Diclofenac wird zum Problem für Fische.
Rückstände des Schmerzmittel-Wirkstoffs Diclofenac gelangen über Abwasser in Flüsse und können Fische dauerhaft schädigen (Beispielbild @pixabay)
Der Wirkstoff Diclofenac – bekannt aus Schmerzmitteln wie Voltaren – gelangt in großen Mengen über das Abwasser in Flüsse und Seen. Der Grund: Der menschliche Körper baut Diclofenac kaum ab, sodass Rückstände beim Duschen, Händewaschen oder über die Toilette in Kläranlagen und schließlich in die Gewässer gelangen.
Messungen zeigen teils deutlich erhöhte Konzentrationen. Besonders in stark besiedelten Regionen sind Flüsse dauerhaft belastet. Ein Beispiel ist die Aare in der Schweiz, wo jährlich erhebliche Mengen des Wirkstoffs nachgewiesen werden und Grenzwerte regelmäßig überschritten sind.
Für Fische und andere Wasserlebewesen kann das gravierende Folgen haben: Schon in niedrigen Konzentrationen kann Diclofenac Schäden an Kiemen, Leber und Nieren verursachen. Experten gehen davon aus, dass viele Fische einer dauerhaften Belastung ausgesetzt sind. Ein zentrales Problem: Die meisten Kläranlagen sind technisch nicht in der Lage, solche Mikroverunreinigungen ausreichend zu entfernen. Zwar gibt es moderne Verfahren wie Ozonbehandlung, doch diese sind bislang nur begrenzt im Einsatz.
Quelle: https://www.srf.ch/news/schweiz/voltaren-in-fluessen-schmerzsalbe-schadet-fischen-und-gewaessern
Rückstände des Schmerzmittel-Wirkstoffs Diclofenac gelangen über Abwasser in Flüsse und können Fische dauerhaft schädigen (Beispielbild @pixabay)
Der Wirkstoff Diclofenac – bekannt aus Schmerzmitteln wie Voltaren – gelangt in großen Mengen über das Abwasser in Flüsse und Seen. Der Grund: Der menschliche Körper baut Diclofenac kaum ab, sodass Rückstände beim Duschen, Händewaschen oder über die Toilette in Kläranlagen und schließlich in die Gewässer gelangen.
Messungen zeigen teils deutlich erhöhte Konzentrationen. Besonders in stark besiedelten Regionen sind Flüsse dauerhaft belastet. Ein Beispiel ist die Aare in der Schweiz, wo jährlich erhebliche Mengen des Wirkstoffs nachgewiesen werden und Grenzwerte regelmäßig überschritten sind.
Für Fische und andere Wasserlebewesen kann das gravierende Folgen haben: Schon in niedrigen Konzentrationen kann Diclofenac Schäden an Kiemen, Leber und Nieren verursachen. Experten gehen davon aus, dass viele Fische einer dauerhaften Belastung ausgesetzt sind. Ein zentrales Problem: Die meisten Kläranlagen sind technisch nicht in der Lage, solche Mikroverunreinigungen ausreichend zu entfernen. Zwar gibt es moderne Verfahren wie Ozonbehandlung, doch diese sind bislang nur begrenzt im Einsatz.
Quelle: https://www.srf.ch/news/schweiz/voltaren-in-fluessen-schmerzsalbe-schadet-fischen-und-gewaessern

