Preise für Fliegenrollen

Hallo Leute,

mich würde mal Eure Meinung interessieren. Bei den Preisen für Fliegenrollen frage ich mich immer wieder, wo hier der Realitätssinn ist. Mir ist unbegreiflich, warum beim gleichen Hersteller die simpelste Fliegenrolle teurer ist als eine Stationärrolle mit 5 Kugellagern. Ich verwende seit über 20 Jahren die gleichen Fliegenrollen ohne Kugellager, die funktionieren immer noch. Sind wir Fliegenfischer vielleicht selber schuld ? Halten wir uns für die besseren Angler, die überhöhte Preise akzeptieren, nur um sich vom Stipper zu unterscheiden ? Mir stinkt das schon lange. Würde man sie Hersteller boykottieren, gäbe es sicher bald auch ordentliche Fliegenrollen für 10 €, denn mehr sind die meisten Fliegenrollen auch nicht wert, die für 30 € angeboten werden.

Wie denkt Ihr darüber ?

Gruß Fliegenfänger
 
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ich halte es für totalen schwachsinn!!!! Fliegenrollen für 300-500€ zu verkaufen... es steckt nicht mal halb soviel technik in der rolle wie in einer stationärrolle.... die hersteller solcher rollen übertreiben masslos mit ihren preisen... die preise rechtferigen in keinster weisse die material und herstellungskosten... also das bisschen drechen und fräsen... dann müsste ja ein auto 1 Mio euro kosten wenn man das so vergleicht....

ich selber fisch eine rolle für 70€ und bin wunschlos glücklich...

TL Daniel
 
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Naja wie mans nimmt, die Materialien werden immer besser und die Herstellungsprozeße immer aufwendiger. Dies ist meine Ansicht nach ein nicht notwendiges übel. Mittlerweile ist die industrie bereits in der Lage superrollen für ein Minimum an geld zu produzieren. Auch darf man nicht außer acht lassen, dass der Händler auch was verdienen will, ganz abgesehen von import und Exportkosten. ich selbst fische mit einer Okuma dyna disc und einer scierra EDP. das sind vergleichsweise günstige rollen und sie tun ihre arbeit wirklich vorzüglich. meiner meinung nach zahlt der angler heutzutage viel zu viel alleine für den namen
 
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Hi,

.....jetzt aber. Der Name machts und die tolle Werbung für die überteuerten Rollen. Werbung kostet heute viel, viel Geld und treibt die Preise auch noch hoch. Darum haben die Zeitungen Probleme und bekommen ihre Privatanzeigen nicht rein. Manchmal steckt ja auch echte Handarbeit dahinter, grade bei Fliegen- Rollen kann man viel Zeit und teures Material verpaddeln. Aber zwischen einer Fliegenrolle und einer Stationärrolle ist ja technisch gesehen ein riesen Unterschied. Die Fliegenrolle ist ja nur zur eleganten Schnur - Ablagerung gedacht und so gut wie nie den Belastungen eines Drills ausgesetzt.
Aber im Grund genommen ist es schon so, wie Du schreibst. Naja und das Auge kauft ja immer mit...... und schaltet oftmals den Verstand aus. Gelle !

Gruß Vaaberg Wir werden nicht älter - wir werden weiser !
 
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Eine Rolle ist doch in den kleinen Schnurklassen nur ein Schnurdepot.
Für 10 - 30 EURO hast Du bei Ebay genug Auswahl.
Allemal ausreichend. Warum kauft die den fast keiner?
Muß ja immer was besseres sein, darf aber die 30 EURO nicht überschreiten. So wirst Du nie ans Ziel kommen.

Eigentlich gibt es doch für jeden Geldbeutel eine ordentliche Rolle. Deshalb verstehe ich die Aufregung nicht so ganz. Was suchst Du LOOP Rollen für 30 EURO?

Das Autos so teuer sind da regt sich auch keiner drüber auf, über den Wertverlust schon gar nicht.


