Rute und Rolle. Passt das?

bluna

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Moin Moin.

Ich war noch nie in Norwegen angeln, fahre aber im April 2011 hin.
Da ich keine Ausrüstung habe, brauche ich was. Wir angeln vor Stavanger und ich habe mir folgendes ausgesucht:

Rolle: Shimano TLD 2 Speed 2

Rute: Daiwa SEALINE-Z INTERLINE BOAT

Passt das?


Gruß bluna
 
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IngoS

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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Da hast Du ja für´s erste Mal recht tief in die Tasche gegriffen, aber das passt schon recht gut zusammen. Somit bist Du für´s schwere Pilken und Naturköderangeln gut ausgestattet. Du solltest aber auf jeden Fall noch leichtes Gerät einpacken.
 

Saltstraumer

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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Hallo Bluna, soviel Geld würde ich fürs erste Mal nicht ausgeben.

Es gibt genug preiswertes was den Anforderungen zum Anfang genügt.

Ich habe im letzten Urlaub mit einer MultiRolle von Penn für 35 Euro

geangelt.War völig ausreichend für erste Erfahrungen.Die Boatsroute die ich hatte ist aber auch hochpreisig - habe die aber günstig für par Euro auf einer Lost and Found Auktion ersteigert. Rd. 200 Euronen hätte ich dafür auch nicht hinlegen wollen.

Ich hatte noch eine Spinrute , sowie eine lange Teleskoprute dabei - um auch mal von Land aus zu angen. Sowie eine größere und eine leichte Stationärrolle dabei.

Es bleibt ja nicht bei dem Preis für Rolle und Rute. Da läppert sich das was man sonst noch braucht auch gehörig zusammen.

Petri Heil

Willy
 
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bluna

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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Erst mal Dank für die schnellen Antworten.

Ich steh auf dem Standpunkt, wer billig kauft, kauft zwei Mal.

Wenn ich dann noch eine Empfehlung für leichtes Gerät bekomme, bin ich fast glücklich ;)

Ach ja, welche Schnur...oder ist das egal?

@Saltstraumer: mach Dich mal vom Geld frei
 
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Norge Fan

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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Ich geb dir einfach mal recht was das "wer billig kauft......."
betrifft.
Die Shimano TLD bzw. die Daiwa Rute (hab ich auch :m)sind schon ordentliches Material.

Zur leichten Variante,da wäre so ein ungefähres Limit ganz hilfreich..........gibt einfach zu viel auf dem Markt.

Vielleicht hast Du ja auch noch ne Ostsee-Ausrüstung,die könnte man natürlich auch benutzen.
 

WalKo

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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Wer billig kauft kauft zweimal.
Wer keine Erfahrung hat und nicht genau weiß was er will oder braucht, kauft aber auch oft zwei oder drei mal.
Spreche da aus eigener Erfahrung. Habe über 2000€ als Angelgerödel zu hause liegen.
Es gibt hier einige die finden die Kombo TLD und weiße Daiwa gut, ich weniger.
Aber es kommt immer darauf an was man genau mit der vorhat.
Der Grund ist ganz einfach.
Die Rute ist fürs Pilken von ca. 150-600 und Naturköderfischen bis ca. 700g gut.
Durch die Länge von 2.34m ist die im oberen Gewichtsbereich schon recht anstrengend und es gibt für den Zweck besser geeignete kürzere Ruten.
Deswegen ist der optimale Einsatzbereich der Rute in meinen Augen zwischen 200-500g.
Wenn ich jetzt die TLD 2-Gang anschaue.
Es ist eine Rolle von 1025g Eigengewicht, damit ziemlich schlecht zum Pilken geeignet.
Bleibt Naturköder bis für ca.800-1000g je nach körperlicher Konstitution.
Das stimmt mit der Rute nicht unbedingt überein und schränkt die Einsatzmöglichkeit der Kombo stark ein.
Jetzt nehme ich mal eine AVET JX 4.6
Die hat ein Eigengewicht von unter 600g. Ganze 450g weniger als die TLD 2-Gang.
Die 4.6, weil die einen vernünftigen Schnureinzug von ca. 75-85cm pro Kurbelumdrehung hat, je nach Befühlugsgrad mit der Schnur.
Damit kann ich vernünftig ab 200g Pilken und auch Gewichte von 600-700g bekomme ich auch noch vernünftig gehandhabt.
Damit kann die Rolle genau das was die Rute auch kann und deswegen passt die Rolle ziemlich perfekt zu dieser Rute.

