Rheinpegel und Fangaussichten ?

Hallo Leute ,
wir waren heute zum ersten Mal zum Angeln auf Zander am Rhein bei Düsseldorf.
Leider ist der Pegel im Moment ziemlich hoch und daher alle Buhnen überflutet.

Wir haben es also notgedrungen vom Ufer aus versucht mit 12 cm Gummifischen und Jighaken 14-20 g.
Leider ohne Erfolg , es war einfach nicht möglich die Gufis weit genug in die Strömung raus zu bringen. Sie trieben immer sehr schnell Richtung Ufer und damit in die Steinpackung hinein.
Ein paar ordentliche Hänger waren natürlich nicht zu vermeiden.

Frage:
Macht es bei so hohem Wasserstand überhaupt Sinn auf Zander zu angeln. Wenn ja , was könnte man besser machen ( andere Methode , Köder ) ?

Wäre angeln im Hafen ( Düsseldorf , Neuss ) um diese Zeit besser ?

Gruß ,
Rheincamper #g
 
AW: Rheinpegel und Fangaussichten ?

@rheincamper

wenn der wasserstand über 3m ist, dann geh ich erst garnicht in die nähe des rheins...:m
ich mag's einfach nicht wenn das wasser milchkaffefarben ist und glaube dass die fische (raubfische) dann nicht mehr gut auf kk beissen. ausserdem komme ich dann nicht mehr an *meine* normalwasserstellen ran, man bekommt wie du erfahren hast mehr hänger usw. usw. usw..
meine meinung hat aber keine auswirkung darauf dass die fische bei hochwasser nicht doch beissen könnten. vielmehr stellen sie sich früher oder später auf das hochwasser ein und beissen dann auch, falls die wetterbedingungen stimmen. ich würde dann stellen suchen, die dann eine eher mäßige strömung haben, rel. tief sind und die man gut befischen/mit würfen erreichen kann. von denen gibt es aber nicht viele. zu guter letzt sollte man sich auch gedanken zu den ködern machen. köder die mehr aufmerksamkeit erzeugen fangen im trüben und turbulenten hochwasser meiner meinung nach besser (oder überhaupt mal etwas fischiges:m).
 
AW: Rheinpegel und Fangaussichten ?

muss noch sagen, dass ein pegelanstieg allgemein auch den beginn einer neuen beissphase einleuten kann. denn mit ihm verlagern sich die standplätze der fische und häufig setzt das mehr an wasser auch nahrung frei. viele angler empfinden deshalb einen wasserpegelanstieg durchaus als positiv und fangen auch.
bei mir überwiegen eher die zweifel denn augenräuber haben bei einer wassertrübung allgemein probleme mit der jagd. da der rhein aber fast immer recht trüb ist und zander sowieso eher über die seitenlinie jagen kann man das ganze wahrscheinlich auch ziemlich vernachlässigen.
interessant wäre es dagegen zu schaun ob und wie sich die wassertemperatur bei einem anrückenden hochwasser verändert. man müsste dann auch noch herausfinden wie die fische auf die temperaturveränderung reagieren. eine abkühlung könnte sich im winter z.b. negativ und im sommer positiv auswirken. #c
bleibt zum schluss nur zu sagen, dass einem eigentlich bei einem richtigen hochwasser eigentlich nichts anderes übrig bleibt als auf ein anderes gewässer auszuweichen. das könnte dann z.b. ein grösserer rheinhafen sein, in dem die bedingungen konstant bleiben. die häfen sollen aber allgemein nicht sooo toll sein und das ist auch meine meinung.
 
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hey Rheincamper!
ich kann mich peter voll anschliessen,nur denk ich das bei hochwasser und dem daraus folgenden stärkeren strömungsdruck ein 20 g kopf nicht mehr den boden trifft.
ich würde da mal mit viel schwereren köpfen fischen.
bin von fr bis gestern abend an der donau gewesen.wollte eigentlich bis heute abend bleiben,aber das hochwasser und treibgut hat uns dann vertrieben.sind mit unserm camp schon zig meter nach hintengerutscht.
das wasser hatte 6,1° und ist in zwei tagen um drei meter gestiegen und steigt immer noch ein wenig.die barben haben super gebissen und auch ein karpfen wurde von meinem spezi gefangen.normal ist das eine ganz flache bucht,jetzt läuft es sehr weit in die wiese raus.jede menge nahrung die da ausgespühlt wird.aber dadurch das das wasser noch so kalt war laufen die karpfen sicher erst nächte woche gut.
lg rob
 
AW: Rheinpegel und Fangaussichten ?

Hi,
wenn du Stellen findest, die noch strömungsschatten bieten hast du meiner Meinung nach einen Hotspot ! Habe hier bei Bonn eine Landzunge, die bis 4,50 noch gut zu beangeln ist. Allerdings sitze ich dann nur an.
Aber durch die Nahrung die bei Hochwasser ins Gewässer gespült werden kommen
die meiner Meinung nach gerade jetzt nach der mageren Zeit richtig in Wallungen.

gruß froggy
 
AW: Rheinpegel und Fangaussichten ?

Danke für eure Antworten ,#6

wie siehts denn bei Hochwasser an Einmündungen z.B. aus Seen oder kleineren Flüssen aus. Da ist die Strömung doch sicher nicht so stark , oder ?#c

Gruß ,
Rheincamper
 
AW: Rheinpegel und Fangaussichten ?

Also zumindest an kleineren Flüssen würde ich dir da wenig Chancen geben, da die schneller aus dem Flussbett laufen und dann wirklich nur noch reißende Ströme sind,
mal ganz abgesehen davon das du somit ganz schnell in der Ufervegetation angelst
und mehr Hänger als Haken hast

gruß froggy
 
AW: Rheinpegel und Fangaussichten ?

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