc..

Aber prinzipiell zieht ein schwerer Köder die Schnur einfacher von der Spule und macht dir das werfen leichter. Vielleicht hast du noch ein paar Infos für uns?

LG
 
AW: schwere köder mit baitcaster

Ich hole mir die abu orra sx und eine jerkrute von foxrage 30-60g.
und könntet ihr mir evt. erklären warum man beim baitcastern mit schweren koedern nicht so schnell backlashes bekommt? hab das irgendwo gelesen aber nicht richtig verstanden.
 

Marco2711

Member
AW: schwere köder mit baitcaster

Bei den Baitcast-Rollen ist es (wie du ja vermutlich weißt) anders als bei Stationärrollen. Bei der Statio wird die Schnur einfach nach oben über die Spule abgezogen ohne dass sie sich dafür drehen muss - von daher also relativ leichtgängig. Bei Baitcastern ist es allerdings so, dass die Spule sich in Bewegung setzen muss damit Schnur freigegeben wird. Je leichter der Köder, desto weniger Gewicht welches an der Schnur zieht. Das macht sich auch deutlich beim Preis bemerkbar, denn Baitcast-Rollen die auch von kleinen Gewichten ausreichend in Bewegung gesetzt werden sind entsprechend teuer (viele motzen sie auch mit teuren Kugellagern auf die sie noch leichtläufiger machen).

Nochmal zu den Backlashes: Ein schwerer Köder der weiter fliegt ist meiner Meinung nach leichter zu kontrollieren. Die Flugphase ist länger und man hat entsprechend mehr Zeit zu reagieren. Zusätzlich hat man ihn meist auch besser im Sichtfeld und kann daher den Zeitpunkt zum bremsen besser einschätzen (zumindest war das bei mir anfangs öfter mal so dass ich den Köder aus den Augen verloren hab wenn im Hintergrund Bäume etc stehen). Schwere Köder machen es also leichter für die Physik und für den Nutzer
 

antonio

Active Member
AW: schwere köder mit baitcaster

ursache dafür ist eigentlich ganz einfach.
beim wurf wird die spule erst mal beschleunigt.
ein leichter köder zieht dann aber eben nicht so schnell schnur hinterher wie ein schwerer.
also ist die gefahr des spulenüberschlags am anfang des wurfes bei leichten ködern wesentlich größer.
daraus ergibt sich dann, daß es eben mit schwereren ködern erst mal leichter ist zu werfen.
man sollte aber eben nicht nur die einzelkomponenten betrachten, sondern das ganze system rute-rolle-schnur-ködergewicht.

antonio
 

Breamhunter

Hochleistungsspinner
AW: schwere köder mit baitcaster

Bei Gegen- oder Seitenwind kann der Köder auch mal in der Luft stehenbleiben oder zur Seite gedrückt werden und die Rolle dreht munter weiter.
Das Verhältnis von der Ködergröße zum Gewicht ist auch wichtig. So läßt sich ein 10 gramm Birnenblei besser werfen als ein 70 mm Wobbler mit 10 gramm.
 
AW: schwere köder mit baitcaster

Ok danke für die antworten
leute :)
 
AW: schwere köder mit baitcaster

Achso ich habe noch mal 3 kleine Fragen!
1.wie habt ihr eure bremsen eingestellt?
2.wie weit könnt ihr werfen? (Mit bc) ca. 50g koeder
3. Wie lange habt ihr gebraucht bis ihr perfekt werfen konntet?
 

Rantanplan_420

Friedlicher Fischer
AW: schwere köder mit baitcaster

Ich bin auch recht neu beim Baitcasten, also meine Rolle stelle ich erstmal immer so ein, das der Köder sich von alleine langsam richtung Wasseroberfläche bewegt (Spulenbremse) die Magnetbremse stelle ich immer erstmal so ein, das der Köder und die Spule bei in Kontakt kommen mit der Wasseroberfläche stehen bleiben. Mit der Zeit stelle ich dann erst die SPulenbremse und dann die Magnetbremse etwas weicher. Ich habe grade am Anfang des ANgeltages immer das Problem auf Anhieb die richtige Wurftechnik zu nutzen. Ich peitsche viel zu oft, was häufig zu Perücken führt. Die sind ja bei BC-Rollen zum Glück in 99% der Fälle relativ schnell zu lösen. Jeh länger der Angeltag desto besser wird meine Wurftechnik :D abends hab ich die Bremsen teilweise fast komplett geöffnet und dann sind trotz meiner billigen abu black max ganz beachtliche Wurfweiten drin.
 
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