Ich habe an der Rute eine 2-Gang AVET MXL, die ja noch eine Nummer kleiner als die JX ist.
Die sehe ich für die Rute als brauchbar aber nicht optimal an, weil mir die Übersetzung im Großen Gang zu hoch(Kraftaufwändig) und im kleinen Gang zu niedrig ist.
Aber für die 200-500g die ich mir der Rute nutze passt die und stabil genug für alles was in Norwegen rumschwimmt ist die trotz der kleinen Größe auch.
Die Schnurfassung von 700m 30lbs Power Pro ist auch absolut ausreichend.
Finde die passt Zu dieser Rute in etwa genau so gut wie eine 2-Gang TLD, wobei die TLD die schweren Fähigkeiten und meine MXL die leichrern Fähigkeiten der Rute nützt.
aber wirklich gut passen beide Rollen nicht.

Gruß
Waldemar
 
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Norge Fan

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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Hallo WalKo |wavey: ,

Du hast natürlich vollkommen recht das die TLD mit ca.1 Kilo Gewicht eine nicht gerade leichte Rolle ist.
Da gibt es mit Sicherheit Alternativen um nem Muskelkater vorzubeugen :).
Ich bin davon ausgegangen das der Trööt-Ersteller die o.g. Kombo schon gekauft hat und habe die Rolle und Rute als zuverlässiges Material kennen gelernt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 828

Guest
AW: Rute und Rolle. Passt das?

Mein Vater fischt genau diese Combo, nun könnt ihr mal raten wer sie ihm empfohlen hat und dann seinerzeit auf Einkaufstour gehen durfte. ;)
Es ist sicher so das die Rolle, TLD 2Speed aktuelles Modell, nicht die leichteste ist, macht in Zusammenhang mit der weisen Daiwa aber eine super Figur.
Er benutzt sie sowohl zum Naturköderfischen, bis ca. 600g, als auch zum Pilken ab 200g und ist mit dieser Combo sehr zufrieden.
Sicher gibt es auch andere, leichtere, Multis die man mit dieser Rute fischen kann. Die hier genannten Avet's sind da sicher bloß eine alternative, jedoch war das Angebot für die TLD seinerzeit unschlagbar.:)
 
AW: Rute und Rolle. Passt das?

Ich steh auf dem Standpunkt, wer billig kauft, kauft zwei Mal.

Wenn ich dann noch eine Empfehlung für leichtes Gerät bekomme, bin ich fast glücklich ;)

Ach ja, welche Schnur...oder ist das egal?

wer teuer kauft, fängt nicht unbedingt... ;)

Bei der Rute, Rolle, Schnur - Zusammenstellung scheiden sich die Geister enorm. Es folgt meine Meinung... |rolleyes

leichtes Gerät: wenn du weichere Spitzen bevorzugst, ist eine WFT Charisma Senso Pilk 2,70m 50-190g nicht schlecht (auch wenn sie als Schwabbelrute verschrien ist). Bekommst du mittlerweilen relativ günstig und für Fische mittlerer Größe ist die Rute einfach fantastisch und bietet ein geiles Drillgefühl.
Stehst du eher auf härtere Spitzenaktion könntest du dir zB die Nexave CX Spinning Game Type 270XH zulegen (-300g Wurfgewicht), oder eine ähnliche Shimano im höheren Preissegment. Falls du eine Ostsee-Ausrüstung besitzt, reicht die aber auch fürs erste allemal. Fürs leichte Gerät ist eine Stationärrolle von Vorteil. Ich selbst fische mit einer Penn Slammer 460. Ist bestimmt nicht die modernste und leichteste Rolle, aber preiswert, enorm widerstandsfähig und pflegeleicht.

