Regen zwischen Stefling und Donau

Dieses Thema im Forum "PLZ 9" wurde erstellt von Frauen-Nerfling, 7. Februar 2019.

  1. NaabMäx

    NaabMäx Member

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    Hinter der Hollerstaude, gleich rechts.
    Dann spinnen wir mal weiter. Wie war der mittlere Pegelstand des Regens im jetzigen Staubereich vor der Begradigung. Auch da waren schon die Häuser in Zeitlarn usw.
    Kämme da eine Absenkung um 1m und Schwellstufen oder eine Schleife dem Ursprungszustand nicht näher?
     
  2. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    nein, es gab bereits vor der Verlegung des Regen im Zuge des Autobahnbaues ein Wehr bei Pielmühle.
    Die damaligen Stauhöhen sind mir allerdings nicht bekannt.
    Es wäre ja eigentlich Aufgabe des Wasserwirtschaftsamtes Regensburg gewesen, den Antrag der Bayer. Landeskraftwerke absolut neutral zu prüfen. Und die Herren Beamtes des WWA behaupten, dies auch getan zu haben. Und wie ich früher schon geschrieben habe, bei den Voranfragen privater Kraftwerksbetreiber waren sie ganz neutral strikt dagegen und beim halbstaatlichen Antragsteller Landeskraftwerke waren sie ganz neutral dafür :roflmaosmile01:07_Cool
     
  3. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    Jetzt wird es wirklich spannend !
    Am 31. 07- stellt der Abwasserzweckverband Regenstauf das von ÖKON erarbeitete gewässerökologische Gutachten vor.
    Es geht dabei im wesentlichen um die Frage, ob durch die (Mischwasser-) Einleitungen des Abwasserzweckverbandes, die ja zwischen Hirschling bis Zeitlarn mehrfach stattfinden, die Gewässerqualität beeinträchtigt wird.
    Ich bin selbst sehr gespannt. Tatsache ist, dass die Kanalisation vor ca. 40 Jahren gebaut wurde. Sie entsorgt große _Teile von Maxhütte, und den gesamten Bereich der Gemeinden Regenstauf, Zeitlarn und Wenzenbach. Wenn ich sehe, was die letzten 40 Jahre hier ind diesen Kommunen an Bautätigkeit erfolgt ist, müsste man gleich hinterfragen, ob die Kanalisation als solche noch ausreichend ist.
    Was die Kanalisation nicht " derpackt " wird in den Regen, Diesenbach und Wenzenbach "abgeschlagen".
    Das sind derzeit überschlägig 1,2 Millionen Kubikmeter pro Jahr !
     
  4. dawurzelsepp

    dawurzelsepp Well-Known Member

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    Ich gehe mal davon aus das es hier um das Kanalnetz der Kläranlage Regensburg geht oder?
     
  5. Seele

    Seele Böhser Siluro Mitarbeiter

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    Wie sind die Fänge zur Zeit an Naab und Regen?
     
  6. dawurzelsepp

    dawurzelsepp Well-Known Member

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    In der Naab sind letzte Woche die Eintagsfliegen geflogen, dementsprechend schlecht sind die Friedfischefänge.
    Heute hatte ich einen Biss auf KöFi ließ aber wider aus.
    Nächste Woche gehts sicher wider besser.

    Am Regen denke ich mal wirds auch bald mit den Eintagsfliegen los gehen oder sie sind schon durch...könnte natürlich auch sein.
     
  7. Seele

    Seele Böhser Siluro Mitarbeiter

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    Dann lass ich das wohl lieber. Hatte vor evtl nenn Kurztrip zu machen
     
  8. dawurzelsepp

    dawurzelsepp Well-Known Member

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    Die Räuber fressen trotzdem zumindest in der Naab.
     
  9. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    Das ökologische Gutachten, dass die Einleitungen des Abwasserzweckverbandes Regenstauf (AZV ) untersucht hat liegt vor.
    Ich lese in der MZ vom 05.08. 2019 unter anderem folgendes: Die Analyse der zugeführten Mischwasser wies teils deutlich erhöhte Belastungen gegenüber den Fliessgewässern auf. Künftig steigende Belastungen könnten durch die Summierung mit den vorhanden Belastungen den Fluss kritische Werte bringen !
    Und heute, 10.08.2019. steht in der MZ über die Gemeinderatsitzung Zeitlarn die Aussage des AZV - Vorsitzenden Fritz Dechant: Es gebe auch Hoffnung bei der Einleitung des Oberflächenwassers in den Regen einen Schritt weiterzukommen. 'Ein Umweltgutachten habe bereits die Unbedenklichkeit bescheinigt.
    Ja was jetzt ???
     
  10. NaabMäx

    NaabMäx Member

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    Bei der Gemeinde anrufen, die sollen das Gutachten auf Ihrer Webseite veröffentlichen.
    Bzw. Einsicht erfragen.
     
  11. NaabMäx

    NaabMäx Member

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    Und ….. Gutachten?
    Wasserqualität 2 gilt für bestimmte Werte die einmal festgelegt wurden und von dehnen man ausgeht, das sie das "GANZE" Problem sind.
    Wo kommt der Fischschwund her? Beim 1.Anglerclub kanns definitiv nicht an Überfischung liegen?
    Früher wurde am Regen und Naab Netzfischerei betrieben. Da wurden vermutlich pro Woche schon mehr Fisch entnommen als aktuell durch die Angler und nix gesetzt.
    Was ist also die Ursache?

    Der MZ Bericht liest sich als sei man mit der Situation wie der Regen ist, zufrieden, und meine er verträgt noch ein Stück Belastung mehr.

    Man könnte mal Fragen, ob die Häuptlinge von Maxhütte, Ponholz, Regenstauf usw. wissen, was die Wasserrahmenrichtlinie den aussagt.
    Es darf keine Verschlechterung statt finden und ein Wert von 2 ist anzustreben. Also müssen alle weiteren Einleitungen (Industriegebiete, usw.) geprüft und im Falle gereinigt werden.
    Erfüllt z.B. der Diesenbach die Werte der Wasserrahemenrichtlinie nicht und liegt über den Wert 2 so ist zu Handel, weil sonst die des Regens über eine Teilstrecke herabgesetzt wird.

    Nur so ist es logisch. Alles andere ist eine Wortglauberei.

    Man muss jedoch vorsichtig sein. Wenn es um Arbeitsplätze, Existenzen geht, weil Unternehmen, Kommunen, Einzelpersonen nicht auf einmal so viel Geld aufbringen können, so sollte ein Stufenplan erarbeitet werden, bzw. EU Fördergelder das deckeln. Das sollte jedem sein Auskommen ermöglicht.

    Aber trotzdem gefällt mir der Ansatz, das Kommune und Angelverein miteinander ein Herangehen abgestimmt haben.
    Bin gespannt was rauskommt.
     

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