TL

Ralph
 
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Also, entschuldigung, ich verstehe die ganze Diskussion nicht so richtig.
Aus meiner täglichen Praxis heraus glaube ich recht gut beurteilen zu können, was Angler heut im Schnitt für eine Fliegenrollen ausgeben.
Und es sind weder die günstigen noch die ganz teuren Modelle die in großen Mengen verkauft werde.
Die meißten Rollen werden im Preissegment 100.- bis 200.- Euro verkauft.
Warum das so ist - nun die Kunden wollen es so.

Gruß

Volker

PS: Ganz klar, es gibt auch Rollen für 10.- bis 20.- Euro, aber die will keiner wirklich haben. Sind nämlich wirklich nur SCHROTT.
 
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Also meine Rolle hat damals 12 DM gekostet ( ich glaub des war vor 6 Jahren oder so) und ich hatte seitdem noch nie Probleme mit ihr , außer das der Rollenfuß für meine neue Rute zu dick war , Was man aber mit einer feile beheben konnte =)

Hab die Rolle noch nie zum Drillen benutzt sondern immer nur als Schnurhalter deshalb würd ich mir auch nie eine teure Rolle kaufen ...
 
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Mir ist unbegreiflich, warum beim gleichen Hersteller die simpelste Fliegenrolle teurer ist als eine Stationärrolle mit 5 Kugellagern.

Weil ein Kugellager von der Stange keine 20ct Kostet, Und ein Kunstoffgussgehäuse auch nicht mehr, aber eine aus Strangmaterial oder schmiedestücken gedrehte und gelochte Spule in der herstellung nicht so ganz billig ist.
Wenn man eine Hochwertige Fliegenrolle mit einer Stationärrolle vergleichen will, sollte man sich auch um gleiche Qualität bemühen. Aber im Stationärrollenbereich baut eben nur Van Staal ohne Gussteile. Und die sind dann auch entsprechend teuer.

Eigentlich gibt es doch für jeden Geldbeutel eine ordentliche Rolle. Deshalb verstehe ich die Aufregung nicht so ganz. Was suchst Du LOOP Rollen für 30 EURO?
So isses. Fliegenrollen gibts ab 6€ im Laden

Just Monsters
Holger
 
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Ich habe sowohl ganz billige und ganz teure Rollen. Bei den billigen stört mich lediglich, daß es sich dabei nicht um large Arbour-Rollen handelt und somit das Aufspulen länger dauert und die Schnur etwas kringelt. Großkernrollen sind leider etwas teurer als normale und wenn sie nicht aus Kunststoff sein sollen muß man noch tiefer in die Tasche greifen. Auf eine Bremse kann ich ebenfalls verzichten! Rucken, Klemmen oder Wackeln habe ich auch bei meinen billigen Rollen nicht bemerken können, man kann damit also durchaus gut fischen, nur manche schämen sich vor anderen Fischern der Zunft, die Leute mit Billiggeschirr nicht akzeptieren oder für voll nehmen, auch wenn sie es nicht sagen oder zeigen. #q Vielleicht muß sich etws an der Einstellung der Fliegenfischer ändern, damit auch nicht so gut betuchte dieses schöne Hobby betreiben können ohne sich minderwertig vorzukommen #c

Also klare Aussage: Billige Rollen für unter 10 Euro sind zu gebrauchen, das gilt übrigens auch für Ruten. Natürlich macht´s vielleicht noch mehr Spaß mit Luxusgerät, weil hübscher, weicher laufend und besserer Sound bei teuren Ruten gilt: edler, leichter schneller kürzer geteilt und besser verarbeitet.
 
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Aber rein grundsätzlich kann man schon das Gefühl haben, dass sobald vor irgendeinem Angelgerät das Wort "Fliege" steht alles erst mal ein wenig teurer ist...ich bin ja auch gerade dabei ein wenig aufzurüsten, wenn man dann noch anfällig ist für hübsche Sachen, da ist die Kohle gleich weg...

Aber die Greys GRX-Rollen werden es wohl auch noch werden bei mir, ist Large Arbour, Ersatzspulen dabei, und ich denke, für meine Zwecke reicht das...einmal die Größe 7/8 und einmal Größe 5/6, da ist man doch gut bedient...und an die leichte Rute für die Trockene kommt meine Hardy LRH Lightweight die ich mir niegelnagelneu aus einer Sammlervitrine für rund 100€ geschossen habe...ausnahmsweise mal ein echtes ebay-Schnäppchen!!!
 