Schnur: hier solltest du auf keinen Fall sparen, hier stimmt dein Motto garantiert! prinzipiell solltest du für deine Multi eine rundgeflochtene Schnur mit guter Abriebfestigkeit und hoher Tragkraft wählen. Mit einer Berkley Whiplash oder einer PowerPro liegst du meiner Meinung kaum falsch. Bei der schweren Kombi wähle eine Tragkraft um die 20-25kg, bei der leichten um die 12-18kg. Schau, dass du auf alle Fälle genug auf deine Rolle bekommst = fürs Tiefseeangeln min. 400m, für leichte Pilken absolutes minimum 270m.

Beim ersten Mal Norwegen würd ich dir empfehlen, nicht gleich zu viel Kohle für die Ausrüstung auszugeben. Wichtiger ist, dass du mal ein Gefühl für die Angelei da oben bekommst und die Fische überhaupt findest. Wenn dich das Fieber packt, wird es bestimmt nicht dein letzter Norwegen-Trip sein und nachrüsten kannst du immer noch |supergri

Fischgrüße,
perschfisch

p.s. Falls du deine schwere Kombi noch nicht gekauft hast, überleg dir, ob vielleicht eine etwas leichtere Multi-Rolle deinen Geschmack trifft...
 

WalKo

Active Member
AW: Rute und Rolle. Passt das?

jedoch war das Angebot für die TLD seinerzeit unschlagbar.:)

Ist auch jetzt unschlagbar. Bei Amazon ist gerade eine für 99€.
Welche Kombo man als gut empfindet hat auch viel mit den Vergleichsmöglickeiten zu tun.
Ich hatte früher mal eine Penn Inliner 30lbs und eine 330GTi dran und war sehr zufrieden.
Dann hat es sich ergeben das ich @Marian seine Ryobi SS 700AD abgekauft habe.
Nach dem ich die Ryobi dann mit der Rute ausprobiert hatte, war die 330GTI Geschichte.
Da lagen Welten dazwischen. Nicht nur das Gewicht von ca. 800 zu 450g.
War ein ganz anders Gefühl, weil die Rolle nicht so klobig wirkte, einen wesentlich höheren Schnureinzug bei längerem Hebel hatte, so das ich damit auch noch etwas schwerere Gewichte bequemer als mit der GTI hochkurbeln konnte.
Durch die niedrigere Bauhöhe schlackerte die beim Eikurbeln auch weniger hin und her.
hatte auch noch einen Digitalen Schnurzähler.
Ich war begeistert.
Aber irgendwann probierte ich eine Avet MXL 2-Gang. Ca. 2-3 Jahre später die Daiwa Interline.
Jetzt ist auch die Ryobi mit der Penn Inliner nicht mehr gut genug und sind Ersatzgerät.
Das bessere ist nun mal des Guten Feind, aber solange man das bessere nicht kennt, vermisst man es auch nicht.
Deswegen Vorsicht beim testen von immer besserem Gerät sonnst ist irgendwann der Keller voll.

Welche Rolle letztendlich zur Daiwa Interline besser passt hat auch viel damit zu tun, wie häufig man welche Angelart betreibt.
Wenn einer zu 80% mit 200g pilkt und die TLD 20 nimmt, hat definitiv keine gute Wahl getroffen.
Angelt er aber zu 80% Naturköder und nur zu 20% Pilken, dann ist er mit der TLD 20 sehr gut bedient.
Macht er ziemlich ausgeglichen alles, dann ist er mit einer AVET JX oder vom Konzept vergleichbarem am besten bedient.
Die Daiwa hat eine relativ schweren Blank, wenn ich die mit der Penn Inliner vergleiche.
Da wirkt diese Rute mit so einer schweren Rolle wie der TLD wahrscheinlich ausbalancierter als mit einen leichten Avet.
Das wird manchen auch sehr wichtig sein.

