Reisespinnrute für schwerere Kaliber

Hallo,

durch superglückliche Umstände werde ich nächstes Jahr die Chance haben, einen tollen Urlaub in Afrika zu verbringen.
Dabei möchte ich gerne auf ein paar Salzwasserräuber angeln, nach Möglichkeit Spinnfischen. Ich suche dafür eine (günstige!) Reiserute mit einer Transportlänge bis 70cm (4 oder 5 teilig), welche sich im Gepäck unterbringen lässt. Rollen möchte ich nicht neu beschaffen. Ich habe eine Penn Slammer 260 und eine Finnor FS 50, die ich verwenden könnte. Nach ersten Recherchen habe ich folgende Ruten gefunden:

https://www.angelsport.de/daiwa-megaforce-travel-pilk-angelruten_0193211.html in WG 100-200g

https://www.angelplatz.de/wft-n-c-senso-pilk-50-160g-2-40m--ay0179 in WG 20-120 oder 50-160g

Ich habe leider im Moment nicht viel Geld übrig und brauche daher eine günstige, aber zweckdienliche Rute. Die Daiwa wird - soweit ich erfahren konnte - hin und wieder auch im Ausland fürs Wallerspinnfischen "zweckentfremdet".

Welches der o.g. Modelle wäre evtl. geeigent fürs Spinnfischen auf die schwereren Kaliber?

Gibt es evtl. Alternativen im gleichen Preissegment? Ich bin für jeden Tipp dankbar!
 

Forelle74

Well-Known Member
Hallo
Ich hab mir die mal gekauft für Flugreisen.
In der 180g Version.
https://www.angelsport.de/wft-ghostrider-travel-pilk-angelrute_0153778.html

Ist recht günstig.
Hat mir in Norwegen gute Dienste geleistet.
Makrelen,Köhler,Meerforellen konnte ich dort ohne Probleme drillen.
Das Angenehme war das auch an den großen Stauseen auch "normale" Forellen mit kleineren Blinkern noch gut zu fangen waren.

Das kurze Transportmaß von knapp 55cm ist optimal und mit nem kleinen Schutzrohr bruchsicher verpackt.
Passt in jeden Koffer.
Hab sie bei jeder Reise dabei.
Hier hab ich auch schon auf größere Hechte damit geangelt.
Die kannst auch in nem kleinen Rucksack werfen und dann am Angelplatz zusammen stecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
... auch "normale" Forellen mit kleineren Blinkern noch gut zu fangen waren.
Da sollte man hellhörig werden. Mit einer weichen Spitze mag zwar viel gehen, aber zu schwach oder fein darf das Gerät nicht sein. Bei manchen Meeresruten sind Jig- oder Pilkergewichte angegeben und das reale Wurfgewicht liegt viel niedriger.

Wenn das Geld knapp ist, wird es vielleicht schwierig vor Ort in Toprevieren zu fischen. U.U. stammen die tollen Fangmeldungen aus Presse und co von irgendwelchen vorgelagerten Inseln oder Riffen, oder aus Nationalparks mit beschränktem Befischungsdruck.
 

Forelle74

Well-Known Member
Da sollte man hellhörig werden. Mit einer weichen Spitze mag zwar viel gehen, aber zu schwach oder fein darf das Gerät nicht sein. Bei manchen Meeresruten sind Jig- oder Pilkergewichte angegeben und das reale Wurfgewicht liegt viel niedriger.
Da geb ich dir absolut recht.
Ist ja ne "leichte"Pilkrute.
Hab ja bis jetzt nur vom Ufer damit gefischt.
Pilker bis 60/70g ließen sich noch ordentlich rauswerfen.
Auch Meerforellenblinker um die 10-15 g waren gut zu werfen.
Kleineres fusselzeug war nimmer so toll.
Vor allem bei ner 0,40ger Mono.

Sollte ja nur als Portable Reiserute für allerlei Einsatzzwecke sein.
Meeresräüber zwischen 3-5 KG waren jetzt kein Problem.
Die machen vor allem ja ganz anders Wind als ein Süsswasserfisch.
Hochsefischen oder ähnliches würde ich eh nur mit nem Guide und guter Leihausrüstung machen.

Hab auch vorm Kauf Testberichte und Bewertungen der Rute gelesen.
Einer schrieb:" Ab nem Meter Heilbutt wirds schwierig mit der Rute".

Vor allem ist die jetzt schon länger auf dem Markt und deutlich günstiger als was ich damals bezahlt habe.
Das Budget vom Te ist ja nicht recht hoch für ne Großfischrute.
 
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