Während Forscher bis 2028 den Einfluss des Kormorans auf Fischbestände untersuchen, fordern Angler an der Kyll schon jetzt Maßnahmen zum Schutz der Äsche.
Der Konflikt zeigt, wie schwierig es ist, den Schutz der Äsche mit dem Umgang mit dem Kormoran in Einklang zu bringen (Bild @pixabay)
An der Kyll geht es um die Zukunft eines heimischen Fisches: Drei Angler machen sich Sorgen um den Bestand der Äsche und sehen dabei auch den Kormoran als Problem. Während ein wissenschaftliches Projekt noch bis 2028 untersucht, welchen Einfluss die Vögel tatsächlich auf die Fischbestände haben, fordern die Angler schon jetzt ein Eingreifen.
Quelle: www.swr.de
Der Konflikt zeigt, wie schwierig es ist, den Schutz der Äsche mit dem Umgang mit dem Kormoran in Einklang zu bringen (Bild @pixabay)
An der Kyll geht es um die Zukunft eines heimischen Fisches: Drei Angler machen sich Sorgen um den Bestand der Äsche und sehen dabei auch den Kormoran als Problem. Während ein wissenschaftliches Projekt noch bis 2028 untersucht, welchen Einfluss die Vögel tatsächlich auf die Fischbestände haben, fordern die Angler schon jetzt ein Eingreifen.
ProtectFish soll Klarheit bringen
Seit 2024 läuft das Forschungsprojekt „ProtectFish“ der Universität Koblenz. Dabei werden verschiedene Flussabschnitte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz miteinander verglichen. In einzelnen Bereichen werden Kormorane mit Netzen und Schnüren vergrämt. Anschließend soll beobachtet werden, ob sich die Fischbestände dort anders entwickeln. Die entscheidende Frage lautet damit: Bringt weniger Kormoranfraß tatsächlich mehr Fische? Eine abschließende Antwort soll das Projekt liefern, das noch bis 2028 läuft.Angler setzen auf die Äsche
Den drei Anglern an der Kyll dauert das jedoch zu lange. Sie bezweifeln, dass sich der Äschenbestand ohne Maßnahmen gegen den Kormoran ausreichend erholen kann. Für sie steht nicht nur der aktuelle Fischbestand auf dem Spiel, sondern auch die Frage, ob die Äsche dauerhaft Teil der Kyll bleiben wird. Die Angler wollen den Äschenbestand für die Zukunft sichern. Die Äsche sei seit Jahrzehnten ein heimischer Bestandteil des Gewässers. Ihr Ziel ist deshalb klar: Der Fisch soll auch für kommende Generationen in der Kyll erhalten bleiben.Quelle: www.swr.de