Was die Schnur betrifft gebe ich letzte Zeit eigentlich nicht so gerne Empfehlungen, weil die Geschmäcker und Vorstellungen verschieden sind und die Qualität der Schnüre oft ziemlich schwankend ist. So kann es passieren, das eine von einem als Top Schnur gepriesene, beim anderen der letzte Müll sein kann.
Zur Zeit wird die Jerry Brown Schnur ziemlich gelobt.
Nicht als die allerbeste, sondern als eine Gute mit einem sehr gutem Preis-Leistung Verhältnis.
Die Whiplash finde ich nur solange gut wie die Beschichtung drauf ist.
Wie lange die hält können dir am besten die Besitzer der Schnur sagen, soll aber nicht lange der Fall sein. Ansonsten gibt es hier unzählige Threads zum Thema Schnur.
Ist da schwierig noch was neues beizusteuern.

Gruß
Waldemar
 
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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Traumkombination fürs Light Tackle:

Shimano Blue Rose - 160gr Wurfgewicht 1.93 Meter
ca 300 €

Rolle
Twin Power 4000 oder 5000
ca 220 €

wenn du mehr ausgeben willst

Stella ab 430 € 4000er oder 5000er

solltest du bereits eine gute Zanderkombo haben nimm die mal mit, bis 80 Meter gehen die auch also Rute bis 80gr Wurfgewicht und dazu ne 4000er Stationäre, da hat mein Schwager dieses Jahr nen +- 10 kg Köhler mit gefangen.

das ist die Empfehlung eines Tacklebekloppten also mit Vorsicht zu geniessen und wird hier sicherlich Kontrovers diskutiert ;-)

das ist so ziemlich das Ultimo was ich mir vorstellen kann und mir in naher Zukunft kaufen werde.
 
G

Gelöschtes Mitglied 828

Guest
AW: Rute und Rolle. Passt das?

...Ist auch jetzt unschlagbar. Bei Amazon ist gerade eine für 99€...
Ganz so günstig war sie zwar damals nicht, aber immernoch mehr als preiswert. Wenn ich aber heute nochmal vor der Wahl stünde würde ich bei der Amazone zuschlagen.

Welche Rolle letztendlich zur Daiwa Interline besser passt hat auch viel damit zu tun, wie häufig man welche Angelart betreibt....

...Angelt er aber zu 80% Naturköder und nur zu 20% Pilken, dann ist er mit der TLD 20 sehr gut bedient....
Genau das ist ungefähr das Verhältnis in welchem die Combo von meinem Vater eingesetzt wird.
Obwohl es gerade beim Naturköderfischen günstiger wäre wenn die Rute etwas kürzer wäre...besserer Hebel und so.



Gruß
Waldemar

Im Endeffekt wird es hier, wie auch in jedem anderen gleich gearteten Thread, so sein das wir alle bloß Tipps und unsere persönlichen Erfahrungen weiter geben können. Was der TE dann daraus macht muss er selber entscheiden und wird seine ganz eigenen Erfahrungen sammeln.
 

bluna

New Member
AW: Rute und Rolle. Passt das?

So, nun habe ich hier eine Menge Informationen bekommen.

Letzendlich werde ich mich wohl für nachstehenden Teile entscheiden:

Rolle: WFT ELECTRA PRO 700 PR
Rute: WFT Z Line 68° North (210 cm, 30 lb)

Damit sollte es eigentlich passen. Wenn noch wer erhebliche Einwände hat....her damit.

Ansonsten Danke für Eure Tipps.

bluna
 
G

Gelöschtes Mitglied 828

Guest
AW: Rute und Rolle. Passt das?

