Regen zwischen Stefling und Donau

Dieses Thema im Forum "PLZ 9" wurde erstellt von Frauen-Nerfling, 7. Februar 2019.

  1. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    Wer sich nicht nur auf eine Fischart spezialisiert hat mit dem Regen eine Traumstrecke.
    Ich denke, da kann man 32 verschiedene Fischarten fangen; und wie man sieht ( siehe Bild oben ) sind da richtige Kaliber dabei.
    Was allerdings auch richtig ist: Etwas Zeit muss man schon mitbringen !
    Und mein bisher unerfüllter Traum ist eine Barbe an der Fliegenrute !
    Möglich wäre es allemal !
     
  2. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo,

    geht allemal. Ich fange jedes Jahr an einem Mischgewässer, mit gutem Forellenbestand, die eine oder andere Barbe auf Nymphe. Die Größte bisher war zwischen 80 und 85 cm (habe sie im Wasser noch abgehakt und zur Messung nur die Rute hingehalten um eine ungefähre Länge zu haben). Allerdings war das größenmäßig schon wirklich eine Ausnahme.

    Petri Heil

    Lajos
     
  3. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    und nun höre ich von einem Huchenfang ( belegbar ) vom Regen bei Hirschling.
    Der Fisch schwimmt wieder, da " nur " 70 cm lang !
     
  4. Lajos1

    Lajos1 Well-Known Member

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    Hallo,

    soweit mir bekannt, hatte der Regen einst einen hervorragenden Huchenbestand. Von den linksseitigen Donauzuflüssen, zumindest in Deutschland, den besten; ist aber lange her:please.

    Petri Heil

    Lajos
     
  5. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    und im Regen bei Marienthal ( Wasser des ABR Regensburg ) wurde ein weiterer Huchen gefangen.
     
  6. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    33-Pfünder Karpfen bei Regenstauf.
     
  7. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    und gerade erfahren: Waller bei Lappersdorf.
    Ein Gigant: 2,44 Meter !!!
     
  8. Seele

    Seele Böhser Siluro Mitarbeiter

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    Richtig heftig. Danke für deine Berichterstattung
     
  9. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    Guter Pressetermin wegen des geplanten Kraftwerkes am Wehr Pielmühle.
    Wirklich gelungen fand ich die Aussage des Vertreters des Fischereiverbandes.
    Dieser verglich die "fischfreundliche" Turbine mit einem Zebrastreifen, an dem künftig nur noch ( Hurra, hurra, was für ein Erfolg ) nur noch einer von drei überquerenden Fußgängern totgefahren werden ( statt bisher bis zu 80 Prozent ) !
     
  10. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    Der Petitionsausschuss des Bayer. Landtages wird zu einer Besichtigung an das Wehr Pielmühle bei Lappersdorf kommen.
    Bis dahin ist das Projekt des Bayer. Landeskraftwerke auf Eis gelegt.
    Es zeigt Wirkung, dass neben dem Fischereirechtsinhaber, auch der Landesfischereiverband und die DONAREA klare Kante zeigt.
    Was sich hier das Wasserwirtschaftsamt geleistet hat schreit zum Himmel: Bei Privaten Anfragen zu einem Kraftwerksbau waren sie früher stets dagegen, nun, da die Landeskraftwerke, eine staatliche Stelle, Antragsteller sind, haben die Beamten des Wasserwirtschaftsamtes eine anderen Blickwinkel smile01:love:laugh
     
  11. NaabMäx

    NaabMäx Member

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    Hinter der Hollerstaude, gleich rechts.
    Worin liegt der Sinn des Pielmühler Wehres?

    Das ist ein reines Bauwerk, dass durch die Begradigung entstandene Höhe ausgleicht.
    Auf Lappersdorfer Seite eine Bootsgasse, gegenüber eine Fischtreppe, bei sollen als Wanderhilfe nützen. Aber über den Guten Willen sind die Erfolge nicht zu spürbar.

    Das Wehr gehört abgrissen und der Höhenausgleich durch mehrere Abstufungen die ständig überflutet sind (Rauschen) bewerkstelligt.

    Ein sinnloses Bauwerk.

    Hoffe das ist dem Landesfischereiverband Vorort nicht entgangen.

    Der Fluss wär es wert.

    Zu den bestehenden Wehren hätte ich generell noch einige sinnvolle Anregungen- die gar nicht so schwierig umzusetzen wären.
     
  12. tincatinca

    tincatinca Member

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    Wurde der Lauf des Regens durch den Autobahnbau bei Lappersdorf eigentlich verändert?
    Seit wann gibt es das Wehr Pielmühle genau?
     
  13. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    Zur Frage:
    Wurde der Lauf des Regens durch den Autobahnbau bei Lappersdorf eigentlich verändert?
    Seit wann gibt es das Wehr Pielmühle genau?
    Antwort: Ja, der Lauf des Regen wurde durch den Autobahnbau massiv verändert.
    Das Ganze geschah Anfang der 80er Jahre.
    Es g bit auch eine ganz leise und inoffizielle Aussage eines Beamten des WWA,dass man dieses Wehr heute so nicht mehr bauen würde. Nur: Das heisst noch lange nicht, dass man an einen Rückbau denkt.
     
    tincatinca gefällt das.
  14. NaabMäx

    NaabMäx Member

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    Hinter der Hollerstaude, gleich rechts.
    Da gibts mehrere Ansätze.
    Entweder ein Absenken und weitere Stufen von unten, oder diese als obere Stufe stehen lasen und nur unten agieren. Die Frage wird sein, welchen Kompromiss man mit den angrenzenden Uferbereichen / Grundstücken eingehen möchte.
     