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Hhm.
Ich hab nach ein paar billigen Rollen (so bis Euro) gemerkt, dass es doch Unterschiede Gibt:
Die Günstigen, oftmals aus Kunststoff gespritzte Rollen, funktionieren, sind zudem meißt Salzwasserbeständig.
Aber: Sie sind zu leicht, d.H. sie Balancieren die Ruten nicht so gut.
Und: Sie sind aus Formen.
D.H. der Hersteller investiert einmal in Formen und gut ist. 20 Arbeitsschritte und fertich.
Die teuren und "edlen" Rollen sind in aller Regel aus Alu gefräßt. Ob aus dem vollen oder aus einem vorgegossenen Rohling lass ich hier mal dahingestellt. Dies erfordert:
Terures Material, Teure Maschinen, Qualifizierte MAs., Mehr Arbeitsschritte.
Istgleich teurer.

Eine billige Stationärrolle aus Kunststoff Spritzguß ist auch was anderes als eine Rolle aus dem oberen Preissegment.
Das Klicken meiner Vosseler macht einfach mehr Spaß als das Klackern einer Cormoran für 9 €.
(Hersteller zufällig gewählt.)
Das Schließen einer Benztür macht auch mehr Spaß als das Schließen eines Seat Marbellas das eher nach Briefkasten klingt als nach Auto.

Fazit:
Glücklich werden soll jeder nach seiner Facon.
Bei mir ist die Schmerzgrenze bei 150.- €.
Beim einen höher, beim andern niedriger.

Oder:
Was dem einen seine Eul', ist des andern Nachtigall.
 
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Hallo Bondex,

Ne Large Arbor gibt's durchaus für nen günstigen Preis, vielleicht nicht gerade nen 10er aber ca. 30 Euro für die Exori Big Trout LA. Ist eine Composite Rolle, hat ein ähnliches Bremssystem wie eine BFR Rolle, habe ich über ein Jahr im Einsatz ohne Probleme (einzig den Klicker vermisse ich).

Das die Carbon Rollen so extrem leicht wären stimmt IMHO nicht 100%ig, das galt für die Compo Rolle, vermutlich weil die kein Bremsystem besitzt. Die oben Genannte wiegt ca. 140 Gramm und balanciert meine 5er Rute gut aus. Selbst wenn würde ich vielleicht Blei oder Tungstenmatte drunterwickeln.

Die Crosswater von Redington sieht auch nicht schlecht aus.

Ich denke mal die Rute ist viel wichtiger als die Rolle, würde mir eher eine teurere Rute kaufen und mit einer billigen Rolle kombinieren.

Bis dann..
Torsten
 
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New Redington Crosswater ist auch meine Wahl, das beste Preis Leiszungsverhältnis wie ich meine, andere mögen da andere Vorstellungen haben, wie schon gesagt wurde, "Jedem das Seine" #h

Achja, für meine Zweihänderin habe ich eine "LOOP Evotec CLW 8twelve", kostet weniger als halb soviel wie andere LOOPs und ist in absolut keinster Weise schlechter, zumal ich ein Fan von Carbonrollen bin...
 
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Grundsätzlich haben Rollen aus allen Preisbereichen ihre Daseinsberechtigung. Jemand der gelegentlich am Puff die Fliegenrute schwingt wird vermutlich auch mit einer 30€ Rolle glücklich und wenn ihm mal ein größerer Chemiebomber abreißt weil die Bremse versagt hat (soweit vorhanden) oder sich die Schnur am Spulenrand verklemmt hat, ist das nicht wirklich dramatisch.
Wenn ich mir dieses Szenario mit einen Lachs oder einer Mefo vom Kaliber 75+ vorstelle kommen den meisten Billiggeräte Fans warscheinlich auch Zweifel an der Wahl ihres Materials.
Küstentaugliche Rollen die auf Dauer funktionieren, sind meiner Meinung nach nicht für unter 150€ zu haben.