Glückwunsch und viel Spaß/Erfolg mit deiner Combo. :m Hoffentlich hält sie das was du dir von ihr versprichst.|rolleyes
 

WalKo

Active Member
AW: Rute und Rolle. Passt das?

Kann zu der Rute und Rolle nicht viel sagen.
Die Rute habe ich mal in der Hand gehabt, war alleine optisch mit dem großen Trompetenspitzenring und der gewöhnungsbedürftigen klobigen Optik nicht mein Ding.
Es gab auch mal Beschwerden über das einschneiden der Schnur in den Spitzenring, müsste aber inzwischen behoben sein.
Der kurze Griff ist fürs Pilken weniger geeignet, da sollte so ein Verlängerungsstück dabei sein. Wenn es in der Praxis funktioniert ist es auf jeden Fall besser als bei der Daiwa die einen ziemlich langen Griff hat, den ich mir passend gekürzt habe.
Das angegeben Gewicht von 630g stimmt mich etwas nachdenklich.
Die Daiwa ist mit 550g noch leichter obwohl die mir ziemlich schwer vorkommt.
Könnte aber auch nur alleine am Metallgriff liegen. Das wäre dann weniger schlimm.
Ist die WFT auch so breitbandig wie die Daiwa?
Ansonsten würde ich eindeutig die Daiwa bevorzugen.

Den Gedanken eine Elektrorolle als Universalrolle für so ziemlich alles zu nutzen hatte ich auch schon.
Denke die WFT ist dafür mit am besten geeignet aufgrund der guten Kurbel und etwas höherer Übersetzung als z.B bei meiner Ryobi 700AC. Leider geht aber die Digitalanzeige nur wenn die Batterie angeschlosen ist und das stört beim Pilken. Ansonsten lässt die sich ohne Baterrie wie eine Normale Rolle angeln.

Wenn ich mein ganzes Angegerät plötzlich verschwinden würde und ich mich neu eindecken müsste würde ich wahrscheinlich wieder eine Daiwa interline mit so einer ähnlichen Elektrolle kaufen obwohl die Daiwa wegen der Länge mir nicht 100% zusagt.

Die Daiwa wieder, weil ich schon einige Ruten durch habe z.B. Schimano Exage, Penn Reiner Korn 30lbs, Penn Milenium Stand UP 30lbs, Penn inliner 30lbs 2,4m, und Penn Inliner 50lbs 2,1m und noch ein paar andere Probe geangelt habe.
Es ist keine mit der Daiwa vergleichbar.
Obwohl thoretisch die Penn Inliner 2,1m 50lbs sogar besser geeignet wäre, weil ziemlich gleiche Gewichstklasse, nur minimal in der spitze härter, aber leichter und kürzer, optisch so ziemlich die gleiche Aktion, kommt die vom Gefühl beim Angeln das die Daiwa vermittelt einfach nicht mit, obwohl die Penn auch eine Spitzen Rute ist.
Kann das sachlich gar nicht beschreiben, ist einfach so.
Wenn man den Blank der Daiwa ein wenig leichter und die Länge auf ca. 2,15-2,20m schrumpfen könnte, wäre die für mich noch viel besser.
Von keiner anderen Rute habe ich soviele positive Kommentare gelese wie von der Daiwa.
Du solltest Dir schon sehr sicher sein das Du die WFT willst, wenn Du die der Daiwa vorzihst.

Gruß
Waldemar
 
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AW: Rute und Rolle. Passt das?

Also ehrlich, wie kann man mit ner 30 LBS Rute Pilken?

Ich meine ich nehme 30 LBS zum Naturköderangeln.
10 kg Köhler auf ne 120er Köhler Jerk oder sogar noch einfacher auf ne Uli Beyer Spezial Zander, 80gr. mit einer Twin Power 4000.

Ich glaube die meisten Leute die mit 30 LBS Ruten pilken bringen sich um den Spaß.

