Die Wehra in Wehr wird ab Juni 2026 renaturiert.
Ab Sommer 2026 wird die Wehra in Wehr ökologisch umgebaut: Barrieren werden entfernt, damit Fische wieder frei wandern können (Beispielbild @pixabay)
Die geplante ökologische Umgestaltung der Wehra im Stadtgebiet von Wehr kann beginnen: Nachdem das Land Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von rund 297.500 Euro zugesagt hat, hat der Gemeinderat grünes Licht für den Baustart gegeben. Die Zustimmung war zuvor an diese Finanzierung geknüpft worden.
Kern der Maßnahme ist die Verbesserung der Gewässerdurchgängigkeit. Mehrere künstliche Abstürze zwischen der Todtmooser Straße und der Waldstraße werden zurückgebaut, um Fischen und Kleinstlebewesen wieder ungehinderte Wanderungen zu ermöglichen. Ziel ist ein möglichst natürliches, gleichmäßiges Gefälle von etwa zwei bis drei Prozent sowie insgesamt mehr strukturreicher Lebensraum.
Die Bauarbeiten sind technisch aufwendig: Unter anderem wird eine rund fünf Meter breite Niedrigwasserrinne angelegt, zudem kommen etwa 700 Tonnen Granitsteine zum Einsatz. Vor Beginn werden die im Gewässer lebenden Fische abgefischt und vorübergehend umgesetzt. Der Bauzeitraum ist vom 1. Juni bis 30. September 2026 angesetzt – bewusst außerhalb der Laich- und Schonzeiten. Die Planung erfolgte in Abstimmung mit Fischereibehörden, Wasserwirtschaft und einem Gewässerökologen, auch der Angelsportverein Wehr war eingebunden.
Langfristig soll sich die Wehra wieder zu einem naturnahen Fließgewässer entwickeln – weg vom kanalartigen Verlauf hin zu einem vielfältigen Lebensraum mit Strukturen wie Steinen, Buhnen und Totholz. Weitere Maßnahmen sind bereits geplant: 2027 sollen zusätzliche Abstürze im Bereich Egerten und Finsterbach folgen.
Quelle: https://www.suedkurier.de/hochrhein...n-laichplaetze-zu-schaffen-27-04-26-114060266
Ab Sommer 2026 wird die Wehra in Wehr ökologisch umgebaut: Barrieren werden entfernt, damit Fische wieder frei wandern können (Beispielbild @pixabay)
Die geplante ökologische Umgestaltung der Wehra im Stadtgebiet von Wehr kann beginnen: Nachdem das Land Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von rund 297.500 Euro zugesagt hat, hat der Gemeinderat grünes Licht für den Baustart gegeben. Die Zustimmung war zuvor an diese Finanzierung geknüpft worden.
Kern der Maßnahme ist die Verbesserung der Gewässerdurchgängigkeit. Mehrere künstliche Abstürze zwischen der Todtmooser Straße und der Waldstraße werden zurückgebaut, um Fischen und Kleinstlebewesen wieder ungehinderte Wanderungen zu ermöglichen. Ziel ist ein möglichst natürliches, gleichmäßiges Gefälle von etwa zwei bis drei Prozent sowie insgesamt mehr strukturreicher Lebensraum.
Die Bauarbeiten sind technisch aufwendig: Unter anderem wird eine rund fünf Meter breite Niedrigwasserrinne angelegt, zudem kommen etwa 700 Tonnen Granitsteine zum Einsatz. Vor Beginn werden die im Gewässer lebenden Fische abgefischt und vorübergehend umgesetzt. Der Bauzeitraum ist vom 1. Juni bis 30. September 2026 angesetzt – bewusst außerhalb der Laich- und Schonzeiten. Die Planung erfolgte in Abstimmung mit Fischereibehörden, Wasserwirtschaft und einem Gewässerökologen, auch der Angelsportverein Wehr war eingebunden.
Langfristig soll sich die Wehra wieder zu einem naturnahen Fließgewässer entwickeln – weg vom kanalartigen Verlauf hin zu einem vielfältigen Lebensraum mit Strukturen wie Steinen, Buhnen und Totholz. Weitere Maßnahmen sind bereits geplant: 2027 sollen zusätzliche Abstürze im Bereich Egerten und Finsterbach folgen.
Quelle: https://www.suedkurier.de/hochrhein...n-laichplaetze-zu-schaffen-27-04-26-114060266