Und um ein wenig zu provozieren behaupte ich daß die Bereitschaft viel Geld für hochpreisiges Gerät auszugeben mit der Ernsthaftigkeit steigt, mit der man diesen Sport betreibt.

So und nun Ihr.........
 
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@funster:
150€? ich tendiere zu 50 - 100 €

Übrigens, hat ein Bekannter ("Nur Fliegenfischer") alle seine Hechte mit der Fliege gefangen und das OHNE Bremse, "Für was gibts den übergreifenden Spulenrand" sagt er immer...

Des weiteren hat das Salzwasser schon so mancher 200€ Rolle wunderschöne Färbungen verpasst, wohingegen einfache Carbonrollen gänzlich unanfällig sind.

Und um ein wenig zu provozieren behaupte ich daß die Bereitschaft viel Geld für hochpreisiges Gerät auszugeben mit der Ernsthaftigkeit steigt, mit der man diesen Sport betreibt.
Wahrlich provozierend... schon mal dran gedacht, das es vielleicht Leute gibt, die gar nicht in der Lage sind einfach mal so 150€ für ne Fliegenrolle auszugeben? Diese als quasi weniger Ernsthaft zu bezeichnen ist schon etwas provozierend und überheblich...

Nix für ungut
 
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Tach,
was ist denn das für eine Diskussion |kopfkrat
Wer einen Mercedes will soll sich den doch kaufen und wer nicht dann halt nicht. Eine 70 iger Fario zu verlieren, weil das Billigteil versagt hat, da würd ich mich aber ärgern!!!
Ich fische INEX und ich bleib dabei!!!

TL
 
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polli schrieb:
Das Klicken meiner Vosseler macht einfach mehr Spaß als das Klackern einer Cormoran für 9 €.

Das kann ich so nicht stehen lassen. Es gibt keine Rolle, die das Umfeld mehr beeindruckt als die abgebildete Cormoran Rolle. Nur selber sollte man Kopfhörer aufziehen. |supergri
 

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Irgend wer sagte, sobald FLiege draufsteht wirds teuer... Recht hat er, ganz klar, aber man muss auch mal die Produktionszahlen in Relation mit dem Preis setzen, denn, BWLer aufgepasst, je mehr Produziert und entsprechend abgesetzt werden kann, desto günstiger kann der Preis werden. Gesetz der Massenproduktion. Übersetzt - Wenn alle nur noch LOOP-Rollen kaufen, werden die auch billiger nech...
Es gibt im Vergleich zu den anderen Angelmethoden immer noch recht wenig Fliegenfischer, daher das Preisgefälle.
Klar braucht man in den meisten Fällen die Rolle nur als Schnurbehälter, wenns aber ins Salzwasser geht und man evtl sogar große Fischer erwaten kann bzw. muss sollte man evtl ne Rolle mit n bisschen was an Qualität nehmen...
 
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Da hast Du recht Tobsn, keine Frage, die Stückzahl macht da schon was aus.

Trotzdem bekommst nicht erst für 150 Tacken ne Salzwassertaugliche Rolle... Da gehts schön wesentlich früher los!
 
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Ich behaupte, nahezu jede heute auf dem Markt befindliche Rolle ist mehr oder weniger Salzwassertauglich.
Natürlich kann es bei manchen Modellen passieren, dass diese irgendwann eine Verfärbung erfahren.
Zitat von Steffen:
"Des weiteren hat das Salzwasser schon so mancher 200€ Rolle wunderschöne Färbungen verpasst, wohingegen einfache Carbonrollen gänzlich unanfällig sind."

Allerdings behaupte ich auch (und ich hoffe dafür jetzt nicht abgestraft zu werden) wenn man seine Rolle pflegt, nach dem Angeln mit frischwasser abspült usw., dann sollte eigentlich auch eine preiswerte Rolle geeignet sein.

Ach ja, das Wort "Preiswert".
Sind eigentlich 2 Worte. "Preis" und "Wert".
Soll bedeuten, der Artikel ist seinen Preis Wert.

Bitte nicht schlagen

Volker
 
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