Für tiefere Gefilde tut es meiner meinung nach locker einer Flexopilk 200 oder eine Abu Souverain 15-20 LBS. Da merkt man dann auch wenn der Köhler zieht.
Selbst die weiße Daiwa halte ich für Mittelnorwegen noch für zu stark. Die Rute ist Klasse, ich fische Sie mit ner Daiwa Saltist 40 LH, aber bis auf einen 17,5 kg Dorsch wurde die Rute bisher noch nicht richtig gefordert.

Jetzt ist die frage, auf welche Fische soll gepilkt werden und in welcher Tiefe?

In meinen 4 Jahren Hitra standen die Seelachse im Schnitt bei höchstens 80 Metern (laut Echolot und Schnurzähler)

Die Dorsche fängt man oft an den Unterwasserbergen um 30- 40 Meter herum. Klar es gibt die Leute die fahren 1 Woche im Urlaub jeden Tag zum gleichen 180 Meter Plateau und ziehen an den 30-50 LBS Ruten die 2 kg Seelachse mit Lametta hoch, den Rollenendring an der Rute nicht vergessen.
Ich finde so etwas kann man einem Norwegenangler mittlerweile einfach nicht mehr guten Gewissens andrehen.

Und schaut euch mal an womit die Guides fischen, die Leute die nahezu jeden Tag auf dem Wasser sind. Die verdrehen auch die Augen bei den Besenstielen mit Seilwinden dran.

Im Endeffekt muss jeder selber wissen was er macht aber wenn man hier fragt dann soll einem auch geholfen werden.
Und ich finde 80% der Angler die ich bisher auf Hitra gesehen habe fischen zu schwer.

Petri
Heineken
 
AW: Rute und Rolle. Passt das?

Nimmst du zum Angeln auf Barsche deine Wallerrute weil evtl ein Wels beissen könnte?

Wieviele Leute fischen denn mit diesen 30er LBS Ruten gezielt auf Heilbutt (gezielt auf Heilbutt bedeutet stundenlanges Driften mit Gummifisch)? Und wieviele machen dann nen Heringspaternoster dran und Angeln auf 2kg Fische?

Sieht man auf Hitra immer wieder jedes Jahr und ich frag mich wer denen so schweres Gerät für diese Art zu angeln verkauft.

Wer gezielt mit GJ oder anderen Gummifischen auf Großfisch angelt für den ist diese Rute/ Rolle richtig.

Wer lieber Seelachsen und Dorschen bis 10/20 kg nachstellt für den reichen im Endeffekt schwere Spinnruten. Und es wurde nach Pilken gefragt und Pilken ist für mich jetzt nicht so die Angelei mit Gummifisch.

Wieso sind Baitcaster in Mode gekommen, damit ziehen die Guides auch die großen Köhler etc raus. Müsste laut der mind. 30 LBS Argrumentation nicht möglich sein!
 

WalKo

Active Member
AW: Rute und Rolle. Passt das?

Jetzt fühle ich mich leicht Provoziert.;)
In deinen 4 Jahren Hitra mag es so gewesen sein.
Vermute das Du am gleichen Ort zu ähnlicher Jahreszeit immer gewesen bist.
Das ist aber mit Sicherheit nicht allgemeingültig und man kann es einem Anfänger nich so empfehlen ohne das er Gefahr läuft vor Ort dann blöd auszusehen.
Wo der Fisch steht ist Jahreszeit, wahrscheinlich dadurch Wassertemperatur und Ort abhängig.
Und die Rute bestimmt man nach dem Köder und nicht nach dem Fisch. 700g Blei kann man nicht an einer Flexopilk angeln um auf 200m Tiefe zu kommen, wenn man einen Leng will. Soviel ich weiß wird vor Hitra auch noch tiefer und schwerer darauf gefischt da wäre auch die Daiwa die Du als zu stark empfindes überlastet
Das Thema kommt mir bekannt vor, habe ich es schon mal mit dir diskutiert?|rolleyes
Dein angesprochener größere Seelachs mag vielleicht im Meer ein paar Kilometer vor der Küste in für dein leichtes Gerät in immer erreichbarer Tiefe da sein, in den Fjorden allgemein oder in der Trondheimsleia bei Hitra ist er es nicht.
Die Zeit vom Seelachs da ist nur von Juni bis Ende August, Anfang September.
Und dann geht er wieder ins offene Meer. Es bleiben außer den Kleinköhlern nur vereinzelt welche fürs ganze Jahr da zurück.
Auch die Tiefen wo er gefangen wird, sind total verschieden.
Während im Hochsommer in der Nacht mitten in der Trondheimsleia er bis auf 10m hochkommt
steht er dort tagsüber in unter 100m Tiefe bei meistens ordentlicher Drift.
Wir haben welchen auch in 150m Tiefe Ende September beim Naturköderangeln erwischt.
Wissen die Tiefe genau weil es eine Rolle mit Schnurzähler war.