  15. dawurzelsepp

    dawurzelsepp Well-Known Member

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    Bei der Entfernung des Wehres würde es den selben Effekt geben wie bei der Wehranlage in Dachelhofen......der Grundwasserspiegel würde sinken und so auch Einfluß auf Gebäude nehmen. In wieweit ein absenken möglich wäre kann aufgrund einer Grundwasseranalyse sicherlich geklärt werden.
    Ich kann nur vom Wehr in Dachelhofen reden und da ist das Vorhaben momentan wohl auf Eis gelegt.
     
  16. NaabMäx

    NaabMäx Member

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    Das Dachelhofer Wehr kenn ich leider nicht persönlich.

    Grundwasser:
    Das hätten die sich vor der Begradigung auch schon überlegen können, denn die führt immer zum absenken des Grundwassers.
    Oberhalb dem Wehr ist das Wasser ca. 1m tief. Man sieht beim Baden problemlos den Grund. (Wehrhöhe ca. 4m.)
    Ein Absenken auf das obere Niveau, also ca. 1m, hätte den Vorteil, das auch Grundfische leichter auf- absteigen können.
    Den Rest mit Schwellsollen.

    Eine Weitere Möglichkeit wäre, eine künstliche Schleife gegenüber von Pielmühle, wo Platz ist für den Niveauausgleich.
    Mit gleich angelegtem Auwäldchen fürs Grundwasser und die Naherholung.

    Also das mit dem Grundwasser leuchtet mir so noch nicht ein. Wasser geht den Weg des geringsten Wiederstand, wenn nicht ein Wasserdichter Boden da ist.
    Wie soll das gehen, dass binnen 5-10m Wehrbreite und einer Stufe von ~4m sich der Grundwassersiegel nicht schon lange angeglichen hat und zwar über eine bei Weitem längere Strecke. Kannst du mir das erklären? Versuche lernfähig zu sein.
    Wasser wird auch durch die Kapillarwirkung im Boden gehalten - je nach Bodenart mehr oder weniger.
    Die Absenkung des Wehres wird wenn, dann nur minimalst Einfluss haben - mein ich.

    Wobei mir die Lösung mit der Schleife eh besser gefällt.

    Bei Wehren mit E-Werk kommen wohl nur Schwellstuffen in Frage unterm Wehr, wo alles schon bei geringem Hochwasser passierbar sind.
     
  17. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    tja, beim geplanten Pielmühler Wehr soll die Wehrkrone noch mal um ca. 35 cm erhöht werden.
    Und da gibt es Leute die behaupten, das hätte keinen Einfluss auf den Grundwasserspiegel.
    Ein paar Hausbesitzer in Zeitlarn und der dortige Hochwasserschutzverein sind da schon schlauer:
    Sie haben sehr wohl überrissen, dass der geplante Bau eines Flusskraftwerkes Auswirkungen auf ihre Häuser haben kann.
    Und wenn es nicht nur um Fische geht, wird der Widerstand lauter !
     
  18. NaabMäx

    NaabMäx Member

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    Hinter der Hollerstaude, gleich rechts.
    Liegt das nicht eher an der Hochwassergefahr, welches dann um 35cm höher aufgestaute, um dies eher übergeht, als am Grundwasser.

    Ein interessanter Gedankenansatz, dass das Grundwasser oberhalb des Wehre auf Nennebene 0 steht und 5m weiter, unten am Wehr, liegt der Grundwasserspiegel um 4m tiefer. Wie geht das denn?

    Versuchs mal mit einer Begründen.
     
  19. Frauen-Nerfling

    Frauen-Nerfling Member

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    Hallo NaabMäx
    So ist es ja nicht, dass mit dem Wehr der Grundwasserspiegel schlagartig steigt oder fällt.
    Ich versuche es mal halbwegs verständlich darzulegen. Wenn man die Wehrkrone erhöht, erhöt sich auch der Wasserspiegel.
    Das hat Auswirkungen und nennt sich "Rückstau". Zwischenzeitlich wird auch nicht mehr bestritten, dass der Rückstau, also die Erhöhung des Wasserspiegels bis nach Regendorf reichen würde.Ja und damit steigt Zug um Zug auch der Grundwasserspiegel. Man sieht es an der Donau nach dem Donauausbau und dem Wehr Geisling.Jetzt haben Leute in Neutraubling, Mintraching usw., die bisher nie Grundwasserprobleme hatten, bei bestimmten Konstellationen Wasser im Keller. Nicht lustig !
    Es hilft den Leuten auch nichts, dass die Experten von der Rhein-Main-Donau AG sagten, dass dies nicht eintreffen wird.
    Und Gleiches steht einigen Hausbesitzern in Zeitlarn bevor.
     
  20. dawurzelsepp

    dawurzelsepp Well-Known Member

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    .....spinnt man das ganze jetzt weiter und entfernt man ein Wehr so sinkt der Flußpegel oberhalb des ehemaligen Wehres.
    Mit dieser Maßnahme würde widerrum der Grundwasserspiegel im Laufe der Zeit mit absinken was ein abtrocknen der Böden bzw Untergründe zur Folge hat.
    Dies widerrum kann unter umständen zu einem Absacken von Gebäuden führen oder natürlich zu mehr Wasser für alle die darunterliegen.
    Wie Frauen-Nerfling schon schrieb ist das Problem das Grundwassers ja an anderen Teilen von Flüßen schon bekannt.
     

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