Rechtliche Frage - Vereinsgründung

Blauzahn

Muldenfischer
Servus zusammen,
momentan sind wir in der Vorbereitungen einer Vereinsgründung, haben eine Satzung ausgearbeitet und diese vom hiesigen AG bereits checken lassen, auch das FA hat seinen Segen gegeben.
Nun zu dem mir etwas Unklaren...
in der Satzung sind keine Beiträge, Aufnahmegebühren etc. geregelt. Dieses wollten wir in einer Geschäftsordnung niederschreiben, nun unterscheidet man zwischen Geschäftsordnung für den Verein und der des Vorstandes. Wo sollte sinnigerweise die Beitragsregelung hingepackt werden?
Eine Änderung der GO des Vereines bedarf ja Mehrheitsentscheidungen aller Mitglieder, die des Vorstandes nur deren Mitglieder. Kann eine Beitragsordnung in die GO des Vorstandes? Habe mich schon durch mehrere Rechtsforen gelesen, aber bin nirgendwo fündig geworden.
Vllt. hat ja von Euch jemand einen Tip oder eine Anregung.

Vielen Dank und noch schöne Restostern
René
 
G

Gelöschtes Mitglied 11191

Guest
AW: Rechtliche Frage - Vereinsgründung

da geschäftsordnungen mit dem ag nichts zu tun hat wirst du da auch nichts finden.ich würde diese sache in die go des vorstandes packen und sie aber vorher auf einer versammlung mit den mitgliedern besprechen.als go des vorstandes hat dann der vorstand das letzte wort zur endgültigen entscheidung.
 
AW: Rechtliche Frage - Vereinsgründung

Also wir haben damals auf der Gründungsversammlung die Beiträge und Gebühren besprochen und haben darüber abgestimmt.
Seit dem wird auf jeder Jahreshauptversammlung über die Gebühren neu abgestimmt und somit kommen die immer im Protokoll der entsprechenden Versammlung vor. Einer extra Niederschrift bedarf es da nach meiner Meinung nicht.
Wir handhaben das jedenfalls so.
So zum Beispiel lautet der §5 unserer Satzung
§ 5

Beiträge und Gebühren

1. Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages des 1. MAV Schwerin e.V. setzt die
Jahresmitgliederversammlung fest.
2. Der Beitrag ist eine Bringeschuld. Der Beitrag wird als Jahresbeitrag erhoben und ist jeweils bis zum
1. März des laufenden Kalenderjahres an den 1. MAV Schwerin e.V. zu entrichten. Bei Neueintritt
ist die Aufnahmegebühr und der Beitrag für mindestens 6 Monate oder Anteilig bis zum Jahresende
sofort fällig. Der Mitgliedsbeitrag ist an den 1. MAV Schwerin e.V. zu entrichten, der die
Verwendung der Mittel eigenverantwortlich vornimmt.
3. Die Höhe der von den fördernden Mitgliedern zu zahlenden Beiträge wird zwischen diesen und dem
Vorstand geregelt.
4. Von den Beiträgen befreit sind nur Ehrenmitglieder.
5. Mitglieder die mit Beiträgen im Rückstand sind, werden mit Verwaltungskosten belastet.
 
G

Gelöschtes Mitglied 11191

Guest
AW: Rechtliche Frage - Vereinsgründung

Also wir haben damals auf der Gründungsversammlung die Beiträge und Gebühren besprochen und haben darüber abgestimmt.
Seit dem wird auf jeder Jahreshauptversammlung über die Gebühren neu abgestimmt und somit kommen die immer im Protokoll der entsprechenden Versammlung vor. Einer extra Niederschrift bedarf es da nach meiner Meinung nicht.
Wir handhaben das jedenfalls so.
So zum Beispiel lautet der §5 unserer Satzung
im prinzip richtig aber bei jeder änderung der satzung(antrag eines mitgliedes)muß das amtsgericht und ein notar bemüht werden was wieder kohle kostet(euro)
 

Blauzahn

Muldenfischer
AW: Rechtliche Frage - Vereinsgründung

im prinzip richtig aber bei jeder änderung der satzung(antrag eines mitgliedes)muß das amtsgericht und ein notar bemüht werden was wieder kohle kostet(euro)

Mit oben stehender Formulierung wird doch keine Satzungsänderung notwendig, wenn die Mitgliederversammlung über andere Beiträge befindet bzw. abstimmt.
Laut Aussage der Rechtspflegerin am hiesigen AG hat jedoch die Beitragsgeschichte nichts in der Satzung zu suchen...

Ich danke erst einmal für Eure Antworten.
So richtig schlüssig bin ich mir jedoch noch nicht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 11191

Guest
AW: Rechtliche Frage - Vereinsgründung

mit der beitragssache war das genauso.
 
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