AW: Reiserute mit Spitzenaktion?
BigEarn schrieb:
Erläuter mir doch bitte einmal, aus welchen Gründen dies so ist.
Ganz einfach: Geometrie: Durchmesser - Steigungen - Rutenkonusse.
Eine Telerute ist eingesteckt, eine Steckrute meist übersteckt und seltener gezapft. Was ich meine ist, daß eine Telerute durch das "Einstecken von innen" automatisch immer an jeder Stelle zu einem dünneren weichen vorderen und einem härteren dahinter liegenden Teil tendiert. Bei flachem Konus steckt das aufgrund des homogeneren Materials aber auch sehr gut und fester & stabiler als eine Steckrute - sofern ordentlich gearbeitet. Mit Überstecken und schlanken Blanks tendiert eine Steckrute immer zu parabol und einer sichtbaren Verbindungsdoppelknickbrücke, sehr unschön und eine Aktionsunterbrechung.
Die Verbindungen einer Tele sind in der Regel häufiger vorhanden, mehrfach verteilt und auch leichter als bei einer Steckrute, es wird mit weniger Material verbunden, wenn man nicht gerade die fetten Hülsenringe als Störfaktoren drauf hat. (ergibt viele leichtere Verbindungs-Aktionsstörungen)
Bei einer Telerute kann eine Verbindung sehr harmonisch und fest durch einen passenden Konus und fast beliebig lange Verbindungsflächen sein, die sehr progressive Spitzenaktion bekommt man mit einer Tele einfach im doppelten Wortsinne leichter und dann kostengünstiger hin.
Und daß die meisten (aber nicht alle) Teleruten Klapperkisten sind - bei steilem Konus praktisch immer - brauchst Du mir nicht zu erzählen! :m
BigEarn schrieb:
da kannst Du jede Telerute gegen vergessen.
Ich sage doch oben: nicht jede, so eine Steckrute wie die eine findeste eben nicht. Eine Super-Telerute manöveriert aufgrund ihrer Bauart eine Steckrute mit "Leichtigkeit" ganz gut aus #6
z.B. würde ich mir an deiner Stelle auch mal eine gut gelungene Spro Tele Power X Predator 4m 30-60g bei Gelegenheit mal angucken - und dann zeig mir mal eine äquivalente Stecke!