Mein Fazit ist nach 8 Mal Norwegen und 4 Mal an der Tronheimsleia mit Kuterausfahrten aufs offene Meer, wo sich auch potentielle Selbsmörder mit ihren kleinen Booten aus Kvenvaer herumgetrieben haben:
Zu verschieden Jahreszeiten sind verschiedene Fischarten, in verschiedenen Tiefen da.
Eine Palette von bis 500g Pilker war auch nur wegen der Seelachse nötig um außerhalb der Saison welche zu erwischen, so schwer aber selten nötig.

Die krassesten Beispiele waren Juni und ende September.
Im Juni standen Dorsch, Pollack hauptsächlich ca. 5-15m tief am Ufer und wurden mit Gummifischen ca. 10-14cm und 60-80g geangelt.
Die Seelachse haben wir in der Nacht in ca. 10-50m Tiefe mit 80-100g Pilker geangelt.
Ich habe den Urlaub eigentlich keine andere Rute als meine Baitcaster Spinrutte von 50-100G gebraucht.
Sogar einen Leng habe ich in ca. 40m Tiefe auf einen 100g Pilker damit erwischt.
Wäre ich nur im Juni oder Sommer da gewesen, hätte ich bei deiner Geräteempfehlung dir wohl recht gegeben.

Aber Ende September.
Tolles Wetter, teilweise Angeln ohne Hemd.
Wenig Drift.
Aber es läuft fast gar nichts flacher als ca. 120m. Interessant wird es erst ab ca. 150m.
Wir waren insgesamt schon 4 Mal in Norwegen und zweites Mal vor Ort, mit fachkundigen Ratschlägen vom Vermieter der was davon versteht. Also nicht unerfahren, lag nicht an uns, sondern wirklich an den Fischen.
Alle außer mir nur mit Penn Inlinern 2,4m 30lbs als Universalruten ausgestattet. Die für bis 300g Pilker gerade noch gut sind.
Wir angeln daran mit 300g Pilkern, und bis 500g Naturköder in bis ca. 180-200m Tiefe und allen ist klar das wir fürs Nächste mal was schwereres brauchen, was dann auch angeschafft wurde.
Und jetzt kommst Du und erzählst uns indirekt das wir zu schwer Angeln|rolleyes;)
Das glaube ich dir nicht. Wir meinen es inzwischen schon beurteilen zu können.

Meine Empfehlung für einen der ,,das Erste Mal hin fährt,,
Erkundige dich vorher was Du an dem Ort zu der Jahreszeit brauchst.
Es könnte wirklich sein das man nur mit einer leichten Rute oder nur einer schweren auskommt, oder nur eine mittelschwere brauchst.
Ansonsten Gerät breitbandig aufstellen.
Mit einer leichten Pilke und der Daiwa mit Elektrorolle kann man fasst alles abdecken.
Außer das ganz schwere Naturköderfischen und sogar dafür müsste er nur noch eine Rute kaufen.
Die passende Rolle fürs gelegentliche hätte er schon.


Gruß
Waldemar
 
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